Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
Team
Date
WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 wishes you an awesome Year! ♥
#1

|| Sonstiges ||

in Membergesuche 21.09.2019 22:07
von Last Survivor | 321 Beiträge | 361 Punkte
avatar
Kolonie Einzelgänger

...


nach oben springen

#2

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 28.09.2019 10:20
von Emma Livsey | 322 Beiträge | 839 Punkte
avatar
Kolonie Hotel


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Emma Livsey | 29 Jahre alt | Architektur Studentin | Hotel Herrenhaus | Elizabeth Olsen

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________

[WHY DOES THE WORLD TURN SO FAST? »"WHAT HAVE I BECOME?"

Geboren wurde Emma Mary Livsey an einem unspektakulären Samstag Nachmittag in einem Wohnzimmer. Ein typisch religiöser Name wurde dem kleinen Mädchen in die Wiege gelegt; Maria, wessen in einer streng gläubige Familie Pflicht war. Man würde sich nichts dabei denken, zumindest heute nicht mehr. Denn Maria heißt nun nicht mehr Maria, sondern Emma, so wie sie sich später selbst getauft hat, doch dazu kommen wir später, denn zuerst muss man den Grund kennen, weshalb sie ihren Namen geändert hat. Ihre wirkliche Geschichte beginnt nämlich erst an einen tristlosen Freitag Abend am 10. November vor 11 Jahren. Natürlich wurde sie nicht an diesem Datum geboren, denn die junge Frau ist nun bereits 29 Jahre alt. Doch alles was zuvor gekommen ist, hat Emma für immer verdrängt. Es sind Erinnerungen an ein Leben, welches niemals ihr gehört hat. Die junge Frau hatte es sich nicht ausgesucht in einer Sekte zur Welt zu kommen, als eine von 7 Geschwistern. Sie hatte ihr Leben nicht in die Hand “Gottes” legen wollen, so wie ihre Eltern es ihr in die Wiege gelegt hatten. Doch war sie so erzogen worden, abgeschieden von der Außenwelt, irgendwo abseits auf einer Farm in Kansas. Sie hatte nichts außer einer strengen religiösen Erziehung kennen gelernt. Sie hatte niemals eine Ahnung gehabt wie es sich anfühlen würde, ein ganz normales Leben zu führen. Mary wurde gedrillt und zu einer ahnungslosen, naiven Teenagern großgezogen. Niemals hätte “Mary” gegen die Regeln verstoßen oder an ihrem Glauben an Gott in aller Öffentlichkeit gezweifelt. Sie war ein Vorzeigebild für ihre Geschwister gewesen, die gute Seele der Familie die immer alles “richtig” machen wollte. Sie hatte alles getan, um ihre Familie stolz zu machen, auch wenn sie tief in ihr drin wusste, dass dies nicht ein Leben war, wessen sie haben wollte. Der drang nach Freiheit, war immer da gewesen, doch Mut - diesen hatte sie nicht besessen. Doch plötzlich veränderte sich alles, als Maria eines Abends von der Schule nach Hause kam. Es war ein normaler Tag gewesen und wie immer, war die junge Frau direkt nach Hause richtung Farm marschiert, als sie plötzlich Schüsse aus ihrem Haus hörte. Gefolgt von Schreien und dann die Verandatür die Aufgeschlagen wurde. Ihr älterer Bruder Gabriel, kam blutüberströmt nach draussen gerannt - er schrie sie an, packte die völlig schockierte 15 Jährige am Arm und zog sie danach in den alten Pick up. Maria hatte sich nicht rühren können und hatte ihren Bruder nur stumm angesehen bevor sie endlich ihre Gedanken hatte ihn Worte fassen können. "Hast du sie alle umgebracht?!"

Worte die auch noch Jahre später immer wieder in ihren Gedanken wieder hallten, Worte auf die sie nie eine Antwort bekommen hatte. Gabriel und Emma waren geflüchtet und danach mehrere Monate ständig unterwegs gewesen. Untergetaucht, geflüchtet vor dem Gesetzt und der Angst man würde sie beide in den Knast stecken wenn man sie finden würde. Die beiden Geschwister verbrachten Mal ein paar Wochen da und dann da, hielten überall an wo Gabriel einen Job finden konnte um das nötigste Kleingeld für Essen und Kleidung zu kaufen. Der eingeschlossene Vogel war endlich frei , doch war sie das wirklich? Emma entdeckte zwar eine neue ihr völlig Fremde Welt kennen, doch sie war weg von zu Hause, und war gezwungen schreckliche Dinge zu tun um irgendwie überleben zu können. Sie wusste nicht was mit ihrer Familie passiert war und ob diese wirklich alle tot waren. Sie hasste ihren Bruder für sein schweigen und doch hatte sie es nicht übers Herz gebracht ihn zu verlassen. Er war der Einzige der ihr noch geblieben war...ihre einzige Familie. Bis an jenem Abend als sie Cory an einem Konzert kennen lernte. Der Gitarrist, hatte sie gleich in seinen Bann gezogen und Emma hatte sich hals über Kopf in ihn verliebt. Sie dachte damals diese Liebe sei das Wahre und stärker als die für ihren Bruder und so beschloss sie ihn zu verlassen. Sie ging mit Cory und seiner Band auf Tour mit und Emma hatte zum ersten Mal das Gefühl, endlich frei sein zu können.

Doch wie sagt man so schön? Für die Freiheit bezahlt man einen hohen Preis und diesen hatte sie auch bezahlen müssen. Mehrere Jahre verbachte sie an Cory's Seite, lebte den Traum eines jeden Mädchens - feierte wilde Partys und zog durch ganz Amerika mit der Band. Doch mit der Zeit, begann auch die Liebe zu schwinden. Drogen und wilde Partys übernahmen den Alltag und sehr schnell fand sich das einst so religiöse Mädchen, in einem Teufelskreis wieder. Sie wusste, dass Cory sie nicht mehr liebte, irgendwann stritten sie sich nur noch ständig und Emma zog sich immer weiter zurück. Bis es sie eines Abends genug hatte als Cory wieder einmal seine Hand erhob und sie schlug. Sie hatte an ihren Bruder denken müssen und was er wohl von ihr denken würde, sie in diesem Moment so zu sehen. Nur noch ein Schatten ihrer selbst, packte Emma schliesslich ihre Tasche, klaute einen alten Pick up sowie das erstaprte Geld der beiden und fuhr dann einfach los.

Die Seuche brach Vier Jahre später aus, als Emma in Washington lebte und dort Kunst studierte. Wieder war sie auf der Flucht, wie schon Jahre zuvor. Doch dieses Mal schien es keinen Ausweg von dem Albtraum zu geben. Dieses Mal musste sie wohl durch die Hölle hindurch um zu überleben. Ein Jahr wahr Emma umhergezogen und hatte gelernt auf sich selber aufzupassen, bis sie jedoch eines Abends auf ein ihr zu all zu bekanntes Gesicht stiess. Cory. Wie gross lagen die Chancen das sie den Mann noch einmal sehen würde? Gleich null und dennoch hatte er sie in einer kleinen Gruppe zu der sie gestossen war, gleich erkannt. Er hatte ein lächeln im Gesicht gehabt und sie in eine Umarmung gezogen. Ihr zugeflüstert das er sie niemals vergessen hatte und das sie wie ein Geschenk des Himmels war. Emma wollte gehen doch er bat sie zu bleiben. Sie blieb vorerst bei der Gruppe, hatte sich schliesslich doch von ihm überreden lassen, denn er war doch nach so langer Zeit jemand der sie aus ihrem alten Leben kannte. Als Cory sie jedoch einige Tage später in sein Zimmer dränge und die Türe schloss, konnte sie so etwas wie hass in seinen Augen erkennen. Er schrie sie an, sagte ihr dass sie sein ganzes Leben versaut hatte als sie gegangen war und sie nun dafür zahlen müsse. Sie hatte gekämpft oh ja, sie hatte alles getan um zu verhindern das er sie auf das Bett warf und dort festhielt, doch er hatte schliesslich den Kampf gewonnen. Wie ein haufen Elend hatte er sie zurück in dem kleinen Raum gelassen. Sie hatte danach nicht gezögert ihm eine Kugel in den Kopf zu schiessen als er vor seinen Kumpels am Lagerfeuer angab und über sie lachte. Cory McKree hatte genau dass verdient und nicht mehr und nicht weniger. Emma war nicht mehr die junge Frau von damals gewesen und dieses Mal hatte sie endlich den Schritt gewagt den sie schon vor langer Zeit hätte tun sollen. Ihren Rucksack geschultert brach die junge Frau also erneut auf, doch dieses Mal führte der Weg sie zu einem alten Hotel. Vor 7 Monaten jedoch, wusste Emma nicht das sie den Weg nicht alleine zurücklegen würde.

Emma ist seit 7 Monate teil der Kolonie Hotel Herrenhaus.



⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Still schweigend war Emma an dem Hünen vorbeigeschritten. Hatte es in diesem Moment einfach nicht geschafft ihn anzusehen. Zu sehr drohten ihre Gefühle sie zu übermannen. In ihr herrschte gerade ein Chaos an Emotionen. Zur einen Seite, fühlte sie sich so erleichtert endlich wieder die Sonne auf ihrer Haut spüren zu können und auf der anderen, war da immer noch die Angst. Die Angst vor dem was sie da drinnen gesehen hatte. Die schrecklichen Szenen, die ihr beinahe den Atem geraubt hatten. Zu viel für sie. Sie brauchte Abstand, musste ihre Gedanken wieder sammeln, denn sie wusste in diesem Zustand, konnte sie nicht mit Aris sprechen. Sie musste selbst verstehen, was sie in dem Haus da drin gerade gesehen hatte. Auf der einen Seite verstand sie die Wut die Archibald auf die Männer hatte, dieselbe hatte sie auch verspürt. Sie hätte auch alles getan um irgendwie fliehen zu können, hatte alles getan, um ihm bei der Flucht zu helfen. Doch da war dieser eiskalte Blick von ihm gewesen, welcher nur Rache geziert hatte, der sie komplett aus der Bahn geworfen hatte. Er hatte sie leiden sehen wollen und das erschreckte sie am meisten. Er hatte sich auf die Seite der Angreifer gestellt und genauso gehandelt wie diese - ohne Skrupel. Emma wusste, dass nur dir stärksten in dieser Welt überleben konnten, hatte sie doch auch weitaus schlimmeres gesehen und erlebt in den letzten zwei Jahren. Sie selbst hatte ebenfalls aus purer Wut und Rache ein Leben genommen. Doch hatte sie sich danach geschworen, das wenig gute das in dieser Welt noch vorhanden war zu bewahren. Für sich selber und für ihr ungeborenes Kind. Sie wollte nicht so enden wie diese Angreifer und dabei verlieren, wer sie war. Sie wollte Menschlich bleiben und an das Gute glauben. Sie wollte an das Gute in Aris glauben.
Seine Worte rissen sie aus ihren Gedanken, hätte sie doch beinahe nicht gemerkt wie er zu ihr aufgeholt hatte, zu fest auf ihre Gedanken fixiert. Gedanken die sie erstaunten, denn sie drehten sich um einen Mann, welchen sie kaum kannte, sie aber nicht loslassen wollten. Noch immer konnte sie nicht verstehen, was da drin zwischen ihnen vorgefallen war, aber plötzlich fühlte sie sich ihm nahe. So nahe, dass sie nicht wollte das er sie vergessen würde das er so schnell aus ihrem Leben treten würde, wie er gekommen war. So hob sie nun ihren Blick, nur um zu sehen wie er verlegen versuchte die richtigen Worte zu finden. Dabei sah er sie nicht an und Emma fühlte sich schlecht. Er entschuldigte sich bei ihr und dass, obwohl sie praktisch eine Fremde für ihn war. Sie konnte den Schmerz kurz in seinen Worten hören und sie wusste wie ernst er diese Meinte. Dann fuhr er fort, nun wieder mit einer mehr kontrollierten Stimme und Emma hörte ihm still schweigend zu, während sie weiter neben ihm lief. Sie glaubte ihm - man würde denken sie wäre nicht ganz bei Sinne einem solchen Menschen zu trauen, welcher vor wenigen Minuten noch so schreckliche Dinge getan hatte, doch sie tat es. Sie rechnete es ihm hoch an das er sich ihr öffnete. Er hatte nicht gewollt das sie das Ganze sah, doch hätte es etwas an der Situation geändert? Sie hatte die Schreie gehört, das war schon Grund genug gewesen das sie den Horror mitbekam und doch wünschte er sich, sie hätte nichts von dem mitbekommen. Doch sie war froh es gesehen zu haben, einen Teil von Aris gesehen zu haben, welcher ganz anders und fremd war.
Als er nun plötzlich stoppte und er sie ansah, blieb sie neben ihm stehen. Zum ersten Mal sah sie wieder in diese Ozean-blauen Augen und konnte den Schmerz darin erkennen. Seine Worte voller Reue und Aufrichtigkeit. Sie wollte ihm glauben, hatte er doch zuvor alles in seiner Macht getan, um ihr zu helfen. Emma griff wortlos nach seiner Hand und führte diese sachte auf ihren Bauch, ließ dabei aber ihren Blick nicht von ihm ab. "Fühlst du das?" Fragte sie ihn leise, während sie ihre Hand nun auf die Seine legte, denn sie spürte wie Beene sich gerade bewegte."Das Leben des kleinen Knirpses hier drin verdanke ich nur dir, du hast uns gerettet." Ein sanftes Lächeln hob sich auf ihre Lippen. Ja sie wollte an das Gute glauben, denn er war der erste Mensch nach zwei Jahren, den sie wirklich mochte und das gefühlt hatte in Sicherheit zu sein egal was er getan hatte. "Wir tun schreckliche Dinge, um in dieser Welt zu überleben, manche mehr und manche weniger.Doch ich glaube du gehörst zu der Sorte Mensch, die das Herz auf der richtigen Seite tragen." Mit ihrem Daumen nun sanft über seinen Handrücken gestreichelt, fuhr sie fort." Ich muss zugeben, das was dort drin passiert ist, hat mir nicht gefallen aber wer bin ich schon, um über deine Taten zu urteilen? Du hast getan was du musstest aus welchen Gründen auch immer." Ihre Hand nun gehoben, um diese sanft auf die Wunde zu legen, welche seine Wange zierte, legte sie ihren Kopf leicht zur Seite. "Du hast dein Leben für uns riskiert und dafür werde ich dir immer dankbar sein." Ein ehrliches aufmunterndes Lächeln zierte nun ihre Lippen, bevor sie ihre Hand nun wieder senkte. "Lass uns nach Hause gehen Aris."
Lag es an ihr zu Urteilen? Nein. Sie würde ihn so akzeptieren wie er war, sie würde ihr Herz für das Seine öffnen, egal was er getan hatte oder noch tun würde. Das Leben war ein Geschenk und er hatte es ihr gegeben.



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

Professor Aiden Price?| 35+ Jahre alt | Männlich | Dir überlassen | Vielleicht Anhänger des Gurus?
Professor Sarah Price?| 32 + Jahre alt | Weiblich | Dir überlassen | Vielleicht Anhänger des Gurus?

⸭ Beziehung zueinander ⸭
_________________________________________________________

Meine Welt aus der damaligen Zeit in D.C. {Ex-geliebte!}

⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Haltet euch fest...jetzt kommt das Kli­schee. Doch nein, wirklich sooo kitschig war unsere erste Begegnung im Mai 2013 dann doch nicht gewesen. Ich besuchte deinen Kurs {Aiden} für Neoklassizismus an der Harvard University. Naja, eigentlich sollte ich nicht wirklich da sein, denn ich musste noch mein letztes Collage Jahr nachholen, welches es mir dann erst ermöglichen würde, an die Uni zu gehen. Doch hier und da schlich ich mich in einer der Kurse rein, da mich Architektur wirklich faszinierte. So kam es das wir uns für mehrerer Wochen immer wieder in deinen Kursen sahen. Erst als du jedoch bemerktest das ich nie irgendwelche Unterlagen abgab, wurdest du stutzig. So kam es zu unserem ersten Gespräch und hast mich quasi auf frischer Tat ertappt. Du warst angepisst und hast mich danach aus deiner Vorlesung geschmissen. Doch mich vom Campus fernhalten?! Ein großes NO NO. Ich verbrach meine freien Stunden bei weiteren Vorlesungen, bis wir uns in den Fluren der Uni wieder begegneten. Wir kamen ins Gespräch, bis du mir schließlich dann doch wieder zutritt zu deinem Kurs gewährt hast. Irgendwas lag da in der Luft zwischen uns...wohl eine kleine Flamme die dann Tage später entfachte, als du mich nach deiner Vorlesung einfach wild geküsst hast. Ja und so begann unsere Romanze. Eine ziemlich intensive. Ich mochte dich wirklich, wäre da nicht deine Frau {Sarah} gewesen. Ja du warst verheiratet und sie arbeitete auch auf dem Campus jedoch als Professorin in Kunst Geschichte. Am Ende kam es so, dass du mich zu dir nach Hause zu einem Abendessen eingeladen hast, mit der ausrede deiner Frau zeigen zu wollen, was für eine gute Studentin ich sei und was für Potenzial in mir stünde. {Seien wir mal ehrlich, sie hat dich mit mir schon einige Male auf dem Campus rum flirten sehen und du warst auch nicht abgeneigt ihr davon zu erzählen. Immerhin seid ihr Seelenverwandte und kennt euch seit ihr 15 seid. Zumal seit ihr sowieso ein bisschen crazy und ich würde euch als Weltoffen beschreiben.} Der Abend war wirklich verdammt lustig, deine Frau anfangs ein bisschen ein Arsch aber eine von der guten Sorte. Einer Sorte die ich später ebenfalls zu lieben lernte. Ja...richtig gelesen lieben lernte. Wir waren eines Abends alle drei betrunken, alberten in eurer Wohnung herum, sprachen über Kunst, Gott und die Welt als ich den Drang deine Frau zu küssen nicht länger unterdrücken konnte. Das machte dich scharf und so kam es zu unserer ersten gemeinsamen Nacht zu dritt. Eine Nacht die ich nicht vergessen würde und welche sich bis zum Ausbruch der Seuche immer wieder wiederholte. Am Ende gab es für lange Zeit nur uns drei - US against The World, bis die Welt sich gegen uns entschieden hat und alles den Bach runterging. Wir haben uns nie wieder gesehen - doch vielleicht wird sich dies ja bald ändern?



