Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
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WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

“The real world is where the monsters are.” || 20th of October, late evening || Carey & Raphael || closed

in Carnegie Institution for Science 25.10.2019 10:24
von Raphael Black | 486 Beiträge | 1068 Punkte
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|| “Sometimes human places, create inhuman monsters.” || @Carey Carver



Dieser Ort war ein kleines Geheimnis, ihr kleines Geheimnis, das ehemalige naturwissenschaftliche Institut war zu einem Labor geworden, ein Labor was in diesen Zeiten eigentlich als undenkbar gelten sollte. Klang heimlich hatte man es aus dem Boden getreten und dafür hatte es nur einen Grund gegeben - Carey. Raphael erinnerte sich an das Krankenhaus, als wäre es gestern gewesen. Er und seine Männer hatten das Gebäude in Schutt und Asche gelegt, dessen Bewohner getötet - bis auf zwei. Und wie wertvoll sich diese beiden dargestellt hatten - die Rede war von den Carver Geschwistern. War es doch zuerst Kenna gewesen, auf welcher sein Augenmerk gelegen hatte. Die sture, unzähmbare Blonde welche er auch noch heute als wertvoll betrachtete. Sie hatte sich gesträubt, doch irgendwann - und da war er sich sicher - hatte auch sie ihn zu schätzen gelernt, zu mögen, obwohl er sie alle hatte töten lassen. Und dann war da ihr Bruder, das Druckmittel, welches sich als helles Köpfchen darstellte, ein Biomediziner. Und von da an nahm alles Gestalt an. Schnell stellten die Männer fest, dass sie ein großes gemeinsames Interesse hatten - die Untoten. Raphael wollte wissen was im Körper passierte, was bei der Verwandlung passierte, welche Faktoren eine Rolle spielte und wie man die Zombies bewusst einsetzen konnte. In Carey hatte er jemanden gefunden, der ihm all die Antworten liefern konnte. In der Hierarchie des Güterhofs stiegen beide schnell auf, doch mit Carey hatte er noch andere Pläne, Pläne die den anderen Mitgliedern verborgen bleiben sollten. So wurde das Institut umgewandelt und Carey fand dort einen Platz seinen Interessen nachzugehen. Regelmäßig sorgte Raphael für Lieferungen an das Labor, die er doch tatsächlich selbst durchführte. Und an diesem Tag traf wieder eine dieser Lieferungen ein.

Nur zwei Leute konnten sich zu diesem Gebäude Zugang verschaffen, einer davon war Raphael. Er parkte mit seinem Wagen direkt neben dem Hintereingang. Die Straßen waren ruhig und durch die Dämmerung konnte er keine Gefahren erspähen. Dennoch, leise ließ er die Tür ins Schloss fallen ehe er sich zum Kofferraum aufmachte. Auch diesen öffnete er und blickte nun auf einen recht gefüllten Leinensack nieder. Sah man genau hin konnte man einige Bewegungen ausmachen - etwas lebte darin. Ohne eine Miene zu verziehen griff er nach dem Sack, schulterte ihn, verschloss das Auto und bahnte sich seinen Weg zum Hintereingang. Sein Gepäck war schwer, doch es würde nicht mehr weit sein. Raphael schloss die Tür, welche zum Keller führte auf, verschloss sie wieder, als er im Gebäude angekommen war. Ein paar Flure, wiederhallende Schritte, eine Treppe, Türen die nach links und rechts abgingen, ein großer Raum und er hatte sein Ziel erreicht. Inmitten dieses Raumes war ein großer Tisch von welchem Bänder herabhingen, die sie zum Fixieren verwendeten. Auf diesem Tisch ließ Raphael den Sack nieder. Ein Blick durch den Raum sagte ihm, dass er nicht allein war, denn der Doc saß in einer dunklen Ecke, sein Notizbuch in der Hand. "Ich hab dir was zum Spielen mitgebracht." Nun war es an Raphael den Sack zu öffnen und darin offenbarte sich ein Mensch, er schien zu schlafen, doch wand er sich vor Schmerzen hin und her. Carey war mittlerweile aufgestanden und während sich Raphael an die Fixierung machte, begann er zu erklären. "Er kam heute von einer Tour wieder, wurde gebissen und wollte es verheimlichen. Doch in dieser Kolonie bleibt nichts geheim." Geübt zog er die Fesseln um die Handgelenke fester. War nur noch der Gurt übrig, um den Kopf zu fixieren. "Ich bat die neue Ärztin ihn zu sedieren und mich mit ihm allein zu lassen. Und da dachte ich mir, er würde ohnehin sterben - warum nicht hier?" Ein letztes Ziehen und auch dieser Gurt saß an Ort und Stelle. Raphael trat einen Schritt von seinem Meisterwerk zurück und verschränkte die Arme vor dem Brustkorb. "Wir haben noch immer keine genauen Daten darüber, wie lange sie wirklich tot sind, oder?"



