Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
Team
Date
WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 20.03.2018 20:49
von Sage Rhyett | 1.899 Beiträge | 3819 Punkte
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Kolonie Traitors

...



“Love is love, even if it is illicit; like light remains light even in the darkness.”

@Archibald Isaias Carter



Sie hatte gehofft die folgenden Worte nicht aus seinem Munde zu hören, denn sie hatte es bereits geahnt. Geahnt das einer ihrer Brüder hatte leiden müssen, so sehr, dass er den Colonel schließlich verraten hatte. Dass man ihm trotz allem das Leben genommen hatte, war keine Neuigkeit, hatte Sage Jahre lang mit Terroristen und deren Methoden zu tun gehabt. Sich selbst aber in solch einer aussichtslosen Situation wiederzufinden, war jedoch etwas ganz anderes. Hinzu kam das die Person, die gerade neben ihr saß das ganze noch schlimmer machte. Seine dunkel grünen Augen, zierten Hoffnung, sie konnte sehen, dass er versuchte stark für sie zu bleiben. Dass er ihr mit seiner Haltung und Gesten versuchte Stärke zu zeigen. Er war schon immer das Zugpferd gewesen und in ihren Augen der beste Mann der je seinem Land gedient hatte. Zu sehen wie er trotz allem geschwächt war aber versuchte nur für sie stark zu sein, ließ ihren ganzen Körper erschaudern. Ohne das sie es bemerkte drückte sie seine Hand."Er wird nicht umsonst gestorben sein," flüsterte sie ihm zu, während sie versuchte die erneuten Tränen, die in ihr hochstiegen zu unterdrücken. "Dann bleibt uns wohl nur eins übrig," ihren Blick nun kurz gesenkt bevor dieser wieder den seinen aufsuchte, fuhr sie fort,“ Wir müssen es beide schaffen, etwas anderes kommt nicht infrage und wieso überrascht mich das nicht?“ ein kurzes Lächeln zierte sich auf ihren Lippen, bevor sie seine Hand noch einmal drückte und sich dabei in seinen Augen verlor. Wenn sie einem vertraute einen Weg hier rauszufinden, dann war es Aris. Sie mussten einfach lange genug durchhalten. Sie mussten einfach...

"Anführer!" Kam es harsch von dem größeren Mann, der durch die Türe gekommen war. "Wo ist euer Stützpunkt?" sein Blick an Aris gerichtet, spürte Sage, wie jede Faser ihres Körpers sich weiter anspannte. Sie wusste, dass er ihnen nichts sagen durfte, beide wussten es. Und so schwieg sie, während sie den Mann weiterhin hasserfüllt ansah. Einige Sekunden verstrichen, bevor der Mann in den Flur nickte und zwei Männer hineingelaufen und direkt vor den beiden zum halt kamen. "Ich frage dich nicht noch einmal, wo liegt euer Stützpunkt?" Der Blick der Brünette suchten den ihres Colonels, während sie ihren Kopf leicht schüttelte. Es dauerte keine weitere Sekunde, bevor einer der Männer danach nach ihrem Handgelenk griff und sie harsch von Aris wegzog. Sage versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, doch es folgte ein hieb in ihr Gesicht, bevor der Mann sie auf die Beine zog und Sage ihm ebenfalls eine Faust ins Gesicht schlug. Doch es brachte nichts denn kurzerhand stürzte der Mann sich erneut auf Sage, bevor er sie über seine Schulter warf. Ihr Blick suchte nach Aris der von dem anderen Mann festgehalten wurde. Sie versuchte sich noch frei zu strampeln doch erfolglos, denn man führte sie bereits zur Tür. "Sag ihnen nichts Aris!", schrie sie ihn unter tränen an, bevor sie aus dem Raum getragen wurde.
(Okay die setzte ist aus DBD geklaut ich geb es zu xD)

Es war dunkel. Sie wusste nicht, wie lange es bereits dunkel war. Stunden, Tage? Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, die schmerzen die sich durch ihren ganzen Körper fraßen, hatte die Oberhand gewonnen. Ihr Mund fühlte sich so trocken wie Staub an, sie konnte das knarzende Atmen hören welches ihre Lungen generierten und dabei die Stille durchbrachen. Jeder Atemzug war ein Kräfte aufreibender Kampf, während sie bei jeder Bewgung die ihr Brustkorb tat ihren Rücken in Flammen aufgingen ließ. Sie hatte keine Kraft mehr um zu schreien, keine Kraft mehr um zu weinen. Es war nur noch die unendliche Dunkelheit und ein schatten ihrer Selbst da.

Die Sonnenstrahlen wärmten ihren Körper während Sage ihre Füße im Sand vergrub. Ihr Blick war zu der heruntergehenden Sonne gerichtet, während die Sonnenstrahlen ihr Gesicht kitzelten. Die Stimme ihres treuen Begleiters, Freund und Vorgesetzten rissen sie aus ihren Gedanken. "Hätte ich gewusst das diese Insel so schön ist, wäre ich schon viel früher einmal hier hingekommen." Sie lächelte vor sich hin, bevor sie ihren Kopf zu Aris umdrehte. Eine sanfte Brise wehte ihr durch die Haare, während sie die Gesichtszüge ihres Freundes musterte. Sie konnte die Trauer darin erkennen. Er versuchte sie zu verdecken und wenn er es wohl vor jedem heute geschafft hatte diese gekonnt zu vertuschen, so hatte sie ihn durchschaut. Sie kannte den Schmerz. Sie wusste, wie es war ein Elternteil zu verlieren, war es ihr doch vor 10 Jahren genauso ergangen. Ihr Vater hatte den Kampf gegen den Krebs verloren, genauso wie seine Mutter. "Ich kann immer noch nicht verstehen wie du all das hier gegen D.C eintauschen konntest." sie schmunzelte, war sie doch froh, dass er diese Entscheidung damals getroffen hatte. So viel war seit ihrem ersten Treffen damals passiert und sie konnte sich noch allzu gut an ihr erstes Treffen erinnern. Sie versuchte ihn auf andere Gedanken zu bringen, denn der heutige Tag war gewiss kein leichter gewesen. "Surft man hier in Hawaii nur oder kann man auch als normale Schwimmerin durchgehen?" erkundigte sich die zierliche Brünette nun, bevor sie dann aufstand und sich den Sand abklopfte. Ein kurzer Blick über den kleinen verlassenen Strand geworfen, marschierte Sage nun mit dem Rücken zum Meer gerichtet rückwärts darauf zu, während sie lächelnd zu Aris sah. "Ich hoffe bloß, es hat keine Haifische," scherzte die junge Frau aufmunternd, bevor sie sich dann umdrehte, ihr schwarzes Kleid abstreifte und dieses schließlich nach einigen Schritten neben sich in den Sand fallen ließ. "Na los auf was wartest du Colonel?" rief sie ihm noch einmal zu bevor sie ins sanfte Wasser schritt.

Wasser. Sie war so unendlich durstig und der Gedanke an etwas Kühles brachte sie beinahe um den Verstand. Da sie flach auf ihrem Bauch lag und keine Kraft hatte sich zu bewegen, versuchte Sage ihre Gedanken einfach irgendwie abzulenken. Sie versuchte nicht an Aris zu denken, denn sie hatte Angst. Angst was die Leute mit ihm gemacht hatten und sie wollte es sich einfach nicht vorstellen. Sie versuchte ihre Gedanken in Wut umzuleiten, sie auf Said zu fokussieren. Der Mann, der immer wieder durch die Tür gelaufen kam und...Bilder flackerten wieder auf. Wie er bei jedem Messerschnitt auf ihrem Rücken auflachte, bevor er seine schmierige Hände an ihr vergrub. Sie konnte einfach nicht mehr...sie wollte nicht mehr und doch lag sie noch immer hier. Wie ein Spielzeug das einfach nach Lust und Laune benutzt werden konnte um an Informationen zu gelangen. Man hatte ihr alles genommen, aber doch war Sage noch nicht gebrochen, nicht bevor sie Aris nicht noch ein letztes Mal zu Gesicht bekommen würde. So würde sie weiterhin alles still über sich ergehen lassen, nichts preisgeben bis man sie endlich von ihren Qualen erlösen würde.




"THE LION AND THE TIGER MAY BE MORE POWERFUL, BUT THE WOLF DOESN'T PERFORM IN THE CIRCUS."


zuletzt bearbeitet 28.03.2018 13:43 | nach oben springen

#2

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 04.10.2018 19:02
von Archibald Isaias Carter | 160 Beiträge | 388 Punkte
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Kolonie Hotel


@Sage Rhyett

Zitat
“Do people always fall in love with things they can't have?'

