Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
Team
Date
WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 01.12.2018 23:48
von Gelöschtes Mitglied
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Ich saß gerade auf dem Klo und dachte mir so: Hey, ich hätte jetzt Zeit zu posten - also, nach dem Klo Nun, da ist der Post und ich hoffe er ist okay für den Anfang. Wenn nicht, dann einfach bescheid geben und es wird was geändert. Oh & der Titel… Danke dafür Bei mir hätten am Ende nur die Namen gestanden, oder so
@Jersey
Ist kacke, aber besser wird es nicht!




Seit ein paar Tagen hielt sich Daisy nun in Washington auf, aber weit und breit kein Ausblick auf eine neue Bleibe, die ihrem alten Zuhause auch nur ansatzweise gerecht werde würde. Ihrem Bunker. Den Ort, den sie anfangs eigentlich verabscheut, im Endeffekt aber doch liebgewonnen hatte. Ja, sie hatte es sogar geschafft, ihn halbwegs heimisch einzurichten. Sie fühlte sich irgendwann richtig wohl dort, auch wenn es des öfteren viel zu still war - aber wer wollte da meckern. Besser in einem kleinen Kabuff hausen, als dauerhaft draußen zwischen den Beissern umher zu irren. So schön es dort drinnen aber im Endeffekt gewesen war, irgendwann musste sie aus ihrem “sicheren” Unterschlupf verschwinden, da die Nahrungsmittel knapp wurden und sie in der näheren Umgebung einfach nichts mehr fand. Gut, sie hätte nicht unbedingt von Ottawa nach D.C. gemusst, aber wenn sie sich schon die Mühe machte, dann konnte sie es auch richtig machen.
Dass sich die “Wohnungssuche” in Washington jedoch als so schwer gestalten würde…. Nun, Daisy hatte nicht wirklich damit gerechnet, aber sie gab natürlich nicht auf. Ein Dach über dem Kopf hatte sie auf jeden Fall immer, aber nichts schien ihr auf Dauer als sicher genug und sobald der Morgen graute, machte sie sich vom Acker, um weiter zu suchen. Am liebsten hätte sie wieder einen Bunker, ein wenig außerhalb der Stadt gelegen, aber ob sie erneut so ein Glück hatte war fraglich. Das einzig Positive war… ihr Bollerwagen, in dem sie zumindest ihre letzten Vorräte hatte mitnehmen können und die nötigen Utensilien, um ihre Böller zu präparieren. Sie liebte diese Dinger einfach, auch wenn die einen ungemeinen Lärm machten. Schon komisch irgendwie… Als dieses ganze Chaos losging, hatte sie sich nicht mal ansatzweise getraut, einem von diesen Untoten allein gegenüber zu treten und hatte die ganze Drecksarbeit ihrem damaligen Begleiter überlassen, aber so im Nachhinein, nachdem ihr Aufpasser das Zeitliche gesegnet hatte und sie keine andere Wahl mehr hatte, als sich selbst zu verteidigen, fand sie es gar nicht mehr soo schlimm. Sie tat halt das, was getan werden musste, um ihr eigenes Überleben zu sichern.
Und nun stand sie hier, auf einem Golfplatz, nachdem eine weitere Nacht überstanden war und schwang den Schläger, obwohl sie eigentlich nie etwas mit Golf am Hut gehabt hatte. Ein langweiliger Sport, wie sie fand und sie brauchte gefühlt einhundert Versuche, um so einen kleinen Ball einzulochen, aber diese komischen…. Autos… Gokarts…. Golfwägelchen, die hier herumstanden, waren teilweise noch fahrtüchtig und nach jedem vermasselten Schlag, schwang sie sich in so eins hinein und fuhr über den Golfplatz.
Es war irgendwie witzig, eine willkommene Ablenkung, aus dem sonst so tristen Alltag und wer wollte nicht ab und an ein wenig “Normalität” inzwischen von diesem ganzen Chaos? Daisy hatte auf jeden Fall ihren Spaß, während sie über den Golfplatz preschte und sollte ihr so ein nerviger Untoter den Weg blockieren, würde sie diesen einfach umnieten. Hieß, wenn nicht gerade eine ganze Meute ihre den Weg versperrte, denn dann wäre sie, gelinde gesagt, am Arsch.