       

Carey Carver findet das gut.
Carey Carver kümmert sich darum.
Carey Carver ist entzückt.
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#2

RE: “The real world is where the monsters are.” || 20th of October, late evening || Carey & Raphael || closed

in Carnegie Institution for Science 25.10.2019 17:44
von Carey Carver | 207 Beiträge | 528 Punkte
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||Cold hearted man- and you can't trust nothing you don't understand||
@Raphael Black



Die Fingerknöchel seine rechten Hand schmerzen und waren leicht geschwollen. Sein leere Blick hing an den Abschürfungen die auf seinen Metacarpophalangealgelenken ihm ärgerlich rot entgegen sprangen. Der Sturm in seinem Innern, der sich Gestern mit voller Wucht in der Krankenstation entladen hatte war immer noch nicht abgeklungen. Der Gesichtsverlust ärgerte den Iren dabei am allermeisten. Er hasste es wenn sich Menschen von Gefühlen Beherrschen ließen und gestern war es ihm selbst passiert. Auch wenn er nach wie vor nicht verstand wie der 19. Oktober mit seinen Erinnerungen und Gefühlen zusammen hingen. Die Sintflut an Eindrücken und Emotionen die an diesem Tag auf ihn einstürzten waren nicht handelbar für ihn. Normalerweise verlor er nur in seinem Abteil die Kontrolle und nahm sein eigenes Zimmer auseinander. Doch das war bei weiten nicht die Regel. Eigentlich konnte er mittlerweile mit zwei Daten im Jahr fest damit rechnen, dass Carey die Kontrolle über sich verlor. Der Jahrestags ihre Ankunft in der Kolonie und die damit zusammenhänge Ermordung ihre ehemaligen Weggefährten und der 19 .Oktober. Seine Wut richtete sich dabei nie gegen jemand anderen als sich selbst. Denn alle Menschen die er für diese Gefühl Regungen verantwortlich machte waren Tod. Raphael gehörte nicht zu ihnen,auch wenn er den Überfall geleitet hatte. Fressen und Gefressen werden. Das war das Gesetz dieser neuen Welt und Raphael hatte damals nichts anderes getan als seine Chancen zu erhöhen nicht gefressen zu werden, ein sehr logisches vorgehen. Er hatte nicht den Abzug gedrückt. Das war ein Mann Namens Jimmy gewesen, der einfach nur scharf darauf gewesen war Blut zu vergessen und er für logische Argumente nicht zugänglich gewesen war. Einen studierten Ingenieur der Elektrotechnik zu erschießen anstatt seine Ressourcen zu nutzen für den eigene Vorteil war dumm. Er war sich nach wie vor sehr sicher, dass Raphael den wert von Michael erkannt hätte und sie jetzt zu dritt hier gewesen wären, schrecklich unnütze Überlegungen. Doch seit Cay sich an Jimmy ausreichend gerächt hatte, Monate später , gab es niemanden gegen den er seine Wut richten konnte. Er hatte gehofft mit dem Tod des so schrecklich unnützen Mannes würden auch seine eigenen Gefühle verschwinden, doch das war nie der Fall gewesen. Offiziell war Jimmys Tod ein Unfall und bis heute war er sich nicht sicher, ob Raphael ahnte, dass es kein Unfall gewesen war, sonder, dass Carey dafür gesorgt hatte dass die Infizierten ihren Spaß mit ihm gehabt hatten. Er vertraute dem Älteren zwar und schätze ihn sehr für seine Weitsicht, doch er erzählte ihm nicht alles. Grundsätzlich war Cay ein Mann, der so vieles für sich behielt. Waren es nun die Gründe für seine Wut an diesen Tagen oder sein Interesse an ihrem Neuzugang @James B.Walsh . Seine Kieferknochen mahlten je länger er sich gedanklich damit