Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
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WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 06.01.2020 16:56
von Matthew Nolan | 84 Beiträge | 228 Punkte
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Kolonie Hotel

Ich wäre auch lieber früher los gezogen, aber leider gab es noch zu viele Dinge zu klären. Wir mussten uns so gut wie möglich vorbereiten, wenn wir schon die Chance dazu hatten. Und hier waren wir eindeutig im Vorteil. Wenn wir das verkommen ließen, wäre es allein unsere Schuld, dass die Kolonie ausgeplündert, vielleicht sogar ausgemerzt wurde. Der Gedanke daran jagte mir nicht nur einen Schauer über den Rücken, sondern gefühlt tausende. Wir hatten schon so nicht mehr viel, aber wir machten das Beste daraus. Während ich allen erklärte, wie ungefähr das Ganze ablaufen sollte, kreisten meine Gedanken darum, wie wir uns wehren würden.
"Es wird Tote geben, aber hoffentlich nicht auf unserer Seite. Macht euch darauf gefasst, dass wir nicht zimperlich sein dürfen." war einer meiner Sätze, in der Ansprache. Eigentlich sagte ich das auch zum großen Teil zu mir selbst, denn ich war kein Fan von sinnloser Gewalt. Nun gut, sie wäre hier schon angebracht, aber, wenn die Anderen es nicht darauf anlegen würden, nicht nötig...
Wir hatten keine Wahl. Ich hatte keine Wahl... Normalerweise machte mir der Entscheidungsdruck nichts aus, aber es waren auch selten solch bedeutungsschwere Entscheidungen, die ich treffe musste. Es hatte einmal eine Frau gegeben, die wir der Kolonie verweisen mussten... Ich erinnerte mich genau daran. Und auch wenn es für manche Alltag war, nichts Besonderes, lag es nicht in meinem Ermessen, irgendjemanden wieder in diese tote Welt hinaus zu schicken. Aber auch damals hatten wir keine andere Wahl...

"Und du bist dir sicher, dass du nicht lieber hier bleiben und unsere Kräfte an der Mauer unterstützen willst? Du wärst eine wahre Bereicherung...". Ein letztes Mal versuchte ich @Josephine Alicia Carter davon zu überzeugen, es sich vielleicht doch anders zu überlegen, aber sie hatte am Vortag sehr sicher in ihrer Entscheidung geklungen. Sie wäre ebenso für uns eine Bereicherung, aber auch ein weiteres Risiko für mich. Nun gut, auch auf Aris würde ich ein Auge haben, sofern es mir möglich war. Ich wollte Niemanden verlieren. Und gerade wir, die sich in die Höhle des Löwen wagten, waren tragende Kräfte der Kolonie.
Wenig später, nachdem jeder seine Waffen geholt und sich draußen eingefunden hatte, brachen wir 5 auf. Jackson, Nick, Aris, Jo und ich.
Nachdem wir das Tor passiert hatten, hörte ich eine Stimme hinter uns rufen. "Hals und Beinbruch...". Auch das würde nicht helfen, wenn sie ins zahlenmäßig deutlich überlegen waren. Aber ich versuchte meine positiven Gedanken zu behalten. Nämlich, dass mindestes 4 von uns kämpfen konnten. Aber ich traute auch Nick einiges zu, zumal er anscheinend einen großen Groll gegen die gegnerische Gruppe hegte.
Am Wagen, den einer der Anderen schon für uns raus gefahren hatte, blieb ich dann stehen. "Wir sollten höchstens bis auf einen halben Kilometer ran fahren. Aris, du kannst dich besser orientieren... Ich brauche dich als Kompass.". Dann stieg ich ein und zog eine ältere Karte aus dem Handschuhfach, die ich ihm in die Hand drückte. Die Einzige, die ich finden konnte...

@Archibald Isaias Carter @Nicolas DeLoria @Josephine Alicia Carter
(Ich war mir gerade gar nicht sicher, ob wir fahren, aber das kann ich zur Not noch ändern, deswegen habe ich es ans Ende des Posts gepackt^^)





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#2

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 07.01.2020 19:15
von Josephine Alicia Carter | 184 Beiträge | 490 Punkte
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Kolonie Hotel

Seitdem ich wusste, dass wir uns auf einen Angiff vorbereiten mussten, schlief ich Nachts nicht richtig. Wie konnte ich auch? Allerdings brauchte ich diese Kraft für heute. Und aus diesem Grund hatte ich wenigstens in kleinen Dosen etwas zum Schlafen genommen um den Schlaf zu unterstützen, mich aber nicht wegzuballern. Ich hasste die Tatsache, dass die Menschen in dieser Zeit Kriege führen mussten. Kriege wo der Tod sowieso schon herrschte. Wo man ihm täglich vor den Mauern ins Gesicht blicken konnte. Immerhin wandelte der Tod auf den Straßen rum und fraß einem das Gesicht weg, wenn man nicht aufpasste. Und anstatt sich gegenseitig zu unterstützen, als Stärkerer die Schwächeren zu beschützen, ging es nur darum sich gegenseitig zu bekämpfen.