'Always,' Carol said, smiling, too.”
― Patricia Highsmith, The Price of Salt



Der Gedanke an den Freund der sie verraten hatte, schmerzte und erfüllte ihn mit Wut. Es war nicht der Zorn auf den Kameraden, sondern auf all diejenigen, die ihn dazu getrieben hatten, zu reden. Niemand aus seinem Team, aus seiner Familie hätte freiwillig ausgepackt, dazu müsste einiges nötig gewesen sein. Und er konnte es verstehen, nichts anderes hatte er von seinen Männern erhofft, denn er wollte niemanden für ihn sterben sehen. Doch nicht einmal die Wahrheit, die Information hatte sein Leben retten können und das machte den Colonel so zornig. Seine Hände ballten sich zu Fäusten, er wollte ihn rächen, wollte all diejenigen bestrafen und dem Erdboden gleich machen. Doch als er Sages Hand in seiner Faust spürte, wie er immer mehr Kraft aufwendete, lockerten sich seine Muskeln wieder und der Zorn musste warten. Er würde nicht ein solcher Mensch vor ihr sein, nicht vor Sage, der Sonne, dem Hoffnungsschimmer, das Glück in seiner Dunkelheit. Mit noch immer ernstem Gesicht sah er ihr tief in die Augen. "Das wird er nicht. Aber du hast Recht, erstmal müssen wir einen Ausweg finden." Wir müssen es beide schaffen - welch ein Traum, Ohne sie würde er ohnehin nicht entkommen wollen. Lieber würde er sich freiwillig in die Arme der Feinde begeben, als sie - Sage - zurück zu lassen. Sie vertraute ihm und er musste alles dafür tun, sie nicht zu enttäuschen. Und dennoch allein ihr Überleben wäre für ihn die größte Genugtuung, das größte Glück, der Frieden.

Doch dieser Moment der Einigkeit, des Zusammenhalts wurde je durch das Öffnen der Tür gestört. Maskierte Männer betraten den Raum und Archibald wusste, dass dies nicht allzu gut enden würde. Ohne es anders erwarten zu können, kamen die Kerle gleich auf den Punkt und sie wollten wissen, wo sich die Basis der Amerikaner befand. Der Colonel presste die Lippen zu einer geraden Linie zusammen und ein kurzer Blickwechsel mit Sage, ließ die beiden Verbündeten das selbe denken. Sie durften nichts sagen und würden schweigen, sie würden nicht noch weitere Kameraden in Gefahr bringen. Denn lieber würde er sterben - doch nicht sie, das würde er nicht verkraften. Doch das Pflichtbewusstsein war größer und der Exseal schwieg. Sein Blick schien in die Leere zu gehen und er ignorierte weiterhin die Fragen des Redenden. Doch alles sollte noch Schlimmer kommen, denn wenn er jetzt schon dachte, dass es richtig beschissen war, würde das Kommende seine Einstellung grundlegend verändern. Weítere Männer erschienen in dem Raum und anstatt ihn zu attackieren schnappten sie sich die Brünette. Der Colonel sprang auf, mobilisierte die letzten Kräfte und versuchte zu seiner Gefährtin zu kommen. Zu viele Hände versperrten den Weg und als er sah, wie sie einen Hieb abbekam, wuchs der Zorn noch mehr und wuterfüllt schlug der Colonel um sich. Einige seiner Fäuste fanden Knochen die knackten, andere gingen ins Leere. Doch sie waren zu viele und er zu schwach. Das Letzte was er sah war, dass man sie aus dem Raum schleppte. Das Letzte was er hörte war ihre Stimme, die schrie, dass er nichts sagen durfte. Und die Angst, die Angst um sie stieg ins Unermessliche. Schmerz durchzuckte seinen Körper als ihn die Männer des Widerstandes ihre Kraft spüren ließen. Und erneut schloss der Colonel die Augen, gab sich der Dunkelheit hin, glitt zu einem Ort der so viel schöner war, einen Ort an dem Frieden herrschte.

Wach, Benommenheit, Schlaf, Schmerz, Folter, Qualen, Schreie waren die Begleiter der nächsten Stunden, Tage - Aris wusste nicht wie die Zeit verging und doch fühlte es sich durch die Unwissenheit über sie wie eine Ewigkeit an. Egal was sie ihm antaten, Aris schwieg, verriet nichts und innerlich zerriss es ihn, weil er nicht mal wusste, ob er ihr damit das Todesurteil unterschrieben hatte. Sollte er hier rauskommen, sollte sie nicht mehr sein - nein, daran durfte er nicht denken. Sage war am Leben, er spürte es, sie musste es sein. 'Sage' und immer wieder flüsterte er ihren Namen als er in die Benommenheit überglitt.



Zu Hause - er war wieder zu Hause. Dieser Gedanke ließ ihm ein wohliges Kribbeln durch den Körper fahren. Schlechte und gute Erfahrungen zugleich hatte er an diesem Ort gehabt. Hier war er aufgewachsen, hier war er den Seals beigetreten. Das zu Hause welches er nicht mehr haben wollte, wurde durch ein neues auf der selben Inselgruppe ausgetauscht. Der bekannte Wind strich ihm über die Haut, wie sehr hatte er den Geruch der See doch vermisst. Den Sand zwischen den Fingern schloss er die Augen und versuchte die Gründe seines Wiederkommens zu vergessen. Auch wenn ihm diese Frau einen tiefsitzenden Schmerz in ihm hinterlassen hatte, war sie seine Mutter und er hatte sie geliebt - natürlich hatte er das, auch wenn er dies nie mehr zugegeben hatte. Aris sprach nicht über seine Familie, war Sage die Einzige gewesen, welcher er einige Details gegeben hatte. Und doch war ihr Tod ein Schock. Das sollte nicht der Grund für die Wiederkehr in seine Heimat sein - nicht in seiner Vorstellung und doch war es nun Realität. Zum Glück hatte er sie, sie die ihm half das alles zu verarbeiten, zu überstehen. Auch wenn sie nicht wusste, wie wichtig sie ihm in diesem Moment war, wie dankbar er ihr immer sein würde. Ihre Stimme, ihre Anwesenheit lenkten ihn ab, ließen den Schmerz fast verschwinden und die Normalität zurückkehren.
Ein Lächeln erschien auf seinen Lippen während sein Blick noch immer zur untergehenden Sonne gerichtet war. "Und dabei hast du die richtig schönen Ecken noch gar nicht gesehen." Hawaii an sich war eine Augenweide, doch kannten die Eingeborenen und die die hier aufgewachsen waren Orte, welche man nicht einmal in Filmen zusehen waren. "Glaub mir, es gibt auch noch andere schöne Orte auf dieser Welt. Irgendwann werde ich einige von ihnen noch sehen." Er wollte schon immer reisen - durch die Army kam er quer über die Welt, doch die Orte die er sah waren durchzogen von Schmerz, Tod und Chaos. Er kam nur zu den Kriegsschauplätzen. Und wieder schlichen sich die negativen Gedanken in seinen Kopf. Aus diesen Gedanken wurde er jedoch schnell wieder gerissen, denn plötzlich sprang Sage neben ihn auf und klopfte sich den feinen warmen Sand von der Kleidung. So musste der Colonel nun den Kopf schief legen um sie von unten zu betrachten. "Das können nur Leute sagen, die noch nie auf einem Board gestanden haben." Ein breites Grinsen legte sich nun anstatt des nachdenklichen Ausdrucks auf seine Züge. Seine Augen folgten ihren Bewegungen, welche sie in Richtung Meer trieben. Aris schmunzelte als sie ihr Kleid zu Boden gleiten ließ und er konnte es sich nicht nehmen ihrem Körper einen besonderen Blick zu schenken. Im nächsten Moment schaltete er sich dafür. schließlich war er ihr Vorgesetzter, sie waren Freunde, nicht mehr. Und es schmerzte, schmerzte so sehr.
'Na los, auf was wartest du Colonel' - und er hatte nur ein Leben, ein Leben was er genießen musste, ein Leben in welchem er Fehler machen durfte, Fehler die er wollte und brauchte. Der Colonel tat es dem Major gleich, sprang auf warf das Hemd und Hose neben ihrem Kleid in den Sand und sprintete der Brünetten nach.
Das Gelächter zweier Menschen schallte über den Strand und trotz des Schmerzes verspürte er Glück, Glück was er so dringend brauchte.