Daisy wusste nicht wie lange sie auf dem Golfplatz war - wie auch, sie hatte ja keine Uhr - aber irgendwann, nachdem sie unzählige Schläge vermasselt hatte und den Platz rauf und runter gefahren war, verging ihr langsam die Laune an dem Ganzen. Deswegen schwang sie sich auch ein letztes Mal in ihr Golfauto und wollte eine letzte Runde drehen, um dann ihre sieben Sachen zu nehmen und davon zu fahren, als sie die nur allzu bekannten Stöhngeräusche vernahm, die die Untoten immer von sich gaben.
Ein Blick über die Schulter verriet ihr, dass sich in einiger Entfernung, vereinzelt, ein paar der Kreaturen, einen Weg zu ihr bahnten, was sie nur dazu brachte mit den Augen zu rollen. War ja klar, dass der Aufenthalt hier nicht ruhig verlaufen würde, aber einerseits war sie ja selbst Schuld daran. Ihr Kart hatte schließlich auch einen Motor, der Lärm machte und irgendwann musste dies ja bemerkt werden. Angst hatte sie zwar keine, nervig war es trotzdem allemal. Aber hey, es waren nur wenige und es wäre ja gelacht, wenn sie die nicht aus dem Weg räumen konnte. Hieß, wenn sie all ihre Waffen beisammen hätte. Momentan war da nur ihr Küchenmesser, dass sie immer in ihrem Schuh hatte, während der Rest in ihrem Wägelchen stand, den sie, vor ihrer Tour über den Platz, hatte stehen lassen. °Uups!° Das war nun wirklich ärgerlich, aber sie saß immerhin noch in ihrem mobilen Gefährt und könnte einfach losdüsen. Und das tat sie auch. Daisy trat auf´s Gas und machte sich auf in Richtung ihres Bollerwagens. Sie fuhr und fuhr, bis sie schließlich abrupt abbremsen musste. Nicht aber, weil sie an ihrem Ziel angelangt war, sondern weil ihr plötzlich jemand den Weg versperrte. Kein Untoter - wobei sie mit solch einem am ehesten gerechnet hätte - sondern eine ziemlich lebendig wirkende Person, mit einem bauschigen Lockenkopf.
”Sag mal, hast du sie nicht mehr alle?”, polterte Daisy los, als sie zum Stehen kam und sah die Person wütend an. ”Ich hätte dich beinahe umgemäht!”


zuletzt bearbeitet 02.12.2018 00:25 | nach oben springen

#2

RE: Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 03.12.2018 10:12
von Jersey (gelöscht)
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Der Rock Creek Park war eine der weitläufigsten Grünanlagen am Nördlichen Rande Washington‹s. Der größte Teil bestand aus mit Laubbäumen bewaldetem Gebiet. Hier kam man am leichtesten durch. Es gab nur vereinzelte Streuner und das Unterholz hinderte sie daran schneller voran zu kommen. Ein weiterer Punkt war… ich suchte nach Zeke. Irgendwo war mir klar das, wenn er Washington erreichen würde, er hier sicher einen Lagerplatz errichten würde. Also ein Grund mehr für mich hier öfter umherzustreifen. Im Südöstlichen Teil des Parks lag der Namens gleiche Golfplatz.
Ein surrendes Geräusch war es, dass meine Aufmerksamkeit weckte. Eigentlich wollte ich den Platz nur überqueren und mir die Häuser am Rand des Parks anzuschauen. Vielleicht konnte ich einige Markierungen hinterlassen aber dann, dann sah ich einen Golfwagen über das Feld fahren. Der Wagen hielt am sechsten Loch und eine zierlich wirkende Person stieg aus um… um Golf zu spielen? Im ersten Moment wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte, so grotesk war der Anblick. Ich beobachtete das Spiel eine Weile. Es schien sich um eine Frau zu handeln, jedenfalls würde ich von der Statur und den langen Haaren darauf tippen, die vergeblich versuchte einen Ball einzulochen.