Gerade als ich darüber nachdachte, hörte ich die Worte und ließ meinen Blick zu @Matthew Nolan wandern. «Sehe ich für dich so aus, als sei ich mir nicht sicher?» Kurz sah ich ihn ernst an, ehe ich ihm ein kurzes aber ehrliches Lächeln schenkte. «Im Ernst Matt... ich bin auf beiden Seiten brauchbar... aber noch brauchbarer bin ich hier. Ich hab von einem Meisterjäger gelernt... und nun denk da nicht drüber nach! Pass einfach auf dich auf! Ich... Wir brauchen dich gesund und lebendig!» Worte die mein Bruder bereits am Morgen zu hören bekam. Mehr als einmal. Wahrscheinlich war ich auch deswegen hier. So wusste ich zeitgleich zu der Tatsache, dass ich hier das Hotel an erster Stelle beschützen konnte... wie es meinem Bruder ging. Und Matt.
Als sich alle draußen eingefunden hatten, öffnete ich die Hintertür doch lehnte ich mich bei geöffneter Tür an den Wagen. Quasi zwischen Tür und Angel. Meinen Blick auf Matt gerichtet, der gerade noch mit meinem Bruder sprach, bis ich mich letztlich auch in den Wagen setzte, darauf wartend, dass auch der Rest eingestiegen war.

@Archibald Isaias Carter @Nicolas DeLoria




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#3

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 08.01.2020 22:47
von Nicolas DeLoria | 111 Beiträge | 252 Punkte
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Kolonie Einzelgänger

Eine dunkelblonde Strähne viel Nicolas ins Gesicht, sobald er sich in den Wagen gesetzt hatte. Sie war bei weitem nicht mehr so schmutzig wie noch vor zwei Tagen. Nicht nur sein Haar, sondern auch seine Klamotten waren sauber. Das erste, das er gestern getan hatte, als er aus seinem mindestens 12 Stündigen Schlaf erwacht war, war sich zu waschen.
Es war großzügig gewesen; und schon gar keine Selbstverständlichkeit. Niemand hatte ihn geweckt oder irgendetwas von ihm verlangt. Er hatte sich erholen dürfen.
Es war nicht so, dass Nicolas nicht dankbar war. Er war es, auch wenn er nicht genau sagen konnte, ob er diese Großzügigkeit, Geste, Service – wie auch immer – wollte. Vielleicht war er auch einfach verärgert über sich selbst. Wieso, verstand er nicht.

Das selbe, drückende Gefühl hatte ihn in den heutigen Tag begleitet. Den Tag der Abrechnung, das Finale, vielleicht sogar sein eigenes Ende. Wie besprochen wartete Nicolas am Tor, bis Aris, Jackson und Matt in Begleitung einer Frau erschienen. Er hatte sich ihr vorgestellt, aber bereits ihren Namen vergessen, sollte sie ihn überhaupt erwähnt haben. Er hatte sie auch schon einmal gesehen – zumindest glaubte er das. Man begegnete sich eben im Flur.
Sein Körper war erstaunlich rastlos, obwohl es sich so anfühlte, als würde er sich selbst von ganz weit weg beobachten. Er war den Menschen, die sich kannten, vertrauten und wertschätzten zu einem Wagen, dessen Farbe und Marke er nicht einmal rekapitulieren konnte, um sich den Ts zu stellen.
Nicolas war schweigsam geblieben, der Kopf blieb hängen und er schaute niemandem ins Gesicht. Wenn er den Kopf hob, dann nur, um aus dem Fenster zu sehen. Es war schwer, den Dialogen seiner Mitstreiter anzuhören. Die Fürsorge, das offensichtliche Vertrauen... es tat weh.
In seiner linken Hand, fest eingeschlossen, sodass sich seine Fingerknöchel weiß färbten, ruhte Laneys Anhänger, Neben sich – vom Rücken runtergenommen – lag seine Schrotflinte, die er für diesen Kampf samt etwas Munition zurückbekommen hatte. Bäume zogen an ihm vorbei, tote Wiesen, Zäune. Sein Kopf war leer.
Trotz der seltsamen Distanz zu sich selbst war er gewappnet. Es konnte sein Ende sein, aber es konnte auch das Ende der Ts sein. Laney würde das gefallen. Laney würde ebenfalls dabei sein und alles geben. Er würde mit ihr genau so reden wie Matt mit Josephine, oder Aris, oder Jackson...
Er seufzte.
Es war nicht die Schuld seiner Mitstreiter, dass er trauerte. Er sollte seinen Neid nicht auf sie projezieren. Während eines tiefen Atemzugs kniff er die Augen zusammen.
Genug.
Er schob Laneys Anhänger in die Hosentasche und reckte den Hals, damit er Matt durch den Rückspiegel anschauen konnte.
„Nein, wir sollten nicht zu weit raus“, sagte er schließlich zu Matt, „Wenn sie in der Nähe sind, werden sie sich zeigen. Sie sind nicht die Sorte Pisser, die sich heranschleichen.“