Um ihn war erneut die Dunkelheit, doch der Colonel war wach, in Bewegung, denn er musste sie finden. Er hatte an sein Ende geglaubt, gedacht sie würden nun kommen um ihn zu töten, doch alles sollte anders kommen. Es war nur ein Mann in den Raum gehuscht, hatte seine Fesseln gelöst und ihm verkündet, dass er ihn hier rausbringen würde, das er ein Spion und gekommen war, um ihn zu retten. Aris wusste nicht was er sagen sollte, zu benommen war er und folgte dem Fremden in die Dunkelheit. Dieser geleitete ihn sicher durch unterirdische Gänge und es dauerte nicht lange als Aris stehen blieb und nach dem Aufenthaltsort seiner Mitgefangenen fragte. Der Fremde sagte ihm, dass sie keine Zeit hatten, es zu gefährlich wart, doch der Colonel bestand auch auf ihre Rettung. Sein Blick musste so eindringlich gewesen sein, dass der Spion nachgab und er ihn weiter in das Labyrinth führte. Vor ihrer Tür befand sich lediglich eine Wache und mit Genugtuung rammte ihm Aris das Messer des Spions in die Kehle. Dieser riet zur Eile und Aris nahm dem Toten das Schlüsselbund ab. Schnell war der richtige Schlüssel gefunden und mit einem metallischen Ächzen öffnete sich die Tür. Dort im Dämmerlicht erkannte er sie, erkannte die geschundene Sage und die Sorge übermannte den Mann, den Freund, den Liebenden. Eilte zu ihr, fühlte ihren Puls, Erleichterung, strich ihr über die Wange und drückte den kraftlosen Körper fest an sich. "Wir schaffen es beide - erinnerst du dich?" Aris hob Sage in seine schmerzenden Arme-



Sage Rhyett liebt es!
Sage Rhyett knutscht es ab.
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#3

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 17.10.2018 12:07
von Sage Rhyett | 1.899 Beiträge | 3819 Punkte
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“I think perhaps I will always hold a candle for you – even until it burns my hand.
And when the light has long since gone …. I will be there in the darkness holding what remains, quite simply because I cannot let go.”

- @Archibald Isaias Carter



Das Tropfen brach sie beinahe um den Verstand. Es riss sie immer wieder aus ihren Träumen und zwang sie in der Realität zu bleiben. Einem Ort, welchem sie einfach nur noch entrinnen wollte. Ein Ort, welcher sie verlassen wollte aber schlicht und einfach nicht konnte. Nein - sie durfte noch nicht gehen und ihren Frieden finden, sie durfte die Erlösung nicht zulassen, solange sie nicht wusste, das der Colonel in Sicherheit war. Das Tropfen wiederholte sich und während Sage sich zwang ihre müden Lieder zu öffnen, um wie so oft, einfach nur in die Dunkelheit blicken zu können, versuchte sie sich am Ende daran zu klammern. Versuchte zu erkennen, woher das Tropfen kam, damit sie es im Auge behalten konnte, damit sie nicht erneut in die Dunkelheit rutschen würde, welcher seit Tagen ihr ständiger Begleiter war. Sie wollte sein Gesicht doch noch ein letztes Mal sehen... sie wollte sich noch einmal in seinen Ozean blauen Augen verlieren. Zum letzten und ersten Mal, ihre Hand auf seine Wange legen und ihm sagen, wie sehr sie in liebte. Wie sehr sie sich gewünscht hätte, dass ihr Leben doch anders verlaufen wäre. Wie sehr sie sich wieder an den Strand in Hawaii wünschte.

Die Sonne kitzelte ihre Nasenspitze, während der sanfte Wind weiter durch ihr dunkelbraunes Haar wehte. Ihr Blick war auf das markante Gesicht ihres treuen Freundes und Vorgesetzten gerichtet, während sie seinen Worten lauschte, welche sich mit dem Rauschen der Wellen vermischten. Sie konnte die Trauer in seinen Augen erkennen, doch konnte sie auch seine Stärke in seiner Haltung sehen. Wie er trotz der Tragödie und dem dunklen Schatten, welcher sich über ihm ausgebreitete hatte, versuchte tapfer zu bleiben. Wie er versuchte den starken Soldaten zu spielen, wie er versuchte trotz allem, positiv zu bleiben. Sie konnte so viel von sich selber ihn ihm wieder finden. Ihr war es schließlich nicht anders ergangen als ihr Vater gestorben war. Als ihr Partner damals vom Himmel gefallen war und sie in dem Moment gewusst hatte, das nichts mehr so wie früher sein würde. Doch so spielte nun mal das Leben, oder? Man musste lernen mit der Trauer und dem Schmerz umzugehen, denn nur so konnte man das gute wieder zulassen. Heute war es Sage Aufgabe, ihm diesen Weg zu zeigen, ihm zu zeigen, dass sie an seiner Seite bleiben würde, egal was die Zukunft für sie bereithalten würde, egal welche Hürde sie gemeinsam noch bestreiten mussten. Sie war da. Sie würde immer für ihn da sein. "Ich bin schon gespannt, was du mir als Nächstes zeigen wirst." Ein sanftes Lächeln zierte ihre Lippen, während sie ihren Blick nicht von ihm abließ und weiter zuhörte. Aris war ein Mensch, welcher sie immer und immer wieder, aufs neuste faszinieren konnte. Wie er es schaffte trotz allem immer positiv zu bleiben und das gute in der Welt, sowie in den Menschen erkennen zu können. "Vielleicht können wir ja eines Tages zusammen die Welt sehen." Ehrliche Worte, die aus ihrem Herzen kamen. Sie sollten die Grenze zwischen ihnen zwar nicht überschreiten, doch sie wollte das er wusste, dass sie immer an seiner Seite bleiben wollte. Dass sie nicht vorhatte, so schnell wieder zu gehen, dass sie irgendwann vorhatte das Militär zu verlassen um ein neues Leben beginnen zu können. Eines welches kein Schmerz und Verlust beinhalten würde. Doch nicht jetzt, jetzt war sie noch nicht bereit diesen Schritt zu wagen, hatte sie ihr ganzes Leben doch nichts anderes gekannt, als ihrem Land zu dienen, genauso wie er. "Was ja noch nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht stehe ich in einigen Jahren hier und reite über die Wellen, wer weiß." Sage konnte sich bei den Worten ein ehrliches Lächeln nicht nehmen, während sie mit ihren Schultern zuckte. Es war ein schöner Gedanke in eine andere Zukunft blicken zu können, in ein Leben, welches vielleicht einmal ihres sein könnte. Ohne Regeln, ohne das Militär und ohne Vorschriften, welche ihr sagten, wer sie lieben durfte und wen nicht. Aufgestanden uns sich dabei den Sand von ihrem Kleid geklopft, marschierte sie nun richtung Meer voran. Ihr blick auf den Sonnenuntergang gerichtet. Ihr Herz schwer in ihrer Brust ihr Verlangen nach Liebe, nun größer als jemals zuvor. Während sie ihr Kleid nun abstreifte und dieses sanft auf den Boden fallen ließ, drehte sich die Brünette um. Drehte sich um, um in ihre Zukunft blicken zu können. Um in diesem Moment einfach in das blau sehen zu können, welches sie seit dem ersten Moment an, in ihren Bann gezogen hatte. "Na los auf was wartest du Colonel?" Noch einmal hoben sich ihre Lippen zu einem lächeln, bevor sie sich in das sanfte Nass begab. Eines Tages - eines Tages würde vielleicht auch ihre Chance auf ein normales Leben folgen. Auf ein normales Leben mit ihm.

Er hatte erneut seine schmierigen Hände auf sie gelegt. Sie hatte wie schon viele Male zuvor, versucht sich davon zu befreien. Doch ohne Erfolg. Wieder hatte er die scharfe Klinge über ihren Rücken gezogen, in ihr Fleisch und Blut gebohrt, während er sich in ihr erleichtert hatte. Wieder hatte er versucht sie zu zwingen die Wahrheit zu sagen. Ihm zu sagen, wo die Basis war damit sie diese angreifen konnten. Doch der Major hatte wie immer geschwiegen, hatte alle ihre Muskeln angespannt und geschrien, so laut das ihre Kehle nach so langer Zeit, fast kein Laut mehr hervorbringen konnte. Wieder hatte er sie in dem dunklen Raum zurückgelassen, wie ein kaputtes Spielzeug und wieder befand sich Sage, in der Hölle. In der dunklen Hölle gefangen im Feuerregen. Der Albtraum wiederholte und wiederholte sich immer wieder, doch dieses Mal war es anders. Dieses Mal glaubte sie das der Schmerz nachließ. Das die Wut langsam ersticken würde. Dieses Mal konnte sie Aris sehen. Er stand nur einige Meter vor ihr am Strand. Hatte ein Surfboard in der Hand und grinste sie an. Er schien glücklich, er schien so verdammt glücklich. "Na Sage, genug Wasser geschluckt oder drehen wir noch eine Runde?" Seine Lippen weiter zu einem Lachen gehoben, zeigte er mit seinem Finger auf den Horizont. "Wer als letzter im Wasser ist, zahlt das nächste Bier." Glück. Da war es, dass Gefühl von Glück, welches sie geglaubt hatte, niemals mehr verspüren zu können. Sie wollte dort bleiben, sie wollte endlich frei sein, doch sie konnte nicht. Plötzlich drehte sich Aris wieder zu ihr um. "Wir schaffen es beide - erinnerst du dich?" Sage schlug ihre Augen auf.





“The last time I felt alive – I was looking into your eyes.
Breathing your air…. touching your skin…
… Saying goodbye….
The last time I felt alive…. I was dying.”