Kurz wog ich ab ob es sich lohnen würde sie mir genauer anzuschauen, aber ich kam davon ab. Ich brauchte heute keinen Ärger, ich hatte ein Tagesziel und das wollte ich erreichen ehe es zu spät wäre und ich umkehren müsste. Außerdem… die Seuche schien die Menschen langsam aber sicher verrückt werden zu lassen. Dementsprechend räumte ich mir hier keine lohnenswerte Beute ein. Wahrscheinlich würde sie auch den Abend nicht mehr erleben, sie würde mit ihrer unvorsichtigen Art Streuner anlocken und damit wäre ihr Schicksal klar besiegelt. Ich hing an meinem Leben, ein weiterer Grund zu zusehen hier weg zu kommen.
Ich hatte schon ein gutes Stück zwischen die verrückte und mich gebracht, als ich erneut dieses seltsame surrende Geräusch vernahm. ›Der Golfwagen!‹, donnerte es augenblicklich durch meinen Kopf. Allerdings war hier nur freies Feld. Kein Baum oder sonstige Deckung zu sehen. Instinktiv nahm ich meine Flinte von der Schulter. Es war eine Reflex Handlung. Ich hatte keine Munition mehr, was den üblichen Nutzen der Waffe arg einschränkte. Aber ich konnte damit immer noch zuschlagen. Das Geräusch kam näher und schon im nächsten Moment kam der Wagen über die kleine Anhöhe gedonnert - direkt auf mich zu. Eine Vollbremsung später, blieb der Wagen kurz vor mir stehen und schon im nächsten Moment hörte ich ein lautstarkes geschimpfe auf mich nieder prasseln.

Es war die Verrückte. Sie war jünger als ich angenommen hatte, jedenfalls wirkte sie nicht älter als zwanzig. Ich zog scharf die Luft ein. »Und ich hätte…«, ich brach ab als ich schon die ersten Beißer über die Anhöhe kommen sah. Genau das war der Grund warum - ach Scheiße! Fluchend sprang ich auf den Wagen auf und schaute sie ernst und verärgert an. »Fahr los verdammt! Fahr!«, herrschte ich sie an und blickte mich noch einmal zu den Untoten um, die immer näher kamen. Einige von denen wirkten noch ›jung‹, also das die Umwandlung noch nicht so lange her war, sie waren schneller als die meisten. Und sie hatten wohl den größten Hunger. »Du hast da ne ganze Gruppe am Arsch! Jetzt fahr verdammt! Zur Lodge!«, herrschte ich sie ein weiteres mal mit festem Blick an. »Da ist ne Lagerhalle am Anfang vom Parkplatz. Von hinten kommt man leicht aufs Dach… also fahr verdammt!« Ich blickte noch einmal zu den Beißern und hielt mich an den Streben des Daches vom Wagen fest.

@Daisy Watson
(Keine Ahnung was du hast^^)


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#3

RE: Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 09.12.2018 17:49
von Gelöschtes Mitglied
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Als Daisy die Vollbremsung hinlegen musste, weil ihr jemand den Weg versperrte, waren ihre ersten Gedanken: Hat die etwa meine Knarre geklaut?
Konnte ja sein. Immerhin stand ihr Wagen unbewacht in der Pampa herum, auch wenn sie den natürlich etwas hintereck gestellt und ihn abgedeckt hatte. Ein zweiter Blick auf die Waffe verriet ihr jedoch, dass es nicht ihre war. Die rosafarbenen Sticker fehlten, die sie vor gut einem Jahr angebracht hatte, damit die Waffe nicht mehr so langweilig aussah. Klar, der Lockenkopf könnte die auch abgezogen haben, aber ob sich wer die Zeit für so eine Kleinigkeit nahm? Egal. Daisy hoffte einfach, dass alle ihre Sachen noch da waren, wenn sie später ihren Wagen holte. Wenn es denn soweit kommen würde. Im Moment sah es ja weniger rosig aus und ihr ungeplanter Zwischenstopp hatte wertvolle Zeit gekostet.
Ihr zweiter Gedanke, kurz bevor das andere Mädchen auf den Wagen sprang: Und sie hätte fast... Was?
Fragen über Fragen, aber Antworten würde sie wohl erst bekommen, wenn sie aus der Gefahrenzone raus waren. Kein Grund aber so aus der Haut zu fahren. Möglich, dass ihnen der Tod im Nacken saß, aber Daisy fiel es wirklich schwer unter Druck zu arbeiten. Es sprang einem ja nicht jeden Tag jemand lebendiges vor die Haube, während einem eine Horde im Nacken saß. Ihr Plan, die Verfolger im Notfall einfach umzufahren, war auf jeden Fall zunichte gemacht. Es war ja eine Sache sein eigenes Leben zu riskieren, aber sie wollte nicht noch jemand fremdes auf dem Gewissen haben und da war es ihr egal, ob sie die Person kannte oder nicht. Andererseits.... steckten beide gerade ziemlich in der Klemme. Was wäre nachdem sie in Sicherheit waren? Andererseits könnte die fremde sie auch direkt aus dem Fahrzeug schubsen, anstatt abzuwarten. Immerhin wären die Untoten dann genug abgelenkt und sie könnte in Ruhe flüchten. Ebenso könnte es andersherum ablaufen.