beschäftigt und der Boden des Labors sprachen eine deutliche sprache. Feine Glasscherben lagen neben dem Tisch, einige der Reagenzgläser waren seinem Temperament zum opfer gefallen und das sonst durch und durch organisierte und saubere Labor verunstaltet. Im Augenblick ertrug er nur die Leichnamen um sich herum, die nur den einzigen Sinn und Zweck hatten Wirt zu sein, so zumindest seine Annahme. Um diese Erscheinungen weiter zu erforschen und jedem menschlichen blick aus dem Weg zu gehen, war Cay schon in den frühen Morgenstunden verschwunden. Der Güterhof hatte noch gänzlich verschlafen da gelegen, lediglich die Wachposten waren wach gewesen, als Cay das Gelände verlassen hatte. Bis auf Wasser und seine Unterlagen hatte er nichts bei sich, nicht selten kam es vor, dass der Biomediziner einfache Aktivitäten wie Nahrungsaufnahme vergaß wenn er arbeitet, wahlweise auch die Zeit. Seine Gedanken rissen ab und sein Blick löste sich von seinen eigen Schürfwunden als Schritte durch den Trakt halten. Es konnte eigentlich nur Raphael sein, denn nur er hatte neben ihm Zugang zu diesem Gebäude. Der süßliche Verwesungsgeruch hing überall schwer in der Luft, denn verteilt in diesem Gebäude gab es Überwachungsräume in den Cay Infizierte hielt um sie zu beobachten oder andre Experimente mit ihnen zu machen. Es gab mehr als eine Frage, der er nach ging und nicht alle waren speziell für Raphael relevant. Seien ganz einig Fragestellung behandelte nicht nur den nutzen dieser Wirte, sonder auch wie sie insgesamt funktionieren wie dieser Seuche funktionierte. Sein blassblauen Augen waren ausdruckslos auf die Tür gerichtet. Keine Regung war in ihm zu erkennen,als sein “ Boss” mit einem sehr lebendigen Sack das Labor betrat. “ Das spielen überlasse ich dir. So infantil bin ich nicht mehr geprägt.”, kam es mit gewohnt ruhiger und leicht monoton klingender Stimme von ihm, das einzige Lebe erhielt seine Stimme durch seinen irischen Akzent, der schwer mit schwang. In einer fließenden Bewegung erhob Cay sich und zog sich die Weste glatt ehe er auf Raphael und sein Mitbringsel zu ging. Ein Mensch, schwer Krank wie es schien und ohne Bewusstsein. Ohne auch nur das kleinste Anzeichen von mitleid musterte er den Mann und lauschte dabei den Ausführungen seines Labor Partners. “ Eine sehr gute Idee. uns fehlen in der tat noch mehr Daten dazu. ich fürchte anhand nur einer Person lässt sich schwer eine Norm festlegen, doch zusammen mit unseren Beobachtungen könnten wir eine vage These dazu auf stellen, was den zeitlichen Ablauf der Krankheit betrifft.”, antwortet er er und ging dabei durch den Raum und zog einen Krankenliege hervor, die ebenfalls dazu geeignet war Menschen zu fixierten. “Ich schlage vor , wir machen ihn fest und beobachten.“ Sein Blick hob sich und er blickte ihm direkt in die Augen. Die eben noch leeren Augen waren nun durchzogen mit Neugierde, lediglich sein Gesicht wies ein Rest der Spannung auf die er die letzten Tage verspürt hatte. “Weißt du wann er ungefähr gebissen worden ist?”


              

zuletzt bearbeitet 25.10.2019 17:54 | nach oben springen

#3

RE: “The real world is where the monsters are.” || 20th of October, late evening || Carey & Raphael || closed

in Carnegie Institution for Science 13.11.2019 13:02
von Raphael Black | 486 Beiträge | 1068 Punkte
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@Carey Carver