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________
Luke Evans & Rebecca Hall. { Ein Vorschlag, ich behalte mir aber ein Vetrorecht vor.}



⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[ ]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
_________________________________________________________

Ich weiß, das Gesuch ist nicht für jedermann. Doch konventionell war noch nie so meins. Die Apokalypse sollte spannend sein, das Leben vor der Apokalypse intrigant und chaotisch...wieso nicht mal was anderes hmm? Geplant ist auf jeden Fall kein dreier Pair, so viel kann ich schon mal sagen Doch das soll nicht heißen das unsere Vergangenheit nicht noch die ein oder andere Überraschung für uns bereithält. BITTE nur bei EHRLICHEM Interesse annehmen.with Love Emma




“WE ARE PRODUCTS OF OUR PAST, BUT WE DON'T HAVE TO BE PRISONERS OF IT.”


nach oben springen

#3

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 03.10.2019 01:12
von Darcy Robins | 185 Beiträge | 460 Punkte
avatar
Kolonie Hotel


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Darcy Robins | 18 Jahre alt | Schülerin | Hotel | Danielle Campbell

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Ein Heißer Sommertag. Während die meisten wohl ihren Tag am See oder im Schwimmbad verbrachten, sich die Sonne auf die Haut schienen ließen oder mit einem Eis im Schatten entspannten, herrschte im Kreisssaal des großen Krankenhauses eine Gespenstische Stille. Bis das erste Schreien und Schnappen nach Luft die Stille zerbrach...

Aber sind wir mal ehrlich, das ist doch der langweilige Teil und niemand - wirklich niemand - würde dich jemals fragen 'Und? Wie war deine Geburt so?' Ich erzähle euch lieber von der Zeit an die ich mich selbst auch erinnern kann und die nicht unbedingt nur aus Schlafen, Essen und in die Windel machen bestanden hat.
Meine Kindheit und Jugend verlief so wie man es aus den ganzen Filmen so kannte. Liebende Eltern, Geschwister, Ein Haus und ein Hund, wir haben gelebt wie man es aus einem Bilderbuch kennt. Ich wurde ständig von Erfolg begleitet, bekam es von meiner Familie aber auch nicht anders vor gelebt. Erfolgreiche Eltern, Erfolgreiche Geschwister, was wäre es für ein bild wenn ich nicht auch Erfolgreich in irgendwas wäre? Ja genau! ein absolut gestörtes. Mit Sechs Jahren, quasi zum ersten Schultag bekam ich von meinen Eltern einen Traum erfüllt, Ballettstunden. Oft hatte ich Stunden damit verbracht mein Rosarotes Zimmer mit Postern zu Pflastern, in meinem Zimmer selbst zur Klassischen Musik zu 'Tanzen' oder mir endlos viele Videos im Internet an zu sehen wie andere Tanzten. Dieses Hobby begleitete mich quasi meine ganze Kindheit, sogar bis in die Jugend bin ich meinem Hobby treu geblieben. In der High School haben aber scheinbar wichtigere dinge mein Junges Leben bestimmt. Ich bemühte mich dazu zu gehören, hatte mir einen begehrten Platz bei den Cheerleadern gesichert und war extrem schnell durch das 'Teenie Zicken' Raster gefallen. Ich hatte mich viel von meinen neuen Freundinnen beeinflussen lassen, war immer weniger ich selbst und sogar zuhause wurde aus dem lieben Mädchen ein absolut rebellischer Teenie der lieber auf Partys ging anstatt zu lernen. Ich raubte meinen Eltern also nicht nur alle Nerven, sondern fraß ihnen auch noch alle haare vom Kopf. Ich brauchte immer das neueste und das beste um in der Schule mit halten zu können, um nicht bei den unbeliebten Kids am Tisch zu landen. Es kam aber völlig anders, als ich es geplant hatte.
Das erste einschneidende Erlebnis in meiner Laufbahn beruhte auf der Tatsache das ich einen Jungen gedated hatte von dem meine Beste Freundin auch was wollte. Da wurde mir ziemlich schnell bewiesen wie schnell ein Teenie dein Leben zerstören konnte, wenn er Loyales Fußfolk hatte. In der Schule verbreitete sich ihre Erfundene Geschichte wie ein Lauffeuer, natürlich waren alle Schüler fest davon überzeugt sie würde die Wahrheit sagen und stießen mich mit den absurdesten Bezeichnungen überall aus. Ich verlor meinen Posten im Cheerleader Team, meinen Posten als beliebtes Mädchen und ganz schnell wurde meine damalige größte Angst wahr, ich saß völlig alleine ohne Freunde am Tisch und nicht einmal die Loser wollten etwas mit mir zu tuen haben. Mobbing war von da an ein riesiges Thema in meiner Schulzeit und es verging kein Tag für mich an dem sie mir nicht das Leben schwer gemacht hatte. Vermutlich war die Einsamkeit die mich zu dem Lebensabschnitt begleitet hatte der Auslöser dafür, das ich mich wieder dem Tanzen zu gewendet hatte. Dieses mal allerdings kein Ballett mehr, sondern Contemporary. Irgendwie Schlug ich mich dann - auch mit der Hilfe meiner Geschwister - irgendwie durch die Schulzeit.

Siebzehn Jahre nach meiner Geburt und vielen Hochs und Tiefs in meinem Leben, hatte ich einen Entschluss gefasst! Es war Zeit für mich aus meinem Alltag aus zu brechen. Sogar wie ich das anstellen wollte war mir klar. Ein Austauschjahr! Raus aus dieser grantigen Schule mit allen Menschen die ich nicht mochte, rein in ein Jahr voller neuer Leute und Abenteuer. Ich hatte mich also beworben und auch nicht sehr viel später lag schon eine zusage in unserem Briefkasten. Ich war total aufgeregt gewesen als ich den Briefumschlag, in dem stand wohin es für mich ging, aufgerissen hatte. Zu meiner Ernüchterung ging es für mich allerdings nicht wie ich es mir gewünscht hatte irgendwo hin ans Meer, Kalifornien oder so... sondern nach Washington. Einerseits freute ich mich natürlich, andererseits war ich Enttäuscht. Aus dem tiefsten Norwegen sollte es für mich also nur nach Washington gehen. Selbstverständlich war nur hier wohl relativ. So eine Chance würde ich definitiv nicht wieder bekommen. Also hieß es in meiner Heimat abschied nehmen und dann auf in ein Jahr voller neuer Einflüsse.
Mit meiner Gastfamilie hatte ich bereits im voraus schon Kontakt gehabt, sie hatten selbst Kinder. Eine Tochter in meinem Alter, und einen Sohn der gerade zwölf geworden war. Ein Jahr lang also tauchte ich in ein neues Leben ein, unter Leuten die mich nicht kannten und völlig unvoreingenommen waren.

Es war ein völlig normaler Abend.
Ich machte in meinem Zimmer meine Schulaufgaben, mein Gastvater war zuhause und der Rest der Familie war für das Wochenende zu den Großeltern gereist, nur wir waren hier geblieben. Ich hing also mit meiner Nase in den Büchern, versuchte irgendwie den Stoff in mein Hirn zu prügeln, als mich ein Markerschütternder Schrei erreichte. Völlig geistesgegenwärtig warf ich mein Schulbuch vor mich auf die Matratze, eilte die Treppen runter und da bot sich mir ein Bild wie aus einem Horrorfilm. Der Labrador der Familie stolperte an mir vorbei die Stiegen die ich eben runter gekommen war nach oben und ich stand da, wie eingefroren, am ende der Treppe. Der Nachbar, der eben noch über meinem Gastvater hing bemerkte mich erst jetzt. Sein Gesicht, seine Klamotten, völlig mit Blut verschmiert. Rein gekommen war er vermutlich durch die offen stehende Terrasse. Als er auf mich zu ging, ging ich rückwärts. Ich stolperte über die kleine Stufe die in die Küche führte, landete auf meinem Hintern und robbte rückwärts bis ich von den Schränken aufgehalten wurde, blickte dem Tot ins Auge. Wie aus dem nichts aber schlug ihn irgendwer zu Boden und der Leblose Köper landete auf den Küchenfliesen, siffte diese voll.
Ich blickte in das Gesicht eines Fremden, der gleichzeitig aber der war der mich wohl vor einem größeren Übel bewahrt hatte. Er hinterließ mir Anweisungen, bevor er wieder aus dem Raum verschwand und ich mich aufrappelte um diesen nach zu gehen. Ich war verwirrt und ziemlich perplex. Rappelte mich aber auf und eilte dem Herrn nach, der gerade dabei war den Leblosen Körper meines Vaters in den garten zu ziehen und die Tür zu schließen. Ich kannte ihn nicht, war ihm aber behilflich. Später, lies ich mir erklären was hier gerade passierte. Lange bleiben wollte er allerdings nicht und so hatten wir beschlossen das Haus nach ein paar Tagen mit dem nötigsten zu verlassen.
Mit gepackten Taschen streiften wir ein paar Tage alleine durch die Straßen, übernachteten in Verlassenen Häusern und trafen so auch auf andere überlebende mit denen wir uns zusammen geschlossen hatten. Nach weiteren Tagen umherstreifens zu Fuß und mit Autos die wir gefunden hatten, endete unsere Reise an einem alten Trailerpark den wir zu unserem Trailerparkt gemacht hatten. Die Zäune in stand gesetzt, die Trailer auf Vordermann gebracht wollten wir hier allen eine Zuflucht bieten die eine suchten. Monate später aber, wurde unser eigenes kleines Reich von einer Herde Beißer überrannt und platt gemacht. Die die ihnen nicht zum Opfer gefallen waren, waren geflohen und unsere Gruppe wurde getrennt.
Einige Tage streifte ich ziellos umher, bis mich eine Gruppe von anderen Leuten aufgelesen hatte und mich irgendwo hin mit nahm, was sie Kolonie nannten.



⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Auf Anfrage


Wäre auch intern zu vergeben!



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

Fritz, Walter oder doch Dieter? Natürlich ist der Name deine wahl! | 17 - 20 | Männlich [weiblich wäre nach Absprache auch möglich!] | Mechaniker, Psycho, Krimineller, Arbeitslos? Auch hier ist es deine wahl! | Hotel? [würde bedeuten wir sehen uns öfter, damit ist aus dem weg gehen nicht unbedingt möglich. - hehe. Ist aber keine zwingende Notwendigkeit, man sieht sich immerhin immer 2 mal... oder 3... ]

⸭ Beziehung zueinander ⸭
_________________________________________________________

Feindschaft ob sich das ändert, hängt von der Entwicklung der beiden ab.

⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________


Getroffen haben wir uns in dem Kaufhaus, als ich dich in einer Restaurantküche die du nach nützlichem durchstöbert hast, überrascht hatte. Noch während der Auseinandersetzung hast du den Kühlraum der Küche geöffnet und den dort eingesperrten Zombie frei zu lassen, der sich mich direkt als sein Ziel aussuchte, so wie du es dir vor gestellt hast. Nach dem Angriff und einem weiteren Handgemenge hatte ich es geschafft mich von dir Los zu reißen und zu Flüchten, du bist mir aber gefolgt. - Ein guter Künstler bringt sein Werk zu ende, nicht wahr? - Aber auch hier habe ich es Geschafft dich los zu werden und bin in einem alten Kino auf meinen Bruder gestoßen mit dem ich zum der Hotel Kolonie weiter gereist bin, natürlich ohne wissen das auch du dort hin gehörst. Sobald du dort von deiner Besorgungstour wieder auf schlägst, werden wir wieder aufeinander treffen und wer weiß... vielleicht musst du dich auch für deine Taten verantworten? [Änderbar - je nachdem wie du dich entscheidest deine Zugeöhrigkeit angehend, das würden wir dann Intern besprechen.]



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________
Dich gab es hier schon mal und da warst du Rothaarig ich bin aber auch für andere offen, schließlich musst du dich wohl fühlen.

Keneti James „K. J.“ Fitzgerald Apa


Rupert Grint


Cody Christian


Colton Haynes


⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[ ]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
_________________________________________________________


Wie gesagt den Chara gab es schon mal, da befand sich der Chara im Hotel und meiner war noch nicht dort. Würdest du dich dafür entscheiden, hätten wir uns eben 'permanent' beieinander, würde für Zündstoff sorgen. Ich bin aber auch damit okay wenn du dir das anders vorstellen kannst ich bin da echt offen und unvoreingenommen, das war lediglich ein Vorschlag. Bring also unbedingt eigene Ideen mit.. Feinde kann man schließlich immer brauchen!

Ich freue mich auf dich ♥




don't gowasting youremotions

zuletzt bearbeitet 20.01.2020 17:15 | nach oben springen

#4

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 16.11.2019 21:22
von Ezekiel Archer | 1.272 Beiträge | 2683 Punkte
avatar
Kolonie Traitors


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Ezekiel Archer | 19 Jahre alt | Schüler | Traitors | Devon Bostick

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Zeke wurde als Sohn des Anführers der Cardinals Citizen Militia Virginia (CCMV) Joshua Archer, die sich schon früh als Abspaltung der Virginia Citizens Defense League etablierte und ihren Hauptstützpunkt in Nähe der Blue Ridge Mountains hatte, geboren. Er besuchte, wie die anderen Kinder der Angehörigen der Miliz, zu dieser Zeit nie eine öffentliche Schule, sondern wurde als Homeschooling Kind geführt und von verschiedenen Milizangehörigen unterrichtet. Das bezog schon im Grundschulalter sowohl den Umgang mit Schußwaffen, Nahkampf mit Messern, als auch Überlebenstraining ein. Gemäß den Statuten der CCMV, lehnten deren Mitglieder die Autorität der US-Regierung und ihrer Behörden ab und wurden bereits 2001 als eine teilterroristische Vereinigung eingestuft, die besonderer Beobachtung bedurfte. Nach zwei Bombenanschlägen und einem vereitelten Bombenanschlag in Richmond und Alexandria, zu denen sich die CCMV bekannte, begann 2006 die Überwachung der Miliz und ihrer Mitglieder, bevor es im März 2009, nach mehreren, gescheiterten Verhandlungsversuchen, zur blutigen Stürmung des Hauptstützpunktes durch ATF und FBI kam. 7 Bundesbeamte und 16 Milizangehörige starben bei der Stürmung, darunter zwei Jugendliche von 14 und 17 Jahren und Joshua Archer. Die Erwachsenen wurden inhaftiert, Zeke traf (damals 11 Jahre alt) das gleiche Schicksal wie die anderen Kinder der Milizangehörigen, er wurde durch verschiedene Pflegefamilien und Heime gereicht, verteilt in andere Bundesstaaten, angeblich um ihnen einen Neuanfang zu ermöglichen, vermutlich jedoch, um die Kinder voneinander zu trennen und ein Aufleben der CCMV durch ihre ”Erben” im Keim zu ersticken. Entgegen der meisten anderen Kinder und Jugendlichen, war Zeke über diesen Zustand nicht wirklich unglücklich, denn obwohl er der Sohn des Anführers der CCMV war und genauso indoktriniert (oder vielleicht noch mehr) als die Kinder der Milizangehörigen worden war, hatte er sich nie wirklich zugehörig gefühlt. Seine Mutter hatte ihn sensibel genannt (sie starb leider bereits, als Zeke gerade einmal 5 Jahre alt war), sein Vater betrachtete ihn hingegen lediglich als schwach und rückratslos. Beim gemeinsamen Jagen, betrachtete er sich die Tiere lieber, als sie zu töten und machte oft ein unbeabsichtigtes Geräusch, damit diese die Flucht ergreifen konnten, was ihm nicht selten eine Tracht Prügel einbrachte. Trotzdem war er von Anfang an geschickt beim Waffenumgang, Fallen legen und im Überlebenstraining und natürlich lernte er, Tiere zu töten, auszuweiden und zu verarbeiten, denn eine Wahl wurde ihm letztendlich nicht gelassen. Aber er verlor nie sein Mitgefühl, tötete schnell und so schmerzlos wie möglich, bewahrte sich seine kindliche Seele und Phantasie in einem Umfeld, in dem diese eigentlich nicht hätten überleben können, gepaart mit einem ungewöhnlich sonnigem Gemüt. Außer seinem Vater, hatten ihn die meisten Milizangehörigen gerne um sich und er trauerte am Ende auch mehr um diese getöteten Rauhbeine und Fehlgeleiteten, als um seinen eigenen Vater. In der letzten Pflegefamilie, in der er landete, fühlte er sich jedoch das erste Mal wirklich angenommen, zumindest hatte er zur Großtante der Familie, die ebenfalls im Haushalt lebte, ein inniges Verhältnis. Sie war eine eigenbrötlerische Dame, die in ihrer Jugend der Flower-Power-Bewegung angehört hatte und so gänzlich im Gegensatz zu dem stand, was ihm in seinem ”Zuhause” vorgelebt worden war. Der friedliche Protest gegen die Regierung. Außer dem gelegentlichen Genuß von Marihuana, war ihr auch ihre kritische Sichtweise auf die US-Regierung und ihrer Behörden geblieben, ebenso wenig vertraute sie den Ärzten, sondern hatte sich der Kräuterheilkunde (die sie bereits von ihrer Großmutter erlernt hatte) verschrieben und führte den interessierten Jugendlichen, der sich trotz sonnigem Gemüts schwer damit tat, sich auf den öffentlichen Schulen zurecht zu finden, in diese und ihre Sichtweisen über die Welt ein. Als das Chaos ausbrach, waren seine Pflegeeltern unter den Letzten, die mit ihren Kindern flüchteten. Da die Großtante nicht mehr so mobil war, ließen sie diese zurück und Zeke entschloß sich, bei der Frau zu bleiben, die ihm so viel Wärme und Zuneigung entgegengebracht hatte, und sie zu beschützen. Er hielt ganze 4 Monate durch, bevor ”Granny”, wie er sie mittlerweile liebevoll nannte, beschloß ihrem Leben mit einer Kräutermischung, ein Ende zu setzen, damit Zeke fliehen konnte. Ihr Erbe trägt er immer bei sich, ein altes Tagebuch mit Kräuterrezepten, das bereits ihre Großmutter begonnen hatte und Granny weitergeführt hatte, in welchem mittlerweile auch seine eigenen Notizen (versehen mit Zeichnungen) stehen. Seine Reise zurück in die Nähe seines Heimatstaates war beschwerlich und er redet selten darüber, hin und wieder hat er sich einer kleinen Gruppe angeschlossen, doch größtenteils war er allein unterwegs, nachdem diese ihm entweder zu radikal, langsam, dezimiert wurden oder seine Vorstellungen mit den ihren nicht mehr kompatibel waren..



⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Wie lange war es her, dass er einen Anderen umarmt hatte? Er wußte es nicht einmal mehr wirklich, seinem Gefühl nach eine verdammte Ewigkeit. In einer Welt wie dieser, wurden Freundlichkeiten zur Mangelware, körperliche Zuwendung war zu 99% nicht von Zuneigung geprägt, sondern Gewalt gab den Ausschlag. Selbst wenn es eine Umarmung war, musste man damit rechnen, dass man im nächsten Moment ein Messer im Rücken stecken hatte. Aber das hier war anders und es tat so verdammt gut! Er nahm seinen zweiten Arm hinzu und schloß Jersey in eine behutsame Umarmung, die sie erwiderte, indem sie ihre Arme um ihn schlang und sich an ihn drückte. Das warme Lächeln war nicht von seinen Lippen gewichen, er hatte sich oft genug gefragt, wie es ihr ergangen war und sich dann gezwungen, aufzuhören, an sie zu denken, da sich die abscheulichsten Bilder, was ihr hätte passiert sein können, vor sein geistiges Auge schoben. Aber sie lebte und es wirkte so, als ginge es ihr halbwegs gut. Hätte Zeke zu diesem Zeitpunkt noch an einen Gott geglaubt, hätte er ihm dafür gedankt. "Sie haben es versucht.", murmelte er und genoß den Augenblick einfach, auch wenn sie ihn nicht zu lange ausdehnen sollten, schließlich liefen in der Gegend, wenn auch nur vereinzelt, immer noch Beisser rum und viel alarmierender ... es könnten auch noch andere Menschen unterwegs sein. "Aber Du weißt doch, Unkraut vergeht nicht!", schmunzelte er kurz darauf, hob sein Kinn von ihrem Kopf und senkte seinen Blick zu ihr hinab. Unkraut vergeht nicht! Sie wußte nur zu gut, dass er sehr wohl in der Lage war, sich zu verteidigen. Und dass er tat, was nötig war, wenn es keinen anderen Ausweg gab.






Zeke biss die Zähne zusammen und unterdrückte den Fluch, der sich unweigerlich zwischen diesen hindurchschieben wollte. Verdammt, ausgerechnet jetzt hatte Ford sie entdeckt, wo er doch sonst oft blind wie ein Maulwurf wirkte. Er hätte besser aufpassen sollen, aber er war viel zu fasziniert von ihren Augen gewesen, was er sich nicht einmal wirklich selbst erklären konnte. Ja, natürlich hatte sie hübsche Augen, aber auch andere Menschen hatten das und Zeke hatte deswegen nicht vergessen, sich zu rühren. Keine Ahnung, was sie mit ihm angestellt hatte, aber irgendwas war hier eben geschehen. Er konnte nur noch nicht definieren, was es gewesen war und jetzt war es erstmal zu spät. Zu spät, sie zu töten, um ihr Leid zu ersparen (wozu er jedoch gar nicht in der Lage gewesen wäre, wie er festgestellt hatte), zu spät, ihr zur Flucht zu verhelfen. Im Moment konnte er nichts tun, als in ihrer Nähe zu bleiben und deswegen folgte er Ford auch auf dem Fuße, der die Kleine in die Halle schleifte, während diese versuchte, sich zu befreien. Zekes' Kiefermuskeln waren angespannt und er knirschte mit den Zähnen, kurz war er versucht, Ford nun einfach die Mündung seiner Glock an den Hinterkopf zu halten und abzudrücken, aber ihm war klar, dass er damit zwar EINEN ausgeschaltet hätte, jedoch warteten noch zwei weitere Gesellen auf sie Beide und Brubaker, sowie Grant (der sich vermutlich um die andere weibliche Gestalt gekümmert hatte) am Pickup. Axe würde nicht zögern, gegebenenfalls mitten durch die Kleine hindurchzuschießen, um ihn zu treffen und somit wäre Keinem von ihnen geholfen. Also atmete er tief durch, entspannte seine Kiefermuskulatur und setzte seinen neutralen Gesichtsausdruck auf, auch wenn hinter seiner Stirn ein wütender Sturm tobte. Er war tatsächlich milde überrascht, als Ford zugab, dass Zeke die Kleine gefunden hatte, schließlich waren die Männer des Trupps nicht dafür bekannt, einen 'Sieg' einem Anderen einfach so zuzuschreiben.

Auf dem Rückweg saß er wie immer hinten auf der Ladefläche des Pickups, Brubaker hatte die Beute aus dem Postwagen auf diesen geladen. Zwei Kisten, ein paar Decken und ein Gewehr. So viel waren also drei Menschenleben heutzutage wert. Sein Blick ruhte auf dem Mädchen, das ihm gegenüber saß, natürlich hatten sie ihr die Hände gefesselt. An der Bordwand lag die junge Frau, sie schien bewußtlos, tot war sie gewiß nicht, denn sonst hätten sich die Männer nicht die Mühe gemacht, sie mitzunehmen. Ihr würde er nicht wirklich helfen können, aber in seinem Hirn ratterte es bereits pausenlos, um eine Möglichkeit zu finden, wenigstens dem Mädchen die zu erwartenden Qualen zu ersparen. Sie schenkte ihm abwertende, wütende, aber zeitgleich auch verängstigte Blicke, die er ihr nicht verübeln konnte und alle diese Eigenschaften waren auch durchaus berechtigt. Er wußte, dass er seine Hände nicht in Unschuld waschen konnte, er hatte die Männer nicht aufgehalten, hatte nicht genügend Leben gerettet, hatte selbst Leben genommen. Er hatte es getan, um selbst zu überleben, auch wenn das keine hinreichende Entschuldigung war, war sein Überlebenswille stark genug ausgeprägt, um sich nicht einfach den Lauf der Waffe selber an den Kopf zu halten und abzudrücken. Für Manche war das vielleicht sogar Feigheit, es war ihm egal, er war dazu erzogen worden, im Notfall entsprechend zu handeln, selbst wenn er vor Ausbruch der Seuche nie daran geglaubt hatte, dass er es jemals könnte. Diese Scheiß-Apokalypse brachte wohl in jedem Menschen seine wahren Charakterzüge hervor, selbst die, die nur schwach angelegt waren. Jeder war sich am Ende selbst der Nächste, das hatte er schnell gelernt. Zumindest seit dem Zeitpunkt, da Granny sich selbst für ihn das Leben genommen hatte, sie war die große Ausnahme gewesen und er hatte sie dafür immer bewundert, aber nie geglaubt, dass er selbst zu so einem Opfer in der Lage wäre. Jetzt, in diesem Moment, zweifelte er daran. Er sah in diese Augen, die Augen einer Unbekannten und dennoch spürte er, dass sie vielleicht dieser Mensch war, für den er im Notfall sein Leben opfern würde. Er hatte keine Ahnung, was verdammt nochmal mit ihm los war.

Als sie im Lager ankamen, wurde die junge Frau direkt nach oben gebracht, Zeke konnte nicht sagen, ob sie immer noch bewußtlos war oder einfach nur lethargisch. Wenn sie bei Bewußtsein war, war ihr vermutlich klar, was geschehen würde, so wie es bestimmt jeder Frau bewußt gewesen wäre. Dem Mädchen ganz offensichtlich nicht! Sie erhob Einwände, als man sie von der Frau trennte, was ihr jedoch nur eine deftige Ohrfeige von Axe einbrachte. Kurz ballten sich Zekes' Fäuste, aber er schritt wiederum nicht ein. Hier waren noch mehr von ihnen, insgesamt waren sie acht Männer, das Mädchen mitgezählt, drei Frauen und er selbst. Zu viele Menschen für so wenig Vorräte in dieser Gegend! Das Mädchen sperrten sie in eine der Zellen, weshalb war ihm zunächst nicht bewußt, aber er tat so, als würde es ihn nicht interessieren und kam seinen Aufgaben nach. Er räumte die erbeuteten Vorräte weg, sortierte sie ein, überprüfte, was hinzugekommen und wie viel Munition nach dem Blutrausch der Männer noch übrig war. Es war die Routine, die er sich angewöhnt hatte, die ihn davor bewahrte, eine Dummheit anzustellen, die Klappe zu weit aufzureissen und es gab ihm immer einen Überblick, wann er vielleicht wirklich einmal eine Chance bekam, sie alle aus dem Weg zu räumen. Axe schätzte dieses Verhalten von Zeke, er war nicht so undiszipliniert wie die Männer, trank nicht und erwies sich in vielerlei Hinsicht als nützlich. Er war militärische Abläufe gewohnt und es hatte nicht lange gedauert, bis er in diese Routine zurückgefunden hatte. Im Grunde führte er zu diesem Zeitpunkt das Leben, auf das sein Vater ihn vorbereitet hatte und von dem er sich nie gewünscht hatte, dass es einmal Realität wurde. Ob sein Vater jetzt stolz auf ihn wäre? Unwahrscheinlich, Zeke hatte es Joshua Archer nie Recht machen können.

Cynthia, die einzige Frau des Trupps, war Ende Fünfzig und galt für die Männer als unantastbar, Zeke hatte keine Ahnung, ob sie mit Axe und Brubaker verwandt war, aber seit er hier festhing, war es nur einmal vorgekommen, dass sich einer der Männer an ihr vergriffen hatte. Dessen Schreie klangen Zeke immer noch in den Ohren, als Axe sich um ihn gekümmert hatte, bevor er ihn einem Beisser vor die Füße geworfen hatte. Das war anderthalb Monate her und hatte ihm gezeigt, wie gefährlich Axe wirklich war, zuvor hatte er ihn lediglich für einen Möchtegern-Diktator gehalten, der den Ausbruch der Seuche geschickt für sich genutzt hatte. Nach diesem Vorfall wußte er, um was für einen Psychopathen es sich bei ihm wirklich handelte und Zeke war sich sicher, dass nicht einmal Brubaker wirklich vor Axe sicher war, wenn es hart auf hart kam. Er mochte Cynthia nicht, aber sie konnte aus dem Wenigen, was sie besaßen wirklich gute Mahlzeiten zubereiten und es schmeckte nicht Alles einfach nur nach einer undefinierbaren Pampe, selbst wenn es so aussah. Die Männer waren in Feierlaune, wie jedes Mal, wenn sie von einem Überfall zurückkamen, ganz unabhängig davon, ob sie reiche Beute gemacht oder vielleicht ein Mitglied des Trupps verloren hatten. Die Raubzüge selbst waren das, woran sie sich aufgeilten, ihre Befriedigung zogen, sich mächtig und wertvoll vorkamen und Axe bestätigte sie darin. Er war ein guter Manipulator, der ihnen immer genau so viel 'Futter' gab, dass sie sich nicht gegen ihn wandten, sondern gierig auf die nächste Ration warteten. Wie Süchtige; er hatte sie abhängig von seinem 'Lob' gemacht; jeder von Ihnen wollte an erster Stelle in seinem Ansehen stehen.

Während Brubaker und Grant schon nach oben gingen, die anderen Männer, die nicht Wachdienst hatten, noch feierten, legte Axe schließlich Zeke den Arm um die Schultern, der sich mit aller Macht darauf konzentrieren musste, sich deshalb nicht zu versteifen. Axe war ein Psychopath, ein Manipulator, er hatte dieses gewisse Gespür dafür, was im Innern eines Anderen vor sich ging, selbst wenn er es nach Außen hin nicht zeigte. Mimik, Muskelanspannung, Gestik ... Zeke hatte schnell zu spüren bekommen, wie er sich ihm gegenüber am Besten präsentierte. Und Axe schätzte zwar seinen 'kleinen Soldaten', unterschätzte ihn jedoch zum Glück so wie die meisten Menschen auch. Auch, wenn es Zeke immer schwerer fiel, ihn nicht wissen zu lassen, wie er wirklich dachte und zu was er irgendwann vielleicht fähig war. Er unterdrückte sein instinktives Handeln, seinen wahren Charakter, weil sein Überlebenswille deutlich stärker war. Er wußte nicht genau, worauf Axe hinaus wollte, als er mit ihm in Richtung der Zellen ging, doch als sie den Vorraum betraten und schließlich vor den Gittern stehenblieben, war jede Ungewissheit verflogen. Der väterliche Ton, den Axe schließlich anschlug, ließ Zeke fast übel werden, aber er kotzte ihm nicht vor die Füße, sondern ließ es wortlos über sich ergehen, vermittelte ihm sogar den Eindruck, durch antrainierte Mimik, dass er sich von dem Lob geschmeichelt fühlte und war mehr als erleichtert, dass Axe nicht auf die Idee kam, ihm dabei zuzusehen, wie er seine Belohnung einheimste.

Als Axe ging und die Metalltür hinter ihm ins Schloß fiel, atmete er lautlos auf. Sein Blick ruhte auf dem Mädchen, dass sich an die Wand unter dem Fenster der Zelle drückte, als würde sich auf magische Weise dort eine Tür auftun und sie hindurchlassen oder als könnte sie durch diesen Druck, der Anspannung, die in ihrem Körper herrschte, diese einfach zum Einsturz bringen. Axe hatte ihm die Flasche mit dem Fusel in die Hand gedrückt, von der Zeke sowieso nichts trinken würde. Er trank nie, es vernebelte einem die Sinne und das war das Letzte, was er sich in dieser Welt leisten konnte. Und da waren sie wieder, diese Augen, er konnte seinen Blick nicht wirklich von ihnen lösen, als er die Tür quietschend aufschob und einen Schritt in die Zelle machte. Dann ließ er sich einfach in den Schneidersitz nieder, weiterhin ohne den Blick von ihr, von diesen Augen zu nehmen. "Willst Du was trinken?", er sprach weder zu laut, noch zu leise, so als würde er eine ganz normale Unterhaltung beginnen, vielleicht wie man es auf einem Schulball anfangen würde, wenn man mit seinem Date dort ankam und noch zu nervös war, um sie um den ersten Tanz zu bitten, doch unsicher wirkte er auch dabei nicht.






"Wäre es Dir lieber, ich wäre noch kleiner?", grinste er schließlich zu ihr hinunter und lockerte seine Umarmung etwas. "Ehrlich, ich hab meinen Knochen gesagt: Lasst den Scheiß, sonst bekommt Jersey irgendwann noch eine Genickstarre, wenn sie mit mir reden will! Aber denkst Du, sie haben auf mich gehört? Pustekuchen! Niemand will auf mich hören, es ist wahrlich eine Crux!" Er löste einen Arm von ihr, jedoch nur, um ihr eine Locke aus dem Gesicht zu streichen und sein Blick wurde wieder ernster, was jedoch nicht die Wärme daraus vertrieb. "Hast Du Deine Familie gefunden?"

Der kursive Teil ist ein Flashback ... aus dieser Zeit suche ich Leute!