Während Lockenkopf schimpfte, stieß Daisy nur ein Seufzen aus, ehe sie über ihre Schulter blickte, um ebenfalls kurz zu den Untoten zu sehen. Es waren doch mehr als sie zu Beginn gedachte hatte, aber jetzt in Panik auszubrechen brachte auch nichts, auch wenn es schwierig war diese zu unterdrücken, wenn einem so das Ohr abgekaut wurde. "Beruhig dich mal ein bisschen. Wir sind mobil. Notfalls fahre ich einfach ein paar um, während du schießt. Dass die Waffe nicht geladen war, wusste sie ja nicht, sonst wäre sie schon längst in die Kufen gestiegen. "Und wenn dir das zu viel Lärm macht, nimm den und hol einfach ordentlich aus." Beim Reden deutete sie auf den Golfschläger, der zwischen ihnen lehnte und trat dann endlich aufs Gas, nachdem sie sich von der Meute hinter ihnen abgewandt hatte. Ohne Umschweife und ohne auf den Weg zu achten, preschte sie einfach in Richtung Lodge. Man gut, dass sie keinen schwachen Magen hatte, so wie sie in dem Wagen umherhüpften. Dass da aber auch überall diese doofen Schlaglöcher waren... Fehlte nur noch, dass sie am Ende im Sand stecken blieben und nicht mehr weiterkamen.
"Ich bin übrigens Daisy und würde zu gern hören was dein Plan ist? Auf dem Dach abwarten und verrotten? Ich hätte zur Not noch ein paar Böller und meine Schrotflinte, direkt hier um die Ecke.... Wenn dir also ein Zwischenstopp nichts ausmacht?" Es war zwar keine sonderlich gute Idee jetzt noch mal zu halten, aber was sonst tun? Sie mit dem stumpfen Küchenmesser abstechen? Das funktionierte bei einem, maximal zweien, aber nicht bei so vielen. "Natürlich kannst du auch gerne deine Munition verballern, die Entscheidung liegt bei dir. Oder ich schmeiße dich raus und gehe alleine. Vielleicht erwischen sie mich und sind abgelenkt genug, damit du flüchten kannst." Während sie redete, bildete sich ein Grinsen auf Daisy´s Lippen und sie sah, gespannt auf die Antwort, zu ihrer Begleitung.

@Jersey


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#4

RE: Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 13.12.2018 14:33
von Jersey (gelöscht)
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Es war die Zeit oder einfach die Umstände, welche Menschen verrückt werden ließ. Einige drehten schlicht durch, andere verloren den Sinn für Realität und andere stumpften schlicht ab. Egal was es war, es lag an der Apokalypse. Da war ich mir sicher. Die meisten Menschen, die ich bisher traf waren Gewalttätige Psychopathen. Jedenfalls wäre das eine treffende Definition vor dem Untergang der Welt gewesen. Heute waren sie einige der wenigen, die es erfolgreich schafften zu überleben. Die Welt und die Menschheit hatte sich verändert. Und da nahm ich mich nicht aus. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte Wahnsinnig zu werden, hatte ich es bis jetzt vermeiden können. Aber auch ich hatte mich verändert.

Die verrückte Golferin - eine andere Bezeichnung fiel mir gerade tatsächlich nicht ein - legte eine Vollbremsung hin. Hätte ich die Chance gehabt, ich wäre ihr aus dem Weg gegangen. Aber so stand sie direkt vor mir und wetterte los. Die kleine Horde an Beißern, welche die kleine im Schlepptau hatte, nahmen mir die Entscheidung ab zu laufen. Ich sprang also auf den Wagen und fuhr sie direkt an los zu fahren. Es wäre immerhin das klügste gewesen. Warum sollte man sich einer Gefahr aussetzen? Allerdings schien sie das anders zu sehen. Ich sollte mich beruhigen… Und im ersten Moment wusste ich nicht wirklich was zu erwidern. Ich starrte sie an. Erst als sie endlich aufs Gas drückte löste ich mich aus dieser Starre und warf einen Blick nach hinten, ehe ich mich wieder ihr zu wandte und sie von der Seite betrachtete. Sie wirkte tatsächlich jünger als ich zunächst angenommen hatte. Und sie sah nicht so aus als würde sie wirklich hier her gehören. Ich kann es nicht beschreiben aber - sie wirkte eben anders.