|| “Three may keep a secret, if two of them are dead.” ||



Raphaels Blick war beim Eintreten in das Labor bereits auf die zerbrochenen und beschädigten Utensilien, das untypische Chaos gefallen. Raphael kannte um Carey's situationsbedingte Wutausbrüche, hatte gelernt, dass es besser war, diesen darauf nicht anzusprechen. Man sollte nicht alles ignorieren, doch in diesem Punkt tat er es. Es gab Momente, in welchen er sich einschaltete, aus dem Hintergrund, denn er kannte um eine Person die wusste, wie man den Doc beruhigen konnte. Kenna war sein Ass im Ärmel wenn es um Carey ging. Doch so weit waren sie noch nicht. Sein Auftreten war wie eh und je, unverändert, unterkühlt. Auch Carey war ein Schauspieler, doch wusste Raphael mittlerweile stückchenhaft hinter die Fassade zu sehen.
Raphael zog eine Augenbraue hoch und warf dem Freund einen Blick von der Seite zu. "Habe ich das gerade richtig verstanden und du hast mich als infantil bezeichnet?" Und mit diesen Worten verschwand das Gewicht von seinen Schultern. Für einen kurzen Moment war ein Schmunzeln auf seinen Lippen, welches in den nächsten Sekunden aber wieder vollständig erlosch. Sein Blick lag nun auf dem Opfer vor ihm und nach seinen Worten lauschte er denen des anderen, nickte. "Natürlich. Einer allein ist nicht aussagekräftig genug, die Beobachtungen könnten helfen, es wird jedoch auch nicht der Letzte gewesen sein. Ich hätte da noch jemanden für diese Aufgabe." Und ab diesem Punkt schwieg er, waren es die eigenen Regeln, welche er andeutete zu brechen. Waren es die eigenen Regeln, die er nur selten einhielt und nur zu gern brach. Carey wusste darum, Carey wusste es nur zu gut. Doch keiner von beiden sprach um diesen Punkt, denn die Regeln des Güterhofes waren Gesetz. Ausnahmen bestätigten sie.

Indes holte Carey eine der Krankenliegen heran, welche sie zum Fixieren ihrer Patienten nutzen. Gemeinsam mit dem Doc machte sich der Anführer daran, die sedierte Person auf die Liege zu wuchten und diese dort festzumachen. Es waren geübte Handgriffe. Handgriffe die man ihm schon vor dem Ausbruch der Apokalypse beigebracht hatte. Ein Bänker dieser Familie saß nicht nur in seinem Büro und verwaltete, dirigierte. Die Männer dieser Familie mussten sich des Öfteren die Hände schmutzig machen. Denn manchmal konnte man nur sich selbst vertrauen, sich selbst und seinen Fertigkeiten. Nach getanem Werk lehnte sich der Dunkelhaarige an dem Tisch an, verschränkte die Arme vor der Brust und antwortete auf die Frage des Anderen, während sein Blick weiterhin auf den geschlossenen Augen des Halbtoten lagen. "Sicher bin ich mir nicht. Sie sind im frühen Morgengrauen aufgebrochen und am späten Nachmittag zurück gekehrt. Aussagen zufolge sind sie kurz vor der Rückkehr in einer Tiefgarage angegriffen worden. Wenn wir von diesem Zeitpunkt ausgehen, dürften wir bei 6 bis 8 Stunden sein."



       

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#4

RE: “The real world is where the monsters are.” || 20th of October, late evening || Carey & Raphael || closed

in Carnegie Institution for Science 22.11.2019 19:14
von Carey Carver | 207 Beiträge | 528 Punkte
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@Raphael Black