___
@Archibald Isaias Carter @Matthew Nolan @Josephine Alicia Carter



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zuletzt bearbeitet 08.01.2020 22:49 | nach oben springen

#4

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 19.01.2020 13:41
von Archibald Isaias Carter | 160 Beiträge | 388 Punkte
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Kolonie Hotel

Entschuldigt, dass ihr so lange auf mich warten musstet. Ich bin jetzt bereit, nein sogar noch mehr als das! @Matthew Nolan @Josephine Alicia Carter @Nicolas DeLoria


Am liebsten wäre der Exseal sofort losgezogen, zu viele Erinnerungen hatten sich in seinem Kopf breit gemacht und die Panik geschürt. Die Angst jemanden zu verlieren der ihm wichtig war, wieder diesen Schmerz zu erleben. Ein Schmerz der ihn beinah umgebracht hatte, ein Schmerz, den er selbst jetzt noch nicht überwundet hatte. War es Joe gewesen, die ihn in diesen Zeiten wieder auf die Beine gebracht hatte, Joe die ihm ein zu Hause gezeigt hatte, eine Schwester die er verloren geglaubt hatte und mit unendlich vielem Glück wiedergefunden. Nie wieder würde er jemanden verlieren, der Dunkelheit und der Ungewissheit preisgeben. Und doch musste Matt ihm klarmachen, dass es noch einige Dinge vorbereiten zu gab. Emma - nur diesen Gedanken brauchte es um einzustimmen und zu warten. Es dauerte alles länger als es ihm selbst lieb war, doch fügte er sich. Zu seinem Unwohl kam leider hinzu, dass sich jemand für den Stoßtrupp meldete, denn er ganz gewiss nicht bei sich haben wollte. Joe - sie war ihm das Wichtigste hier und er wusste, in welches Unterfangen sie sich reiten würden. Mit jeder Wortgewandtheit hatte er versucht sie zu überreden, zu überzeugen hier zu bleiben, doch an ihr war nicht zu rütteln - ihre Entscheidung stand fest. Doch Airs hatte es akzeptiert, hatte es akzeptiert weil er wusste wie stur sie sein konnte, wie stur die Carters im Allgemeinen waren. So brachte die Frage Matts an Joe ihn nur zum schmunzeln. Er hatte auch noch nicht aufgegeben. Und da war wieder die Wärme seiner Schwester die jeden verzauberte.

"Wir haben es beide versucht", meinte er zu seinem Freund während er ihm die Hand auf die Schulter legte. Auf die Ansprache hin schaffte er es jedoch nicht mehr etwas zu erwidern, sein Blick glitt lediglich zurück zum Hotel wo er noch Emma an der Eingangstür stehen sehen konnte. Sie hatte sie alle verabschiedet. Hoffnung, Mut.
Nickend nahm er die Karte entgegen, umschloss sie mit der rechten Hand und setzte sich auf den Beifahrersitz. Alle anderen taten es ihm gleich und Matthew startete den Motor. Für eine kleine Weile war es unangenehm ruhig, lediglich Aris monotone Wegbeschreibungen waren im Innenraum des Wagens zu vernehmen. Lag es nun an Nicolas die Stille zu durchbrechen, wofür ihm der Exseal unendlich dankbar war.
Auch wenn dieser zu Matt sprach, drehte sich der Colonel in seinem Sitz um und blickte dem eigentlich noch Fremden in die Augen. "Liege ich richtig in der Annahme, dass sich nicht unweit von diesem Gelände eine Anhöhe befindet?" Mit der freien Hand trommelte er auf den Lauf seiner M40. Eien Waffe über dessen Fund er sich besonders gefreut hatte. Die Scharfschützengewehre wurden seit '79 bei den Marines verwendet und fanden dort auch vor dem Ausbruch noch ihren Platz. Sie waren präzise und hatten eine ungefähre Reichweite bis zu 800 Meter. Eine Möglichkeit aus sicherer Entfernung etwas Tumult zu beginnen. Eine Ablenkung, die Chance für das Überraschungsmoment. Leider besaß er dafür keinen Schalldämpferaufsatz, würde somit auf sich aufmerksam machen. Jedoch war das nicht unbedingt schlecht, es würde den anderen die Möglichkeit geben, unbemerkt viel weiter heran zu kommen.