Sie schien auf mich zu hören und steuerte den Wagen Richtung Lodge, wobei wir ordentlich durchgeschüttelt wurden. Erneut ging mein Blick kurz nach hinten, während ich mich an den Streben ordentlich festhielt. Erst bei ihren weiteren Worten registrierte ich das sie keinerlei Gepäck im Wagen hatte. »Ein Zwischenstop?«, kam es mehr als ungläubig aus meinem Mund. Sie hatte ihre Habseligkeiten, ihre Waffen - sie hatte sie einfach irgendwo zurück gelassen um Golf zu spielen? »Ehrlich gesagt macht es mir was aus. Es macht mir sogar sehr viel aus!«, meinte ich, starrte sie an und atmete tief durch. Aufregen brachte jetzt auch nichts. Ruhig bleiben war die Devise. Das sagte schon mein Dad immer und selbst Zeke schien nach dem Grundsatz zu handeln. »Okay Daisy…«, fing ich in ruhigerem Ton an, nachdem sie ausgesprochen hatte, »mein Plan ist das Dach der Lagerhalle. Noch haben wir nur eine kleine Gruppe am Arsch, wenn du jetzt noch extra Runden drehst, können das durchaus mehr werden. Was denkst du wie weit wir mit der Karre hier kommen? Wir sollten zusehen das wir die hier los werden ohne noch mehr anzulocken…«, erklärte ich meine Gedanken im Ansatz. Natürlich wollte ich auf dem Dach nicht einfach ausharren, es war ja nicht das erste mal das ich so entkam. Dennoch wurde ich einen Augenblick Nachdenklich. Um mich machte ich mir dabei weniger Gedanken, ich war mir ziemlich sicher das ich gut zurecht käme. Die kleine allerdings… nein da war ich mir nicht so sicher. Vielleicht war Daisy nicht alleine? Oder vielleicht hatte sie einen besseren Plan? Vielleicht kannte sie sich hier sogar besser aus wie ich. »Wo stehen deine Sachen? Bist du alleine? Kommst du aus der Gegend hier?«, fragte ich also wobei mir ihr sanftes grinsen auf den Lippen nicht entging.