Sie war wieder zu Hause, zu Hause am See in Aden. Doch die Wände fühlten sie anders an, genauso wie der Ausblick. Der See schien trostlos, genauso wie die orange Farbenden Bäume, welches langsam ihr Leben ließen. Die Decke, in welche sich Sage gekuschelt hatte, war das Einzige, welcher ihr in diesem Moment Trost spenden konnte. Sie war zu Hause und doch fühlte sie sich weit weg. So als wäre ihr Geist nicht mit nach Hause gekommen, als wäre dieser immer noch im Bunker gefangen. Monate waren nach ihrer Rettung vergangen. Wochen waren vergangen, seitdem sie Aris das letzte Mal gesehen hatte. Tage, seit denen sie wieder zu Hause war. Doch nichts schien richtig. Alles schien verloren. Ein Seufzer trat aus ihrem trockenen Mund, während die Brünette an ihrem Tee nippte. "Airs." Kam es kaum hörbar über ihre Lippen, während sie mit dem Finger über den Stoff ihrer Couch fuhr. Wo er wohl sein würde und wie es ihm nun ging? Sie hatten nach ihrer Rettung kaum Zeit gehabt sich zu unterhalten. Hatten sie sich doch das letzte Mal im Krankenhaus von Tel-Aviv gesehen, bevor beide an verschiedene Orte transportiert worden waren.



Verschwitzt fuhr sich die Brünette über ihre Stirn. Die Hitze war wirklich kaum zu ertragen, aber dennoch durfte der morgendliche Sport nicht ausfallen. Eine Regel beim Militär war es, stets fit zu sein und sich mental so wie Körperlich auf eine Mission vorzubereiten. Es war Sommer und die Temperaturen in D.C auf ihrem Hoch. Der Campus der Air Force war wie immer gut besucht und während andere nun zur Arbeit gingen, bereitete sich Sage auf ihre kommende Mission im Irak vor. Es würde ein Höllentrip werden, so viel stand fest. Immerhin mussten sie wohl mehrere Monate dort verbringen müssen. Doch es würde womöglich eines ihrer letzten Trips ins Ausland sein, denn der Major hatte beschlossen sich danach nur noch aufs Fliegen zu konzentrieren. Sich war bereits in den Besprechungen, um im kommenden Jahr neue Kadetten als Kampfjet Piloten ausbilden zu können. Etwas worauf sie sich freute. Einige Wochen waren seit ihrem Trip mit Aris in Hawaii vergangen, doch manchmal sehnte sie sich immer noch nach diesem Ort und dieser Ruhe. Urlaub war leider viel zu selten, doch freute sie sich schon auf einige Tage down Time, bevor es dann losgehen würde. Ihren Blick nun über das Sportfeld gerichtet, bei welchem sie bereits ihre Runden gedreht hatte, zog etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sie. Aris hatte gerade sein Wagen bei Parkplatz hinten geparkt. Heute war er doch etwas spät dran. Ein lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus, bevor sich die Brünette schließlich von der Wiese aufraffte und beschloss auf ihn zu zurennen.




"THE LION AND THE TIGER MAY BE MORE POWERFUL, BUT THE WOLF DOESN'T PERFORM IN THE CIRCUS."


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#4

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 15.01.2019 19:25
von Archibald Isaias Carter | 160 Beiträge | 388 Punkte
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@Sage Rhyett

“You can love someone so much...But you can never love people as much as you can miss them.”



Die Erinnerungen waren da, ihr Lächeln, das Rauschen des Meeres, das Gefühl von Sand unter den Füßen. Die Erinnerungen verblassten nicht, sie fühlten sich fast so an, als wäre das alles gerade erst geschehen. Wenn ihn jemand nach einem seiner schönsten Momente fragen würde, dann wäre dieser, mit ihr in Hawaii, ganz weit vorn. Eigentlich verband er fast alle Erinnerungen, die er in seine Top 10 rücken würde, mit ihr. Sage hatte sich so schnell zu dem Punkt in seinem Leben gemausert, um den sich irgendwie alles drehte. Es war falsch, dass wusste der Colonel, man sollte nie jemanden zum Mittelpunkt seines Seins auswählen und doch hatte er es getan und doch war er damit glücklich. Nur machte ihn auch das unglücklich, nie die Gewissheit zu haben, sich nie zu trauen, immer die Angst zu haben, diese Freundschaft, diese Seelen zu trennen. Aris wollte mehr, schon so lange wollte er sie nicht nur im Einsatz an ihrer Seite, im Leben. Wollte mit ihr eine Wohnung teilen, gemeinsame Abende am Kamin, fernab von all dem Horror. Und doch war es der Horror der sie immer enger und enger zusammen führte. Fast hätte er alles ruiniert.


Die Entführung, die Folter, die Dunkelheit und der Schmerz, seit allem waren Wochen vergangen. Ihr gebrochener Blick, die Angst und Furcht in ihren Augen würden nie wieder sein Gedächtnis verlassen. Sie hatten es geschafft, sie hatten überlebt und Aris hatte sein Versprechen eingehalten. Doch alles war anders abgelaufen als er gedacht hätte. Der Colonel hätte nie damit gerechnet, dass alles noch schlimmer kommen könnte. Er hatte die Brünette, blutverschmiert und eiserne Kälte im Blick, aus dem Loch getragen, hatte sie soweit getragen, bis seine Füße geblutet hatten. Doch hatte Aris nicht aufgegeben, war immer weiter gegangen. War selbst noch weiter gelaufen, als er bei seinen Leuten angekommen war. Hatte sie nicht losgelassen bis man sie ihm weg genommen hatten. Und dann war er kraftlos zusammen gebrochen. Alles wurde Schwarz. Der Colonel erwachte in einem Krankenhaus, seine erster und einziger Gedanke war Sie. Doch warteten schon andere an seinem Bett und unterrichteten ihn von allen Umständen. Man würde ihn vorerst abziehen, Aris sollte sich kurieren und dazu beitragen, herauszufinden, wer der Verräter, die Lücke in ihrer Mauer gewesen war. Er hatte sich verpflichtet seinem Land zu dienen und würde alles tun um ihm gerecht zu werden, doch hatte er nicht damit gerechnet, dass Sage nicht mit ihm nach Hause kommen würde. Man sagte sie würde noch einige Zeit hier im Krankenhaus verbringen müssen. Doch der Colonel ließ sich nicht abbringen, musste sie in letztes Mal sehen, ihr sagen, dass er auf sie wartete und sie sich wieder sehen würden. Es waren zwei Tage nach seinem Zusammenbruch vergangen und Sage schien noch immer zu schlafen. Ob sie sich erinnern konnte? Er tat es. Er war an ihr Bett getreten, hatte ihre Hand genommen, sie an seine Wange gelegt, ihren Handrücken geküsst, tiefer Schmerz in den Augen. Sie waren das Fenster zur Seele. Er redete mit ihr und für einen kurzen Moment öffnete sie die Augen. Sie sollte sich an sein Lächeln erinnern. "Wir sehen uns Major", die letzten Worte und er war abgereist.

Man hatte ihn im Unklaren gelassen ob und wann Sage nach Hause zurück gekehrt war. Er wollte ihr schreiben, sich bei ihr melden, doch man sagte ihm, er sollte sich auf seine Aufgabe konzentrieren. Bis zu einem gewissen Punkt, noch immer auf der Suche nach dem Verräter. Die Tage vergingen, doch die Sehnsucht nach ihr wuchs von Sekunde um Sekunde immer mehr an. 'Sage' nur ein Flüstern verließ seine Lippen als er mitten im Besprechungsraum ins Träumen geraten war. Man hatte ihm soeben verkündet, dass es für ihn wieder in den Irak gehen würde. Seine Mission war noch nicht erfüllt und er war der Einzige, der sie erledigen konnte. Wann? Die Frage die ihm wichtig war. Nicht warum, wieso, sondern wann? Wie viel Zeit hätte er noch mit ihr, denn, als ob sie seine erste Frage nicht geahnt hätten, verkündete man ihm, dass sein Major, nicht mit zurück gehen würde. Eine Mission ohne sie konnte er sich noch immer nicht vorstellen. Aris hatte den Auftrag bestätigt, nur eine Bedingung. Die Zeit ab jetzt bis zu seinem Ausrücken, gehörte ihm und er musste keinen weiteren Verpflichtungen nachgehen als rechtzeitig am Flugzeug zu stehen.
Der Colonel fuhr nach Hause, die Aussicht auf eine Beförderung, als General, nach Abschluss der Mission. Doch der Dienstgrad war ihm egal, gerade hatte er nur einen Gedanken. Aris packte seine Sachen, warf belanglos Dinge in seine Reisetasche, geführt von diesem einen Gedanken. Es dauerte nicht lang und er verließ ohne schlechtes Gefühl seine Wohnung. Aris stieg in seinen Wagen, fuhr los. Nur ein Ziel vor den Augen.