@Jersey




⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

your choice | 28 - open end Jahre alt | männlich | your choice | your choice - Traitors wäre natürlich sehr interessant

⸭ Beziehung zueinander ⸭

Zunächst erstmal Feinde, was daraus wird, wird man sehen!
_________________________________________________________


⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Du warst Mitglied des Trupps in Pennsylvania, dem Zeke sich unfreiwilliger Weise etwa fünf Monate nach Ausbruch der Seuche angeschlossen hat. Der Trupp bestand aus acht Männern und einer Frau und war von der schlimmsten Sorte an Plünderern, die man sich vorstellen kann. Axe, der Anführer, war ein manipulativer Psychopath, dem Alle gefallen wollten, er liebte es, Gefangene, sofern sie gemacht wurden, zu foltern und zu quälen. Bruce, genannt Brubaker, war sein Cousin, jenen hatte Zeke vor Beissern gerettet, weil er einfach noch zu viel Menschlichkeit inne hatte, als dass er einen Wehrlosen von den Beissern einfach zerfleischen lassen konnte. Als 'Dank' nahm dieser ihn mit, wo er von Axe vor die Wahl gestellt wurde, zu sterben oder der Truppe beizutreten. Zeke lebt noch, also kann man sich denken, welche Wahl er getroffen hatte. Er hing halt an seinem Leben, ist ihm ja auch irgendwie nicht zu verübeln. Cynthia war die einzige Frau des Trupps, Zeke hat nie rausgefunden, ob sie mit Axe und Brubaker verwandt war, aber sie stand unter deren Schutz, wer sich an ihr vergriff, unterschrieb sein Todesurteil. Sie war schon Ende 50, als Zeke zu dem Trupp stieß, sah zwar aus wie eine gütige Tante, aber das war sehr trügerisch, sie war genauso gefährlich wie die Cousins. Namentlich wurden noch Ford und Grant benannt, ob das nun die Nachnamen waren oder Spitznamen, wurde nie wirklich definiert. Zeke hatte schnell raus, wie er sich präsentieren musste, um am Leben zu bleiben, durch die Art wie er aufgewachsen war, fiel er schnell in die Routine zurück, zu der er konditioniert worden war. Er war ein 'guter, kleiner Soldat', den Axe schätzte, weil er weder trank noch so undiszpliniert wie die anderen Männer war, der ihn jedoch genau wie die Anderen unterschätzte.


Zitat
Zitat aus einem Post:

Die Männer waren in Feierlaune, wie jedes Mal, wenn sie von einem Überfall zurückkamen, ganz unabhängig davon, ob sie reiche Beute gemacht oder vielleicht ein Mitglied des Trupps verloren hatten. Die Raubzüge selbst waren das, woran sie sich aufgeilten, ihre Befriedigung zogen, sich mächtig und wertvoll vorkamen und Axe bestätigte sie darin. Er war ein guter Manipulator, der ihnen immer genau so viel 'Futter' gab, dass sie sich nicht gegen ihn wandten, sondern gierig auf die nächste Ration warteten. Wie Süchtige; er hatte sie abhängig von seinem 'Lob' gemacht; jeder von Ihnen wollte an erster Stelle in seinem Ansehen stehen.




Während eines Raubzuges wurden zwei Gefangene genommen, eine junge Frau und eine Teenagerin (Jersey), Letztere war der Grund und die Hilfe, die er benötigte, um diesem Trupp zu entkommen, denn alleine hätte er das nicht geschafft. Er hatte keine Schwierigkeiten damit, zu töten, das hatte er bereits getan, meist waren es Gnadenschüsse. Doch er verspürte keine Gewissensbisse, auch die Mitglieder des Trupps zu töten, um @Jersey und sich selbst am Leben zu erhalten und die Flucht zu ergreifen. Und irgendwann war es auch soweit, sie hatten genau geplant, alle Eventualitäten abgewägt und letztendlich gelang ihnen die Flucht, bei der Zeke auch einen Teil des Trupps tötete. Wen genau haben wir nie definiert, aber alle davon hat er sicherlich nicht ausschalten können. Jersey und er waren danach eine Weile gemeinsam unterwegs, bis sie durch eine Beisser-Attacke voneinander getrennt wurden und fast ein Jahr lang getrennte Wege gingen, bis sie sich in der Nähe von Washington D.C. zufällig wieder trafen und beschlossen, wieder gemeinsam zu reisen. Da Jersey ihre Familie suchte und sie in Washington D.C. vermutete, begleitete Zeke sie, zwar widerstrebend, aber er hätte sie nicht einfach wieder alleine gelassen. Aber auch dort wurden sie wieder getrennt und Zeke machte sich auf die Suche nach ihr, die ihn schließlich zu den Traitors führte. Und wieder war er in solch einem Trupp gelandet, dem er zuvor entflohen war, doch dieses Mal schloß er sich ihnen freiwillig an, um wieder an Jerseys' Seite zu sein. Er ist dort gerade erst angekommen und es wird sich noch zeigen, was geschehen wird.

Man hat sich also nicht im Guten voneinander getrennt, sondern versucht, sich gegenseitig zu töten, als man sich das letzte Mal gesehen hat. Egal, welchen Charakter Du nun von der Truppe übernehmen willst, denke daran, dass er kurz nach Ausbruch der Seuche in Pennsylvania war, vermutlich von dort stammte, die Stadt haben wir nie genauer definiert, aber es war keine Großstadt. Außerdem musst Du den Weg nach Washington D.C. einplanen, denn nach Ausbruch der Seuche konntest Du Dich ja nicht einfach ins nächste Flugzeug, den nächsten Bus oder die nächste Bahn setzen, um dort zu landen.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________

Das ist gänzlich Dir überlassen, sollte jedoch zum Alter passen.
Wenn es sich um Axe handelt, sollte das Alter jedoch bereits über 30 Jahre sein und Ford wurde als groß und grobschlächtig beschrieben.

⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [ ]Ja, ein alter PP [x]Ja, ein Probeplay (wenn erwünscht) [ ]Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
_________________________________________________________

In meiner Schreibprobe kann man schon ein Bißchen etwas über den/die gesuchten Charakter/e erfahren. Ich habe es absichtlich offen gelassen, wer nun umgekommen ist oder nicht und wo er/sie letztendlich beheimatet ist/sind, denn selbst, wenn Zeke und der/die Gesuchte/n sich nicht demnächst über den Weg laufen, ist der Hintergrund des Gesuchs (meiner Meinung nach) ein guter Aufhänger für die Charaktererstellung. Außerdem denke ich, dass sicherlich auch mehr als einer aus dem Trupp überlebt haben kann, maximal würde ich jedoch an Drei denken. Vielleicht sind sie gemeinsam weitergezogen, nachdem Zeke und Jersey die Truppe dezimiert und den Stützpunkt demoliert haben, somit wäre das definitiv auch ein Gesuch für mehrere Leute oder auch einzelne Spieler, die unabhängig voneinander in Washington D.C. gelandet sind.

Ich bin ein entspannter, gemütlicher Poster. Mit mir kann man immer reden, ich bin kompromißbereit und vertrage auch Kritik, sofern sie konstruktiv ist. Ich achte jedoch sehr auf Realismus und selbst bei Axe, den ich als Psychopathen beschrieben habe, suche ich nach einem realistischen Menschen mit Stärken und Schwächen. Er soll vor Ausbruch der Seuche kein Massenmörder gewesen sein, aber die Seuche bringt wohl in jedem Menschen die schlimmsten Charaktereigenschaften, die man tief in sich begraben hatte, zum Vorschein. Es gelten schließlich nicht mehr die gesellschaftlichen Normen und Gesetze wie zuvor. Also bitte ich Euch darum, realistische Charaktere zu erschaffen, keine Massenmörder, Auftragskiller oder Ähnliches. Lasst sie vor Ausbruch der Seuche Polizisten, Farmer, LKW-Fahrer, Buchhalter, Ladenbesitzer oder Ähnliches gewesen sein, die sich durch die Umstände zu dem entwickelt haben, was sie dann geworden sind. Bei Axe kam Zeke der Gedanke, dass dieser vielleicht vorher Mitglied einer Miliz gewesen ist (einer ähnlich der, in der Zeke aufgewachsen ist, jedoch aus dem Staat Pennsylvania), aber das ist kein Muss. Vielleicht war er mal Soldat oder Polizist, aber das überlasse ich letztendlich Dir/Euch, wenngleich vermutlich Brubaker, der Cousin, dann ebenfalls Mitglied der Miliz gewesen ist.

Für Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, wenn es noch Unklarheiten geben sollte oder Ihr Input braucht, wie sich das nun Alles gestaltet hat in dem Trüppchen, deren Mitglied/er Du/Ihr warst/ward. Ansonsten würde ich mich einfach freuen, falls Jemand Lust auf einen Charakter dieser Art hat und darauf, Dich/Euch in unserem schönen Forum begrüßen zu dürfen.









"Naaa, Lust auf eine Runde Skifahren?"



Raphael Black, Jersey und Eleanor Johan Black finden das gut.
Jersey und Eleanor Johan Black sind entzückt.
Jersey trinkt darauf!
zuletzt bearbeitet 16.11.2019 22:46 | nach oben springen

#5

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 20.11.2019 02:50
von Adelaide Roux | 335 Beiträge | 859 Punkte
avatar
Kolonie Traitors


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Adelaide Mary Roux | 27 Jahre alt | Dolmetscherin | Traitors | Adelaide Victoria Kane

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Adelaide Mary Roux wurde am Morgen des 01.05.1990 geboren. Ihre Familie war über ihr erstes und auch letztes Kind hocherfreut. Sie erzogen es streng und brachten ihrer Tochter allmögliche Manieren bei. Adelaide stammt aus einer frankokanadischen Familie, die von irgendeiner adeligen Familie abstammt. Das interessierte die schwarzhaarige Frankokanadierin nie so wirklich. Sie lebte immer im Hier und Jetzt. Als sie in die Grundschule kam, merkten ihre Eltern sehr schnell, dass ihre Tochter sprachlich hochbegabt war. Sie kannte jetzt schon sehr viele komplizierte englische und französische Wörter. Die Schwarzhaarige liebte ihre beiden Muttersprachen, doch war froh, als sie auf der weitergehenden Schule, einer auf Sprachen spezialisierte Privatschule, die Möglichkeit bekam, Sprachen zu wählen. Die Gute nahm erstmal Spanisch. Die Sprache fiel ihr leichter als gedacht. Sie wies sehr viele Parallelen zu der französischen Sprache auf. In allen sprachenorientierten Fächern strahlte sie mit Einsen (A). In den restlichen Fächern war sie auch ganz gut. Mathematik fiel ihr aufgrund schwieriger werdenden Formeln immer schwerer. Vor allem mit Winkeln kam sie überhaupt nicht klar. Da musste sie die ein oder anderen Spickzettel schreiben, was den Lehrern, zum Glück, nie aufgefallen war. Nach exzellenten Noten in einer weiteren Sprache(Italienisch) und insgesamt sehr guten Noten auf dem Abschlusszeugnis, verließ sie mit 17 Jahren ihre Heimat und damit auch ihre Eltern mit einem Stipendium für eine Fachakademie in New York City. Neben ihrer Ausbildung zur Dolmetscherin war sie sehr aktiv. Sie jobbte abends als Barkeeperin in einem Irish Pub und trainierte nebenbei noch die Kunst Schwertkampfes in einem Kurs. In ihrer kleinen Wohnung im dritten Stock, nahe des Central Parks, fühlte sie sich sehr wohl. Wenn sie abends mal frei hatte, lernte sie noch eine sehr komplizierte Sprache, Russisch, oder schaute ein wenig fern.

2010: Nach ca. drei Jahren war sie mit der Ausbildung fertig und meldete sich bei einer großen Dolmetscheragentur. Durch ihren starken Willen, ihrem Köpfchen und ihrer sprachlichen Leistungen wurde sie immer gefragter. Viele millionenschwere Unternehmen bezahlten sie gut für ihre Dienste. Nach ungefähr zwei Jahren konnte Adelaide es sich leisten, in eine größere Wohnung in der Nähe ihrer alten Wohnung zu ziehen. Insgeheim wusste sie, dass sie ziemlich Glück gehabt hatte. Die Berufswahl hätte auch ziemlich schiefgehen können. Jetzt ging ihre Karriereleiter noch steiler nach oben. Sie übersetzte nach einem Jahr, mit 23 Jahren, für den Bürgermeister von New York City. Die Gehälter wurden immer höher. Ab und zu reiste sie auch ins Ausland, um dort zu übersetzen. Wieder ein Jahr später, bekam sie einen sehr überraschenden Anruf. Sie sollte einer der Stammdolmetscher des Weißen Hauses werden. Dafür musste sie aber umziehen, was ihr sehr wehtat. Nach Umzugsstress (sie hatte sich eine sehr große Wohnung genommen, Häuser waren nicht so ihr Ding) war sie nun in Washington D.C. und ging zu ihrer neuen Arbeitsstelle im Weißen Haus. Das machte sie auch knapp ein Jahr unter fürstlichem Gehalt, als es passierte. Adelaides Wohnung, die in keinem größeren Wohnhaus lag, war dunkel. Es war noch fünf Uhr morgens. Sie wachte gerade auf und stieß ihren Wecker, ihr Handy, vom Bett. Sie streckte sich und spürte irgendwie, dass etwas überhaupt nicht stimmte. Nun sah sie auf ihr Smartphone und erstarrte. Die Krankheit, die gut vertuscht wurde, hatte nun zu einem scheinbaren Ausbruch geführt. Sie scrollte runter und ließ das Handy auf den Teppich fallen, als sie 'in Washington' las. Sie, gefangen in einer Stadt mit einem Ausbruch...unmöglich, aber Adelaide wurde schneller, als gewünscht, klar, dass bei so etwas Wichtigem nicht gelogen werden konnte. Sie war hellwach und schnappte sich Ihren blauen Sportrucksack. Sie schnappte sich ihren Laptop, ihr französisches Kurzschwert, einige Suppendosen und Brotbeläge und stopfte sie in den Rucksack. Die Ladekabel ihres Laptops und ihres Handys stopfte sie auch noch in die Tasche, so wie das alte Diadem ihrer Großmutter, wenn auch etwas vorsichtig. Sie schloss den Rucksack und nahm ihren nun lebenswichtigen Katana. Adelaide zog sich ihren Schwertgurt an, nachdem sie sich selbst angezogen hatte, und steckte den Katana in seine Scheide. Nun musste sie aus Washington raus, was ihr unter vielen Katanahieben auch gelang.

Circa ein Jahr später war Adelaide bei den Traitor gelandet. Es war eine treue Gruppe, auch, wenn Addy manchmal über ihre Macken hinwegsehen musste. Sie sorgten ja schließlich für sie und so eine Gemeinschaft war ihr wohler, als die bedrückende Einsamkeit. In der Zeit, die sie da war, hatte sie sich eine hohe, aber nicht eingetragene Rolle in der Gruppe erkämpft und wurde von vielen respektiert. Anfangs hatten sie die Gedanken an ihre Eltern fast verrückt gemacht, aber nach einer Zeit wurde ihr klar, dass sie eh nichts für Ihre Eltern tun konnte. In dem Jahr vor dem Beitritt zu den Traitor war sie außerhalb von Washington gewesen. Dort waren auch noch sehr viele Kolonien gewesen, aber wie es jetzt war, wusste Adelaide nicht. Sie wusste nur, dass dort viel weniger Untote als hier gewesen waren. Bei den Traitor hatte sie ihre erste Schusswaffe bekommen, eine HK PX 0. Die benutzte sie nur in Notfällen. Das erste Jahr bei den Traitor ging, zum Glück, sehr reibungslos über die Bühne, aber es war nur eine Frage, wann die Untoten sie ins Reich der wandelnden Leichen holten. Was wird in Zukunft noch mit Adelaide geschehen...?



⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Bei Nachfrage kann ich auch einen von Adelaide nehmen

"Weißt du eigentlich, dass MIR deine Lebensgeschichte egal ist? Es wird doch eh das Gleiche sein, wie bei all den anderen vor dir. Ihr Leben war vor dem Ausbruch gut. Dann kam der Ausbruch und klatsch, man musste vor kannibalischen Filmwesen weglaufen. Was sollte dich denn so besonders machen, du Plappermund? Keinen Arsch interessiert es mehr, wer du vor oder nach dem Ausbruch warst. Es gibt nur noch Niemande. Menschen töten andere unschuldige Überlebende, um selbst zu überleben. Manchmal weiß ich echt nicht, wie es überhaupt zur Zivilisierung kam...", sagte der ehemalige Polizist genervt zu der Fremden und stellte die Dose beiseite, bevor er ihren musternden Blick erwiderte. Zu diesem Zeitpunkt wusste er einfach überhaupt nicht, was in ihr vorging. Corrin wusste nur, dass es ihm nicht gefiel, so angestarrt zu werden. Zugleich hoffte er auch, dass er selbst nicht so gestarrt hatte und fand sich dann letztendlich doch selbst widerlich. Er ließ den Kopf hängen und mied ihren Blick. Diese Entführung war echt nicht seine Meisterleistung gewesen, aber wie hätte er sonst handeln sollen? Er musste überleben. Ihn letzter Zeit kam es ihm aber auch so vor, als würde von Kampf zu Kampf leben. Das war wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass er Olivia Clarke verlassen hatte. Es gab eine kurze Zeit unmittelbar vor dem Ausbruch, als er sie heiraten wollte. Er wollte ihr einen Ring an den Finger stecken, mit ihr das Leben verbringen, aber natürlich kam es anders. Die Apokalypse veränderte Corrin, härtete ihn noch weiter ab. Er wurde immer skrupelloser und gewiefter, aber dennoch hatte er seine Prinzipien, die er schon oftmals hinterfragt hatte. Und wie er sie hinterfragt hatte. Aber dennoch blieb er dabei. In diesen Zeiten war es gut, sowas als Antrieb zu nehmen. Deswegen hatte er ihr auch schon wieder die Handschelle abgenommen. Er hatte sie ja eh nur deshalb entführt, weil sein Überleben bedroht wurde. Corrin hatte nicht mal eine Sekunde daran gedacht, sie zu verletzen oder gar zu töten.