@Daisy Watson


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#5

RE: Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 19.12.2018 21:41
von Gelöschtes Mitglied
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Die Hölle. Besser konnte sie die Erfahrung, die sie heute mit Golf gemacht hatte, nicht nennen. Definitiv Teufels Werk. Sie hatte bisher zwar nie an Gott, oder den Typen mit den Hörnern geglaubt - Hauptsache Einhörner - aber wenn jemand für Golf verantwortlich war, dann der Typ. Daisy konnte sich einfach nicht im geringsten vorstellen, dass irgendjemand Spaß daran hatte, einen Ball in ein viel zu kleines Loch zu katapultieren. Es ging einfach nicht. Entweder man schlug zu weit, man schlug zu sacht, damit der Ball nicht wieder zu weit ging, oder es war der Schläger, der eine Ehrenrunde drehte. Ihr einziger Trost, war, dass sie einmal den Schläger eingelocht hatte. So halb zumindest. Der hatte da irgendwie so halb drin gestanden und auch eher schlecht, als Recht, aber der Punkt ging definitiv trotzdem auf ihr Konto. Das war dann wohl ihr größtes Erfolgserlebnis heute gewesen, denn scheinbar würde der restliche Tag eher,.... unschön verlaufen, wenn man die Herde an Untoten bedachte, die sabbernd dem kleinen Golfwägelchen nachrannte. Sie hatte schon bessere Ideen gehabt. Definitiv sogar! Zog sie einfach mit nichts weiter als ihrem Küchenmesser los und ließ den Rest in der Ecke stehen. Dies war zwar kein Einzelfall gewesen, aber irgendwie passierten ausgerechnet dann immer die miesen Dinge. Zombies klar, generell immer irgendwo zu finden, aber so richtig übel wurde es halt dann, wenn sie ungeschützt war. Unfassbar, dass sie bis hierher heil durchgekommen war. Zu Beginn, oder eher nachdem ihr Begleiter so frei war, sich in die Meute zu stürzen, dachte sie echt, sie würde es nicht packen, aber siehe da… Sie war unversehrt. Und das wo sie bis vor gut zwei Jahren noch unschuldig mit ihren Barbies gespielt, ihnen die Friese gestriegelt und Prinzessinnen Filme geschaut hatte, was das Zeug hielt. Bis dahin war sie eigentlich ein ziemlich friedlicher Mensch gewesen. Es sei denn es ging um ihren großen Bruder, der sie immer wieder auf die Palme brachte. Das übliche Mädchen Gezicke stand auch ab und an auf dem Programm, aber hätte ihr jemand gesagt, dass sie später durch die Gegend zog und Untote töten musste, so hätte Daisy ihnen erst mal kein Wort geglaubt - wie wahrscheinlich jeder andere auch - und zweitens, hätte sie sich schon mal vorsorglich einen Grabstein bestellt und sich passende Musik für ein Begräbnis gesucht. Sie hätte sich schon tot gesehen, ehe ihr das Ausmaß dieser Seuche überhaupt klar geworden wäre und das hatte gedauert. Anfangs dachte sie noch: Hey, ich bin nicht allein. Da ist jemand, der auf mich aufpasst. Vielleicht gibt es noch Rettung. Bla bla bla… Wunschdenken halt. In Hoffnung auf Rettung lebte sie auf jeden Fall, solange ihr Begleiter, Dave, da war. Nach seinem Tod, nun ja, fing sie so langsam an der Realität ins Auge zu blicken. Und es war scheiße. So richtig. Allerdings hatte sie es gepackt und et voilà, saß sie mit einer fremden im Golfwagen und fuhr dem Sonnenuntergang entgegen. Na gut, so ganz romantisch dann doch nicht, aber sie lebte, hatte Gesellschaft und massenweise Fans, die es gar nicht erwarten konnte ihr auf die Karre zu springen. Löckchen war zwar nicht ihr Prinz in strahlender Rüstung, aber immerhin sah Daisy nach langer Zeit mal wieder ein, nicht nach Hirn geiferndes Gesicht. Welches Mädchen träumte nicht von so etwas?
Spaß beiseite…
Die Situation war nämlich wirklich ernst. Ernster als sie zu Beginn gedacht hatte, was ihr vor allem die Aufregung des Mädchens neben ihr bewusst machte. Nicht, dass sie sich davon aus der Ruhe bringen ließ, aber hier musste wohl echt ein Plan her und der Zwischenstopp, den sie selbst zuvor vorgeschlagen hatte, klang ihr auf einmal nach keiner so guten Idee mehr. Deswegen wollte sie auf den aufgebrachten Ausruf des Lockenkopfes auch gerade antworten, ehe dieser ihr schon zuvor kam. °Die hat sich aber schnell beruhigt°, schoss es Daisy durch den Kopf, während sie den Wagen weiterhin in Richtung Lodge lenkte. In die komplett entgegengesetzte Richtung ihres Bollerwagens. Na ja, so halb, beziehungsweise wusste Daisy nicht mal mehr so genau wo sie den geparkt hatte. Irgendwo im Geäst, in der Nähe von… Da war auf jeden Fall so ein kleines Kabuff-Häuschen. Oder war es ein Pavillion? Egal! Den würde sie später, wenn Ruhe eingekehrt war, schon wiederfinden. ”Okay, okay, du hast Recht. Doofe Idee. Man sollte kleine Kinder halt nicht unbeaufsichtigt lassen und ich handele meist bevor ich denke.” Vielleicht war die Vorgehensweise ´Handeln vor Denken´ nicht gerade die beste, aber ihr war es lieber so, als wenn sie zuviel denken würde und sich dadurch die schlimmsten Horrorszenarien in ihrem Kopf abspielen würden. Angst war nämlich eins der Dinge, die sie hier absolut nicht gebrauchen konnte. Angst konnte einen lähmen, sie machte einen unsicher und ließ einen auch manchmal Dinge tun, die man normalerweise nie tun würde, wenn man bei klarem Verstand wäre. Dave zum Beispiel… Daisy hatte die Angst in seinem Blick damals gesehen, als die Meute auf sie zukam. Und was tat er? Er wählte den Freitod, weil er sich, so wie sie ihn kannte, die schlimmsten Konsequenzen ausgemalt hatte und keine Hoffnung sah, aus dem ganzen lebend heraus zu kommen. Idiot…
Daisy wollte auf jeden Fall nicht genauso enden und hatte versucht immer bei der Sache zu bleiben. So wie jetzt… Eigentlich sagte ihr ihr Bauchgefühl, dass sie ihre Sachen holen und dann auf´s Dach sollte, aber… vielleicht sollte sie diesmal nicht spontan darauf vertrauen, sondern vorsichtiger vorgehen? Fakt war, sie kannte sich hier überhaupt nicht aus, sie war im Moment nicht allein unterwegs und musste somit nicht nur über ihre Sicherheit bestimmen, sonder auch über die von jemand anderem. Das Mädchen neben ihr hatte Daisy nichts getan, somit hatte sie keinen Grund ihr wehzutun - sich zu verteidigen. ”Ich bin vor ein paar Tagen hier angekommen. War davor in Ottawa. Und meine Sachen,... Na ja, keine Ahnung. Die stehen irgendwo in Richtung Eingang, hinter irgendwelchem Gesträuch. Allerdings kann ich die später holen. Ich meine, im Ernstfall hast du deine Schrotflinte und ich den Golfschläger, samt Buttermesser, zur Verteidigung, also sollte nichts schiefgehen, oder?” Ihr war, wie gesagt, nicht bewusst, dass die Person, die neben ihr saß, keine Munition mehr hatte. Ansonsten wäre Daisy wahrscheinlich wirklich Runden gefahren, um ihre Waffen zu holen, egal wie lange sie dafür suchen müsste.