Heute war er spät dran, Aris hatte das erste mal seit Jahren verschlafen. Gestern hatte er eine Nachricht von einem Freund bekommen, mit welchem er einst als Seal gedient hatte. Er war spontan und nur für wenige wenige Tage in der Stadt, wusste das sein Freund dort lebte. Spontan hatten sie sich verabredet und es war ohnehin ganz gut gewesen, den Kopf frei zu bekommen, sich abzulenken. Gestern hatten sie getrunken, er konnte nicht einmal sagen wie viel er getrunken hatte. Aus einem Bier wurde immer eins mehr, aus einem Whiskey wurde ein zweiter. Doch eins hatte er nicht vergessen, er hatte nicht vergessen, dass er Steve von seinen Gefühlen erzählt hatte, seinen Gefühlen zu dem Major. Noch nie hatte er diese in Worte gefasst, doch der Alkohol, sein guter Freund, die Geschichte musste erzählt werden. Er erinnerte sich auch noch an Steves Worte. 'Sag es ihr, du wirst sonst nie glücklich werden.'
Er hatte den Wecker nicht gehört und bösartige Kopfschmerzen erwachten als er die Augen öffnete. Aris schleppte sich ins Bad und unterzog sich einer kalten Dusche. Da diese nichts brachte warf er sich einige Kopfschmerztabletten ein und fuhr geradewegs zum Campus. Aufgrund seiner Position würden einige sagen, er könnte es sich auch mal leisten zu spät zu kommen, doch davon hielt er nicht viel. Als Vorgesetzter musste man Vorbild sein. Die Reifen quietschten über den Kies als er den Wagen zum Stillstehen brachte. Mit einer Sonnenbrille auf der Nase, da seine Augen noch immer ihren Dienst versagten, stieg er aus seinem Auto aus. Seine Muskeln schmerzten und er fühlte sich nicht wie Mitte Dreißig sondern ehe Ende Fünfzig. Instinktiv suchte er das Gelände ab und da erblickte er sie. Sage hatte ihn bereits schon früher ausgemacht und war mit einem Lächeln auf den Lippen bereits unterwegs zu ihm. Trotz der gestrigen Worte war er noch nicht bereit und versuchte seine Gedanken in den Hintergrund zu stellen. Als sie nun vor ihm zum Stehen kam, versuchte sich Aris ebenfalls an einem Lächeln, doch es sah eher gequält im Gegenzug zum Üblichen Grinsen aus. "Tue mir bitte einen Gefallen und sprich mich nicht auf Gestern an, ich bin froh, dass ich überhaupt hier angekommen bin."





Er war noch nie bei ihr zu Hause gewesen. Er kannte ihre Adresse und sie die seine. Und dennoch hatte er es noch nie geschafft. Ein Freund im Büro hatte ihm verraten, dass Sage zurück gekehrt war, dass sie bei sich zu Hause war und ihren Dienst noch nicht wieder angetreten hatte. Natürlich hätte Aris anrufen können, schreiben oder etwas anderes - doch er wollte sie sehen. Diese Zeit, diese Zeit vor seiner Missionserfüllung wollte er bei ihr sein, solange er konnte und es ihm erlaubt war. Er hatte das Auto abgestellt und mit einem mulmigen Gefühl schritt er die Auffahrt hoch. Es war ein schönes Haus, ruhig gelegen, ein Ort um Kinder groß zu ziehen. Vorfreude durchzog allmählich seinen Körper, doch der Kloß im Hals verschwand nicht. Es vergingen Minuten vor der Tür bis er sich traute anzuklopfen. Wenn sie nicht zu Hause war, er würde warten, sich keinen Zentimeter wegbewegen. Schritte die auf ihn zukamen. Sein Gehör war außergewöhnlich, trainiert, jemand kam zur Tür. In diesem Moment war er voller Erwartung und zeitgleich ging es ihm so schlecht wie nie.






Sage Rhyett liebt es!
Sage Rhyett ist entzückt.
Sage Rhyett Muss bei dem Anblick sabbern.
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#5

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 14.02.2019 20:36
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Give me one reason, just give me one reason to forget. It was the only thing she wanted.
But it was the only thing that never happend.


@Archibald Isaias Carter


Ihr Kopf lag auf dem sanften Kissen, welches sich auf der Couch befand. Ihre Finger kreisten auf der Decke herum, während ihr Blick starr in die einsame Leere sah.
"Aris". Flüsterte sie erneut, bevor sie die Augen zukniff. Immer und immer wieder sah sie sein entsetztes Gesicht, als man sie in den anderen Raum verschleppt hatte. Immer wieder sah sie diese Angst darin, die ihr beinahe den Atem raubte. Egal was sie tat, egal an was sie sich so verzweifelt versuchte festzuhalten, sie konnte die schrecklichen Bilder nicht vergessen. Zwei Monate war es nun her und doch fühlte es sich wie gestern an. Wunden an ihr, die wohl niemals mehr heilen würden. Narben, die für immer in ihre Seele gebrannt waren. Wieder öffnete sie die Augen und zwang sich nicht daran zu denken. Sie wollte positiv bleiben, sie wollte ihn so in Erinnerung haben wie im Krankenhaus. Sie hatte geschlafen, bis sie ihn gesehen hatte. So kurz, dass sie danach geglaubt hatte das Ganze nur geträumt zu haben. War er wirklich bei ihr gewesen? Sie wusste noch ganz genau wie groß ihre Angst gewesen war, als sie aus ihrem Komatösem Zustand aufgewacht war. Zuerst hatte sie geglaubt, sie wäre bei ihr zu Hause im Bett doch als man ihr schonend beigebracht hatte, was passiert war, da hatte alles wieder wie eine Bombe bei ihr eingeschlagen. Sie hatte die Ärzte danach pausenlos nach Aris und seinem Zustand befragt und wollte ihn sehen, doch man hatte ihr keine Auskunft geben wollen. Erst als man sie mitten in der Nacht im Flur des Krankenhaus fand als sie ihn suchen wollte, erklärte man ihr, dass er gegangen war. Danach hatte sie 3 Tage lang mit niemandem mehr gesprochen. Er war ohne sie gegangen und sie konnte nein, sie wollte nicht ohne ihn sein. Wieder hatte man ihr das Einzige genommen, was ihr hätte Hoffnung geben können. Weitere Tage waren verstrichen, bevor sie sich endlich in den Flieger nach Hause setzten konnte. Doch damit war die Geschichte nicht zu Ende gewesen. In D.C angekommen, hatte sie eine weitere Woche im Krankenhaus verbringen müssen, wo man sich um ihren Rücken kümmerte. Stundenlang hatten Psychologen versucht mit ihr zu sprechen, doch Sage hatte geschwiegen. Was sollte sie ihnen sagen? Dass man sie Tagelang vergewaltigt hatte? Dass sie nicht mehr wusste, wer sie war und das sie einfach nur alleine sein wollte?! Schlussendlich, nach drei Wochen, hatte sie das erste Mal gesprochen, doch hatte sie den Psychologen eine weniger schlimme Variante erzählt - man würde sie nämlich sonst nie mehr bei der Air Force einstellen, nicht mit ihrer labilen Psyche. So hatte sie wie so oft in ihrem Leben, wieder den starken Soldaten gespielt, bis man sie nach Hause entlassen hatte.

So lag sie nun heute hier an jenem tristen Tag und konnte es kaum erwarten in einigen Tagen, wieder zur Arbeit gehen zu können. Sie wurde langsam verrückt in ihren vier Wänden. Sie wollte ausbrechen, aus ihrem eigenen Körper entfliehen. Doch sie war gefangen, in einem Teufelskreis, der einfach kein Ende haben wollte. Das Einzige was sie hoffen ließ, das wenn sie bald wieder auf den Beinen sein würde, sie endlich Aris sehen konnte. Man hatte ihr erzählt, das er zurück war und bereits seit einigen Wochen arbeitete. Jedoch hatte sie es trotz allem nicht geschafft ihn anzurufen oder ihn besuchen zu fahren. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie hatte Angst wieder diesen Blick in seinen Augen sehen zu müssen, welcher voller Sorge war und sie an ihre dunkelsten Stunden erinnerte. Die Brünette hatte beschlossen keine weitere Bürde mehr für ihn sein zu wollen, zumindest bis es ihm auch besser ging. Er hatte weiß Gott schon genug Probleme, hatte man doch herausgefunden, das es einen Maulwurf gab - so viel hatte ihre Kollegin Julie ihr am Telefon erzählen können. Egal was sie tat, egal woran sie sich versuchte festzuhalten, am Ende sah in ihren Augen alles Hoffnungslos aus.