Cay war dankbar, auf seine Art und Weise dankbar, wenn man seien Melt Downs einfach übergangen. Kenna war ohne hin die einzige Person mit der er überhaupt über solche Dinge sprechen würde, doch auch das fiel ihm unheimlich schwer. In Worte zu fassen was er fühlte das hatte er nie gekonnt. Es war zu viel, es war zu komplex für ihn, um es zu verbalisieren. Sein scheinbar abweisendes Verhalten war authentisch, es hing mit dem Asperger zusammen, Menschen waren anstrengend für ihn und deswegen hielt er sich lieber fern und tatsächlich konnte er es nicht leiden wenn Menschen rein gefühls basiert handelten, auch wenn ihm selbst das auch passierte. Raphael war einiger der wenigen Menschen, die er Stunden lang um sich haben konnte, ohne dass es ihm zu viel wurde. Er ertrug Schweigen genau so gut wie Carey es tat, genoss es vielleicht sogar, genau wie er. Er konnte sich auf die Aufgabe fokussieren und kam auf den Punkt, das waren alles Dinge, die Cay sehr schätze. Er gab den wenigen zwischenmenschlichen Beziehungen die er hatte selten Namen oder Bezeichnungen. Raphael war in seine Augen jedoch schon mehr als nur sein Boss, ob der in ihm mehr sah als ein Mitglied der Kolonie, das vermochte Cay nicht zu sagen. Es spielt tatsächlich auch keine sonderlich große Rolle für ihn so lange sich an seinem Status nichts änderte. "Nun, du sprachst von etwas zum spielen mit gebracht zu haben. Was soll ich da schon anderes annehmen", behauptete der Ire und ein verstecktes lächeln schlich sich kurz über die sonst so versteinerten Züge. Ihm war eigentlich gar nicht danach zu mute, doch Raphael gehörte zu dem kleinen Personenkreis der eine solche Reaktion in ihm hervor rufen konnte. Seinen blasse blauen Augen musterten dem ihm durch aus bekannten Mann der irgendwo in einem Delirium vor sich hin existierte während er Raphael lauschte. Es störte ihn nicht , dass er seien eigen aufgestellten Regeln brach, ihn störte es auch nicht das sein Boss davon sprach noch andere her zu bringen. Cay hatte wenig Mitgefühl für menschen die in seinen Augen wertlos waren oder zu denen er keine emotionale Bindung hatte. So lange Raphael ihm nicht seine Schwestern vor die Nase legte oder...- Er stutze über seine eigenen Gedanken und schüttelte ihn schnell ab. Nein sonst gab es niemanden. Er ging nämlich stark davon aus, das Raphael ihn nie jemanden bringen würde, der in irgendeiner Form wertvoll für die Kolonie war und damit für ihr überleben. "Davon gehe ich aus... Genau zu wissen wie lange die Krankheitsphase dauerte könnte nützlich sein...menschliche Zeitbomben..", sprach Cay laut vor sich hin während sie zusammen den Mann fixierten. Auch wenn ihn persönlich Kriegsführung nicht interessierte wusste er, dass es seinen Boss sehr wohl interessierte für was man die Infizierten nutzen konnte. Also erforschte er auch Dinge, die für ihn zwar nicht unbedingt zielführend waren, aber für Raphael wichtig waren. Als der Herr fixiert was ging Cay zu seinem Arbeitsplatz und trug im stehen kurz, die wichtigsten Informationen ein zu dem aktuellen Fall, dabei hörte er Raphael selbst verständlich zu und nickte leicht. " Gut, das ist immer hin ein ungefährer Zeitrahmen. ", sein Blick bleib an dem älteren hängen. " Wenn es sich ergibt möchte jemanden beißen lassen, direkt hier um zeit genau zu testen wie lange es dauert.", solche Aussagen hätten die meisten wohl ab verabscheuungswürdig empfunden, doch Cay war sich sehr sicher, das Raphael nicht zu diesen Menschen gehörte. Vor jemanden anderen hätte er solche Gedanken wohl nicht formuliert. Carey war kein Killer, menschen zu quälen oder zu töten machte ihm kein Spaß, er verabscheute es sogar, doch ein Tod für die Wissenschaft, das nahm er in kauf, ein nützt dienlicher Tod.


              

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#5

RE: “The real world is where the monsters are.” || 20th of October, late evening || Carey & Raphael || closed

in Carnegie Institution for Science 27.01.2020 16:47
von Raphael Black | 486 Beiträge | 1068 Punkte
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@Carey Carver



Er hatte den Doc tatsächlich schon etwas länger nicht mehr gesehen. Die letzten Tage waren von Stress, Hektik und Action geprägt gewesen. Solch ein großes Aufkommen von den Güterhofkolonisten fern ihres Geländes hatte es schon länger nicht mehr gegeben. An Raphael war es alles zu organisieren, die Struktur ins Chaos zu bringen und seine Augen überall zu haben. Carey war nicht mit ihnen gekommen, er war viel zu wertvoll und der Anführer hätte es auch nicht zugelassen, wenn der Andere es gewollt hätte. Es gab niemanden der seine Position einnehmen könnte, sei es auf der Wissensbasis oder der Ebene, in welcher man sie schon als Freunde bezeichnen konnte. Trotz ihres holprigen Startes war der Doc zu einem seiner liebsten Gefährten geworden. Wenn er einen freien Kopf brauchte, Ruhe von den Anderen und doch keine Ruhe vor sich selbst, dann ging er zu ihm und meistens war er hier. Raphael musste nicht einmal einen Grund haben, Carey akzeptierte seine Gesellschaft auch ohne einen solchen, doch meistens brachte er etwas mit, was die beiden Männer verband - die Forschung, die Neugierde, Wissen, Macht.