[Zu wenig Konversation meinerseits. Wenn was nicht passt, sag bitte bescheid. Ich war gerade beim tippen einfach etwas beschwippst ]

@Jersey


Ezekiel Archer findet das gut.
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#6

RE: Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 13.01.2019 11:55
von Jersey (gelöscht)
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Doofe Idee? Das war eine absolut bescheuerte Idee! Ich verdrehte bei ihrer Aussage die Augen und warf einen Blick über die Schulter nach hinten. Wenigstens schien sie auf mich zu hören und die Lodge anzusteuern. Es entzog sich meiner Logik warum man seine Sachen zurück ließ. Ich meine okay ich machte das auch wenn ich mich irgendwo einschlich oder so, aber das war doch was ganz anderes. Ich würde da sicherlich noch mal nachfragen aber im Moment gab es durchaus wichtigeres. Auch wenn mir eben ein »Kinder? Wie alt zur Hölle bist du?«, über die Lippen kam. Ich musterte sie von der Seite. Sie sah wirklich jung aus aber… Ich war einfach schlecht im Schätzen. Wobei gerade jüngere heutzutage eine Seltenheit waren. Die meisten waren längst drauf gegangen weil sie für die alten nur einen Belastung waren. Wenn ich zurück dachte, dann wäre mir fast das selbe Schicksal zu teil geworden. Es gab nicht viele Menschen die sich jüngeren Annahmen. Der Preis war meistens der Tot. So war es bei mir, aber ich hatte Glück und davon enorm viel. Und heute hatte ich gelernt auf mich selber zu achten. War sie alleine Unterwegs?

Mein Blick ging für einen Moment auf meine Flinte als sie diese erwähnte. Ich ging nicht davon aus das ich sie bei ihr brauchte, auch nicht um sie einzuschüchtern aber das ich keine Munition mehr hatte verriet ich dennoch nicht. Jedenfalls noch nicht. Im Moment schien es ein gutes Gefühl zu geben. Und wer weiß wie sie reagieren würde, wenn ich ihr steckte das ich nicht schießen konnte. »Nein es sollte nichts schief gehen«, wiederholte ich und blickte sie an. Sie hatte noch nichts erwähnt ob sie alleine war. Jedenfalls nicht direkt. »Ottawa ist ein weiter Weg. Hast du den alleine zurück gelegt?«, hakte ich nochmals nach und blickte nach vorne. Die alte Lagerhalle kam langsam ins Blickfeld. Ich deutete auf das Umzäunte Gebäude. »Park außerhalb vom Zaun. Auf der Rückseite von der Halle ist eine Leiter, sieh zu das du da schnell hochkommst, hörst du?«, raunte ich ihr zu und warf noch einen Blick nach hinten.