Ein Seufzer entfloh ihre Lippen, bevor sie sich müde durch ihr Gesicht fuhr. Sie sollte etwas spazieren gehen, ihren Kopf frei bekommen und dabei versuchen positiv zu bleiben. Einfach gesagt als getan. Noch einmal tief ausgeatmet, stand die Brünette schließlich auf, bevor sie ihren Tee austrank und dann richtung Badezimmer schlenderte. Sie würde zuerst noch duschen, sie musste sauber werden. Sie hasste es - sie hasste es das sie den Drang verspürte, zwei oder gar dreimal am Tag duschen zu müssen. Doch sie konnte nicht anders. So zog sie ihre Jogginghose und ihr Tank Top aus, bevor sie vor dem langen Spiegel an der Wand verharrte. Nur kurz sah sie dort hinein. Zu sehr schämte sie sich für ihr aussehen - ihr einst so trainierter Körper, war lasch und abgemagert geworden. Nur noch ein Schatten ihrer selbst, dachte sie sich, bevor sie dann Kopfschüttelnd in die Dusche trat und das heiße Wasser aufdrehte. Die Wärme war beruhigend und sie spürte wie ihre Muskeln sich entspannten. Was er wohl tat? Wieder kreisten ihre Gedanken um jenen Mann, welcher ihr das Leben gerettet, welcher ihr bis zum Schluss Hoffnung gegeben hatte, auch wenn er nicht direkt bei ihr gewesen war. Kurz musste sie bei dem Gedanken lächeln als sie wieder an Hawaii denken musste und an ihre Vorstellung einst ein Leben mit ihm teilen zu können. Genau dieser Gedanke hatte ihr Kraft gegeben und sie war sich sicher, er würde ihr auch jetzt weiterhin Kraft geben. Ihr helfen all die schlechten Bilder aus dem Kopf zu vertreiben, welche sie immer noch jeden Tag heimsuchten. Das Wasser abgestellt und nach ihrem Handtuch gegriffen, trocknete sich die Brünette ab, bevor sie ein Klingeln hörte? Kurz verharrte sie in ihrer Bewegung, als es kurz danach erneut klingelte. Schnell griff sie zu ihrem flauschigen Bademantel, bevor sie diesen überzog und dann aus dem Bad trat. Ihre nassen Haare tropften auf den Parquetboden, doch es war ihr in diesem Moment egal. Sie war neugierig, wer konnte das sein? Kannte sie doch ihre Nachbarn kaum. Ohne lange zu zögern, erreichte sie die Haustüre, bevor sie diese öffnete und dabei ihren Bademantel fester zuschnürte. Sie erstarrte dabei in ihrer Bewegung. Ihr Herz zog sich augenblicklich zusammen. Wie erstarrt blicke sie ihn an - wie einst hoben sich seine Lippen zu einem Lächeln.



Sie war auf ihn zugerannt, voller Energie und voller Vorfreude. Einer verbotenen Vorfreude. Doch sie konnte es nicht abstellen, dieses Gefühl - dieses Gefühl einfach bei ihm sein zu wollen. Sie arbeiteten jeden Tag zusammen, sahen sich jeden Tag und doch wollte sie keine Sekunde ohne ihn sein. Nach Hawaii hatten sich ihre Gefühle für Aris nur noch verstärkt. Ihre Gedanken an ihn nur noch vertieft und sie wusste, wie Falsch das Ganze war. Er war ihr Vorgesetzter - ihr guter Freund. Er durfte niemals mehr sein, zumindest nicht in ferner Zukunft. Bei dem Hüne angekommen, blieb die Brünette außer Atem stehen drehte sich aber gleich um, um Rückwerts zu laufen, damit er nicht stehen bleiben musste. Ihre Hand hob sie dabei um sich vor der Sonne schützen zu können, welche sie blendete. "Na auch schon wach Sir?" Neckte Sage den Mann, welcher eine Brille aufgesetzt hatte und ziemlich in Eile aussah. "Wie ich sehe, seid ihr gestern noch länger in der Bar geblieben." Sage konnte nicht anders, als bei seinem Anblick frech grinsen zu müssen. Er sah noch leicht verschlafen aus und sein Unterton vermachte nichts Gutes. "Hat dich Chris nach Hause gebracht?" Erkundigte sie sich kurz darauf noch bei ihm, bevor sie dann doch beschloss besser neben Aris zu gehen. "Hab dich heute Morgen beim Sport vermisst, es gab keinen, der den Basketball richtig zuspielen konnte. Alles Amateure."Wieder musste sie schmunzeln. "Ich habe zudem gute Neuigkeiten, wir haben den Rest der Woche freibekommen."



There it was again - this strange feeling of Lost and Grief but above all.
There was the Feeling of a missing peace falling back into lace. A pondering feeling of Hope. A urge to feel Love.


Ihr Herz pochte plötzlich in ihrer Brust und das so stark, dass sie glaubte, es würde gleich explodieren. "Airs." Ein kaum hörbares Flüstern. Ein automatisches Lächeln huschte ihr über die Lippen. Sie konnte es nicht glauben, dass er hier vor ihr stand, bei ihr Zuhause. Sie hätte mit jedem gerechnet, nur nicht mit ihm. "Wie..was, was tust du hier?" Ihren Kopf leicht zur Seite gelegt, öffnete Sage die Türe noch ein Stücken mehr, bevor sie kurz darauf den kragen ihres Bademantels, höher schloss. Sie musterte sein Gesicht. Er sah gut aus, etwas müde aber trotz allem Wohlauf. Sie spürte, wie sich plötzliche Erleichterung in ihr ausbreitete und am liebsten wäre sie ihm um den Hals gesprungen, doch aus ihr unerklärlichen Gründen, konnte sie sich nicht rühren. Sie konnte sich nicht bewegen und dabei ihre Augen nicht von den seinen abwenden. Er lebte. Sie lebten.




"THE LION AND THE TIGER MAY BE MORE POWERFUL, BUT THE WOLF DOESN'T PERFORM IN THE CIRCUS."


Archibald Isaias Carter findet das gut.
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zuletzt bearbeitet 14.02.2019 20:44 | nach oben springen

#6

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 18.03.2019 12:53
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@Sage Rhyett

"It hurts to love someone and not be loved in return, but what is the most painful is to love someone and never find the courage to let the person know how you feel."



Und da war das Gefühl wieder, das gleiche Gefühl was jedes mal in ihm aufkeimte, wenn er sie sah. Würde es nie anders sein, würde es nie vergessen? Hätte er nie gedacht, dass allein ein Herz schmerzen konnte obwohl es keinen physischen Defekt hatte. Das Wort Herzschmerz hatte er einst nur belächeln können, doch jetzt, durch sie, wusste er, wie es sich anfühlte. Sie jeden Tag zu sehen, sich jeden Abend nach ihrer Nähe zu sehen, es ließ ihn mehr zerbrechen als jeder Einsatz im Irak. Und doch hätte er ihr die Gefühle einfach gestehen können, doch es stand ihm nicht zu, es war nicht rechtens. Und konnte er nicht ihre beiden Jobs aufs Spiel setzen, weil der eine die andere liebte. Und ja, es war Liebe. So wahrte er die Fassung, die Täuschung blieb bestehen und er tat, als wäre er der Vorgesetzte, der gute Freund, nicht mehr. Es schmerzte. Und als er sie auf ihn zulaufen sah, er hätte sie am liebsten in die Arme geschlossen, sie geküsst, vor all den Menschen, sagen wollen, dass sie seins war und er der Ihre. Doch es durfte nicht. Der gestrige Abend hatte geholfen, bis jetzt. Er hatte sich mit Chris in einer Bar getroffen, die beiden Männer hatten getrunken, so viel getrunken das alle Hemmungen gefallen waren und der Freund sich anhörte, was der Exseal empfand. Es war das erste Mal, dass sich Aris anvertraut hatte und mittlerweile bereute er es. Chris hatte ihm den Rat gegeben, zu gestehen und sich Sage zu offenbaren, nur konnte er das dem Team nicht antun, er würde es nicht.
Der Colonel grummelte bei ihren Worten und setzte sich in Bewegung, sie schloss zu ihm auf und schritt an seiner Seite entlang. Aris rieb sich die Schläfe, diese verdammten Kopfschmerzen. "Das du auch nie hören willst. Aber um deine Frage zu beantworten. Ich kann mich weder an die Uhrzeit noch an den Rückweg erinnern. Der Kerl verträgt einfach viel zu viel." Natürlich hatte er versucht mit Chris mitzuhalten, wäre es eine Schande gewesen, sich von seinem Kumpel unter den Tisch trinken zu lassen. Leider konnte er sich nicht dran erinnern, wer von beiden am Ende in der besseren Form gewesen war. Doch anstatt weiter die grimmige Miene aufzusetzen, versuchte er ihr nun ein etwas erfreuteres Lächeln zu schenken. "Glaub mir, ich hätte dir auch nicht ordentlich zuspielen können und es wäre sehr peinlich für uns geworden." Mit diesen Worten setzte er die Sonnenbrille ab und rieb sich einmal kurz über die Augen. "Das sagst du mir allen ernstes jetzt? Warum bin ich denn überhaupt noch hier her gekommen?" Das Lächeln etwas breiter. "Was machen wir denn nun den Rest der Woche, wenn wir nicht auf Arbeit sein müssen?" Wir..