"Ich hätte meiner Schwester auch den Hund klauen können um an deiner Zwischenmenschlichkeit zu arbeiten", auch seine Mundwinkel wurden weiter in die Höhe gezogen. Manchmal bedarf es nicht vieler Worte oder einem gut ausgeklügelten Witz. Wenn sich zwei Personen auf einer Ebene verstanden, reichte das manchmal schon aus. Raphael vertraue Carey, nicht ohne Grund war er neben seinem Bruder sein engster Vertrauter. Er genoss den Blickwinkel des Iren, sein verquertes Denken, welches ihm schon öfter die passende Idee geliefert hatte. Carey wusste auch um seine Regelbrüche, um das Biegen und Brechen der Vorsätze. Er verstand, dass gewisse Dinge getan werden mussten um die Ordnung aufrecht zu erhalten.
Die beiden Männer machten sich daran ihr nächstes Opfer festzubinden, dabei verzog Raphael keinerlei Miene. Er war schon immer skrupellos gewesen und diese neuen Zeiten hatten ihm auch kein Gewissen beschert. "Zeitbomben..." Er ließ das Wort kurz im Raum hallen. "Ob es möglich ist den Ausbruch beziehungsweise den Tod weiter aufzuschieben?" Den Tod herauszuzögern, einen augenscheinlich Gesunden irgendwo einzuschleusen, welcher erst nach zwei Tagen mutiert? Fragen über Fragen... Carey hatte weniger Interesse an Raphaels Machenschaften bezüglich der Untoten, ihm ging es hauptsächlich um die Erkrankung, ihren Verlauf und die Frage, ob es eine Heilung gab. Natürlich war auch er an solchen Dingen interessiert, insbesondere an einem Heilmittel, einem Impfstoff. Doch eher sah er auch die Chance, diese Toten für sich zu nutzen. Sie waren der gähnende Atem der Hölle, des Endes, der Alptraum eines jeden Überlebenden, eine Möglichkeit sie alle unter Kontrolle zu bringen. Raphael fürchtete sie nicht, er dankte Gott für seine Schaffung - bis es ihn wohl dahinraffen würde.

Während der Doc zurück zu seinem Arbeitsplatz ging, lehnte sich Raphael auf die Liege des Fixierten und richtete seinen Blick auf das schmerzverzerrte Gesicht. Es müsste bald soweit sein. "Das sollte sich einrichten lassen. Ich werde die Augen offen halten." Und das meinte der Anführer ernst. Es ergab sich nicht gerade selten, dass jemand den falschen Weg wählte, einen Weg der zu seinem persönlichen Ende führte. Und es war möglich dieses Ende hier einzuläuten. Raphael drehte nun dem Infizierten den Rücken zu, auf der Suche nach seinem Vertrauten. "Welche Tests hast du in den letzten Tagen an ihnen durchgeführt?"





       

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#6

RE: “The real world is where the monsters are.” || 20th of October, late evening || Carey & Raphael || closed

in Carnegie Institution for Science 20.04.2020 21:34
von Carey Carver | 207 Beiträge | 528 Punkte
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@Raphael Black