Plötzlich räusperte er sich und erhob die heisere Stimme: "Falls du es noch nicht erwähnt hast, du bist nicht mehr gefesselt. Ich kann dich auch in ein, zwei Stunden wieder..." Er brach ab und kaute auf seiner Unterlippe herum, als sie ihn mit einem ungläubigen Blick mit seinem Namen ansprach. Er schluckte kurz und dachte schnell nach. Corrin dachte an die vorerst letzte Nacht mit Olivia und den darauffolgenden Tag, als er ihren ungläubigen Blick wahrgenommen hatte. Und dann wieder an diesen schrecklichen Namen erinnert zu werden...es war furchterregend. Corrin stand sofort auf und stieß einen Stoßseufzer aus, während er sich durchs Gesicht fuhr. Dann sammelte er sich wieder und schüttelte den Kopf. "Ich habe keine Ahnung, was du von mir willst", sagte er trotzig, aber fürchtete zugleich, dass man die Nervosität heraushören konnte. Die Fremde kannte seinen Namen. Corrin hatte aber keine Ahnung, wer sie ist, auch wenn sie einem Mädchen ähnlich sieht, das Corrin mal zu seinem Freundeskreis zugezählt hatte. Und dennoch war es unwahrscheinlich, dass sie überlebt hatte und so standhaft geworden war. Und wie fast alle Frauen, die Corrin traf, war sie auch unstreitbar hübsch. Und mit hübsch meinte Corrin attraktiv. Und dennoch vermisste Corrin Olivia. Langjährig zusammen und dann durch einen Ausbruch getrennt wurden, um dann wieder zusammenzukommen und dann durch seinen Egoismus wieder getrennt zu werden. Corrin war in manchen Sachen echt ein Idiot...



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

Absolutely your choice! | 28-40 Jahre alt | Männlich | Absolutely your choice! | Traitors o. Einzelgänger

⸭ Beziehung zueinander ⸭
_________________________________________________________
!Gesuch kann auch gerne intern vergeben werden!

Adelaide und Xyz lernen sich entweder bei den Traitors oder außerhalb während eines Plünderungszugs von Addy für den Güterhof kennen. Addy wird ihm selbstverständlich nicht direkt vertrauen. Das kann sie sowieso nicht mehr wirklich. Und dennoch braucht sie so jemanden wie Xyz. Er sollte schon wissen, was er will und Lebenserfahrung mitbringen. Er soll zudem so eine Art Mentor für Addy sein, auch eine Art Anker. Er sollte auch möglichst höflich und intelligent sein, denn Addy mag es, wenn Leute logisch denken können. Vielleicht hat er ja auch eine kreative Ader. Was er aber auf jeden Fall sein soll, ist loyal (vielleicht noch aufrichtig, aber kein Muss). Der Rest davor wäre für mich wünschenswert, ist aber kein Muss. Ich weiß selber, wie anstrengend und verzwickt manche Gesuche sein können. Im Endeffekt wird es ja auch dein Chara. Du musst dich auch mit ihm wohlfühlen

⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Unsere Geschichte würde dann erst starten Wenn du dann erst da oder auch schon im Fragebereich bist, können wir natürlich viel gemeinsam überlegen. Ich bitte sogar sehr darum. Scheu dich auch nicht davor, zu fragen. Ich bin offen für fast alles.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________

Die folgenden beiden Avatare würden mir gerade spontan einfallen. Sie sind aber sozusagen meine Faves. Ich lasse mich aber auch gerne von einem anderen Avatar überzeugen, behalte mir aber das Vetorecht vor

Daniel Gilles



Jake Gyllenhaal




⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

Ein Post aus der Sicht der Person wäre mir aber am Liebsten, weil die Person schon passen muss. Natürlich reicht aber auch ein alter Post.

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
_________________________________________________________

Für mich ist es wichtig, dass du den Charakter auch wirklich gerne spielen möchtest und nicht direkt wieder gehst. Das würde mir auch sehr für den Chara leidtun. Du solltest den Charakter auch so facettenreich wie möglich playen. Drama und Tragik gehören natürlich dazu. Ob Tragik etc vorkommt kannst du aber entscheiden. Hauptsache, du hast Spaß an dem Chara und schreibst ihn mit Leidenschaft. Ob es zu einem Pair kommt, hängt von der Entwicklung ab. Die Rechtschreibung sollte schon verständlich sein, aber da bin ich sehr kulant. Gosh, ich hoffe, das ist nicht unfreundlich formuliert. Was mir auch noch wichtig ist, dass du relativ bis sehr aktiv bist, also wie du kannst. Wenn du mal verhindert sein solltest, verstehe ich das natürlich vollkommen in Ordnung Ich freue mich schon auf dich



• With the attitude of a godess •


• Don't mess with a godess •


Raphael Black findet das gut.
nach oben springen

#6

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 08.12.2019 17:33
von Eleanor Johan Black | 722 Beiträge | 1699 Punkte
avatar
Kolonie Traitors


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Eleanor Johan Black | 23 Jahre alt | Schülerin | Traitors | Claire Holt

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Meine Geschichte ist für unsere Geschichte eigentlich nicht von Bedeutung, sollte sie dich aber trotzdem interessieren, kannst du sie dir dennoch durchlesen.

Eleanor Johan Black wuchs bei ihrer wohlhabenden Mutter auf, da sich der Vater schon sehr früh mit ihren beiden älteren Brüdern aus dem Staub gemacht hatte, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was aus der kleinen Blondine werden würde. Das ihr Vater sie verlassen hatte und ihre Mutter und sie nun ganz allein waren, schweißte die beiden jedoch eng zusammen. Edeline war Chefin einer großen Firma, weshalb ihre Tochter in einem luxuriösen Haus und mit allem was dazu gehörte aufgewachsen war. Doch da sie niemals selbst etwas tun musste, Ordnung halten, kochen oder gar Geld verdienen, wurde aus dem kleinen Mädchen ein arrogantes und eingebildetes Kind. Die kleine Eleanor war dennoch nicht dumm, sondern sehr intelligent. Lediglich ihr Sozialverhalten wies Defizite auf, was zur Folge hatte, dass sie von den meisten ihrer Mitschüler gemieden wurde. Die Chance hinter ihre Fassade zu blicken, gewährte sie natürlich niemandem.

Als Eleanor sechzehn war, fand ihre Mutter einen neuen Mann, genauso wohlhabend wie die Blacks, den sie bald schon heiratete. Der Teenager hatte kein Problem mit dem Neuen, eben nur sein Sohn war ihr ein Dorn im Auge. Eleanor war egoistisch und wollte ihr Haus nicht teilen und schon gar nicht ihre Mutter. Oft stritten sich die Beiden und piesackten sich gegenseitig. Ein Jahr war vergangen, die Blondine beinahe volljährig und die Entscheidung, was sie nach der Schule machen wollte, rückte näher. Mit dem Abschluss, kamen sich jedoch Eleanor und ihr Stiefvater verboten nah. Heute bereut sie dies, ihr dummes Verhalten doch zu jenem Zeitpunkt war sie von der Aufmerksamkeit, die ihr Stiefvater ihr schenkte geblendet. Natürlich hatte sie ein schlechtes Gewissen ihre Mutter so zu hintergehen, aber sie traute sich nicht die Sache zu beenden, auch wenn ihr die Situation schon längst über den Kopf gewachsen war. Oft schloss sich, die sonst so toughe Frau allein in ihrem Zimmer ein und mied den Kontakt zu ihren Familienmitgliedern. Ihr Stiefbruder war neugierig geworden. Was war ihr passiert, dass die Schikane ihm gegenüber solch ein plötzliches Ende gefunden hatte? Widerwillig ließ sie ihn schließlich in ihr Zimmer. Schweigend saßen sie da und dennoch hatte sie das Gefühl, er würde sie verstehen. Sam fragte sie nie, warum sie so unglücklich war, sondern saß einfach nur da und hielt ihre Hand. Und wie es irgendwann kommen musste, entwickelte Johan ehrliche Liebe für den jungen Mann


.

Ihr Stiefbruder erfuhr nie, was mit Eleanor nicht stimmte, aber an dem Punkt, als sie ihm und ihrer Mutter nicht mehr in die Augen schauen konnte, war sie fest entschlossen, dass sie nicht weiter mit sich spielen lassen durfte. Eines Nachmittags kam sie nach Hause, um ihre Affäre zu beenden und ihm zu sagen, dass er die Finger von ihr lassen sollte. Doch als sie zum Wohnzimmer reinkam, lag ihre Mutter tot auf dem Boden und Francis stand mit einer Pistole vor ihr. Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte er sich zu Eleanor um und sagte, dass sie jetzt endlich richtig zusammen sein können. Der Schock saß tief. Der einst so liebevolle Mensch war schleichend krank eworden. Der Wahnsinn hatte sich in seinem Kopf verankert und er glaubte das Leben und die Welt so zu lenken wie er wollte. Am liebsten hätte sie geschrien, geweint oder ihn sogar geschlagen, aber sie konnte nicht. Ihr Körper war starr, wie eingefroren und wollte sich keinen Zentimeter bewegen. Ihr Blick ging immer wieder zwischen ihrer Mutter, dem jetzt so fremden Mann und dem Telefon hin und her. Doch der Mann deutete ihren Blick und so blieb ihm nur eines übrig: Francis Young schlug seine geliebte Stieftochter bewusstlos.
Als Eleanor aufwachte hatte sie bereits Handschellen an den Gelenken. Francis hatte in der Zeit ihrer Bewusstlosigkeit die Beweise manipuliert. Er hatte die Pistole von seinen Fingerabdrücken befreit und jene in die ihre Hand gelegt. Er hatte sich selbst verletzt, als hätte sie ihn auch töten wollen und am Ende sah es so aus, als sei er das Opfer gewesen. Unter erzwungenen Tränen, den verschleiert irren Blick auf seine tote Frau gerichtet, sagte er der Polizei, dass seine Stieftochter und er ein Verhältnis hatten und er es beenden wollte, sie sich aber weigerte das zu akzeptieren und ihre eigene Mutter daraufhin erschoss. Sogar ihn wollte sie umbringen, doch er hatte sich noch rechtzeitig mit einem Schlag auf den Hinterkopf vor ihrer Attacke retten können.

Die Beweise und Worte von Eleanor widersprachen sich und so glaubten sie im ersten Moment die junge Frau hätte ein psychisches Problem, hervorgerufen durch die Trennung ihrer Eltern. Langsam hatte sich der Wahnsinn in das kleine Mädchen geschlichen und mit neunzehn Jahren Besitz von ihr ergriffen. Deshalb führte sie ihr erster Weg in die Geschlossene- völlig fehl am Platz. Doch sie war nicht wie die anderen dort. Sie gehörte dort nicht hin, sondern in das nahegelegene Gefängnis von D.C.
Sie hörte nie wieder etwas von Samuel und nachdem, wie sie Francis gesehen hatte, würde er seinem Vater wohl jedes Wort glauben. Abgesehen davon würde er ihr nie verzeihen, ihn hintergangen zu haben. Er hasste sie, da war Eleanor sich sicher.
Francis besuchte sie einmal im Monat, jedoch lehnte Johan, wie sie sich nun nannte, jeglichen Kontakt zu ihm ab, bis auf einmal.

Wäre die Seuche nicht ausgebrochen, dann säße sie jetzt immer noch dort fest, würde Opfer von psychischer und physischer Gewalt werden. Das einzige, was ihr die Zeit dort halbwegs erträglich gestaltete, war der Schutz einer Gruppe von Frauen. Allerdings wandte sich auch dieses Blatt.
Plötzlich verwandelten sich die Wärter in Kanibale, die die Insassen angingen und ihnen das Fleisch mit ihren Zähnen von den Knochen zogen. Doch anstatt zu sterben, standen die Frauen wieder auf, um es ihren Mördern gleichzutun. Während im ganzen Gefängnis Chaos ausbrach, versuchte Johan unbeschadet aus der Nummer rauszukommen. Das war ihre Chance, um wieder frei zu sein und Rache an ihrem Stiefvater zu nehmen. Während die ganzen Gefangenen nach draußen und in die selbe Richtung strömten, suchte die Blondine in der gegenüberliegenden Seite das Weite.



⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Es war Johans erster Auftrag als Späherin eine bekannte kleine Gruppe Überlebender genau zu orten und auszuspionieren. Nicht im Sinne von einfach reinmarschieren und ihnen die geballte Kraft an Zickenterror entgegenzuschmettern, sondern sich einen Überblick über die Anzahl der Leute und ihre Fähigkeiten, sowie ihre Abläufe zu verschaffen. Die Blondine mochte vielleicht eine gute Lügnerin sein, doch stand sie sich bei ihrem kleinen Schauspiel oft genug selbst im Weg. Sie hasste freundliche und höfliche Umgangsformen und konnte nur schwer vorgaukeln sich für jemand anderen wirklich zu interessieren, daher fiel ab und zu auf, wie sie genervt seufzte oder die Augen verdrehte. Dennoch war es die wohl einzig passende Aufgabe für die 23-Jährige, denn sie hielt sich die meiste Zeit sowieso nicht innerhalb der Kolonie auf und bevor sie gänzlich verschwinden würde, dachten ihre Brüder, sie könnten Johan mit dieser Aufgabe bei sich halten.
Es passte hervorragend, dass einige Mitglieder sich für eine Plünderungstour am anderen Ende der Stadt vorbereiteten und Johan in der Nähe der Maryland University absetzen könnten. Etwas mehr als eine halbe Stunde planten sie für die Fahrzeit ein und auch wenn die Blondine nichts gegen einen kleinen Spaziergang hatte, war sie recht froh die Route 193 entlanggefahren worden zu sein. Man müsste meinen, dass innerhalb dieser dreißig Minuten keine Probleme auftreten würden, doch da Johan bei den Güterhofmitgliedern bereits als die Black-Schwester bekannt war und ihr Sonderstatus einige nervte, wurde sie für die kleine Tour zum persönlichen Mobbingopfer der drei Männer. Ihre Hündin hatte sie im Güterhof zurückgelassen, denn manchmal war der Alaskan Malamute keine große Hilfe, zumindest wenn es darum ging unentdeckt zu bleiben.
„Na Barbie, bringst du uns auch was schönes von deiner Shoppingtour mit?“ Johan versuchte wirklich ihren Ärger runterzuschlucken, als sie mit hoher Geschwindigkeit über die Straße bretterten, doch brachte einer der Männer das Fass zum Überlaufen, als er seine Hand auf das Bein der jungen Frau legte und seine Finger sich in Richtung Schenkelinnenseite vorarbeiteten. Reflexartig zog sie ihr Messer und hielt es an die Kehle des Fahrers, dem sie befahl den Wagen zu stoppen. „Nimm deine dreckigen Finger von meinem Bein und du hälst den Wagen an, damit ich aussteigen kann.“ Mit finsterem Blick fauchte sie die beiden Männer an, während der dritte sich fassungslos der Blondine zuwandte. „Ihr könnt froh sein, wenn ich euch nicht bei meinem Bruder verpetze.“, blaffte sie die Männer an, zog das Messer von seiner Kehle und stieg schwungvoll aus dem Auto, dabei den Rucksack über die Schulter geworfen. Ein übertriebenes Grinsen machte sich aus ihren Lippen breit, als sie dem wegfahrenden Auto hinterherwinkte und diesem plötzlich den Handrücken zudrehte, um ihren Mittelfinger zu präsentieren.