Die Tür öffnete sich und das Herz, was eigentlich in seiner Brust hätte schlagen sollen, tat es nicht mehr. Die Luft in seinen Lungen war gewichen, sein Kopf war leer - da war nur noch sie - Sage. Alles, sein Körper war erfüllt von ihr und der Sehnsucht, die endlich ein Ende gefunden hatte. Ihre Worte waren für ihn nicht hörbar, sah er nur die Lippen, die seinen Namen formten. Keine andere Stimme konnte seinen Namen so aussprechen. Er war wie versteinert, hatte nur Augen für sie. Selbst als sie ihm die Tür weiter öffnete, schaffte es der Colonel nicht einzutreten. Er stand einfach da und sah sie an. Er sah den überraschten und doch glücklichen Ausdruck in ihrem Gesicht, Züge die ihm Mut gaben, auch wenn er sich so elend fand. Er schaffte es wieder sich zu rühren, sich zu bewegen, er ging einen Schritt auf sie zu. War die Verzweiflung in seine Züge geschrieben? "Ich musste dich sehen", seine Worte waren nur ein Hauchen, ein geflüstertes Flehen nach ihrer Aufmerksamkeit. "Ich musste es dir endlich sagen." Doch er konnte es nicht, konnte nicht sagen was er empfand. Für einen Moment schloss er die Augen, fühlte die Lunge wieder mit Luft. "Hass mich nicht", und mit diesen Worten überbrückte er die Entfernung zwischen ihnen beiden, zog den Major an sich heran. Seine Lippen lagen auf den ihren - nach so langer Zeit und sein Herz begann wieder zu schlagen.





Sie waren wieder getrennt, nur eine kurze Zeit zusammen und nun befanden sie sich jeweils am anderen Ende der Welt. Doch er spürte sie, zu jeder Zeit, in jedem Moment, denn seine Gedanken waren von ihr erfüllt, sie bestrebte seinen Willen und sein Herz schlug für sie. Nur noch dieser Einsatz und dann würde er aufhören, nur noch dieser Einsatz und er würde sich einen anderen Job suchen. Einen Job der ihm keine Vorschriften geben würde, einem in dem er sein leben so leben konnte, wie er es schon immer wollte. Die Stimme in seinem Ohr holte ihn zurück, es war ihre Stimme. 'Aris, da stimmt etwas nicht, du musst da raus!'



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Sage Rhyett knutscht es ab.
Sage Rhyett That's so romantic!
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#7

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 15.04.2019 11:22
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'You make me feel alive.'
@Archibald Isaias Carter




Wie könnte man dieses Gefühl der puren Euphorie beschreiben? Dieses ziehen im Bauch, dieses flattern und die gewisse Anspannung, die durch jede Faser des eigenen Körpers zog? Es war das erste Mal das Sage dieses Gefühl verspürte, heute wohl noch mehr als sonst. Irgendwas war anders, alles hatte sich nach Hawaii geändert. Plötzlich löste Aris diese Gefühle in ihr aus, die Sage zuvor niemals so verspürt hatte. Es war alles so neu. Es war neu für sie den Drang zu verspüren, plötzlich nur einen Menschen sehen zu wollen. Das sie ihn vermisste, wenn sie Nachts hellwach im Bett lag und sich zurück an diesen wunderschönen Strand wünschte. Wie sie diesen Blick von ihm sucht, wie er sie damals angesehen hatte. Er hatte ihr jegliche Luft zum Atem an diesem Abend genommen und seit dem an, konnte sie nicht anders, als bei seinem Anblick zu lächeln. Sie wusste, dass es so falsch war. Es war falsch das sie sich so fühlte, wenn sie in Aris Nähe war und doch konnte sie nichts dagegen unternehmen. Ihr Herz war stärker als ihr Verstand. Sie wollte bei ihm sein, sie wollte ihn an ihrer Seite wissen und wusste, dass es ihr Verderben sein würde. Trotz allem, konnte sie nicht aufhören ihn anzusehen, während sie rückwerts vor ihm herging. Er hatte ihre volle Aufmerksamkeit. "Tja nicht umsonst, saß er schon gefühlte 100 Male in der Arrestzelle." Konterte die Brünette mit einem breiten grinsen auf ihren Lippen, bevor sie sich umdrehte, um nun neben ihrem Vorgesetzten zu laufen. Ihr Blick überflog ungeniert seine müden Gesichtszüge, bevor sie sich ermahnte ihn nicht zu lange anzustarren und so richtete Sage ihren Blick wieder nach vorne. "Ich habe noch Aspirin in meinem Spinnt, wer hätte gedacht das so eine kleine Tablette wunder bewirken könnte?" Wieder ein Lächeln ihrerseits, mit dem Drang dazu, ihn ebenfalls aufzuheitern. Die guten Nachrichten folgten ebenfalls schnell und kurz stoppte die Brünette, als er ihr einen doch eher humorvollen Vorwurf gegen den Kopf warf. Gespielt empört stammte der Major ihre Arme gegen ihre Hüften. "Ich wollte mir doch nicht deinen Gesichtsausdruck entgehen lassen!" Kopfschüttelnd und dabei breit grinsend, klopfte Sage dem Hüne auf die Schulter bevor sie gemeinsam mit ihm weiter über den Campus marschierte. "Tja, ich habe gehört um die Ecke soll ein neues All-you-can-eat, eröffnet haben. Sogar eine bessere Medizin als Aspirin." Wieder klopfte ihr Herz dabei stärker in ihrer Brust, als sie es jemals für möglich gehalten hätte, während sie sich in dem dunklen blau seiner Augen verlor. Er war unter ihre Haut gekrochen. Er hatte ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt und in diesem Moment wusste Sage, das sie ihn liebte. Dass sie ihn für immer lieben würde, egal was die Zukunft für sie bereithalten würde. Egal welche Regeln zwischen ihnen standen. Die Air Force könnte niemals über ihr eigenes Herz bestimmen.


Dieses klopfen in ihrer Brust, dieses ziehen in ihrem Magen, diese Anspannung, die durch ihren Körper schoss. Ein Gefühl, welches sie kannte, welches seit Monaten ein Teil von ihr war. Es war wieder da. Saphir blaue Augen, trafen auf die Dunkelheit und wieder fühlte sich die Brünette wie verzaubert, so das es ihr unmöglich war, wegzuschauen. Sie hatte ihn so schrecklich vermisst, dass es weh tat. Erst jetzt wo er nach so langer Zeit vor ihr stand, spürte sie, wie sehr sie sich nach ihm gesehnt hatte. Er war alles für sie. Er war seit dem ersten Augenblick an, als sie sich im Büro zum ersten Mal gesehen hatten, ein Teil von ihr geworden. Sie hatten die Hölle gemeinsam durchlebt und auch wenn in diesem Augenblick alles so verloren für Sage schien, so war die Hoffnung nun wieder in ihr Leben getreten, als sie diese am meisten brauchte. Er war immer an ihrer Seite gewesen und so auch heute. Er war der Mut, welchen sie niemals hatte, er war die Hoffnung, welche sie am Leben hielt und er war hier. Ein Lächeln huschte über ihre zarten Lippen, während sie alle seine Gesichtszüge musterte. Es galt einem Wunder, das sie beide heute hier stehen konnten und auch wenn Sage nicht an Wunder oder an höhere Mächte glaubte, so wusste sie, das es kein Zufall war. Etwas hatte sie beiden am Leben gehalten und sie wusste was. Doch hatte sie in diesem Moment zu große Angst um es sich einzugestehen. Sage hatte Angst, das sie aufwachen würde und sich dann wieder in der Hölle befinden würde. Dass sie dies hier gerade nur alles Träumte und sie beide immer noch in den Fängen der Rebellen saßen. "Ich..." Sage Stimme brach, nur ein leises Flüstern entfloh ihre Kehle, während sie dabei starr an der Tür lehnte und zusah, wie er einen Schritt auf sie zumachte. Er suchte nach Worten, Worte nach denen sie sich so lange gesehnt hatte und doch brach er ab, während er nun seine Augen schloss. In diesem Moment wusste Sage das er hier war, um sie zu retten und dann...dann plötzlich, spürte sie, wie sie an ihn herangezogen wurde, zu überrascht, fand sie sich plötzlich in seinen starken Armen wieder und schloss dabei ebenfalls ihre Augen. Er war hier und endlich konnte sich Sage wieder rühren. Er hauchte ihr mit dem Kuss neues Leben ein und ohne zu zögern, erwiderte sie nun den Kuss. Ein Kuss, auf den sie so viele Jahre gewartet hatte. Ihr Herz begann wieder zu schlagen, während ihre Arme sich instinktiv um seinen Hals schmiegten und sie die wohlige Wärme verspürte die ihr so gefehlt hatte. Sie spürte, wie dabei Tränen in ihre Augen schlossen. Tränen des Glücks während sie es wusste. Sie wusste, was sie gerettet hatte. Es war die Liebe gewesen, welche sie nun heute wieder hier zusammen geführt hatte. Eine verbotene Liebe, die nun endlich ihren Lauf nehmen konnte. Ihre Hände nun sanft an seinen Hinterkopf gelegt, vertiefte die Brünette den Kuss, während die salzigen Tränen dabei ihren eigenen Weg über ihre Wangen bahnten. Er lebte, er war hier und vielleicht würden sie endlich Frieden finden können. "Aris..." Zwischen dem Kuss gemurmelt, öffnete Sage nun ihre Augen um ihre Lippen sachte von den seinen zu nehmen. Ihre Augen dabei die seinen aufsuchend, hob sie nun ihre Hand um diese auf seine Wange zu legen. Ein Lächeln dabei auf ihren Lippen, während ihr Herz wild in ihrer Brust schlug. "Wir sind endlich zu Hause."