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Matthew Nolan schenkt ein Einhorn und reitet davon.
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#5

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 26.01.2020 11:28
von Matthew Nolan | 84 Beiträge | 228 Punkte
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Kolonie Hotel

Mir war schon klar gewesen, dass Joe so reagieren würde und dass die Chance, sie vom Gegenteil zu überzeugen, gleich Null war. Und auch wenn es mir das mulmige Gefühl nur noch verstärkte, rang ich mir ein leises Schmunzeln ab. Ich vertraute ihr und traute ihr zudem viel zu. Und mit Aris an unserer Seite, hatte sie schon zwei Männer, die ein Adlerauge auf sie haben würden. Okay, das beruhigte mich doch etwas, aber... das Gefühl wollte dennoch nicht verschwinden.
Ihre letzten Worte hätte ich nur zurück geben können. Ich wollte die Vorstellung gar nicht erst meinen Denkapparat passieren lassen... Den Gedanken daran, dass es jemand von uns, insbesondere sie oder Aris, nicht schaffen würden.
So etwas wie heute...hatte es in dieser Form noch nie bei uns gegeben. Aris hatte meinen Versuch mitbekommen und seine knappen Worte, so wie die Geste, die damit einher ging, bewiesen mir nur mehr, dass wir beide ähnlich dachten. Natürlich hatte auch er es versucht. Egal... Es war Zeit und es war nichts mehr daran zu änern.
Und so gingen wir zum Auto, zu fünft und machten uns für die Abreise bereit...

Mein Blick lag vorerst starr auf der Straße vor mir. Ich wollte alle meine Konzentration darauf verwenden, uns sicher von A nach B zu bringen. Nicht nur die Angreifer waren ein Problem, wenn wir uns mit dem Wagen bewegten, sondern auch Horden, die durch das Motorengeräusch angelockt wurden. Im Auto war es zwar verhältnismäßig sicher, aber ich hatte schon so einiges erlebt. Und wer wusste schon, ob da nicht schon Leute der gegnerischen Gruppe irgendwo auf uns warteten. Jede Eventualität musste einbezogen werden. Als Nick das Wort erhob, schenkte ich ihm einen kurzen Blick durch den Rückspiegel, um seinen ebenfalls zu treffen."Zum Glück sind wir geübt im Stealthmodus...unser Vorteil." gab ich zurück und versuchte so, wenigstens ein wenig Amusement im Wagen zu verteilen. Aber ich meinte es ebenso ernst wie scherzhaft. Danach ging mein Blick bald, aber auch nur kurz zu Aris, der nach einer Anhöhe fragte. "Soll Jackson dich begleiten?" . Ich wusste, was er vor hatte und befand es eine gute Idee. Er konnte uns vielleicht für kurze Zeit den Rücken frei halten, sie überraschen und ablenken. Es war ein Glücksfall, dass er sich an dem Scharfschützengewehr auskannte, denn von ihm wusste ich, wie lange die Ausbildung für eine solche Waffe dauerte. Das konnte nicht jeder und inzwischen vielleicht noch eine Hand voll Menschen, wenn überhaupt. So war jedenfalls meine Vermutung.
"Ich hoffe, sie sind noch alle am Hafen..." sprach ich dann einen Gedanken laut aus. Für uns würde das mehr Gefahr und Arbeit bedeuten, aber es war mir lieber, als wenn die Kolonie direkt involviert wurde. Wie sehr ich mich doch irren sollte... doch das ahnte ich nicht, zum Glück.

@Josephine Alicia Carter @Nicolas DeLoria @Archibald Isaias Carter

@Raphael Black





zuletzt bearbeitet 26.01.2020 11:29 | nach oben springen

#6

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 30.01.2020 00:06
von Raphael Black | 486 Beiträge | 1068 Punkte
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Kolonie Traitors


@Josephine Alicia Carter @Nicolas DeLoria @Archibald Isaias Carter @Matthew Nolan



Mehrere Wagen hatten das Gelände des Güterhofes verlassen - mehr Mitglieder als es sonst tun würden. Im ersten Auto auf dem Beifahrersitz saß Raphael, das Fenster geöffnet und dort seinen Ellenbogen abgestützt. Sein Blick folgte dem Straßenverlauf, ob sie sie rechtzeitig abpassen würden? Seinen Informationen nach lagen sie gut in der Zeit. Seine Späher hatten von einem Vorkommnis berichtet, einer Gruppierung welche eine andere angreifen wollte. Raphael wusste um das Hotel, wusste, dass diese keine Gefahr für seine Kolonie darstellen würde, ließ sie erst einmal in Ruhe und auch wusste er um den Hafen. Wusste, dass sich dort eine Gruppe Menschen verschanzte. Bis vor kurzem war kein Hereinkommen gewesen, doch einer seiner Kundschafter hatte es geschafft, hatte in Erfahrung gebracht was sie vorhatten. Und diese Chance würde sich der Anführer nicht entgehen lassen. Er konnte die Gefahr eleminieren, musste nicht nur seine Männer auf den Präsentierteller stellen und würde die Schuldigkeit einer anderen in seinen Bann ziehen. Innerhalb weniger Stunden hatte er einige seiner Mitbewohner versammelt und den Plan geschmiedet. Sie kannten seine Hintergründe nicht, nur wenige, und dabei würde er es erst einmal belassen. Die Traitor waren gut im Organisieren, die Autos waren schnell bereit, Waffen verstaut und seine Member aufbruchsfertig.