@Daisy Watson
{Ich habe es total verpennt!!! Tut mir echt leid!}


zuletzt bearbeitet 13.01.2019 12:51 | nach oben springen

#7

RE: Road to Nowhere - [Jersey & Daisy]

in Archiv 2020 22.01.2019 21:07
von Gelöschtes Mitglied
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Daisy wusste einfach nicht, warum das Mädchen neben ihr die ganze Zeit so aufgebracht war. Ja gut, es war eine kleine Horde hinter ihnen her und begeistert war sie selber auch nicht unbedingt, aber aufregen brachte einfach nichts, da die Situation nun mal nicht mehr zu ändern war. Außerdem hatte der Lockenkopf ja schon einen guten Plan unterbreitet - Die Lodge. Wenn das mit dem Dach also klappen würde, dann wären sie erst einmal in Sicherheit und könnten sich dann weiterhin den Kopf zerbrechen, wie sie vorgehen sollten und wenn es nicht klappte... Nun, Daisy hatte noch einen Plan Z in der Hand, auch wenn sie da nicht so erpicht drauf wäre den umzusetzen. Jedoch war sie ja an dem Desaster Schuld und sie hätte nicht den Weg von Ottawa bis hierher geschafft, wenn sie den "Fehler" nicht auch wieder irgendwie ausbaden könnte. Klang vielleicht nicht gerade glaubwürdig von einer sechzehn-jährigen während einer Apokalypse, aber sei es drum. "Ich bin sechzehn, also vielleicht nicht direkt ein Kind-Kind, aber etwas grün hinter den Ohren bin ich denke ich schon noch." Was man ja nicht unschwer an der riskanten Golf-Aktion hatte erkennen können. Und so rückte man sich ins rechte Licht, indem man von sich selbst sagte, man sei noch grün hinter den Ohren. Schön gemacht, Daisy. Innerlich gab sie sich einen Schulterklopfer dafür, äußerlich verdrehte sie jedoch offensichtlich die Augen. "Oh und ja, ich bin alleine unterwegs, zumindest seit einem Jahr, kurz nachdem sich meine liebreizende Begleitung in die Meute gestürzt hat. Glaub mir, das war kein schöner Anblick und ich wusste ja nicht, dass ich so nervig bin, dass man gleich den Freitod wählt." Letzteres war eher spaßig gemeint, so halb zumindest. Sie war manchmal schon eine echte Nervensäge, aber keinesfalls hatte er sich wegen ihr umgebracht. "Er war im Endeffekt einfach ein Hasenfuß." Ihr Retter Hasenfuß, der sie davor bewahrt hatte, direkt nach Ausbruch der Seuche niedergetrampelt zu werden, aber ein Hasenfuß. Bei dem Gedanken grinste sie etwas. Ein wenig vermisste sie ihn schon manchmal, auch wenn er sie mit seiner Aktion eiskalt im Stich gelassen hatte. Noch breiter grinsen musste sie, weil sie gerade ernsthaft eine Art Konversation betrieben, während eine Horde hinter ihnen her war und sie in einem Golfwagen umhertuckerten. Es war echt lächerlich, wie in so einem schlechten Verarsche-Film, wo einfach alles nur ins lächerliche gezogen wurde. Parodie oder wie man das nannte. Ihr Grinsen erstarb allerdings, ehe sie wieder zu reden begann. "Ich habe es tatsächlich von Ottawa bis hierher geschafft, ohne mich auf jemanden verlassen zu müssen. Ich meine, würdest du heutzutage noch irgendjemandem trauen? Die meisten hätten mich wahrscheinlich eiskalt getötet, um an meine Habseligkeiten heranzukommen. Was kann ein Kind schließlich schon ausrichten?" Mit einem Kopfschütteln, trat sie noch mal kräftiger aufs Gas und hielt nur wenig später, mit quietschenden Reifen, außerhalb des Zaunes, so wie ihre Begleitung es angeordnet hatte. "Also, lass uns die Beine in die Hand nehmen, Löckchen!" Mit diesen Worten schnappte Daisy sich den Golfschläger und sprang aus dem Wagen, kurz nachdem dieser zum stehen gekommen war, nur um direkt zur Rückseite der Halle zu laufen, wo sich hoffentlich wirklich eine Leiter befand, denn sonst wären sie gelinde gesagt voll am Arsch.

@Jersey
//Alles gut. Muss mich selber entschuldigen, weil ich etwas sehr flaute momentan. Hoffe du kannst dennoch etwas mit anfangen.


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