Und wieder einmal befand sich die Brünette in einer niemals enden wollenden Hölle. Man hatte ihr wieder einmal das wichtigste in ihrem Leben genommen. Man hatte ihr alles genommen. Man hatte ihr Aris genommen. Ein schrei, durchfuhr ihren ganzen Körper, verließ dabei ihre raue Kehle während das Echo durch den ganzen leeren Hangar hallte. Zusammengekauert hinter dem Bürotisch, saß die leere Hülle. Der gebrochene Soldat und ihre Trauer, welche sich in Wut verwandelt hatte. Er war weg. Kurz nachdem sie ihr Glück doch endlich nach so langer Zeit gefunden hatten, war er wieder gegangen. Er hatte sie wieder verlassen doch dieses Mal wusste Sage das er nicht zurückkommen würde. Denn Aris war Tod. Und doch schrie alles in ihrem Körper, das es eine Lüge war, das er noch irgendwo da draußen sein musste. Sie hatten doch noch so viel vorgehabt. Aris wollte die Air Force nach diesem Einsatz quittieren. Sie wollten beide nah Hawaii ziehen, wo Sage als Trainigssupervisor neue Kadetten bei der Air Force Basis in Honolulu ausbilden würde. Sie hatten endlich den Mut gefasst auf ihr eigenes Glück aufzubauen und nun...Ein weiterer Schrei durchfuhr den leeren Raum, während die Brünette ihr verweintes Gesicht in ihre Hände legte. Sie durfte nicht aufgeben. Nein, sie würde niemals aufgeben, denn ER war die Hoffnung und sie spürte ihn noch. Sie spürte, dass er noch da war. "Ich werde dich finden."




"THE LION AND THE TIGER MAY BE MORE POWERFUL, BUT THE WOLF DOESN'T PERFORM IN THE CIRCUS."


zuletzt bearbeitet 15.04.2019 11:25 | nach oben springen

#8

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 05.10.2019 13:56
von Archibald Isaias Carter | 160 Beiträge | 388 Punkte
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|| & U Make Me Feel Complete. ||
@Sage Rhyett




Und da schaffte sie es wieder, immer wenn der Colonel schlechte Laune hatte, musste nur Sage auftauchen und sein Herz taute auf. Seine Mundwinkel zogen sich wie automatisch nach oben und ein Lächeln erschien auf seinen Lippen. Und dennoch war es falsch, er würde es ihr nie sagen können, er durfte es nicht. Sie waren Kollegen, Freunde. Sie dürften nicht mehr zusammen arbeiten, sie konnte es vielleicht auch nicht mehr. Man würde beschließen, dass auf ihn kein Verlass mehr war, dass er seine Aufgaben zugunsten von ihr nicht erfüllen würde. Dass er sie allem anderen vorziehen würde und nicht mehr sinnig handeln könnte. Und er selbst wusste, dass es irgendwie stimmte. Aris wusste immer was er tat, war immer bei Verstand, doch wenn es um sie ging, konnte er nicht keinen klaren Gedanken mehr fassen, da war nur noch sie und das Strahlen, welches von ihr ausging. Sie durften nur Freunde bleiben und sie durfte nie wissen, was er empfand. Und so wurde dieses Lächeln eine Spur trauriger - so war das Leben.
Seine Gedanken wurden von ihrer Aussage unterbrochen und Aris musste kurz Auflachen, welches eher einem Krächzen gleich kam. Eindeutig zu viel Alkohol und Tabak gestern. Seine Hand wanderte zu seinem Nacken, schloss sich für eine kurze kräftige Bewegung. Man, er war so richtig im Arsch. "Ich denke ich werde auf dieses Angebot eingehen. Ich weiß gerade echt nicht, wie ich diesen Tag überstehen soll." Doch er konnte nicht anders, musste sie ansehen, auch jetzt wo sie neben ihm ging, musste ihr Lächeln erwidern, auch wenn er sich wie ein Haufen Dreck fühlte, den man zehn mal Überfahren hatte.
Und dieser Haufen Dreck blieb bei ihrer nächsten Aussage stehen, einen empörten Ausdruck im Gesicht. "Ich fasse es nicht! Du lässt mich hier leiden! Die Aspirin will ich aber trotzdem." Er konnte ihr nicht sauer sein, noch nie, würde es nie. Sage schritt weiter voran und Airs tat es ihr gleich, wusste nicht wohin sie der Weg führen würde, doch mit ihr an der Seite fühlte es sich richtig an. "Hast du gerade All-you-can-eat gesagt? Warum sind wir denn noch hier?" Intuitiv griff er nach ihrer Hand, drehte sich um und zog sie den Weg zurück. "Mit meinem Auto wären wir schneller da." Würde er alles machen was sie vorschlug, solange sie bei ihm war.



Für einen Moment schien dieser Kuss unendlich zu sein, die Zeit schien still zu stehen und es gab nur noch sie, sie und ihn. Eine Einheit. Seine Lippen gehörten auf die Ihren, ihre Körper im Einklang, ihre Herzen schlugen im selben Takt. Nichts hätte anders sein dürfen. Und da war plötzlich dieser Gedanke, der Gedanke dass sie seinen Kuss erwiderte, dass sie genauso fühlte und vielleicht auch schon genauso lang wie er. Wie ein Hungernder klammerte er sich an ihre Präsenz, sie war die Nahrung die ihn erfüllte und zu Kräften brachte. Es hatte immer etwas gefehlt und jetzt hatte er das letzte Puzzleteil gefunden. Die Vergangenheit, die unausgesprochenen Worte und die Geheimnisse schienen wie verpufft, sie waren egal, denn das Hier und Jetzt zählte. Aris legte seine Hände an ihre Wangen, spürten die Tränen die hinunter kullerten. Und doch dann viel zu schnell trennten sich ihre Lippen wieder. Der Colonel konnte seinen Blick nicht von ihren Zügen nehmen, musste in ihre Augen sehen, Augen die dasselbe sagten wie die seine und endlich verspürte er Glück, ein Glück was ihm so noch nie wiederfahren war. "Zu Hause", zwei ihrer Worte die er leise wiedergab. Und damit waren sie gemeint - Sage und er. Er hatte sein Seelenglück die ganze Zeit zum Greifen nah und heute war der Tag, an welchem er sich getraut hatte es zu ergreifen. Noch einmal beugte er sich zu ihr hinunter, drückte seine Lippen auf die Ihren - nicht so lang wie zuvor, sacht und zärtlich. Mit seinen Daumen wischte er ihr die Tränen weg, streichte ihr sanft über die Wangen. Er beendete den zweiten Kuss, ihren zweiten Kuss, doch konnte er sich nicht weit von ihr entfernen, drückte seine Stirn auf die Ihre, wollte die Wärme spüren. "Ich liebe dich, Major und das schon eine sehr lange Zeit."


DieVerbindung wurde unterbrochen und da war noch noch Leere. Er rief ihren Namen, doch es kam keine Antwort. Doch es war zu spät, zu vertieft wieder ihre Stimme zu hören, hatte er nicht gemerkt, was sich anbahnte. Eine laute Explosion erschütterte seinen Körper, ein greller Blitz blendete seine Augen. Sein Geist verabschiedete sich und da war nur noch die Schwärze, die Dunkelheit und plötzlich fühlte er sich wieder allein. Diesmal würde er sie nicht mehr wiedersehen und mit diesem Gedanken verlor der Colonel das Bewusstsein. ... Die Augen öffneten sich und er fand sich wieder in Gefangenschaft vor. Der Albtraum, die Realität hatte wieder begonnen.



Sage Rhyett liebt es!
Sage Rhyett knutscht es ab.
Josephine Alicia Carter trinkt darauf!
Josephine Alicia Carter ist schockiert!
Sage Rhyett Burn Baby Burn!
Sage Rhyett hofft auf ein Wunder.
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#9

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 27.07.2020 11:40
von Last Survivor | 355 Beiträge | 429 Punkte
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Kolonie Einzelgänger

Hallo ihr Beiden
Spielt ihr hier noch weiter oder darf ich das Play archivieren?
@Sage Rhyett @Archibald Isaias Carter


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#10

RE: The darkest Hours { Aris & Sage }

in Verschobene Plays 30.07.2020 20:05
von Archibald Isaias Carter | 160 Beiträge | 388 Punkte
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Kolonie Hotel

@Last Survivor mir wäre es lieb wenn es bleiben würde.



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