Eine weitere halbe Stunde war vergangen, als Johan sich dem Gelände näherte und beim Stadium des Unigeländes landete. „Das ist, als würde man mir sagen, 'Hey Johan, du hast es nie auf eine Uni geschafft und jetzt, wo es dafür eh zu spät ist, darfst du mal unsere Luft schnuppern'.“ Genervt schnaubte die Frau.
Unerwartet und vor allem unvorbereitet hörte sie wirklich schnelle Schritte hinter sich und als sie sich nach dem Verursacher umdrehte, erblickte sie eine gut genährte Frau mit wirren, braunen Locken. „Gott sei Dank!“, rief sie und Johan hätte sich am liebsten hinter der nächsten Hauswand versteckt. Ihre Augen weiteten sich und sofort hob sie das Messer schützend vor sich. „Ich will dir nichts tun! Ich suche nur meinen Mann. Hast du ihn gesehen? Er heißt Abraham, hat dunkle Haare und trägt eine Brille. Irgendwie...“ Eine Hand vom Griff des Messers entbehrt, zeigte sie der Frau die Innenseite ihrer Han um ihr zu symbolisieren, dass sie die Klappe halten sollte. „Nein, habe ich nicht. Ich kenne auch keinen Graham.“ Von dieser Frau ging offenbar keine Gefahr aus, auch wenn sie auf den ersten Blick ein Messer, sowie eine Pistole an ihrem Gürtel ausmachen konnte.
„Er heißt..“
„Pscht!“, zischte die Blondine und kam ihn nun einen Schritt näher. „Wie auch immer er heißt, ich habe keine Ahnung, wo der ist, den du suchst.“ Und damit setzte Johan ihren Weg fort.
„Aber du könntest mir helfen ihn zu finden!“ Die Dunkelhaarige versuchte Johans schnellen Schritten mitzuhalten und atmete schwer, als sie plötzlich neben ihr herzujoggen begann. „Mein Name ist übrigens Dolores. Und deiner?“ Abrupt blieb die Zicke stehen und wandte sich mit argwöhnischem Blick der Anderen zu. „Warum sollte ich das tun? Was hätte ich davon?“ Zielstrebig ging sie an einer größeren Garage vorbei, als wüsste sie welchen Weg sie zu gehen habe. Nach einer kurzen Pause von Seiten Dolores – sie joggte immer noch neben Johan her – warf die Blonde einen Blick über die Schulter in ihre Richtung. „Außerdem hatte ich nicht die Befürchtung du würdest mir etwas tun.“, wollte sie klarstellen, wobei es mehr einer Behauptung glich. Da sie nun einmal einen Blick auf Dolores werfen konnte, erlaubte Johan es sich dies einen Moment zu mustern. Ihre Kleidung war matt und ausgewaschen und ihren Hals bedeckte ein dicker Schal. Er würde womöglich kein Zombiegebiss davon abhalten das darunterliegende Fleisch zu zerfetzen, aber die herbstliche Kälte ließ auch Johan sich solch einen herbeiwünschen.
„Gut, ich helfe dir Graham zu finden, wenn ich dafür deinen Schal bekomme!“ Die Lippen zu einem gerade Strich verzogen, deutete sie mit dem Zeigefinger auf das Objekt der Begierde.
„Nur den Schal?“, fragte Dolores mit hochgezogener Braue nach und blieb vor dem Cole Student Activities Building stehen. Die Blonde nickte bestätigend, sah sie dann aber ebenso skeptisch an. „Willst du mir etwa noch mehr abtreten?“ Genervt warf sie die Hände in die Luft und gab einen Zischlaut von sich, nicht daran denkend auch stehen zu bleiben. Natürlich würde sie ihr nicht so einfach helfen, ebenso, wie sie es nicht nur auf den Schal abgesehen hatte. Dolores Skepsis war also durchaus berechtigt.

Kaum waren die Beiden um die Ecke gebogen, bot sich den Frauen ein kleines Schauspiel mit einem jungen Mann und vier Untoten. Als der Kampf zu Gunsten des Mannes ausging, klatschte die Blondine in die Hände und jubelte, ehe sie sich gespielt aufgeregt zu Dolores umdrehte. „Das ist er doch?! Graham, oder?“ Na toll, noch mehr Überlebende., war jedoch ihr eigentlicher Gedanke. Das gespielte Lächeln auf den Lippen, tat sie ein paar Schritte auf den Fremden zu. „Graham, ich habe deine Dolores gefunden!“
„Er heißt Abr..“
„Pscht, her mit dem Schal, wie versprochen.“ Wieder wandte sie sich dem Lockenkopf zu und hielt ihr die Hand hin, damit sie ihr das Kleidungsstück übergab. „Das ist nicht mein Mann.“ Die Augen verdreht, blickte sie zwischen den Überlebenden hin und her. „Aber er könnte es sein. Er hat gerade vier Untote getötet, du solltest ihn dir schnappen! Er scheint ein waschechter Zombieschlächter zu sein. Ein richtiges Prachtkerlchen! Vergiss Graham.“ Mit höhnischem Grinsen sah sie den Mann an, sprach ihn aber mit keinem Wort direkt an.
„Abraham. Er heißt verdammt nochmal Abraham!“ Dolores ging aufgebracht an der Blondine vorbei und auf den Mann zu.



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

Deine Wahl! | 25 - 40 Jahre alt | männlich | Deine Wahl! | Traitors!

⸭ Beziehung zueinander ⸭
_________________________________________________________

Wir sind soetwas wie Kollegen.
Um genau zu sein, bist du einer der drei Kundschafter der Traitors.

Bei den Kundschaftern handelt es sich um ein Team, welches hauptsächlich außerhalb der Kolonie ihr Zuständigkeitsgebiet hat. Ihre Aufgabe ist es, andere Gruppierungen und Kolonien zu erspähen und Informationen über diese zu erhalten. Bei größeren Gruppen kann es notwendig sein, diese zu unterwandern um ihre Schwachstellen herauszufinden. Aber warum das Ganze? In diesen Zeiten ist es nicht leicht in einer großen Gruppe zu überleben und selbstständig Nahrung und Güter heranzuschaffen, die einfachste Möglichkeit an all das zu kommen, besteht darin, andere auszurauben und sich ihr Hab und Gut unter den Nagel zu reißen. So leisten die Kundschafter quasi die Vorarbeit für die Plünderer. Eleonor Johan Black ist der Kopf dieses Teams, sie selbst unterliegt aber auch den Anweisungen ihres Bruders, obwohl dieser ihr meist freie Hand lässt. Sie bekommen ihre Aufträge zugeteilt, sollte es jedoch zu unerwarteten Situationen kommen, hat jeder die Befugnis vom Plan abzuweichen um den Moment zu retten.
Meistens agieren die Kundschafter allein, es besteht aber auch die Möglichkeit bei größeren Gruppierungen zusammen zu arbeiten.
Sollte es Informationen zu anderen Gruppierungen geben, sind diese an Johan und ihr Team herauszugeben.


⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Neben @Lucia Simmens und meinem bescheidenen Persönchen, bist du einer der Kundschafter. Wir bestehen lediglich aus drei Personen und dachten, dass eine männliche Unterstützung in diesem Bereich nicht schlecht wäre. Jeder von uns hat einen anderen Charakter und Fähigkeiten, die besser für den ein oder anderen Einsatz gebraucht werden können. Meist arbeiten wir alleine und nur selten im Team, außer was die Vorarbeit des Einsatzes angeht. Wir besprechen immer gemeinsam, welche Infomationen es über die Gruppe gibt, wie wir vorgehen sollten und wer am Ende dort hingeht, um die Gruppe/ Kolonie auszuspionieren. Dabei muss natürlich auch nicht immer alles nach Plan laufen. Zwischen uns werden unter Garantie hitzige Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten herrschen, wenn wir nicht sogar mit Gewalt drohen oder uns wirklich angehen. Ein Einsatz kann weniger als 24 Stunden dauern oder auch mehrere Tage. Unsere Gruppe besteht in dieser Konstellation jedoch erst wenige Wochen.
Eine Idee für die Zukunft wäre natürlich auch ein gemeinsamer Einsatz, der unsere Zusammenarbeit ziemlich auf die Probe stellen könnte.

Was deinen Charakter angeht, kannst du dich kreativ vollkommen frei entfalten. Er muss eben nur ein Mitglied der Traitors sein.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________

Deine Wahl!
Vorschläge wären: Manny Montana, Drew Roy, Oliver Jackson Cohen, Noel Fisher, Penn Badgley, Michael Malarkey, Iwan Rheon, Bill Skarsgard...

⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[ ]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
_________________________________________________________

Ich spreche mal für @Lucia Simmens & mich, dass wir beide sehr entspannte und kreative Poster sind, die sich sehr über einen dritten Kundschafter freuen würden. Ich denke da lassen sich interessante Plays und Verbindungen schreiben, vor allem, da die zwei Frauen keine sonderlich einfachen Zeitgenossen sind. Langeweile gibts bei uns also nicht.

Außerdem würde ich mir jemanden wünschen, der der deutschen Sprache mächtig ist und Rechtschreibung, sowie Grammatik einigermaßen gut beherrscht. Jeder macht Fehler oder übersieht mal etwas, das ist überhaupt kein Problem!

Und ganz wichtig: Nur, weil dieser Charakter ein Traitor sein soll, brauchen wir keinen Psychopathen in unseren Reihen. Natürlich kann es mal zu Handgreiflichkeiten kommen, doch sollte dies nicht in Mord und Totschlag ausarten. Unsere Frauen können genauso gut austeilen und sich gegen einen Mann beweisen, also sollte man es nicht wagen uns unterbuttern oder unterschätzen zu wollen. Wer mit uns zusammenarbeitet sollte das eigentlich wissen. Außerdem haben wir alle Schwächen und sind keine Profis der Kampfkunst und so ziehen wir uns auch oft genug Wunden zu. Sollte also das Auspionieren einer Gruppe einmal schieflaufen und man auffliegen, regelt man die Situation nicht immer, in dem man den Feind vollkommen allein abschlachtet. Wir suchen also keinen Überchara, gegen den man nicht ankommt. Das ist nicht nur super langweilig, sondern bietet uns auch keine Möglichkeit auf die Fehler des Anderen zu agieren, ihm zu helfen oder eine Standpauke zu halten, die das Play noch lebhafter gestalten könnte.
Was ich meine: Dieser Charkter könnte in seinem früheren Leben auch ein Bibliothekar gewesen sein und ist trotzdem wie geschaffen für die Position des Kundschafters.

Für Fragen und Ideen stehe ich jederzeit zur Verfügung.



      

Take a hit, shoot me down, shoot me down; I will never hit the ground.
_______________________________________________________________

Adelaide Roux findet das gut.
Lucia Simmens meldet sich freiwillig als Tribut!
Lucia Simmens knutscht es ab.
zuletzt bearbeitet 08.12.2019 17:36 | nach oben springen

#7

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 08.12.2019 20:47
von Daniel Canvas | 21 Beiträge | 59 Punkte
avatar
Kolonie Einzelgänger


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Daniel Clayton Canvas, auch Atlas genannt | 27 Jahre alt | Hacker | Einzelgänger | Rami Malek

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Kennt ihr das, wenn man ohne Mitspracherecht weggeschickt wird? Wenn man einfach weggegeben wird, weil man ungewollt war oder jemand sich nicht um einen sorgen konnte? So begann auf jeden Fall die außergewöhnliche Geschichte von Daniel Clayton Canvas. Am 17.04.1990 begann die Reise für Daniel und führte ihn schon nach wenigen Wochen in ein Kinderheim. Was mit danach mit seinen Eltern geschah, interessierte Daniel überhaupt nicht. Er war nur ständig auf seine Ziele fokussiert und scherte sich kaum um andere Menschen. Ja, so ein Heim war nichts Schönes. Vor allem wenn man unfassbar schlau, aber dafür ziemlich nervig war und keine Freunde hatte, nicht, dass er welche brauchte. Daniel hielt sich gerne aus Sachen heraus, zumindest offiziell. Er konnte gut manipulieren und argumentieren. Er konnte die Worte anderer nehmen, sie zurechtdrehen und dann gegen sie verwenden. Sein Vokabular war durch die ganzen literarischen Werke, die er gelesen hatte, auf einem hervorragenden Stand. Schon im Alter von viereinhalb konnte er lesen und einfache Mathematik anwenden. Sein IQ lag weit über dem Durchschnitt. Das sagten auf jeden Fall die Professoren und Psychologen, als sie ihn im Alter von zehn getestet hatten. Er galt schon in der Elementary School als vielversprechendes Genie. Auch wenn viele ihn bewunderten und mit ihm zu tun haben wollten, war Daniel lieber allein und arbeitete im Geheimen. Erst, wenn er sie brauchen konnte, ging er auf sie zu. Mit zwölf Jahren ging er auch schon die Zeitungen austragen, um sich ein Jahr später einen Computer kaufen zu können. Wenn es was gab, was Daniel liebte, dann waren es Zahlen und Codes. Er hatte sich auch schon lange für IT-Abläufe und Datenbanken interessiert, da sie ziemlich komplex sein konnten. Er verschlüsselte gerne Botschaften und erstellte Rätsel. Er nahm zum Beispiel auch gerne die Wertgegenstände der anderen Heimkinder und machte es so, dass sie erst einen Code knacken mussten, um sie wiederzubekommen. Auch wenn die Kinder zu den Pflegern gingen, rückte Daniel nicht damit heraus, bis sie es schafften, und musste dabei zusehen, wie sie ihm Sachen weggenommen wurden. Da gab es aber zwei Dinge, mit denen die Pfleger nicht rechneten. Erstens, Daniel hätte locker wieder an die Sachen drankommen können und zweitens, bewahrte der kleine Daniel seine wertvollen Sachen ganz woanders auf. Er war jeden Tag in diesem geheimen und freistehenden Raum. Komischerweise war der einzige Zugang über das Dach und durch eine Falltüre, die er auch noch zusätzlich gesichert hatte. Natürlich musste er über Baugerüste, um ins Haus zu kommen. Das Haus war schon eine langjährige Baustelle gewesen. Warum es noch da stand, war ihm ein Rätsel. In dem Raum stand auch sein Computer, ein Waschbecken und viele Regale. Strom bezog er aus dem Generator von den Arbeitern, der eigentlich dafür da war, um die ganz Baustellenbeleuchtung zum Leuchten zu bringen. Später zapfte er den Strom von anderen Häusern an, was für ihn, der sich selbst als überlegen fand, doch schon sehr anstrengend und zeitintensiv war, aber dennoch klappte es. Internet zapfte er natürlich auch von den umliegenden Häusern an. Ihren WLAN-Router zu hacken war keine Kunst. Die Tür in dem Raum war aus irgendwelchen Gründen zugemauert worden. Es gab auch keine Fenster. Daniel konnte nur anhand der Uhr sehen, wieviel Uhr es war. Das war sehr wichtig, denn er musste immer Punkt acht Uhr abends zuhause sein. Er hätte es nicht eingehalten, hätten die Leute nicht das letzte Mal die Polizei gerufen und ihm Hausarrest erteilt, als er sich nach Mitternacht ins Heim schlich und am darauffolgenden Morgen aus dem Schlaf geschrien wurde. So vergingen die Jahre. Gute Noten folgten seinem anteilslosen Sozialverhalten. In der Schule war er echt nur um zuzuhören. Er sagte aber noch so viel, so dass seine Noten auf der eins blieben. Denn lernen beziehungsweise wissen, konnte er gut. Da es ihm mehr Geld einbrachte, gab er das Zeitungsaustragen auf und gab dann Nachhilfe. Und da er in so ziemlich allen Fächern sehr gute Noten hatte, war das auch keine große Sache. Das Einzige, was ihm daran nicht gefiel, waren diese vielen Worte, die gewechselt wurden, und dass die meisten Leute, die bei ihm Nachhilfe nahmen inkompetent oder total dumm waren. Dann sah er immer augenrollend auf die Uhr und machte nebenbei noch etwas Anderes. Die Zeit verging weiter. Daniel hatte immer noch keine Freunde und arbeitete nach der Schule noch in einem Kino in Washington. Er sammelte damit und mit dem Geld von den Nachhilfestunden viel Geld an und machte damit den Führerschein. Er war zu dem Zeitpunkt sechzehn Jahre alt. Er hatte sich schon zwei Jahre früher in verschiedenste Datenbanken von Unternehmen gehackt und dadurch auch den Gefallen am Hacken gefunden. Es passte perfekt zu ihm. Seine Überlegenheit kam da vollständig zur Geltung. Es machte Spaß, die Konten der Leute zu hacken und ihnen zu schreiben, wie einfach es doch war, sie zu hacken. Daniel verwischte seine Spuren danach natürlich wieder komplett. Einige Male wäre er schon beinahe aufgeflogen, aber bei jedem weiteren Hackvorgang wird es immer leichter, Fehler zu vermeiden. Mit den Jahren wurde ja auch die Technik besser, was zudem auch ungemein half. Er beendete mit sechszehn die Highschool, da er zwei Jahre übersprungen hatte. Er war der Klassenbeste und nahm auch bei vielen Wettbewerben teil. Er gewann die meisten, was ihm noch mehr Geld bescherte. Ihm wurde auch von so ziemlich jedem Honig um den Mund geschmiert. Gefühlt jeder warb um das junge Genie. Es war so penetrant und offensichtlich. Daniel hatte es schon immer geliebt, gefragt zu sein, im Rampenlicht zu stehen. Und da war. Er hatte einen erstklassigen Highschool-Abschluss und eine große Auswahl an Stipendien. Er ging diese mehrmals in seinem Geheimraum durch und zerriss diese letztendlich. Es stellte sich als eine gute Entscheidung heraus. Für Partys und den anderen Kram hatte er nicht wirklich Zeit. Es war aber auch nicht so, als würde es ihm fehlen. Er war ein Außenseiter, der alle Leute um ihn herum, passiv wie Dreck behandelte. Sie waren alle schlechter, als er. Und dennoch hielt er seine Klappe. Daniel war schon immer eher ein theoretischer Typ gewesen und da er eh fast die ganze Zeit am Computer war, hatte er auch keine Zeit, etwas in körperlicher Hinsicht zu tun. Nicht, dass er darauf Lust gehabt hätte.
Mittlerweile war er aus dem Heim gezogen, da er volljährig geworden war. Die Wohnung in Washington D.C, in die er dann zog, war ziemlich leer. Daniel hatte nur das Nötigste geholt, auch wenn er nun in einem anderen Bundesstaat lebte. Portland, Maine, war ihm zu langweilig gewesen, also war es die Reise nach Virginia schon wert gewesen. Er hatte fast das ganze Geld für den Computer, Hard- und Software ausgegeben, was schon unfassbar viel Asche gewesen war. Er jobbte nebenbei noch in einem Laden, der gut zahlte. Wodurch er aber hauptsächlich Geld verdiente, war das Hacken. Er bot sich im Internet als Hacker an und benutzte seinen langjährigen Hackernamen Atlas. Der Deckname passte einfach zu gut zu ihm. Der Riese, der den Himmel auf seiner Schulter trug und somit die Verantwortung für die Erde hatte. Den letzten Teil interpretierte er selbst so, dass er die Verantwortung für die Erde haben könnte, wenn er sie nur wollen würde. Er erpresste zudem Firmen und Personen. Und das machte er natürlich total verschlüsselt. So begann der Aufstieg von Atlas. Ungefähr zwei Jahre hackte er sich durch die Gegend und bekam dafür verschlüsselt Geld, während er nebenbei immer noch für kleines Geld jobbte. Mit zwanzig Jahren hatte er schon fast zweihunderttausend Dollar auf seinem Konto. Nie wurde er erwischt und dafür stand auch der Name Atlas. Daniels Ausrüstung wurde immer besser, auch wenn ihn viele Professoren und Firmenchefs ansprachen und darüber verwundert waren, dass er nicht studierte oder etwas Größeres anfing. Daniel hatte aber halt andere Pläne. Der Markt für Informationen wurde immer größer und für einen guten Hacker war es das Paradies. Viele Unternehmen bezahlten gutes Geld für jede Adresse, die sie mit Werbung überfluten konnten. Als Hacker musste man keine Banküberfälle planen oder irgendeinen anderen Quatsch. Der Einundzwanzigjährige wusste mit der Zeit, wo er zuschlagen musste und konnte auch einige Algorithmen erstellen, die potenzielle Opfer heraussuchten. Mit den Jahren wurde Daniel natürlich auch erfahrener und wurde quasi unsichtbar Nebenbei nahm er noch Schusstraining mit einem Scharfschützengewehr. Das tat er, weil er sie Präzision dieser Waffen liebte. Sie repräsentierten ihn. Er war präzise und tödlich für jedes System. Jetzt aber weiter im Text. Natürlich gab es aber noch Sachen, an die er sich nicht herantraute. Er war fünfundzwanzig, als er schließlich doch versuchte, Staatsdatenbanken zu hacken und mit dem FBI schließlich einen ebenbürtigen und sogar überlegenden Gegner fand. Er war zwar erfolgreich und bekam das Geld für die Informationen, aber wurde dann endgültig erfasst und zur Zielscheibe. Das FBI hatte selbst sehr viele hochkarätige Hacker und Experten. Daniel hatte natürlich vollstes Vertrauen in seine Verschlüsselungen gehabt und hätte nie gedacht, dass er auffliegt. Und so wurde seine Wohnung gestürmt. Daniel wurde vorerst gefangen genommen und dann erpresst. Das FBI schlug ihm einen Deal vor. Er sollte für sie hacken und dafür nicht gefangen genommen werden. Daniel hatte keine andere Wahl, als einzuschlagen. Er hatte vor seiner Gefangennahme aber das viele Geld, das er hatte, auf einem Konto in der Schweiz verfrachtet. Natürlich auch verschlüsselt und auf anderen Namen. Das Geld würde er aber nie mehr wiedersehen, da er ab da an in den Klauen des FBIs war. Er hatte vorher durch seine Systeme eine Nachricht bekommen, dass seine Codes entschlüsselt worden waren und hatte sich abgesichert. Daniel wurde dann ins J. Edgar Hoover FBI Building in Washington, D.C. gebracht und dort quasi mit einem kontrollierten Computer eingesperrt. Tag und Nacht war er von Mitarbeitern des FBIs umgeben. Dort war auch eine Frau, die auch sehr intelligent war. Sie betreute ihn und sprach auch oft mit ihm. Er sprach auch recht gerne mit ihr, obwohl er genau wusste, dass sie nur hier war, weil sie dafür bezahlt wurde. Daniel wollte auch nichts von ihr. In solchen Themen war er nie wirklich bewandert gewesen, da würde er jetzt auch nicht wegen ihr mit anfangen. Deshalb entspannte er sich einfach nur und tat, was das FBI von ihm verlangte. Es war Herbst und zwei Jahre später, als er fliehen konnte. Es war eher so, dass die FBI-Mitarbeiter ihn rausließen. Daniel war natürlich total verwirrt, naja, bis er aus dem Fenster sah und wortwörtlich sah, wie die Welt brannte. Die anderen Leute riefen alle in Panik durcheinander. Er hörte daraus, dass es irgendeinen Ausbruch gegeben haben musste und jetzt überall sogenannte Zombies rumliefen. Daniel nannte sie aber nicht so, weil der Name ´Zombie` fiktiv war und außerdem waren diese ja in dieser Hinsicht auch schlimmer als ihre virtuellen Abbilder…so ungefähr jedenfalls. Von der Frau, die ihn betreute, war auch nichts zu sehen. Er hatte aber nicht viel zu überlegen, da ihm direkt eine M16 in die Hand gedrückt wurde. Auf einmal sollte er das Gebäude verteidigen. Daniel brauchte nicht lange, um zu kapieren, dass er hier rausmusste. Der Weg nach unten war unmöglich. Anscheinend war schon die Eingangshalle überrannt wurden. Es fiel ihm bei dem Gedanken schwer, einen ruhigen Kopf zu behalten. Er rannte nun die Etagen hoch und sah sich nach einem Notfallplan um. Es musste doch etwas geben, dass ihm zur Flucht verhelfen konnte. Dann sah er die Lösung. Es war eine dumme Lösung, aber ihm blieb nichts Anderes übrig. Daniel hatte nämlich den Schrank mit Reservefallschirmen gefunden. Trotz seiner Höhenangst musste er das tun. Er nahm sich noch die Zeit, um sich die Bedienungsanleitung auf dem Schrank durchzulesen und riss diese einfach ab, um sie mitzunehmen. Er rannte auf das Dach des Gebäudes, auf dem sonst wahrscheinlich auch ein Helikopter stand, bei dessen Benutzung er ohne Training wahrscheinlich abgestürzt wäre, und legte sich den Fallschirm an. Immer noch schrien alle. Er musste zu seinem Geheimversteck nach Acostia und die Richtung wusste er soweit. Das war so verrückt. Er legte die Finger an die Stirn und atmete tief durch, während die Leute nun schon aufs Dach gerannt kamen. Im nächsten Atemzug sprang er und öffnete nach ein paar Metern direkt den Fallschirm, um noch möglichst weit gleiten zu können. Daniel musste ja nur zum nächsten Dach kommen und dort dann irgendwie runterkommen. Diese irrsinnige Idee war sogar erfolgreich und er landete wenig später. Dann musste er kurz wieder auf die Situation klarkommen. Er verließ das Gebäude ein wenig später und schlich durch die Gassen.