Das Auto wurde langsamer und an einer Kreuzung blieben sie stehen. Unweit am Waldrand hatten fünf weitere Wagen ihre Position eingenommen und warteten auf sein Zeichen. Der Bänker stieg allein aus dem Wagen aus, faltete die Hände hinter dem Rücken zusammen und postierte sich auf der Mitte der Fahrbahn.
Die Minuten verstrichen, es waren zehn die ins Land zogen und in der Ferne war ein einzelner Wagen zu erkennen. Zu diesen Zeiten gab es selten jemanden, der zufällig an einem vorbeifuhr, diese Begegnung war seinerseits geplant. Das herannahende Fahrzeug wurde langsamer und blieb schlussendlich keine zwei Meter von ihm entfernt stehen. Raphaels Blick glitt zu dem Fahrer und auf seinen Lippen bildete sich ein breites Grinsen.




Matt was sagst du? Wollen wir beide das hier schnell durchziehen und alle anderen fix ins Play winken?



       

Eleanor Johan Black findet das gut.
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#7

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 05.02.2020 18:47
von Matthew Nolan | 84 Beiträge | 228 Punkte
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Kolonie Hotel

Die Länge der Fahrt wirkte wie eine kleine Ewigkeit auf mich. Denn kaum jemand sagte etwas. Normalerweise herrschte eine ausgelassenere Stimmung in der Kolonie und vor allem auch zwischen Joe, ihrem Bruder und mir. Zu Nicolas konnte ich nicht viel sagen, aber er hatte anscheinend viel durchgemacht. Wenn wir das hier überstanden, vielleicht fand er dann ja wenigstens einen kleinen Teil Glückseeligkeit in sich wieder? Wenigstens die Genugtuung der Rache...
Ob Aris ebenso engespannt war, wie ich? Nur kurz und hoffentlich ganz unaufällig, ließ ich meinen Blick in seine Richtung schweifen. Jackson blieb unterdessen auch ungewohnt ruhig. Wer mochte es uns verdenken?
Mein Wunsch, sie wären alle noch am Hafen, wurde nun innerhalb eines Sekundenbruchteils zerstört, als ich schon aus der Ferne jemanden auf der Straße erblickte. Wir hatten keine Ahnung, wie irgendeiner von ihnen aussah, aber das hier wäre doch ein großer Zufall, wenn er nicht zu unseren Feinden gehörte...
Es war wohl verständlich, dass ich schnell und voreilig schlussfolgerte. Ohne die anderen gleich in Panik versetzen zu wollen, stieß ich Aris kaum merkbar an und hielt meinen Blick starr auf dem Mann, während ich den Wagen etwas drosselte. Kurz überlegte ich, ob es nicht besser wäre, ihn einfach zu überfahren und dieser Gedanke begleitete mich tatsächlich so lange, bis ich ca zwei Meter vor ihm das Auto stoppte. Ich spürte mein Herz...ganz deutlich und schnell. Es pochte bis in meine Ohren, als ich nach meiner Waffe griff und meinen Blick weiterhin auf dem Fremden hielt. Fast hätte ich gedacht, man konnte es im ganzen Auto hören...deshalb entschloss ich mich, schnell auszusteigen. Mit festem Blick und Entschlossenheit, die ebenfalls darin zu finden war, machte ich einen Schritt auf ihn zu. Mir war schnell klar, dass er nicht allein sein konnte. Niemand würde sich so seelenruhig auf die Straße stellen, wenn er nicht einige Männer im Rücken hätte. Und tatsächlich konnte ich weitere Wagen entdecken...Fuck...
"Ich hatte gehofft, dass wir uns erst am Hafen begegnen...". Noch immer hielt ich meine Waffe, aber ich zielte nicht. Mir blieb nur die Hoffnung, dass Aris schnell genug war, wenn es hart auf hart kam. Jetzt hatte ich eher das Gefühl, mein Herz würde stehen bleiben. Ich hatte das Wort schon erhoben...und wartete nun, was er zu sagen hatte, dennoch bereit, schnell meine Waffe zu heben, sollte es nötig sein...

@Raphael Black @Archibald Isaias Carter @Josephine Alicia Carter @Nicolas DeLoria
habe mich mal vorgedrängelt





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#8

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 24.02.2020 19:46
von Raphael Black | 486 Beiträge | 1068 Punkte
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Kolonie Traitors

Für einen kurzen Moment schien es so, als würde das Auto nicht stoppen, als würde der Fahrer das Auto weiter vorantreiben. Doch der Traitor wich um keinen Zentimeter, blieb standhaft und hielt seinen Blick weiter auf das Fahrzeug gerichtet. An seiner Miene rüttelte sich nichts. Und dann geschah es, der Wagen wurde langsamer, bremste ab ehe er zum stehen kam, nicht weit von ihm. Raphael konnte fünf Personen im Auto ausmachen, zwei Männer saßen vorn, mit Sicherheit konnte er nicht sagen, wer noch auf der Rücksitzbank saß. Doch das tat nichts zur Sache. Er wartete und sein Warten sollte belohnt werden, nachdem sich der Fahrer scheinbar gefasst hatte. Er stieg aus, es war nicht zu übersehen, was er in seiner Hand hielt, doch er wich nicht, stellte sich dem Mann, welcher mit Entschlossener Miene ihm entgegen trat. Doch sein Blick war nicht nur auf den Mann gerichtet, welcher auf ihn zukam, auch der Beifahrer hatte einen kurzen Moment seiner Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Anscheinend hatten die beiden etwas ausgemacht, denn auch dieser hatte nach seiner Waffe gegriffen und sie auf das Armaturenbrett gelegt - schnell griffbereit.