Cay hätte das tatsächlich nicht gewollt. Er wusste sehr genau wo seine Stärken lagen. Sicher war er nicht wehrlos,aber er war alles andere als ein Kämpfer. Gewalt wandte er tatsächlich nur direkt an, wenn es notwendig war und dann griff er auch auf jedes Mittel zurück das er hatte, egal wie “ehrlos” das auf andere auch wirken mochte. In diesem Fall war es jedoch deutlich schlauer gewesen im Lager zu bleiben und darauf zu achten, dass alles lief , trotz kleiner Krise. immerhin war ja auch das eher seine Aufgabe. Das Köpfe einschlagen überließ er lieber andere. In seinen Augen gab es einige Dinge mehr, die Raphael und ihn verbanden. Ja, er war irgendwie so was wie ein Freund für ihn, auch wenn das kein Konzept war, dass Cay wirklich pflegte oder je wirklich dran geglaubt hatte. Raphael gehörte jedoch zu den wenigen Menschen, die scheinbar verstanden wie er tickte und damit kein Problem hatten. Er war nicht überemotional, er war in der Lage Stille auszuhalten und zu genießen. Hinzu kam, dass Raphael intelligent und geschickt genug war, um tatsächlich mit ihm zusammen zu arbeiten zu können. Sie hatten ähnliche moralische Werte und mittlerweile wusste er, dass er Raphael vertrauen konnte. Das hatte gebaucht, nach ihrem nicht ganz so optimalen Start. War er anfangs nicht glücklich gewesen in dieser Kolonie gefangen zu sein, sah er jetzt den Nutzen und die Stärke dieser Gruppe. Für ihn gab es keinen Grund weg zu wollen. Die Einzige, die je dafür sorgen konnte, dass er ging war @Kenna Carver . Sollte sie ,aus welchem Grund auch immer, gehen wollen ,würde er es auch tun, ohne mit der Wimper zu zucken, doch das war extrem unwahrscheinlich.
Ohne sein Gesicht zu verziehen sah er Raphael etwas ungläubig an. “Ich wüsste nicht was eine Hund an meinen zwischenmenschlichen Fähigkeiten verbessern könnte… Ich glaube der eignet sich nicht mal gut für meine Forschung.”, kam es knochentrocken von ihm. Raphael lächelte,also..war es eine Art Scherz gewesen? Wahrscheinlich. Seinem Gesicht zu urteilen war dem so. Cay war sich ziemlich sicher, dass sich Raphael bewusst war, dass cay nicht unbedingt der humorvollste Mensch auf Erden war, ein Umstand der manchmal selbst für Situationskomik sorgte, denn Cay nahm mache Dinge sehr ernst, er hörte die meisten Aussagen rein auf dem Sachohr und so entging ihm sehr gern mal Sarkasmus und Ironie.
So zauberte Raphaels laut ausgesprochenes Gedankenspiel ein Lächeln auf seine Lippen, doch es war kein herzliches.” Ich bin mir sogar sehr sicher, dass das möglich wäre. Wenn ich die genau Zeit von der Ansteckung bis zum Tod berechnet habe, könntet ihr Menschen dazu nutzen. Es wäre durchaus möglich zum beispiel Gefangene zu sedieren, sie an einer nicht gut sichtbaren Stelle beißen zu lassen und sie dann in ihre heimat Kolonie zurück zu schleusen.”, dachte er Raphaels Gedanken weiter und drehte sich etwas gedankenverloren auf seinem Stuhl hin und her. Kenna knabberte an ihren Nägeln und er war wenn er nachdachte oder Stress hatte ein stück weit unruhig. “ Es wäre bestimmt auch möglich Infizierte, kleine Herden zu lenken und als Waffe zu nutzen. Sie sind ja doch sehr einfach gestrickt und reagieren immer auf die stärksten Reize.”, murmelte er vor sich hin während der Mann auf der Liegen immer mehr vor Schmerzen stöhnte und sich wandte. Er schien begriffen zu haben, dass er keine Erlösung von Raphael oder ihm zu erwarten zu hatte. Es überraschte den Iren kein bisschen, dass Raphael ohne zu zögern zu sagte cay irgendwie seinen Wunsch zu erfüllen. Sie waren eben auf einer Wellenlänge und Mitleid kannte keiner von ihnen. “ Ich habe mit kenna zusammen ein neues Exemplar gefangen, einer der Infizierten, die sich schneller bewegen, besser hören aber scheinbar blind sind. ich beobachte im Augenblick wie sich dieser “Läufer” in einer Herde verhält. Im Augenblick habe ich den Eindruck, dass er sich wenig , bis gar nicht an den anderen orientieren sondern lediglich an den Eindrücken ,die er selbst sammeln.Er hört zudem wirklich deutlich besser als ich erwartet habe, es ist beeindruckend und macht diese Infizierten viel gefährlicher als die durchschnittlichen Exemplare. Ich vermute, dass sie auf andere bereich des Gehirns zu greifen, die Frage ist nur wieso es unterschiedliche Infizierte gibt. Welchen grund gibt es für die unterschiedliche Entwicklung von Fähigkeiten.”


              

Raphael Black findet das gut.
Raphael Black liebt es!
Raphael Black meldet sich freiwillig als Tribut!
Raphael Black ist entzückt.
zuletzt bearbeitet 01.05.2020 15:10 | nach oben springen


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