Irgendwie konnte Daniel sich durch die Stadt schlagen, um sich dann noch die Sachen aus seinem geheimen Versteck in Acostia zu holen. Er hatte dort Proviant für ein Jahr aufgestaut. Es lag immer noch alles da, als er mit einer seiner Passwörter dort hineinkam. Es war eine kleine Garage, in der sein schwarzer Ford Mustang mit weißen Streifen stand. Er hatte alle wertvollen Dinge dort hingebracht, bevor die Leute vom FBI seine Wohnung stürmten. Es war sein Notfallplan gewesen. Es hatte etwas Gutes an sich, dass etwas während seiner Hackangriffe schiefgegangen war. Zum Glück hatte er noch einen Stromgenerator für alle Fälle hier drin, sonst wäre er total am Arsch gewesen. Damit konnte er auch noch seinen Computer anschmeißen und auf die europäischen Internetserver zugreifen, da sich die amerikanischen langsam verabschiedeten. Es herrschte überall Panik und Quarantäne. Nichts kam mehr aus Amerika raus. Die Regierung der Vereinigten Staaten ging auch langsam unter. Daniel packte auch alles in sein Auto. Seinen Computer ließ er aber dort stehen. Er würde Daniel nicht mehr helfen. Den kleinen Stromgenerator und die zwei vollen Benzinkanister dafür, nahm er aber mit. Decke und Kissen lagen ebenfalls schon im Kofferraum. Unter diesen lag eine Remington 700 samt Zielfernrohr und vier Magazinen. Die Lebensmittel, Dosensuppen und vierdutzend Flaschen Apfelschorle lagen in einem großen Kühlschrank. Die Miete und die Stromkosten für die Garage hatte er immer unter der Hand bezahlt, also konnte das FBI nichts davon wissen. In dieser Garage blieb er auch die nächsten zwei Jahre. Er durchkämmte zwischendurch die Gegend und mied noch Hauptstraßen. Daniel plünderte immer sehr geplant und dann immer groß, damit er für lange Zeit durchkam. Es klappte bis auf ein paar brenzlige Situationen. Es liefen mit der Zeit immer mehr Plünderer herum, die genauso skrupellos wie Daniel waren und dennoch fand nie jemand sein Versteck. Die Garage war aber auch in einer versteckten Gasse und das Garagentor ging auch nicht so leicht auf. Die Öffnung per Passwort hatte er ausgeschaltet, da der Strom wahrscheinlich später ausging. Und sein M16 und die Remington 700 waren eine sehr gute Absicherung. Und so kam er auch durch. Bis jetzt natürlich. Als Einzelgänger fungierte er am besten und das sollte auch so bleiben. Mittlerweile wurde aber auch recht einsam und dachte…ja, er dachte an die Frau, die er während seines Arrests beim FBI als seine Betreuerin kennen und fast sogar mögen gelernt hatte. Aber wie wahrscheinlich war es überhaupt, dass ausgerechnet sie überlebt hatte? Das Gebäude war überrannt wurden und Daniel hätte ohne Fallschirm wahrscheinlich gar nicht überlebt.



⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Auf Anfrage



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

Your choice | 26-35 Jahre alt | weiblich | FBI-Agentin | am besten wäre, dass sie eine Einzelgängerin ist, wäre aber auch eventuell für deine Ideen offen

⸭ Beziehung zueinander ⸭
_________________________________________________________

Du warst meine Ansprechpartnerin in Isolationshaft bei der FBI. Du warst paarmal am Tag bei mir in der Zelle und hast mit mir auch gut mal ein paar Stunden lang gesprochen. Du wurdest dafür natürlich bezahlt. Ob du dann später gerne zu Daniel gekommen bist oder nicht, ist deine Sache. Daniel denkt mittlerweile sehr oft an sie; also sie war schon etwas Besonderes für ihn. Du warst die erste Person, die Daniel gefiel. Von deinem Intellekt, deiner Sprache. Und du warst taff. Auf seine Aussagen, die abfällig auf dich bezogen waren, warst du immer trotzig. Nach einer Zeit wusste Daniel ungefähr, wann sie immer seine Zelle betreten musste und freute sich irgendwie schon drauf.

⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________

Wir haben uns während meiner Isolationshaft im FBI-Hauptquartier in Washington D.C. kennengelernt. Du warst mein sogenannter Vormund und hast mich oft psychologisch analysiert, worauf ich nie wirklich Lust hatte und sarkastisch abgeblockt habe. Nach sehr vielen deiner Anläufe ging es mal nicht um Psychologie und ich redete normal mit dir. Ich wurde natürlich schnell wieder verletzend und sarkastisch, aber im Grunde war das der Anfang für den Respekt, den ich dir gegenüber empfand. Daniel respektierte keinen Menschen wirklich, bis auf den Menschen, mit dem er am meisten gesprochen hatte: Dir. Er respektierte dich jedenfalls so sehr, dass er die ganzen blöden Sprüche ließ. Er wusste ja auch, wie hart ihn seine Betreuerin kontern könnte. Und so ging es knapp zwei Jahre lang, bis es zum Ausbruch kam und die Untoten das Gebäude erreichten. Daniel floh geradeso noch übers Dach. Er hatte XYZ an diesem Tag nicht gesehen und wusste nicht, was mit ihr passiert war. Er wusste nicht mal, ob sie an diesem Tag bei der Arbeit war oder ob sie etwas Anderes zu tun hatte. Wenn sie im Gebäude war müsste es natürlich eine gute Begründung geben, wie sie das überlebt hatte. Das Gebäude wurde nämlich überrannt. Wie es zu ihrem Wiedersehen kommt, kann man dann ja später entscheiden



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________

Das sind ein paar Vorschläge. Du kannst natürlich auch einen vorschlagen, aber ich behalte mir das Vetorecht vor

Brie Larson


Lucy Boynton


Natalie Dormer



⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

Ein Post aus der Sicht der Person wäre mir aber am Liebsten, weil die Person schon passen muss. Natürlich reicht aber auch ein alter Post.


⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
________________________________________________________

Wenn du das hier liest, hast du bis hierhin gelesen (was eine Überraschung ), was mich natürlich freut, und interessierst dich scheinbar für das Gesuch. Also noch die letzten Worte. Für mich ist es wichtig, dass du den Charakter auch wirklich gerne spielen möchtest und nicht direkt wieder gehst. Das würde mir auch sehr für den Chara leidtun. Daniel ist ein schwieriger Zeitgenosse, der sowas wie Freundschaft und Vertrauen nicht wirklich kennt. Für mich ist so ein Chara auch eine Premiere. Er wird aber nach einer längeren Zeit etwas nachgeben. Wieweit hängt von der Beziehung zwischen den beiden ab. Du könntest den Charakter auch so facettenreich wie möglich playen. Drama und Tragik gehören natürlich dazu. Ob Tragik etc vorkommt kannst du aber entscheiden. Hauptsache, du hast Spaß an dem Chara und schreibst ihn mit Leidenschaft. Ich denke mal, dass es zwischen den beiden zu einer Freundschaft kommt. Alle anderen Dinge könnten sich entwickeln, je nachdem wie es läuft. Bin für alles offen. Die Rechtschreibung sollte schon verständlich sein, aber da bin ich sehr kulant. Gosh, ich hoffe, das ist nicht unfreundlich formuliert. Was mir auch noch wichtig ist, dass du relativ bis sehr aktiv bist, also wie du kannst. Wenn du mal verhindert sein solltest, verstehe ich das natürlich vollkommen in Ordnung Ich freue mich schon auf dich



zuletzt bearbeitet 13.12.2019 08:09 | nach oben springen

#8

RE: || Sonstiges ||

in Membergesuche 11.02.2020 19:33
von Darcy Robins | 185 Beiträge | 460 Punkte
avatar
Kolonie Hotel


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
_________________________________________________________

Darcy Brea Robins | 18 Jahre alt | Schülerin | Hotel | Danielle Campbell

⸭ Meine Geschichte ⸭
_________________________________________________________


Das ist nur ein Ausschnitt, der Rest wird mittels Tagebucheinträgen auf dem Profil fest gehalten und ist dort nach zu lesen

Ein Heißer Sommertag. Während die meisten wohl ihren Tag am See oder im Schwimmbad verbrachten, sich die Sonne auf die Haut schienen ließen oder mit einem Eis im Schatten entspannten, herrschte im Kreisssaal des großen Krankenhauses eine Gespenstische Stille. Bis das erste Schreien und Schnappen nach Luft die Stille zerbrach...



Aber sind wir mal ehrlich, das ist doch der langweilige Teil und niemand - wirklich niemand - würde dich jemals fragen 'Und? Wie war deine Geburt so?' Ich erzähle euch lieber von der Zeit an die ich mich selbst auch erinnern kann und die nicht unbedingt nur aus Schlafen, Essen und in die Windel machen bestanden hat.
Meine Kindheit und Jugend verlief so wie man es aus den ganzen Filmen so kannte. Liebende Eltern, Geschwister, Ein Haus und ein Hund, wir haben gelebt wie man es aus einem Bilderbuch kennt. Ich wurde ständig von Erfolg begleitet, bekam es von meiner Familie aber auch nicht anders vor gelebt. Erfolgreiche Eltern, Erfolgreiche Geschwister, was wäre es für ein bild wenn ich nicht auch Erfolgreich in irgendwas wäre? Ja genau! ein absolut gestörtes. Mit Sechs Jahren, quasi zum ersten Schultag bekam ich von meinen Eltern einen Traum erfüllt, Ballettstunden. Oft hatte ich Stunden damit verbracht mein Rosarotes Zimmer mit Postern zu Pflastern, in meinem Zimmer selbst zur Klassischen Musik zu 'Tanzen' oder mir endlos viele Videos im Internet an zu sehen wie andere Tanzten. Dieses Hobby begleitete mich quasi meine ganze Kindheit, sogar bis in die Jugend bin ich meinem Hobby treu geblieben. In der High School haben aber scheinbar wichtigere dinge mein Junges Leben bestimmt. Ich bemühte mich dazu zu gehören, hatte mir einen begehrten Platz bei den Cheerleadern gesichert und war extrem schnell durch das 'Teenie Zicken' Raster gefallen. Ich hatte mich viel von meinen neuen Freundinnen beeinflussen lassen, war immer weniger ich selbst und sogar zuhause wurde aus dem lieben Mädchen ein absolut rebellischer Teenie der lieber auf Partys ging anstatt zu lernen. Ich raubte meinen Eltern also nicht nur alle Nerven, sondern fraß ihnen auch noch alle haare vom Kopf. Ich brauchte immer das neueste und das beste um in der Schule mit halten zu können, um nicht bei den unbeliebten Kids am Tisch zu landen. Es kam aber völlig anders, als ich es geplant hatte.
Das erste einschneidende Erlebnis in meiner Laufbahn beruhte auf der Tatsache das ich einen Jungen gedated hatte von dem meine Beste Freundin auch was wollte. Da wurde mir ziemlich schnell bewiesen wie schnell ein Teenie dein Leben zerstören konnte, wenn er Loyales Fußfolk hatte. In der Schule verbreitete sich ihre Erfundene Geschichte wie ein Lauffeuer, natürlich waren alle Schüler fest davon überzeugt sie würde die Wahrheit sagen und stießen mich mit den absurdesten Bezeichnungen überall aus. Ich verlor meinen Posten im Cheerleader Team, meinen Posten als beliebtes Mädchen und ganz schnell wurde meine damalige größte Angst wahr, ich saß völlig alleine ohne Freunde am Tisch und nicht einmal die Loser wollten etwas mit mir zu tuen haben. Mobbing war von da an ein riesiges Thema in meiner Schulzeit und es verging kein Tag für mich an dem sie mir nicht das Leben schwer gemacht hatte. Vermutlich war die Einsamkeit die mich zu dem Lebensabschnitt begleitet hatte der Auslöser dafür, das ich mich wieder dem Tanzen zu gewendet hatte. Dieses mal allerdings kein Ballett mehr, sondern Contemporary. Irgendwie Schlug ich mich dann - auch mit der Hilfe meiner Geschwister - irgendwie durch die Schulzeit.