Die Männer standen sich nun gegenüber und es war nicht Raphael, welcher das Wort ergriff und sein gegenüber ansprach - es war der Hotelkolonist. Raphael verschränkte die Hände hinter seinem Rücken, ging jedoch keinen Schritt weiter auf ihn zu. Für den Moment würde er den Anstand noch waren, denn anscheinend dachte sein gegenüber, er wäre der Feind. Irgendwo würde dies irgendwann auch zutreffen, nur nicht heute. "Tatsächlich wollte ich genau dies umgehen. Dort hätten wir wohl kein solches Gespräch führen können." Raphaels Augen trafen die des Dunkelhaarigen und ein Schmunzeln trat auf sein Gesicht. "Zur Aufklärung: Ich schätze du verwechselst mich - uns. Wir sind nicht diejenigen denen ihr zuvorkommen wollt. Mein Name ist Raphael und wir haben einen gemeinsamen Feind. Ein Feind der am Hafen lauert." Nun nahm er jedoch wieder seine Hände nach vorn, hob sie auf Brusthöhe, zeigte, dass er keine Waffe in den Händen besaß und trat einen Schritt vor. "Ich biete dir unsere Unterstützung an, Hilfe die ihr nötig habt, Hilfe ohne die ihr diesen Tag vielleicht nicht überstehen würdet."

@Matthew Nolan @Josephine Alicia Carter @Nicolas DeLoria @Archibald Isaias Carter



       

Matthew Nolan schaufelt dir schon einmal ein Grab.
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#9

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 27.02.2020 11:55
von Nicolas DeLoria | 111 Beiträge | 252 Punkte
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Kolonie Einzelgänger

Nicolas konnte Matthew noch nicht so richtig einschätzen, aber der Mann schien in Ordnung. Es entgang ihm nicht, dass er versuchte, die drückende Stimmung im Auto zu lockern.
„Hoffen wir mal“, gab Nicolas also zurück und es klang unbeabsichtigt pessimistisch. Die Wahrheit war, dass er am liebsten schon auf dem Schlachtfeld wäre – oder ganz weit weg. Alles, nur nicht hier, im Zwischendrin.

„Liege ich richtig in der Annahme, dass sich nicht unweit von diesem Gelände eine Anhöhe befindet?“
Es war Aris – der freundliche, aber resolute Mann, der ihm, Ethan und Noellina den Eintritt hinter ihre sicheren Mauern gewährt hatte.
Nicolas beugte sich etwas weiter zwischen den beiden vorderen Sitzen und griff mit beiden Händen jeweils links und rechts an die Stangen der Kopfstützen, während das Auto ruckelte.
Er starrte auf die Karte, die Aris vor sich hielt und versuchte, sich zu orientieren.
„Ja“, machte er, sobald er ihre Position in etwa ausfindig machen konnte. In einem eher ruckelfreien Moment streckte er den Arm und fuhr einen eingezeichneten Weg zur besagten Anhöhe entlang.
„Abhängig davon, wie wir vorgehen, könnte man dort Leute positionieren, die aus der Ferne angreifen oder koordinieren. Ihr habt Gewehre, nehme ich an?“
Nick griff wieder an die Stange.
„Strategisch gar kein schlechter Punkt. Aber es ist möglich, dass die Ts ihn ebenfalls nutzen.“

Nicht lange Zeit änderte sich die Stimmung im Auto erneut, als sie sich einer Kreuzung näherten und bereits Wagen in einer seltsam geordneten, erwartenden Art geparkt waren. Nicolas Herz rutschte ihm in die Hose. Waren das die Ts? Nick konnte sich nicht erinnern, dass sie so viele Wagen hatten.
„Ich hatte gehofft, dass wir uns erst am Hafen begegnen...“, kam es von Matt und Nick schluckte. Er konnte seinen rasenden Puls an seinem Adamsapfel spüren und sein Mund wurde trocken. Er starrte auf die Autos, aber sie waren aus der Entfernung zu verschwommen. Irgendwas... irgendwas war nicht richtig. Aber er hielt die Klappe.

Alle im Auto schienen in Alarmbereitschaft und Nick presste seine Flinte dichter an seinen Körper.
Wenn das die Ts waren... änderte das alles.
Wenn sie wussten, dass sie kommen würden, dann war das ein verdammtes Problem.
Aber... waren sie das?
„Seid vorsichtig“, gab Nicolas unnötigerweise von sich, als Aris und Matt ausstiegen. Nick wäre gerne mit ihnen gekommen, aber das war nicht sein Platz, auch wenn es sein Kampf war.

„Irgendwas stimmt nicht,“ gab er schließlich zu Josephine und Jackson, als er konzentriert durch die schmutzige Windschutzscheibe starrte. Einer der fremden stand auf und obwohl Nick sein Gesicht nicht erkannte, war die Haltung des Mannes anders. Seine Klamotten offenbarten kein T und... es war nur er. Nur dieser eine Mann. Keine frontale Einschüchterungstaktik, in der die Bande sofort zeigte, wie viele sie waren. Nur dieser eine.
„Das sind sie nicht“, sagte er schließlich und rutschte etwas nach vorne, um besser zu sehen.
„Das sind ganz andere Leute.“
Und sein Herz machte einen weiteren schnellen Hüpfer. War das gut oder war das schlecht?!

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#10

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 21.05.2020 15:22
von Josephine Alicia Carter | 184 Beiträge | 490 Punkte
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Kolonie Hotel

Ich war die im Wagen, die eher schwieg und stumm aus dem Fenster sah während wir fuhren. Und wenn ich wirklich stumm war, dann kam das eher selten vor. Aber ich lauschten den Gesprächen, ließ sie durch meinen Kopf gehen und atmete regelmäßig durch um meinen Puls so niedrig wie möglich zu halten. Das mein Blut in meinen Adern rauschte war klar. Und es war gut, dass sowas nicht zu hören war. Je näher wir irgendwie kamen, desto mehr rauschte das Blut in meinen Adern und pochte in meinen Ohren und Venen. Das alles war so eine beschissene Situation. Immer wieder dachte ich darüber nach, warum die einzelnen Gruppierungen die es gab nicht einfach ein Miteinander hinbekamen. Man könnte so gut zusammen arbeiten wenn man es letztlich wollte. Aber nein... letztlich wollte man alles für sich besitzen, die Besten sein, Macht ausüben, Gewalt spielen lassen. Wenn man es so wollte, dann sollte es eben so sein. Dann musste Gewalt gegen Gewalt sein. Schreckliche Eigenschaften die man in dieser apokalyptischen Zeit an den Tag legte... aber es entwickelte sich je länger man ohne richtige Zivilisation lebte, mehr und mehr in diese Richtungen.

Als wir nun weiter fuhren und plötzlich ein Wagen dort stand noch bevor wir wirklich angekommen waren, wurde ich direkt wacher, hellhöriger... Mein Blick richtete sich durch die Mitte der vorderen Sitze hindurch durch die Frontscheibe. Als Matt dann ausstieg, presste ich die Lippen zusammen und spürte noch mehr wie mein Herz raste. Meine Hand an der Waffe gehalten welche bereits die ganze Zeit entsichert war damit sie einsatzbereit war ohne lang drüber nachdenken zu müssen. Ich würde zur Not auch noch durch die Scheibe schießen wenn es um das Leben meines Bruders, Matt und in dem Fall nun auch um das von Nick und Jackson ging. Ich blieb so sitzen wie ich war. Legte nur meine Hand mit der Waffe so auf den Sitz vor mir ab, dass der Lauf durch die Lücke des Kopfteils und Sitz geschoben war. Kaum sichtbar. Kurz checkte ich durch den Lauf die Richtung in die ich schießen würde wenn nötig und hielt die Hand dann vollkommen ruhig. Ohne jegliche Bewegung. « Was meinst du mit... das sind sie nicht? Bist du dir sicher? Aber... das ganze wirkt noch merkwürdiger als es sowieso schon ist... Wenn sie das nicht sind... wer dann... » es war mehr ein Murmeln. Nur für die Leute im Auto hörbar. Eher ein Flüstern welches von mir kam, während ich den Blick stets Richtung Front aber ab und an auch Seitenscheiben wandern ließ. So neugierig ich war, so alarmiert ich war, desto mehr musste ich irgendwo auch die Seiten im Auge behalten. Wer wusste schon ob die Leute vor uns die Einzigen waren?

@Nicolas DeLoria @Matthew Nolan @Archibald Isaias Carter @Raphael Black




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#11

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 28.05.2020 11:57
von Matthew Nolan | 84 Beiträge | 228 Punkte
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Kolonie Hotel

Natürlich wirkte es auf mich verdächtig, dass er die Hände hinter dem Rücken trug und anfangs keine Anstalten tat, sie nach vorn zu packen. Deshalb blieb die Waffe noch immer fest umgriffen in meiner Hand, bereit sie zu heben. Mein Blick...misstrauisch, gepaart mit etwas Feindseligkeit. Obwohl wir schon dem Ende des Oktobers entgegen gingen, wirkte die Sonne plötzlich ziemlich warm auf mich. Nach dieser plötzlichen Erkenntnis, konzentrierte ich mich wieder vollkommen auf den Mann vor mir, der immer noch völlig ruhig wirkte. Anscheinend hatte er keinerlei Angst, dass ich ihm etwas tun würde, oder wir...
Sollte er uns nur unterschätzen. Das war von Vorteil. Dieses Schmunzeln nach seinem ersten Satz wollte Wut in mir herauf beschwören. Doch bevor sich mein Gesicht mehr zur Faust ballen konnte, erklärte er, dass hier eine Verwechslung vorlag. Mein Ausdruck entspannte sich etwas, blieb aber weiterhin misstrauisch.
Nachdem ich ihm eingeräumt hatte, auszureden, neigte ich den Kopf leicht schief. Meine Augen trafen auf seine Hände, die er nun als Beweis doch noch präsentierte. Er war unbewaffnet. Kurz überlegte ich, ob ich einen Blick zum Auto und zu Aris wagen sollte, aber ich entschied anders. Es würde wohl sehr unsicher wirken, wenn ich mich jetzt nach meinen Begleitern umsah. Stattdessen legte ich die Stirn in Falten und drehte die Waffe ein Stück in meiner Hand. Ein Zeichen von Unentschlossenheit, welches ich erst danach selbst bemerkte. Ja, ich wusste nicht, ob ich ihm das abnehmen sollte.
"Soll das ein Trick sein?". Ich lachte kurz auf, aber definitiv nicht amüsiert. Es war eher...verachtend...überspielend."Wer seid ihr überhaupt? Hmm? Und... was wisst ihr über die Leute am Hafen?". Gezielte Fragen und ich hoffte seine Reaktion darauf beobachten und für mich richtig interpretieren zu können. Nur, weil er ohne Waffe hier stand, hieß das nicht, dass nicht irgendwo ein Scharfschütze auf sein Zeichen wartete oder seine scheinbaren Anhänger uns in Ruhe ließen...

@Raphael Black @Archibald Isaias Carter @Nicolas DeLoria @Josephine Alicia Carter





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#12

RE: It´s eat or die, right? / Aris.Josephine.Nick.Matt [Mittag]

in An der Front 02.08.2020 13:54
von Raphael Black | 486 Beiträge | 1068 Punkte
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Kolonie Traitors

Genoss er den Moment im Vorteil zu sein? Was für eine Frage - natürlich tat er das. Das war das Holz aus welchem der Traitor gemacht war. Seine Züge waren von diesem wissenden Lächeln geziert, kein angenehmes, eher ein beunruhigendes. Raphael ließ sich Zeit mit seiner Antwort, wollte den Moment vollkommen auskosten, die Nervosität in seinem Gegenüber sehen. "Würde das ein Trick sein, müsste ich gestehen, wäre er sehr gut, doch ich kann dir versprechen, dass ist es nicht. Wir haben das selbe Ziel, nur aus diesem Grund habe ich mich zu diesem Treffen entschlossen." Nun, das Treffen bestand nur aufgrund seines Wunsches, denn der andere Part wurde erst jetzt davon eingeweiht.
"Wir sind euch nicht unähnlich. Eine Gruppe von Menschen die sich des Überleben willens zusammen geschlossen haben. Ähnlich wie ihr leben wir in einer Kolonie und bestreiten unseren Alltag gemeinsam." Für einen kurzen Moment drehte er sich um deutete mit einer Hand hinter sich. "Meine Freunde hast du sicherlich schon erspäht. Auch ich bin nicht allein unterwegs, wir haben den selben Weg." Raphael zwinkerte während er ein paar Meter näher an sein gegenüber ranging. "Genug würde ich behaupten. Genug um zu wissen, dass sie uns allen gefährlich werden können. Wie es der Zufall so wollte habe ich erfahren, dass die Gruppe am Hafen einen Anschlag auf eure Kolonie ausüben will und ihr zurück schlagt." Eine erneute Pause und er ließ seine Hände in seine Hosentaschen sinken. "Ich schätze wir können ehrlich miteinander sein und ihr habt jede Hilfe nötig. Eure kleine Gruppe kann sich nicht gegen dere behaupten, mit unserer Hilfe würdet ihr dem Sieg wesentlich näher kommen. Ich habe großes Interesse daran die Hafenkolonie zu zertrampeln und sie zu zerstreuen. Ich will es nicht soweit kommen lassen, dass sie irgendwann vor meinen Toren stehen. Also bietet es sich nur an eine Zusammenkunft zu schließen." Raphel drehte sich nun um und ging zu seinem Wagen zurück - auf halben Weg blieb er stehen und drehte sich noch einmal um. "Ich kenne einen Punkt von wo man aus den Angriff starten könnte, das Überraschungsmoment hätte. Ihr könnt uns folgen, doch solltet ihr euch dazu entschließen nun uns die ganze Arbeit machen zu lassen, seid euch gewiss, ihr werdet mich so nicht das letzte Mal gesehen haben." Nun galt es, dass die andere Gruppe ihm vertraute, ihm folgte und ins Ungewisse fuhr.





Archibald stieg aus dem Wagen als er sah, dass sich der andere entfernte und Matt ihm nachsah. Er brauchte nicht lang um die Entfernung zu seinem Freund zu überbrücken und sich neben ihn zu stellen. "Ich schätze es gibt einen neuen Plan?"

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