Sechzehn Jahre nach meiner Geburt und vielen Hochs und Tiefs in meinem Leben, hatte ich einen Entschluss gefasst! Es war Zeit für mich aus meinem Alltag aus zu brechen. Sogar wie ich das anstellen wollte war mir klar. Ein Austauschjahr! Raus aus dieser grantigen Schule mit allen Menschen die ich nicht mochte, rein in ein Jahr voller neuer Leute und Abenteuer. Ich hatte mich also beworben und auch nicht sehr viel später lag schon eine zusage in unserem Briefkasten. Ich war total aufgeregt gewesen als ich den Briefumschlag, in dem stand wohin es für mich ging, aufgerissen hatte. Zu meiner Ernüchterung ging es für mich allerdings nicht wie ich es mir gewünscht hatte irgendwo hin ans Meer, Kalifornien oder so... sondern nach Washington. Einerseits freute ich mich natürlich, andererseits war ich Enttäuscht. Aus dem tiefsten Norwegen sollte es für mich also nur nach Washington gehen. Selbstverständlich war nur hier wohl relativ. So eine Chance würde ich definitiv nicht wieder bekommen. Also hieß es in meiner Heimat abschied nehmen und dann auf in ein Jahr voller neuer Einflüsse.
Mit meiner Gastfamilie hatte ich bereits im voraus schon Kontakt gehabt, sie hatten selbst Kinder. Eine Tochter in meinem Alter, und einen Sohn der gerade zwölf geworden war. Ein Jahr lang also tauchte ich in ein neues Leben ein, unter Leuten die mich nicht kannten und völlig unvoreingenommen waren.

Es war ein völlig normaler Abend.
Ich machte in meinem Zimmer meine Schulaufgaben, mein Gastvater war zuhause und der Rest der Familie war für das Wochenende zu den Großeltern gereist, nur wir waren hier geblieben. Ich hing also mit meiner Nase in den Büchern, versuchte irgendwie den Stoff in mein Hirn zu prügeln, als mich ein Markerschütternder Schrei erreichte. Völlig geistesgegenwärtig warf ich mein Schulbuch vor mich auf die Matratze, eilte die Treppen runter und da bot sich mir ein Bild wie aus einem Horrorfilm. Der Labrador der Familie stolperte an mir vorbei die Stiegen die ich eben runter gekommen war nach oben und ich stand da, wie eingefroren, am ende der Treppe. Der Nachbar, der eben noch über meinem Gastvater hing bemerkte mich erst jetzt. Sein Gesicht, seine Klamotten, völlig mit Blut verschmiert. Rein gekommen war er vermutlich durch die offen stehende Terrasse. Als er auf mich zu ging, ging ich rückwärts. Ich stolperte über die kleine Stufe die in die Küche führte, landete auf meinem Hintern und robbte rückwärts bis ich von den Schränken aufgehalten wurde, blickte dem Tot ins Auge. Wie aus dem nichts aber schlug ihn irgendwer zu Boden und der Leblose Köper landete auf den Küchenfliesen, siffte diese voll.
Ich blickte in das Gesicht eines Fremden, der gleichzeitig aber der war der mich wohl vor einem größeren Übel bewahrt hatte. Er hinterließ mir Anweisungen, bevor er wieder aus dem Raum verschwand und ich mich aufrappelte um diesen nach zu gehen. Ich war verwirrt und ziemlich perplex. Rappelte mich aber auf und eilte dem Herrn nach, der gerade dabei war den Leblosen Körper meines Vaters in den garten zu ziehen und die Tür zu schließen. Ich kannte ihn nicht, war ihm aber behilflich. Später, lies ich mir erklären was hier gerade passierte. Lange bleiben wollte er allerdings nicht und so hatten wir beschlossen das Haus nach ein paar Tagen mit dem nötigsten zu verlassen.
Mit gepackten Taschen streiften wir ein paar Tage alleine durch die Straßen, übernachteten in Verlassenen Häusern und trafen so auch auf andere überlebende mit denen wir uns zusammen geschlossen hatten. Nach weiteren Tagen umherstreifens zu Fuß und mit Autos die wir gefunden hatten, endete unsere Reise an einem alten Trailerpark den wir zu unserem Trailerparkt gemacht hatten. Die Zäune in stand gesetzt, die Trailer auf Vordermann gebracht wollten wir hier allen eine Zuflucht bieten die eine suchten. Monate später aber, wurde unser eigenes kleines Reich von einer Herde Beißer überrannt und platt gemacht. Die die ihnen nicht zum Opfer gefallen waren, waren geflohen und unsere Gruppe wurde getrennt.
Einige Tage streifte ich ziellos umher, bis mich eine Gruppe von anderen Leuten aufgelesen hatte und mich irgendwo hin mit nahm, was sie Kolonie nannten.




⸭ So schreibe ich... ⸭
_________________________________________________________

Ein völlig normaler Tag, in einer völlig normalen Woche. Naja, Apokalypse-Normal halt. Seit ich meinen MP3 Player mal leer gehört hatte, wurde das teil mal komplett zurück gesetzt, Datum und Uhrzeit waren weg. Das einzige was ich noch wusste war wann es Tag und wann es Nacht war. Mein Tag lief meistens gleich ab. Aufstehen, mein Zimmer aufräumen in dem ich hauste und anschließend mit dem Hund Aiko nach draußen gehen den ich ganz zu Anfang der Apokalypse aus einem Zwinger in einem Hinterhof befreit hatte. Er ist ein richtiges Miststück. Aber wenn man nett zu ihm ist, ist er auch nett zurück. Gestreichelt werden will er nicht wirklich, aber er ist auf jedem Fall eine Lebensversicherung wenn es darum geht das ich mal wieder mit voller Lautstärke auf den Ohren Musik höre und irgendwas passiert. Ich hatte ihn nach meinem Spaziergang also wieder in meinem Zimmer abgeliefert, mich um ihn gekümmert und es dann anschließend wieder verlassen. " Bis später. " verabschiedete ich mich von dem Köter von dem ich mich nicht trennen konnte und sperrte meine Zimmertüre an der so ein 90iger Jahre Dangerzone! Betreten auf eigene Gefahr! Sticker mit Tarnmuster klebte, hinter mir ab. Meine Arbeit hatte ich schon getan, so blieb mir nichts anderes übrig als die Zeit irgendwie anders tot zu schlagen bis ich wieder schlafen gehen konnte.

Ich stopfte mir also meine weißen Kopfhörer in die Ohren und zog mir die Graue Kapuze über den Kopf und machte mich los. Bereits im Flur fiel mir der Schlacksige Kerl auf, der sich in den letzten Tagen öfter zu mir gesellt hatte und aus Höflichkeit und vielleicht auch weil ich ihn ein wenig mochte lächelte ich ihn freundlich an als ich vorbei zur Treppe ging. Plötzlich aber zog der Rothaarige an mir vorbei und blieb ziemlich genau vor mir auf der Treppe stehen. Ich legte einen abrupten stop auf der Stufe hin und schnaufte jetzt schon genervt, als ich mir die Kopfhörer aus denen laut Panic! At The Disco zu hören war. " Hey. " Antwortete ich ihm knapp, wollte mich dann links am Geländer vorbei drücken, allerdings kam er mir zuvor und blockierte das Geländer, das sich laut knarzend bemerkbar machte. Als er wieder das Wort an sich nahm, runzelte ich mit einem amüsierten grinsen auf den Lippen die Stirn. " Das sagt man so.. ja. " Ich schüttelte mit einem sachte den Kopf, streifte mir die Kapuze vom Kopf und hörte dem Mann weiter zu. Zombiegolf? Ich wusste das er früher mal Golfer war, das hatte er mir bereits mal erzählt. " Zombiegolf? Du willst mich doch nur abziehen.. gibs zu! " Ich konnte nicht mal Minigolf spielen.. und da wahren die Bahnen meistens mit einem Zaun umrandet das der Ball definitiv irgendwann mal in dem blöden Loch landen würde, eben nur nicht bei mir. " Wobei ich bei Shoppen und durch Washington Brettern wieder dabei wäre.. aber dann nur mit nem schicken Sportwagen. " wand ich mit einem Typischen Darcy Grinsen ein. Als er mir den USB Stick unter die Nase hielt, konnte ich wohl nicht mehr anders.. oder? Wer konnte bei so vielen Angeboten noch ablehnen? Alles war er vor geschlagen hatte war 1000x besser als hier zu versauern. " We can dance until we die.. you and i.. we'll be young forever! " stimmte ich etwas leiser und mit einem schmunzeln den erst besten Song an der mir in den Sinn kam.
Ich wusste nicht was ich an Ezra so toll fand, sicher war es seine Art wie er mit seinen Mitmenschen um ging. So eine Herzliche und Aufgeschlossene Art kam einem mittlerweile selten unter. Grade mir, wo ich doch andere Menschen eigentlich so gut es ging mied, tat das absolut gut zwischenmenschlich nicht total zu verkrüppeln.
Schließlich packte ich das Handgelenk des Mannes, zog ihn die ersten beiden Stufen mit, lies ihn dann aber wieder los und ging schon mal vor. Am ende der Treppe drehte ich mich um und sah ihn an. " Worauf wartest du noch? Wir sollten keine Zeit verlieren. " rief ich zu ihm hoch, konnte nicht anders als zu grinsen. " Und denk' ja nicht ich hätte dein Angebot mit den Fingernägeln vergessen! "[/b][/style]




⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
_________________________________________________________

Ich habe dich Tucker genannt, du darfst dir aber jeden namen geben den du willst. | 28 - 38 Jahre | Männlich | deine Wahl | deine Wahl

⸭ Beziehung zueinander ⸭
_________________________________________________________

Ganz simpel, du hast mich nach dem Ausbruch der Apokalypse gekidnappt weil ich ziemlich genau wie deine Schwester aussehe die verschwunden oder tot ist.




⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
_________________________________________________________

11th of April 2017 - 29th of August 2017
Eine Besorgungstour die völlig normal anfing und in einem Desaster endete.
Ich war alleine los gezogen, hatte auch nicht vor mehrere Tage weg zu bleiben. Dementsprechend war ich am frühen Morgen los und wollte am Abend wieder zurück sein, so war jedenfalls mein Plan. Aber mal wieder hat mir da das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich musste vor einem Sturm Schutz suchen und scheinbar war ich nicht die einzige. Ein Junger Mann der sich Tucker nannte, hatte es auf den selben unterschlupf abgesehen wie ich. Nach kurzem stummen anstarren hatten wir uns genauso stumm dazu entschieden, uns das alte Kino zu teilen vor dem wir gestanden hatten. Das war mein erster Fehler gewesen.
Naja, wie es eben so sein sollte kamen wir ins Gespräch, er wirkte schon die ganze Zeit wenn er sprach ein wenig anders als gewöhnliche Leute, ich hatte mir aber keine weiteren Gedanken darüber gemacht, immerhin war es möglich auf alle möglichen Leute zu treffen. Aber eigentlich hätten meine Alarmglocken läuten sollen.
Wir sind in immer tiefere Gespräche geraten und er hat mir von seiner kleinen Schwester erzählt und immer wieder erwähnt das ich genau so aussehen würde wie sie. Darlene war ihr Name, er hatte sie aber seit beginn der Apokalypse nicht mehr gesehen.. und was soll ich sagen.. wir hatten uns eben eine weile Unterhalten. Trotz seiner eigenartigen art, konnte ich mich aber nicht los reißen.
Es war der frühe morgen am nächsten Tag gewesen als ich wach wurde, es war sogar noch dunkel. Als ich mich aufrichtete und zu dem Nachtlager des Mannes sah, schlummerte er noch tief und fest und ich hatte beschlossen eine Nachricht zu hinterlassen und dann weiter zu ziehen. Gesagt; getan.
Er muss wohl schon wach gewesen sein als ich meine Sachen gepackt hatte.. jedenfalls als ich durch die Hintertür durch die wir in das Kino rein waren, wieder raus wollte.. konnte ich noch einen heftigen Schlag auf meinen Hinterkopf spüren; ab da war ich weg getreten.

Wieder gefunden hatte ich mich an einem anderen Ort, auf einem Metallenen am Boden fest geschraubten Bettgestell, mit Eisenketten an diesem fest gemacht. Panik hatte sich in mir ausgebreitet, ich hatte nach Hilfe gerufen.. doch anstatt Hilfe, stieg Tucker die Treppe hinab. " Shh, du lockst noch die Beißer an Darlene.. " dieser Name hallte in meinem Kopf nach, zusammen mit seinem irren Gesichtsausdruck. Er hatte mich ernsthaft gekidnappt, wohl weil er mich für seine Schwester hielt und mich auch noch so genannt.. völlig verrückt! Aber schon als ich ihn kennen gelernt hatte, hätte ich das weite suchen sollen, jetzt war es dafür zu spät. Jedenfalls hielt er mich dort unten gefangen, versorgte mich, kümmerte sich um mich.. wollte mit mir reden. Aber weh getan hatte er mir nie mutwillig. Mir war aber klar, wenn ich es hier nicht aus eigener Kraft raus schaffen würde.. würde ich hier irgendwann verrotten. Einige versuche blieben ohne erfolg, wurden nur müde von ihm belächelt "Versuch nicht ab zu hauen.. " Er war irre! Ein absoluter Psychopath! Ich hatte kein Zeitgefühl mehr, ich wusste nicht wann Tag und wann Nacht war, saß immerzu nur in dem Loch, an das Bett gekettet, wie ein Hund.
Nach langem Bearbeiten ist es mir irgendwann gelungen ihn so in Vertrauen zu wiegen das er mich los gemacht hat, ich musste versichern nicht ab zu hauen. Das tat ich auch nicht, jedenfalls die ersten Tage. Bis ich meine Chance sah, ihm einen Stumpfen Gegenstand über zu ziehen und das weite zu suchen. Ich weiß nicht ob ich ihn damit umgebracht habe, es ging so schnell.. seither fühle ich mich permanent verfolgt.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
_________________________________________________________

Paul Wesley (ungern verhandelbar)

⸭ Probepost? ⸭
_________________________________________________________

[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [ ]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
_________________________________________________________

So, wie du siehst verbindet uns beiden nur eine relativ "kleine" Zeitspanne die sich nach dem Ausbruch befindet.. demnach, sind dir absolut KEINE grenzen gesetzt wie dein Chara seine Zeit vor der Apokalypse und vor dem Kidnapping verbracht hat Bitte entfalte dich frei, behalte aber den kleinen Abschnitt der uns eben verbindet im Auge und bring ihn nachvollziehbar ein, das ist mir wichtig.

Das Gesuch und die Verbindung basiert auf dem Fandom von Tell me a Story | Olivia Moon & Tucker Reed ich habe sie aber abgeändert, das sie hier einen platz finden kann. Wir werden uns intern auch definitiv besprechen ob es von deiner Seite aus noch wünsche gibt usw

Ich hoffe auf einen begeisterten Schreiber, der daran genauso Spaß haben wird wie ich ich bin absolut gespannt auf dich!




don't gowasting youremotions

Sage Rhyett findet das gut.
Sage Rhyett ist entzückt.
zuletzt bearbeitet 11.02.2020 19:34 | nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Taylor Reed
Besucherzähler
Heute waren 25 Gäste und 6 Mitglieder, gestern 112 Gäste und 23 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 907 Themen und 18637 Beiträge.

Heute waren 6 Mitglieder Online:
Ayasha Crow, Carey Carver, Eleanor Johan Black, Ethan Haddock, Meghan Prior, Raphael Black

disconnected Zombie-Gaststätte Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen