Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
Team
Date
WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

|| Sonstiges ||

in Gesuche 2020 21.09.2019 22:07
von Last Survivor | 355 Beiträge | 429 Punkte
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Kolonie Einzelgänger

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#2

RE: || Sonstiges ||

in Gesuche 2020 16.11.2019 21:22
von Ezekiel Archer | 1.302 Beiträge | 2758 Punkte
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Kolonie Traitors


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
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Ezekiel Archer | 19 Jahre alt | Schüler | Traitors | Devon Bostick

⸭ Meine Geschichte ⸭
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Zeke wurde als Sohn des Anführers der Cardinals Citizen Militia Virginia (CCMV) Joshua Archer, die sich schon früh als Abspaltung der Virginia Citizens Defense League etablierte und ihren Hauptstützpunkt in Nähe der Blue Ridge Mountains hatte, geboren. Er besuchte, wie die anderen Kinder der Angehörigen der Miliz, zu dieser Zeit nie eine öffentliche Schule, sondern wurde als Homeschooling Kind geführt und von verschiedenen Milizangehörigen unterrichtet. Das bezog schon im Grundschulalter sowohl den Umgang mit Schußwaffen, Nahkampf mit Messern, als auch Überlebenstraining ein. Gemäß den Statuten der CCMV, lehnten deren Mitglieder die Autorität der US-Regierung und ihrer Behörden ab und wurden bereits 2001 als eine teilterroristische Vereinigung eingestuft, die besonderer Beobachtung bedurfte. Nach zwei Bombenanschlägen und einem vereitelten Bombenanschlag in Richmond und Alexandria, zu denen sich die CCMV bekannte, begann 2006 die Überwachung der Miliz und ihrer Mitglieder, bevor es im März 2009, nach mehreren, gescheiterten Verhandlungsversuchen, zur blutigen Stürmung des Hauptstützpunktes durch ATF und FBI kam. 7 Bundesbeamte und 16 Milizangehörige starben bei der Stürmung, darunter zwei Jugendliche von 14 und 17 Jahren und Joshua Archer. Die Erwachsenen wurden inhaftiert, Zeke traf (damals 11 Jahre alt) das gleiche Schicksal wie die anderen Kinder der Milizangehörigen, er wurde durch verschiedene Pflegefamilien und Heime gereicht, verteilt in andere Bundesstaaten, angeblich um ihnen einen Neuanfang zu ermöglichen, vermutlich jedoch, um die Kinder voneinander zu trennen und ein Aufleben der CCMV durch ihre ”Erben” im Keim zu ersticken. Entgegen der meisten anderen Kinder und Jugendlichen, war Zeke über diesen Zustand nicht wirklich unglücklich, denn obwohl er der Sohn des Anführers der CCMV war und genauso indoktriniert (oder vielleicht noch mehr) als die Kinder der Milizangehörigen worden war, hatte er sich nie wirklich zugehörig gefühlt. Seine Mutter hatte ihn sensibel genannt (sie starb leider bereits, als Zeke gerade einmal 5 Jahre alt war), sein Vater betrachtete ihn hingegen lediglich als schwach und rückratslos. Beim gemeinsamen Jagen, betrachtete er sich die Tiere lieber, als sie zu töten und machte oft ein unbeabsichtigtes Geräusch, damit diese die Flucht ergreifen konnten, was ihm nicht selten eine Tracht Prügel einbrachte. Trotzdem war er von Anfang an geschickt beim Waffenumgang, Fallen legen und im Überlebenstraining und natürlich lernte er, Tiere zu töten, auszuweiden und zu verarbeiten, denn eine Wahl wurde ihm letztendlich nicht gelassen. Aber er verlor nie sein Mitgefühl, tötete schnell und so schmerzlos wie möglich, bewahrte sich seine kindliche Seele und Phantasie in einem Umfeld, in dem diese eigentlich nicht hätten überleben können, gepaart mit einem ungewöhnlich sonnigem Gemüt. Außer seinem Vater, hatten ihn die meisten Milizangehörigen gerne um sich und er trauerte am Ende auch mehr um diese getöteten Rauhbeine und Fehlgeleiteten, als um seinen eigenen Vater. In der letzten Pflegefamilie, in der er landete, fühlte er sich jedoch das erste Mal wirklich angenommen, zumindest hatte er zur Großtante der Familie, die ebenfalls im Haushalt lebte, ein inniges Verhältnis. Sie war eine eigenbrötlerische Dame, die in ihrer Jugend der Flower-Power-Bewegung angehört hatte und so gänzlich im Gegensatz zu dem stand, was ihm in seinem ”Zuhause” vorgelebt worden war. Der friedliche Protest gegen die Regierung. Außer dem gelegentlichen Genuß von Marihuana, war ihr auch ihre kritische Sichtweise auf die US-Regierung und ihrer Behörden geblieben, ebenso wenig vertraute sie den Ärzten, sondern hatte sich der Kräuterheilkunde (die sie bereits von ihrer Großmutter erlernt hatte) verschrieben und führte den interessierten Jugendlichen, der sich trotz sonnigem Gemüts schwer damit tat, sich auf den öffentlichen Schulen zurecht zu finden, in diese und ihre Sichtweisen über die Welt ein. Als das Chaos ausbrach, waren seine Pflegeeltern unter den Letzten, die mit ihren Kindern flüchteten. Da die Großtante nicht mehr so mobil war, ließen sie diese zurück und Zeke entschloß sich, bei der Frau zu bleiben, die ihm so viel Wärme und Zuneigung entgegengebracht hatte, und sie zu beschützen. Er hielt ganze 4 Monate durch, bevor ”Granny”, wie er sie mittlerweile liebevoll nannte, beschloß ihrem Leben mit einer Kräutermischung, ein Ende zu setzen, damit Zeke fliehen konnte. Ihr Erbe trägt er immer bei sich, ein altes Tagebuch mit Kräuterrezepten, das bereits ihre Großmutter begonnen hatte und Granny weitergeführt hatte, in welchem mittlerweile auch seine eigenen Notizen (versehen mit Zeichnungen) stehen. Seine Reise zurück in die Nähe seines Heimatstaates war beschwerlich und er redet selten darüber, hin und wieder hat er sich einer kleinen Gruppe angeschlossen, doch größtenteils war er allein unterwegs, nachdem diese ihm entweder zu radikal, langsam, dezimiert wurden oder seine Vorstellungen mit den ihren nicht mehr kompatibel waren..



⸭ So schreibe ich... ⸭
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Wie lange war es her, dass er einen Anderen umarmt hatte? Er wußte es nicht einmal mehr wirklich, seinem Gefühl nach eine verdammte Ewigkeit. In einer Welt wie dieser, wurden Freundlichkeiten zur Mangelware, körperliche Zuwendung war zu 99% nicht von Zuneigung geprägt, sondern Gewalt gab den Ausschlag. Selbst wenn es eine Umarmung war, musste man damit rechnen, dass man im nächsten Moment ein Messer im Rücken stecken hatte. Aber das hier war anders und es tat so verdammt gut! Er nahm seinen zweiten Arm hinzu und schloß Jersey in eine behutsame Umarmung, die sie erwiderte, indem sie ihre Arme um ihn schlang und sich an ihn drückte. Das warme Lächeln war nicht von seinen Lippen gewichen, er hatte sich oft genug gefragt, wie es ihr ergangen war und sich dann gezwungen, aufzuhören, an sie zu denken, da sich die abscheulichsten Bilder, was ihr hätte passiert sein können, vor sein geistiges Auge schoben. Aber sie lebte und es wirkte so, als ginge es ihr halbwegs gut. Hätte Zeke zu diesem Zeitpunkt noch an einen Gott geglaubt, hätte er ihm dafür gedankt. "Sie haben es versucht.", murmelte er und genoß den Augenblick einfach, auch wenn sie ihn nicht zu lange ausdehnen sollten, schließlich liefen in der Gegend, wenn auch nur vereinzelt, immer noch Beisser rum und viel alarmierender ... es könnten auch noch andere Menschen unterwegs sein. "Aber Du weißt doch, Unkraut vergeht nicht!", schmunzelte er kurz darauf, hob sein Kinn von ihrem Kopf und senkte seinen Blick zu ihr hinab. Unkraut vergeht nicht! Sie wußte nur zu gut, dass er sehr wohl in der Lage war, sich zu verteidigen. Und dass er tat, was nötig war, wenn es keinen anderen Ausweg gab.






Zeke biss die Zähne zusammen und unterdrückte den Fluch, der sich unweigerlich zwischen diesen hindurchschieben wollte. Verdammt, ausgerechnet jetzt hatte Ford sie entdeckt, wo er doch sonst oft blind wie ein Maulwurf wirkte. Er hätte besser aufpassen sollen, aber er war viel zu fasziniert von ihren Augen gewesen, was er sich nicht einmal wirklich selbst erklären konnte. Ja, natürlich hatte sie hübsche Augen, aber auch andere Menschen hatten das und Zeke hatte deswegen nicht vergessen, sich zu rühren. Keine Ahnung, was sie mit ihm angestellt hatte, aber irgendwas war hier eben geschehen. Er konnte nur noch nicht definieren, was es gewesen war und jetzt war es erstmal zu spät. Zu spät, sie zu töten, um ihr Leid zu ersparen (wozu er jedoch gar nicht in der Lage gewesen wäre, wie er festgestellt hatte), zu spät, ihr zur Flucht zu verhelfen. Im Moment konnte er nichts tun, als in ihrer Nähe zu bleiben und deswegen folgte er Ford auch auf dem Fuße, der die Kleine in die Halle schleifte, während diese versuchte, sich zu befreien. Zekes' Kiefermuskeln waren angespannt und er knirschte mit den Zähnen, kurz war er versucht, Ford nun einfach die Mündung seiner Glock an den Hinterkopf zu halten und abzudrücken, aber ihm war klar, dass er damit zwar EINEN ausgeschaltet hätte, jedoch warteten noch zwei weitere Gesellen auf sie Beide und Brubaker, sowie Grant (der sich vermutlich um die andere weibliche Gestalt gekümmert hatte) am Pickup. Axe würde nicht zögern, gegebenenfalls mitten durch die Kleine hindurchzuschießen, um ihn zu treffen und somit wäre Keinem von ihnen geholfen. Also atmete er tief durch, entspannte seine Kiefermuskulatur und setzte seinen neutralen Gesichtsausdruck auf, auch wenn hinter seiner Stirn ein wütender Sturm tobte. Er war tatsächlich milde überrascht, als Ford zugab, dass Zeke die Kleine gefunden hatte, schließlich waren die Männer des Trupps nicht dafür bekannt, einen 'Sieg' einem Anderen einfach so zuzuschreiben.

Auf dem Rückweg saß er wie immer hinten auf der Ladefläche des Pickups, Brubaker hatte die Beute aus dem Postwagen auf diesen geladen. Zwei Kisten, ein paar Decken und ein Gewehr. So viel waren also drei Menschenleben heutzutage wert. Sein Blick ruhte auf dem Mädchen, das ihm gegenüber saß, natürlich hatten sie ihr die Hände gefesselt. An der Bordwand lag die junge Frau, sie schien bewußtlos, tot war sie gewiß nicht, denn sonst hätten sich die Männer nicht die Mühe gemacht, sie mitzunehmen. Ihr würde er nicht wirklich helfen können, aber in seinem Hirn ratterte es bereits pausenlos, um eine Möglichkeit zu finden, wenigstens dem Mädchen die zu erwartenden Qualen zu ersparen. Sie schenkte ihm abwertende, wütende, aber zeitgleich auch verängstigte Blicke, die er ihr nicht verübeln konnte und alle diese Eigenschaften waren auch durchaus berechtigt. Er wußte, dass er seine Hände nicht in Unschuld waschen konnte, er hatte die Männer nicht aufgehalten, hatte nicht genügend Leben gerettet, hatte selbst Leben genommen. Er hatte es getan, um selbst zu überleben, auch wenn das keine hinreichende Entschuldigung war, war sein Überlebenswille stark genug ausgeprägt, um sich nicht einfach den Lauf der Waffe selber an den Kopf zu halten und abzudrücken. Für Manche war das vielleicht sogar Feigheit, es war ihm egal, er war dazu erzogen worden, im Notfall entsprechend zu handeln, selbst wenn er vor Ausbruch der Seuche nie daran geglaubt hatte, dass er es jemals könnte. Diese Scheiß-Apokalypse brachte wohl in jedem Menschen seine wahren Charakterzüge hervor, selbst die, die nur schwach angelegt waren. Jeder war sich am Ende selbst der Nächste, das hatte er schnell gelernt. Zumindest seit dem Zeitpunkt, da Granny sich selbst für ihn das Leben genommen hatte, sie war die große Ausnahme gewesen und er hatte sie dafür immer bewundert, aber nie geglaubt, dass er selbst zu so einem Opfer in der Lage wäre. Jetzt, in diesem Moment, zweifelte er daran. Er sah in diese Augen, die Augen einer Unbekannten und dennoch spürte er, dass sie vielleicht dieser Mensch war, für den er im Notfall sein Leben opfern würde. Er hatte keine Ahnung, was verdammt nochmal mit ihm los war.

Als sie im Lager ankamen, wurde die junge Frau direkt nach oben gebracht, Zeke konnte nicht sagen, ob sie immer noch bewußtlos war oder einfach nur lethargisch. Wenn sie bei Bewußtsein war, war ihr vermutlich klar, was geschehen würde, so wie es bestimmt jeder Frau bewußt gewesen wäre. Dem Mädchen ganz offensichtlich nicht! Sie erhob Einwände, als man sie von der Frau trennte, was ihr jedoch nur eine deftige Ohrfeige von Axe einbrachte. Kurz ballten sich Zekes' Fäuste, aber er schritt wiederum nicht ein. Hier waren noch mehr von ihnen, insgesamt waren sie acht Männer, das Mädchen mitgezählt, drei Frauen und er selbst. Zu viele Menschen für so wenig Vorräte in dieser Gegend! Das Mädchen sperrten sie in eine der Zellen, weshalb war ihm zunächst nicht bewußt, aber er tat so, als würde es ihn nicht interessieren und kam seinen Aufgaben nach. Er räumte die erbeuteten Vorräte weg, sortierte sie ein, überprüfte, was hinzugekommen und wie viel Munition nach dem Blutrausch der Männer noch übrig war. Es war die Routine, die er sich angewöhnt hatte, die ihn davor bewahrte, eine Dummheit anzustellen, die Klappe zu weit aufzureissen und es gab ihm immer einen Überblick, wann er vielleicht wirklich einmal eine Chance bekam, sie alle aus dem Weg zu räumen. Axe schätzte dieses Verhalten von Zeke, er war nicht so undiszipliniert wie die Männer, trank nicht und erwies sich in vielerlei Hinsicht als nützlich. Er war militärische Abläufe gewohnt und es hatte nicht lange gedauert, bis er in diese Routine zurückgefunden hatte. Im Grunde führte er zu diesem Zeitpunkt das Leben, auf das sein Vater ihn vorbereitet hatte und von dem er sich nie gewünscht hatte, dass es einmal Realität wurde. Ob sein Vater jetzt stolz auf ihn wäre? Unwahrscheinlich, Zeke hatte es Joshua Archer nie Recht machen können.

Cynthia, die einzige Frau des Trupps, war Ende Fünfzig und galt für die Männer als unantastbar, Zeke hatte keine Ahnung, ob sie mit Axe und Brubaker verwandt war, aber seit er hier festhing, war es nur einmal vorgekommen, dass sich einer der Männer an ihr vergriffen hatte. Dessen Schreie klangen Zeke immer noch in den Ohren, als Axe sich um ihn gekümmert hatte, bevor er ihn einem Beisser vor die Füße geworfen hatte. Das war anderthalb Monate her und hatte ihm gezeigt, wie gefährlich Axe wirklich war, zuvor hatte er ihn lediglich für einen Möchtegern-Diktator gehalten, der den Ausbruch der Seuche geschickt für sich genutzt hatte. Nach diesem Vorfall wußte er, um was für einen Psychopathen es sich bei ihm wirklich handelte und Zeke war sich sicher, dass nicht einmal Brubaker wirklich vor Axe sicher war, wenn es hart auf hart kam. Er mochte Cynthia nicht, aber sie konnte aus dem Wenigen, was sie besaßen wirklich gute Mahlzeiten zubereiten und es schmeckte nicht Alles einfach nur nach einer undefinierbaren Pampe, selbst wenn es so aussah. Die Männer waren in Feierlaune, wie jedes Mal, wenn sie von einem Überfall zurückkamen, ganz unabhängig davon, ob sie reiche Beute gemacht oder vielleicht ein Mitglied des Trupps verloren hatten. Die Raubzüge selbst waren das, woran sie sich aufgeilten, ihre Befriedigung zogen, sich mächtig und wertvoll vorkamen und Axe bestätigte sie darin. Er war ein guter Manipulator, der ihnen immer genau so viel 'Futter' gab, dass sie sich nicht gegen ihn wandten, sondern gierig auf die nächste Ration warteten. Wie Süchtige; er hatte sie abhängig von seinem 'Lob' gemacht; jeder von Ihnen wollte an erster Stelle in seinem Ansehen stehen.

Während Brubaker und Grant schon nach oben gingen, die anderen Männer, die nicht Wachdienst hatten, noch feierten, legte Axe schließlich Zeke den Arm um die Schultern, der sich mit aller Macht darauf konzentrieren musste, sich deshalb nicht zu versteifen. Axe war ein Psychopath, ein Manipulator, er hatte dieses gewisse Gespür dafür, was im Innern eines Anderen vor sich ging, selbst wenn er es nach Außen hin nicht zeigte. Mimik, Muskelanspannung, Gestik ... Zeke hatte schnell zu spüren bekommen, wie er sich ihm gegenüber am Besten präsentierte. Und Axe schätzte zwar seinen 'kleinen Soldaten', unterschätzte ihn jedoch zum Glück so wie die meisten Menschen auch. Auch, wenn es Zeke immer schwerer fiel, ihn nicht wissen zu lassen, wie er wirklich dachte und zu was er irgendwann vielleicht fähig war. Er unterdrückte sein instinktives Handeln, seinen wahren Charakter, weil sein Überlebenswille deutlich stärker war. Er wußte nicht genau, worauf Axe hinaus wollte, als er mit ihm in Richtung der Zellen ging, doch als sie den Vorraum betraten und schließlich vor den Gittern stehenblieben, war jede Ungewissheit verflogen. Der väterliche Ton, den Axe schließlich anschlug, ließ Zeke fast übel werden, aber er kotzte ihm nicht vor die Füße, sondern ließ es wortlos über sich ergehen, vermittelte ihm sogar den Eindruck, durch antrainierte Mimik, dass er sich von dem Lob geschmeichelt fühlte und war mehr als erleichtert, dass Axe nicht auf die Idee kam, ihm dabei zuzusehen, wie er seine Belohnung einheimste.

Als Axe ging und die Metalltür hinter ihm ins Schloß fiel, atmete er lautlos auf. Sein Blick ruhte auf dem Mädchen, dass sich an die Wand unter dem Fenster der Zelle drückte, als würde sich auf magische Weise dort eine Tür auftun und sie hindurchlassen oder als könnte sie durch diesen Druck, der Anspannung, die in ihrem Körper herrschte, diese einfach zum Einsturz bringen. Axe hatte ihm die Flasche mit dem Fusel in die Hand gedrückt, von der Zeke sowieso nichts trinken würde. Er trank nie, es vernebelte einem die Sinne und das war das Letzte, was er sich in dieser Welt leisten konnte. Und da waren sie wieder, diese Augen, er konnte seinen Blick nicht wirklich von ihnen lösen, als er die Tür quietschend aufschob und einen Schritt in die Zelle machte. Dann ließ er sich einfach in den Schneidersitz nieder, weiterhin ohne den Blick von ihr, von diesen Augen zu nehmen. "Willst Du was trinken?", er sprach weder zu laut, noch zu leise, so als würde er eine ganz normale Unterhaltung beginnen, vielleicht wie man es auf einem Schulball anfangen würde, wenn man mit seinem Date dort ankam und noch zu nervös war, um sie um den ersten Tanz zu bitten, doch unsicher wirkte er auch dabei nicht.






"Wäre es Dir lieber, ich wäre noch kleiner?", grinste er schließlich zu ihr hinunter und lockerte seine Umarmung etwas. "Ehrlich, ich hab meinen Knochen gesagt: Lasst den Scheiß, sonst bekommt Jersey irgendwann noch eine Genickstarre, wenn sie mit mir reden will! Aber denkst Du, sie haben auf mich gehört? Pustekuchen! Niemand will auf mich hören, es ist wahrlich eine Crux!" Er löste einen Arm von ihr, jedoch nur, um ihr eine Locke aus dem Gesicht zu streichen und sein Blick wurde wieder ernster, was jedoch nicht die Wärme daraus vertrieb. "Hast Du Deine Familie gefunden?"

Der kursive Teil ist ein Flashback ... aus dieser Zeit suche ich Leute!

@Jersey




⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
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your choice | 28 - open end Jahre alt | männlich | your choice | your choice - Traitors wäre natürlich sehr interessant

⸭ Beziehung zueinander ⸭

Zunächst erstmal Feinde, was daraus wird, wird man sehen!
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⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
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Du warst Mitglied des Trupps in Pennsylvania, dem Zeke sich unfreiwilliger Weise etwa fünf Monate nach Ausbruch der Seuche angeschlossen hat. Der Trupp bestand aus acht Männern und einer Frau und war von der schlimmsten Sorte an Plünderern, die man sich vorstellen kann. Axe, der Anführer, war ein manipulativer Psychopath, dem Alle gefallen wollten, er liebte es, Gefangene, sofern sie gemacht wurden, zu foltern und zu quälen. Bruce, genannt Brubaker, war sein Cousin, jenen hatte Zeke vor Beissern gerettet, weil er einfach noch zu viel Menschlichkeit inne hatte, als dass er einen Wehrlosen von den Beissern einfach zerfleischen lassen konnte. Als 'Dank' nahm dieser ihn mit, wo er von Axe vor die Wahl gestellt wurde, zu sterben oder der Truppe beizutreten. Zeke lebt noch, also kann man sich denken, welche Wahl er getroffen hatte. Er hing halt an seinem Leben, ist ihm ja auch irgendwie nicht zu verübeln. Cynthia war die einzige Frau des Trupps, Zeke hat nie rausgefunden, ob sie mit Axe und Brubaker verwandt war, aber sie stand unter deren Schutz, wer sich an ihr vergriff, unterschrieb sein Todesurteil. Sie war schon Ende 50, als Zeke zu dem Trupp stieß, sah zwar aus wie eine gütige Tante, aber das war sehr trügerisch, sie war genauso gefährlich wie die Cousins. Namentlich wurden noch Ford und Grant benannt, ob das nun die Nachnamen waren oder Spitznamen, wurde nie wirklich definiert. Zeke hatte schnell raus, wie er sich präsentieren musste, um am Leben zu bleiben, durch die Art wie er aufgewachsen war, fiel er schnell in die Routine zurück, zu der er konditioniert worden war. Er war ein 'guter, kleiner Soldat', den Axe schätzte, weil er weder trank noch so undiszpliniert wie die anderen Männer war, der ihn jedoch genau wie die Anderen unterschätzte.


Zitat
Zitat aus einem Post:

Die Männer waren in Feierlaune, wie jedes Mal, wenn sie von einem Überfall zurückkamen, ganz unabhängig davon, ob sie reiche Beute gemacht oder vielleicht ein Mitglied des Trupps verloren hatten. Die Raubzüge selbst waren das, woran sie sich aufgeilten, ihre Befriedigung zogen, sich mächtig und wertvoll vorkamen und Axe bestätigte sie darin. Er war ein guter Manipulator, der ihnen immer genau so viel 'Futter' gab, dass sie sich nicht gegen ihn wandten, sondern gierig auf die nächste Ration warteten. Wie Süchtige; er hatte sie abhängig von seinem 'Lob' gemacht; jeder von Ihnen wollte an erster Stelle in seinem Ansehen stehen.




Während eines Raubzuges wurden zwei Gefangene genommen, eine junge Frau und eine Teenagerin (Jersey), Letztere war der Grund und die Hilfe, die er benötigte, um diesem Trupp zu entkommen, denn alleine hätte er das nicht geschafft. Er hatte keine Schwierigkeiten damit, zu töten, das hatte er bereits getan, meist waren es Gnadenschüsse. Doch er verspürte keine Gewissensbisse, auch die Mitglieder des Trupps zu töten, um @Jersey und sich selbst am Leben zu erhalten und die Flucht zu ergreifen. Und irgendwann war es auch soweit, sie hatten genau geplant, alle Eventualitäten abgewägt und letztendlich gelang ihnen die Flucht, bei der Zeke auch einen Teil des Trupps tötete. Wen genau haben wir nie definiert, aber alle davon hat er sicherlich nicht ausschalten können. Jersey und er waren danach eine Weile gemeinsam unterwegs, bis sie durch eine Beisser-Attacke voneinander getrennt wurden und fast ein Jahr lang getrennte Wege gingen, bis sie sich in der Nähe von Washington D.C. zufällig wieder trafen und beschlossen, wieder gemeinsam zu reisen. Da Jersey ihre Familie suchte und sie in Washington D.C. vermutete, begleitete Zeke sie, zwar widerstrebend, aber er hätte sie nicht einfach wieder alleine gelassen. Aber auch dort wurden sie wieder getrennt und Zeke machte sich auf die Suche nach ihr, die ihn schließlich zu den Traitors führte. Und wieder war er in solch einem Trupp gelandet, dem er zuvor entflohen war, doch dieses Mal schloß er sich ihnen freiwillig an, um wieder an Jerseys' Seite zu sein. Er ist dort gerade erst angekommen und es wird sich noch zeigen, was geschehen wird.

Man hat sich also nicht im Guten voneinander getrennt, sondern versucht, sich gegenseitig zu töten, als man sich das letzte Mal gesehen hat. Egal, welchen Charakter Du nun von der Truppe übernehmen willst, denke daran, dass er kurz nach Ausbruch der Seuche in Pennsylvania war, vermutlich von dort stammte, die Stadt haben wir nie genauer definiert, aber es war keine Großstadt. Außerdem musst Du den Weg nach Washington D.C. einplanen, denn nach Ausbruch der Seuche konntest Du Dich ja nicht einfach ins nächste Flugzeug, den nächsten Bus oder die nächste Bahn setzen, um dort zu landen.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
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Das ist gänzlich Dir überlassen, sollte jedoch zum Alter passen.
Wenn es sich um Axe handelt, sollte das Alter jedoch bereits über 30 Jahre sein und Ford wurde als groß und grobschlächtig beschrieben.

⸭ Probepost? ⸭
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[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [ ]Ja, ein alter PP [x]Ja, ein Probeplay (wenn erwünscht) [ ]Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
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In meiner Schreibprobe kann man schon ein Bißchen etwas über den/die gesuchten Charakter/e erfahren. Ich habe es absichtlich offen gelassen, wer nun umgekommen ist oder nicht und wo er/sie letztendlich beheimatet ist/sind, denn selbst, wenn Zeke und der/die Gesuchte/n sich nicht demnächst über den Weg laufen, ist der Hintergrund des Gesuchs (meiner Meinung nach) ein guter Aufhänger für die Charaktererstellung. Außerdem denke ich, dass sicherlich auch mehr als einer aus dem Trupp überlebt haben kann, maximal würde ich jedoch an Drei denken. Vielleicht sind sie gemeinsam weitergezogen, nachdem Zeke und Jersey die Truppe dezimiert und den Stützpunkt demoliert haben, somit wäre das definitiv auch ein Gesuch für mehrere Leute oder auch einzelne Spieler, die unabhängig voneinander in Washington D.C. gelandet sind.

Ich bin ein entspannter, gemütlicher Poster. Mit mir kann man immer reden, ich bin kompromißbereit und vertrage auch Kritik, sofern sie konstruktiv ist. Ich achte jedoch sehr auf Realismus und selbst bei Axe, den ich als Psychopathen beschrieben habe, suche ich nach einem realistischen Menschen mit Stärken und Schwächen. Er soll vor Ausbruch der Seuche kein Massenmörder gewesen sein, aber die Seuche bringt wohl in jedem Menschen die schlimmsten Charaktereigenschaften, die man tief in sich begraben hatte, zum Vorschein. Es gelten schließlich nicht mehr die gesellschaftlichen Normen und Gesetze wie zuvor. Also bitte ich Euch darum, realistische Charaktere zu erschaffen, keine Massenmörder, Auftragskiller oder Ähnliches. Lasst sie vor Ausbruch der Seuche Polizisten, Farmer, LKW-Fahrer, Buchhalter, Ladenbesitzer oder Ähnliches gewesen sein, die sich durch die Umstände zu dem entwickelt haben, was sie dann geworden sind. Bei Axe kam Zeke der Gedanke, dass dieser vielleicht vorher Mitglied einer Miliz gewesen ist (einer ähnlich der, in der Zeke aufgewachsen ist, jedoch aus dem Staat Pennsylvania), aber das ist kein Muss. Vielleicht war er mal Soldat oder Polizist, aber das überlasse ich letztendlich Dir/Euch, wenngleich vermutlich Brubaker, der Cousin, dann ebenfalls Mitglied der Miliz gewesen ist.

Für Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, wenn es noch Unklarheiten geben sollte oder Ihr Input braucht, wie sich das nun Alles gestaltet hat in dem Trüppchen, deren Mitglied/er Du/Ihr warst/ward. Ansonsten würde ich mich einfach freuen, falls Jemand Lust auf einen Charakter dieser Art hat und darauf, Dich/Euch in unserem schönen Forum begrüßen zu dürfen.









"Naaa, Lust auf eine Runde Skifahren?"



Raphael Black und Eleanor Johan Black finden das gut.
Eleanor Johan Black ist entzückt.
zuletzt bearbeitet 16.11.2019 22:46 | nach oben springen

#3

RE: || Sonstiges ||

in Gesuche 2020 08.12.2019 20:47
von Daniel Canvas (gelöscht)
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⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
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Daniel Clayton Canvas, auch Atlas genannt | 27 Jahre alt | Hacker | Einzelgänger | Rami Malek

⸭ Meine Geschichte ⸭
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Kennt ihr das, wenn man ohne Mitspracherecht weggeschickt wird? Wenn man einfach weggegeben wird, weil man ungewollt war oder jemand sich nicht um einen sorgen konnte? So begann auf jeden Fall die außergewöhnliche Geschichte von Daniel Clayton Canvas. Am 17.04.1990 begann die Reise für Daniel und führte ihn schon nach wenigen Wochen in ein Kinderheim. Was mit danach mit seinen Eltern geschah, interessierte Daniel überhaupt nicht. Er war nur ständig auf seine Ziele fokussiert und scherte sich kaum um andere Menschen. Ja, so ein Heim war nichts Schönes. Vor allem wenn man unfassbar schlau, aber dafür ziemlich nervig war und keine Freunde hatte, nicht, dass er welche brauchte. Daniel hielt sich gerne aus Sachen heraus, zumindest offiziell. Er konnte gut manipulieren und argumentieren. Er konnte die Worte anderer nehmen, sie zurechtdrehen und dann gegen sie verwenden. Sein Vokabular war durch die ganzen literarischen Werke, die er gelesen hatte, auf einem hervorragenden Stand. Schon im Alter von viereinhalb konnte er lesen und einfache Mathematik anwenden. Sein IQ lag weit über dem Durchschnitt. Das sagten auf jeden Fall die Professoren und Psychologen, als sie ihn im Alter von zehn getestet hatten. Er galt schon in der Elementary School als vielversprechendes Genie. Auch wenn viele ihn bewunderten und mit ihm zu tun haben wollten, war Daniel lieber allein und arbeitete im Geheimen. Erst, wenn er sie brauchen konnte, ging er auf sie zu. Mit zwölf Jahren ging er auch schon die Zeitungen austragen, um sich ein Jahr später einen Computer kaufen zu können. Wenn es was gab, was Daniel liebte, dann waren es Zahlen und Codes. Er hatte sich auch schon lange für IT-Abläufe und Datenbanken interessiert, da sie ziemlich komplex sein konnten. Er verschlüsselte gerne Botschaften und erstellte Rätsel. Er nahm zum Beispiel auch gerne die Wertgegenstände der anderen Heimkinder und machte es so, dass sie erst einen Code knacken mussten, um sie wiederzubekommen. Auch wenn die Kinder zu den Pflegern gingen, rückte Daniel nicht damit heraus, bis sie es schafften, und musste dabei zusehen, wie sie ihm Sachen weggenommen wurden. Da gab es aber zwei Dinge, mit denen die Pfleger nicht rechneten. Erstens, Daniel hätte locker wieder an die Sachen drankommen können und zweitens, bewahrte der kleine Daniel seine wertvollen Sachen ganz woanders auf. Er war jeden Tag in diesem geheimen und freistehenden Raum. Komischerweise war der einzige Zugang über das Dach und durch eine Falltüre, die er auch noch zusätzlich gesichert hatte. Natürlich musste er über Baugerüste, um ins Haus zu kommen. Das Haus war schon eine langjährige Baustelle gewesen. Warum es noch da stand, war ihm ein Rätsel. In dem Raum stand auch sein Computer, ein Waschbecken und viele Regale. Strom bezog er aus dem Generator von den Arbeitern, der eigentlich dafür da war, um die ganz Baustellenbeleuchtung zum Leuchten zu bringen. Später zapfte er den Strom von anderen Häusern an, was für ihn, der sich selbst als überlegen fand, doch schon sehr anstrengend und zeitintensiv war, aber dennoch klappte es. Internet zapfte er natürlich auch von den umliegenden Häusern an. Ihren WLAN-Router zu hacken war keine Kunst. Die Tür in dem Raum war aus irgendwelchen Gründen zugemauert worden. Es gab auch keine Fenster. Daniel konnte nur anhand der Uhr sehen, wieviel Uhr es war. Das war sehr wichtig, denn er musste immer Punkt acht Uhr abends zuhause sein. Er hätte es nicht eingehalten, hätten die Leute nicht das letzte Mal die Polizei gerufen und ihm Hausarrest erteilt, als er sich nach Mitternacht ins Heim schlich und am darauffolgenden Morgen aus dem Schlaf geschrien wurde. So vergingen die Jahre. Gute Noten folgten seinem anteilslosen Sozialverhalten. In der Schule war er echt nur um zuzuhören. Er sagte aber noch so viel, so dass seine Noten auf der eins blieben. Denn lernen beziehungsweise wissen, konnte er gut. Da es ihm mehr Geld einbrachte, gab er das Zeitungsaustragen auf und gab dann Nachhilfe. Und da er in so ziemlich allen Fächern sehr gute Noten hatte, war das auch keine große Sache. Das Einzige, was ihm daran nicht gefiel, waren diese vielen Worte, die gewechselt wurden, und dass die meisten Leute, die bei ihm Nachhilfe nahmen inkompetent oder total dumm waren. Dann sah er immer augenrollend auf die Uhr und machte nebenbei noch etwas Anderes. Die Zeit verging weiter. Daniel hatte immer noch keine Freunde und arbeitete nach der Schule noch in einem Kino in Washington. Er sammelte damit und mit dem Geld von den Nachhilfestunden viel Geld an und machte damit den Führerschein. Er war zu dem Zeitpunkt sechzehn Jahre alt. Er hatte sich schon zwei Jahre früher in verschiedenste Datenbanken von Unternehmen gehackt und dadurch auch den Gefallen am Hacken gefunden. Es passte perfekt zu ihm. Seine Überlegenheit kam da vollständig zur Geltung. Es machte Spaß, die Konten der Leute zu hacken und ihnen zu schreiben, wie einfach es doch war, sie zu hacken. Daniel verwischte seine Spuren danach natürlich wieder komplett. Einige Male wäre er schon beinahe aufgeflogen, aber bei jedem weiteren Hackvorgang wird es immer leichter, Fehler zu vermeiden. Mit den Jahren wurde ja auch die Technik besser, was zudem auch ungemein half. Er beendete mit sechszehn die Highschool, da er zwei Jahre übersprungen hatte. Er war der Klassenbeste und nahm auch bei vielen Wettbewerben teil. Er gewann die meisten, was ihm noch mehr Geld bescherte. Ihm wurde auch von so ziemlich jedem Honig um den Mund geschmiert. Gefühlt jeder warb um das junge Genie. Es war so penetrant und offensichtlich. Daniel hatte es schon immer geliebt, gefragt zu sein, im Rampenlicht zu stehen. Und da war. Er hatte einen erstklassigen Highschool-Abschluss und eine große Auswahl an Stipendien. Er ging diese mehrmals in seinem Geheimraum durch und zerriss diese letztendlich. Es stellte sich als eine gute Entscheidung heraus. Für Partys und den anderen Kram hatte er nicht wirklich Zeit. Es war aber auch nicht so, als würde es ihm fehlen. Er war ein Außenseiter, der alle Leute um ihn herum, passiv wie Dreck behandelte. Sie waren alle schlechter, als er. Und dennoch hielt er seine Klappe. Daniel war schon immer eher ein theoretischer Typ gewesen und da er eh fast die ganze Zeit am Computer war, hatte er auch keine Zeit, etwas in körperlicher Hinsicht zu tun. Nicht, dass er darauf Lust gehabt hätte.
Mittlerweile war er aus dem Heim gezogen, da er volljährig geworden war. Die Wohnung in Washington D.C, in die er dann zog, war ziemlich leer. Daniel hatte nur das Nötigste geholt, auch wenn er nun in einem anderen Bundesstaat lebte. Portland, Maine, war ihm zu langweilig gewesen, also war es die Reise nach Virginia schon wert gewesen. Er hatte fast das ganze Geld für den Computer, Hard- und Software ausgegeben, was schon unfassbar viel Asche gewesen war. Er jobbte nebenbei noch in einem Laden, der gut zahlte. Wodurch er aber hauptsächlich Geld verdiente, war das Hacken. Er bot sich im Internet als Hacker an und benutzte seinen langjährigen Hackernamen Atlas. Der Deckname passte einfach zu gut zu ihm. Der Riese, der den Himmel auf seiner Schulter trug und somit die Verantwortung für die Erde hatte. Den letzten Teil interpretierte er selbst so, dass er die Verantwortung für die Erde haben könnte, wenn er sie nur wollen würde. Er erpresste zudem Firmen und Personen. Und das machte er natürlich total verschlüsselt. So begann der Aufstieg von Atlas. Ungefähr zwei Jahre hackte er sich durch die Gegend und bekam dafür verschlüsselt Geld, während er nebenbei immer noch für kleines Geld jobbte. Mit zwanzig Jahren hatte er schon fast zweihunderttausend Dollar auf seinem Konto. Nie wurde er erwischt und dafür stand auch der Name Atlas. Daniels Ausrüstung wurde immer besser, auch wenn ihn viele Professoren und Firmenchefs ansprachen und darüber verwundert waren, dass er nicht studierte oder etwas Größeres anfing. Daniel hatte aber halt andere Pläne. Der Markt für Informationen wurde immer größer und für einen guten Hacker war es das Paradies. Viele Unternehmen bezahlten gutes Geld für jede Adresse, die sie mit Werbung überfluten konnten. Als Hacker musste man keine Banküberfälle planen oder irgendeinen anderen Quatsch. Der Einundzwanzigjährige wusste mit der Zeit, wo er zuschlagen musste und konnte auch einige Algorithmen erstellen, die potenzielle Opfer heraussuchten. Mit den Jahren wurde Daniel natürlich auch erfahrener und wurde quasi unsichtbar Nebenbei nahm er noch Schusstraining mit einem Scharfschützengewehr. Das tat er, weil er sie Präzision dieser Waffen liebte. Sie repräsentierten ihn. Er war präzise und tödlich für jedes System. Jetzt aber weiter im Text. Natürlich gab es aber noch Sachen, an die er sich nicht herantraute. Er war fünfundzwanzig, als er schließlich doch versuchte, Staatsdatenbanken zu hacken und mit dem FBI schließlich einen ebenbürtigen und sogar überlegenden Gegner fand. Er war zwar erfolgreich und bekam das Geld für die Informationen, aber wurde dann endgültig erfasst und zur Zielscheibe. Das FBI hatte selbst sehr viele hochkarätige Hacker und Experten. Daniel hatte natürlich vollstes Vertrauen in seine Verschlüsselungen gehabt und hätte nie gedacht, dass er auffliegt. Und so wurde seine Wohnung gestürmt. Daniel wurde vorerst gefangen genommen und dann erpresst. Das FBI schlug ihm einen Deal vor. Er sollte für sie hacken und dafür nicht gefangen genommen werden. Daniel hatte keine andere Wahl, als einzuschlagen. Er hatte vor seiner Gefangennahme aber das viele Geld, das er hatte, auf einem Konto in der Schweiz verfrachtet. Natürlich auch verschlüsselt und auf anderen Namen. Das Geld würde er aber nie mehr wiedersehen, da er ab da an in den Klauen des FBIs war. Er hatte vorher durch seine Systeme eine Nachricht bekommen, dass seine Codes entschlüsselt worden waren und hatte sich abgesichert. Daniel wurde dann ins J. Edgar Hoover FBI Building in Washington, D.C. gebracht und dort quasi mit einem kontrollierten Computer eingesperrt. Tag und Nacht war er von Mitarbeitern des FBIs umgeben. Dort war auch eine Frau, die auch sehr intelligent war. Sie betreute ihn und sprach auch oft mit ihm. Er sprach auch recht gerne mit ihr, obwohl er genau wusste, dass sie nur hier war, weil sie dafür bezahlt wurde. Daniel wollte auch nichts von ihr. In solchen Themen war er nie wirklich bewandert gewesen, da würde er jetzt auch nicht wegen ihr mit anfangen. Deshalb entspannte er sich einfach nur und tat, was das FBI von ihm verlangte. Es war Herbst und zwei Jahre später, als er fliehen konnte. Es war eher so, dass die FBI-Mitarbeiter ihn rausließen. Daniel war natürlich total verwirrt, naja, bis er aus dem Fenster sah und wortwörtlich sah, wie die Welt brannte. Die anderen Leute riefen alle in Panik durcheinander. Er hörte daraus, dass es irgendeinen Ausbruch gegeben haben musste und jetzt überall sogenannte Zombies rumliefen. Daniel nannte sie aber nicht so, weil der Name ´Zombie` fiktiv war und außerdem waren diese ja in dieser Hinsicht auch schlimmer als ihre virtuellen Abbilder…so ungefähr jedenfalls. Von der Frau, die ihn betreute, war auch nichts zu sehen. Er hatte aber nicht viel zu überlegen, da ihm direkt eine M16 in die Hand gedrückt wurde. Auf einmal sollte er das Gebäude verteidigen. Daniel brauchte nicht lange, um zu kapieren, dass er hier rausmusste. Der Weg nach unten war unmöglich. Anscheinend war schon die Eingangshalle überrannt wurden. Es fiel ihm bei dem Gedanken schwer, einen ruhigen Kopf zu behalten. Er rannte nun die Etagen hoch und sah sich nach einem Notfallplan um. Es musste doch etwas geben, dass ihm zur Flucht verhelfen konnte. Dann sah er die Lösung. Es war eine dumme Lösung, aber ihm blieb nichts Anderes übrig. Daniel hatte nämlich den Schrank mit Reservefallschirmen gefunden. Trotz seiner Höhenangst musste er das tun. Er nahm sich noch die Zeit, um sich die Bedienungsanleitung auf dem Schrank durchzulesen und riss diese einfach ab, um sie mitzunehmen. Er rannte auf das Dach des Gebäudes, auf dem sonst wahrscheinlich auch ein Helikopter stand, bei dessen Benutzung er ohne Training wahrscheinlich abgestürzt wäre, und legte sich den Fallschirm an. Immer noch schrien alle. Er musste zu seinem Geheimversteck nach Acostia und die Richtung wusste er soweit. Das war so verrückt. Er legte die Finger an die Stirn und atmete tief durch, während die Leute nun schon aufs Dach gerannt kamen. Im nächsten Atemzug sprang er und öffnete nach ein paar Metern direkt den Fallschirm, um noch möglichst weit gleiten zu können. Daniel musste ja nur zum nächsten Dach kommen und dort dann irgendwie runterkommen. Diese irrsinnige Idee war sogar erfolgreich und er landete wenig später. Dann musste er kurz wieder auf die Situation klarkommen. Er verließ das Gebäude ein wenig später und schlich durch die Gassen.

Irgendwie konnte Daniel sich durch die Stadt schlagen, um sich dann noch die Sachen aus seinem geheimen Versteck in Acostia zu holen. Er hatte dort Proviant für ein Jahr aufgestaut. Es lag immer noch alles da, als er mit einer seiner Passwörter dort hineinkam. Es war eine kleine Garage, in der sein schwarzer Ford Mustang mit weißen Streifen stand. Er hatte alle wertvollen Dinge dort hingebracht, bevor die Leute vom FBI seine Wohnung stürmten. Es war sein Notfallplan gewesen. Es hatte etwas Gutes an sich, dass etwas während seiner Hackangriffe schiefgegangen war. Zum Glück hatte er noch einen Stromgenerator für alle Fälle hier drin, sonst wäre er total am Arsch gewesen. Damit konnte er auch noch seinen Computer anschmeißen und auf die europäischen Internetserver zugreifen, da sich die amerikanischen langsam verabschiedeten. Es herrschte überall Panik und Quarantäne. Nichts kam mehr aus Amerika raus. Die Regierung der Vereinigten Staaten ging auch langsam unter. Daniel packte auch alles in sein Auto. Seinen Computer ließ er aber dort stehen. Er würde Daniel nicht mehr helfen. Den kleinen Stromgenerator und die zwei vollen Benzinkanister dafür, nahm er aber mit. Decke und Kissen lagen ebenfalls schon im Kofferraum. Unter diesen lag eine Remington 700 samt Zielfernrohr und vier Magazinen. Die Lebensmittel, Dosensuppen und vierdutzend Flaschen Apfelschorle lagen in einem großen Kühlschrank. Die Miete und die Stromkosten für die Garage hatte er immer unter der Hand bezahlt, also konnte das FBI nichts davon wissen. In dieser Garage blieb er auch die nächsten zwei Jahre. Er durchkämmte zwischendurch die Gegend und mied noch Hauptstraßen. Daniel plünderte immer sehr geplant und dann immer groß, damit er für lange Zeit durchkam. Es klappte bis auf ein paar brenzlige Situationen. Es liefen mit der Zeit immer mehr Plünderer herum, die genauso skrupellos wie Daniel waren und dennoch fand nie jemand sein Versteck. Die Garage war aber auch in einer versteckten Gasse und das Garagentor ging auch nicht so leicht auf. Die Öffnung per Passwort hatte er ausgeschaltet, da der Strom wahrscheinlich später ausging. Und sein M16 und die Remington 700 waren eine sehr gute Absicherung. Und so kam er auch durch. Bis jetzt natürlich. Als Einzelgänger fungierte er am besten und das sollte auch so bleiben. Mittlerweile wurde aber auch recht einsam und dachte…ja, er dachte an die Frau, die er während seines Arrests beim FBI als seine Betreuerin kennen und fast sogar mögen gelernt hatte. Aber wie wahrscheinlich war es überhaupt, dass ausgerechnet sie überlebt hatte? Das Gebäude war überrannt wurden und Daniel hätte ohne Fallschirm wahrscheinlich gar nicht überlebt.



⸭ So schreibe ich... ⸭
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Auf Anfrage



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
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Your choice | 26-35 Jahre alt | weiblich | FBI-Agentin | am besten wäre, dass sie eine Einzelgängerin ist, wäre aber auch eventuell für deine Ideen offen

⸭ Beziehung zueinander ⸭
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Du warst meine Ansprechpartnerin in Isolationshaft bei der FBI. Du warst paarmal am Tag bei mir in der Zelle und hast mit mir auch gut mal ein paar Stunden lang gesprochen. Du wurdest dafür natürlich bezahlt. Ob du dann später gerne zu Daniel gekommen bist oder nicht, ist deine Sache. Daniel denkt mittlerweile sehr oft an sie; also sie war schon etwas Besonderes für ihn. Du warst die erste Person, die Daniel gefiel. Von deinem Intellekt, deiner Sprache. Und du warst taff. Auf seine Aussagen, die abfällig auf dich bezogen waren, warst du immer trotzig. Nach einer Zeit wusste Daniel ungefähr, wann sie immer seine Zelle betreten musste und freute sich irgendwie schon drauf.

⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
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Wir haben uns während meiner Isolationshaft im FBI-Hauptquartier in Washington D.C. kennengelernt. Du warst mein sogenannter Vormund und hast mich oft psychologisch analysiert, worauf ich nie wirklich Lust hatte und sarkastisch abgeblockt habe. Nach sehr vielen deiner Anläufe ging es mal nicht um Psychologie und ich redete normal mit dir. Ich wurde natürlich schnell wieder verletzend und sarkastisch, aber im Grunde war das der Anfang für den Respekt, den ich dir gegenüber empfand. Daniel respektierte keinen Menschen wirklich, bis auf den Menschen, mit dem er am meisten gesprochen hatte: Dir. Er respektierte dich jedenfalls so sehr, dass er die ganzen blöden Sprüche ließ. Er wusste ja auch, wie hart ihn seine Betreuerin kontern könnte. Und so ging es knapp zwei Jahre lang, bis es zum Ausbruch kam und die Untoten das Gebäude erreichten. Daniel floh geradeso noch übers Dach. Er hatte XYZ an diesem Tag nicht gesehen und wusste nicht, was mit ihr passiert war. Er wusste nicht mal, ob sie an diesem Tag bei der Arbeit war oder ob sie etwas Anderes zu tun hatte. Wenn sie im Gebäude war müsste es natürlich eine gute Begründung geben, wie sie das überlebt hatte. Das Gebäude wurde nämlich überrannt. Wie es zu ihrem Wiedersehen kommt, kann man dann ja später entscheiden



⸭ Avatarvorschläge ⸭
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Das sind ein paar Vorschläge. Du kannst natürlich auch einen vorschlagen, aber ich behalte mir das Vetorecht vor

Brie Larson


Lucy Boynton


Natalie Dormer



⸭ Probepost? ⸭
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[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

Ein Post aus der Sicht der Person wäre mir aber am Liebsten, weil die Person schon passen muss. Natürlich reicht aber auch ein alter Post.


⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
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Wenn du das hier liest, hast du bis hierhin gelesen (was eine Überraschung ), was mich natürlich freut, und interessierst dich scheinbar für das Gesuch. Also noch die letzten Worte. Für mich ist es wichtig, dass du den Charakter auch wirklich gerne spielen möchtest und nicht direkt wieder gehst. Das würde mir auch sehr für den Chara leidtun. Daniel ist ein schwieriger Zeitgenosse, der sowas wie Freundschaft und Vertrauen nicht wirklich kennt. Für mich ist so ein Chara auch eine Premiere. Er wird aber nach einer längeren Zeit etwas nachgeben. Wieweit hängt von der Beziehung zwischen den beiden ab. Du könntest den Charakter auch so facettenreich wie möglich playen. Drama und Tragik gehören natürlich dazu. Ob Tragik etc vorkommt kannst du aber entscheiden. Hauptsache, du hast Spaß an dem Chara und schreibst ihn mit Leidenschaft. Ich denke mal, dass es zwischen den beiden zu einer Freundschaft kommt. Alle anderen Dinge könnten sich entwickeln, je nachdem wie es läuft. Bin für alles offen. Die Rechtschreibung sollte schon verständlich sein, aber da bin ich sehr kulant. Gosh, ich hoffe, das ist nicht unfreundlich formuliert. Was mir auch noch wichtig ist, dass du relativ bis sehr aktiv bist, also wie du kannst. Wenn du mal verhindert sein solltest, verstehe ich das natürlich vollkommen in Ordnung Ich freue mich schon auf dich


zuletzt bearbeitet 13.12.2019 08:09 | nach oben springen

#4

RE: || Sonstiges ||

in Gesuche 2020 11.02.2020 19:33
von Darcy Robins | 191 Beiträge | 473 Punkte
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Kolonie Hotel


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
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Darcy Brea Robins | 18 Jahre alt | Schülerin | Hotel | Danielle Campbell

⸭ Meine Geschichte ⸭
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Das ist nur ein Ausschnitt, der Rest wird mittels Tagebucheinträgen auf dem Profil fest gehalten und ist dort nach zu lesen

Ein Heißer Sommertag. Während die meisten wohl ihren Tag am See oder im Schwimmbad verbrachten, sich die Sonne auf die Haut schienen ließen oder mit einem Eis im Schatten entspannten, herrschte im Kreisssaal des großen Krankenhauses eine Gespenstische Stille. Bis das erste Schreien und Schnappen nach Luft die Stille zerbrach...



Aber sind wir mal ehrlich, das ist doch der langweilige Teil und niemand - wirklich niemand - würde dich jemals fragen 'Und? Wie war deine Geburt so?' Ich erzähle euch lieber von der Zeit an die ich mich selbst auch erinnern kann und die nicht unbedingt nur aus Schlafen, Essen und in die Windel machen bestanden hat.
Meine Kindheit und Jugend verlief so wie man es aus den ganzen Filmen so kannte. Liebende Eltern, Geschwister, Ein Haus und ein Hund, wir haben gelebt wie man es aus einem Bilderbuch kennt. Ich wurde ständig von Erfolg begleitet, bekam es von meiner Familie aber auch nicht anders vor gelebt. Erfolgreiche Eltern, Erfolgreiche Geschwister, was wäre es für ein bild wenn ich nicht auch Erfolgreich in irgendwas wäre? Ja genau! ein absolut gestörtes. Mit Sechs Jahren, quasi zum ersten Schultag bekam ich von meinen Eltern einen Traum erfüllt, Ballettstunden. Oft hatte ich Stunden damit verbracht mein Rosarotes Zimmer mit Postern zu Pflastern, in meinem Zimmer selbst zur Klassischen Musik zu 'Tanzen' oder mir endlos viele Videos im Internet an zu sehen wie andere Tanzten. Dieses Hobby begleitete mich quasi meine ganze Kindheit, sogar bis in die Jugend bin ich meinem Hobby treu geblieben. In der High School haben aber scheinbar wichtigere dinge mein Junges Leben bestimmt. Ich bemühte mich dazu zu gehören, hatte mir einen begehrten Platz bei den Cheerleadern gesichert und war extrem schnell durch das 'Teenie Zicken' Raster gefallen. Ich hatte mich viel von meinen neuen Freundinnen beeinflussen lassen, war immer weniger ich selbst und sogar zuhause wurde aus dem lieben Mädchen ein absolut rebellischer Teenie der lieber auf Partys ging anstatt zu lernen. Ich raubte meinen Eltern also nicht nur alle Nerven, sondern fraß ihnen auch noch alle haare vom Kopf. Ich brauchte immer das neueste und das beste um in der Schule mit halten zu können, um nicht bei den unbeliebten Kids am Tisch zu landen. Es kam aber völlig anders, als ich es geplant hatte.
Das erste einschneidende Erlebnis in meiner Laufbahn beruhte auf der Tatsache das ich einen Jungen gedated hatte von dem meine Beste Freundin auch was wollte. Da wurde mir ziemlich schnell bewiesen wie schnell ein Teenie dein Leben zerstören konnte, wenn er Loyales Fußfolk hatte. In der Schule verbreitete sich ihre Erfundene Geschichte wie ein Lauffeuer, natürlich waren alle Schüler fest davon überzeugt sie würde die Wahrheit sagen und stießen mich mit den absurdesten Bezeichnungen überall aus. Ich verlor meinen Posten im Cheerleader Team, meinen Posten als beliebtes Mädchen und ganz schnell wurde meine damalige größte Angst wahr, ich saß völlig alleine ohne Freunde am Tisch und nicht einmal die Loser wollten etwas mit mir zu tuen haben. Mobbing war von da an ein riesiges Thema in meiner Schulzeit und es verging kein Tag für mich an dem sie mir nicht das Leben schwer gemacht hatte. Vermutlich war die Einsamkeit die mich zu dem Lebensabschnitt begleitet hatte der Auslöser dafür, das ich mich wieder dem Tanzen zu gewendet hatte. Dieses mal allerdings kein Ballett mehr, sondern Contemporary. Irgendwie Schlug ich mich dann - auch mit der Hilfe meiner Geschwister - irgendwie durch die Schulzeit.

Sechzehn Jahre nach meiner Geburt und vielen Hochs und Tiefs in meinem Leben, hatte ich einen Entschluss gefasst! Es war Zeit für mich aus meinem Alltag aus zu brechen. Sogar wie ich das anstellen wollte war mir klar. Ein Austauschjahr! Raus aus dieser grantigen Schule mit allen Menschen die ich nicht mochte, rein in ein Jahr voller neuer Leute und Abenteuer. Ich hatte mich also beworben und auch nicht sehr viel später lag schon eine zusage in unserem Briefkasten. Ich war total aufgeregt gewesen als ich den Briefumschlag, in dem stand wohin es für mich ging, aufgerissen hatte. Zu meiner Ernüchterung ging es für mich allerdings nicht wie ich es mir gewünscht hatte irgendwo hin ans Meer, Kalifornien oder so... sondern nach Washington. Einerseits freute ich mich natürlich, andererseits war ich Enttäuscht. Aus dem tiefsten Norwegen sollte es für mich also nur nach Washington gehen. Selbstverständlich war nur hier wohl relativ. So eine Chance würde ich definitiv nicht wieder bekommen. Also hieß es in meiner Heimat abschied nehmen und dann auf in ein Jahr voller neuer Einflüsse.
Mit meiner Gastfamilie hatte ich bereits im voraus schon Kontakt gehabt, sie hatten selbst Kinder. Eine Tochter in meinem Alter, und einen Sohn der gerade zwölf geworden war. Ein Jahr lang also tauchte ich in ein neues Leben ein, unter Leuten die mich nicht kannten und völlig unvoreingenommen waren.

Es war ein völlig normaler Abend.
Ich machte in meinem Zimmer meine Schulaufgaben, mein Gastvater war zuhause und der Rest der Familie war für das Wochenende zu den Großeltern gereist, nur wir waren hier geblieben. Ich hing also mit meiner Nase in den Büchern, versuchte irgendwie den Stoff in mein Hirn zu prügeln, als mich ein Markerschütternder Schrei erreichte. Völlig geistesgegenwärtig warf ich mein Schulbuch vor mich auf die Matratze, eilte die Treppen runter und da bot sich mir ein Bild wie aus einem Horrorfilm. Der Labrador der Familie stolperte an mir vorbei die Stiegen die ich eben runter gekommen war nach oben und ich stand da, wie eingefroren, am ende der Treppe. Der Nachbar, der eben noch über meinem Gastvater hing bemerkte mich erst jetzt. Sein Gesicht, seine Klamotten, völlig mit Blut verschmiert. Rein gekommen war er vermutlich durch die offen stehende Terrasse. Als er auf mich zu ging, ging ich rückwärts. Ich stolperte über die kleine Stufe die in die Küche führte, landete auf meinem Hintern und robbte rückwärts bis ich von den Schränken aufgehalten wurde, blickte dem Tot ins Auge. Wie aus dem nichts aber schlug ihn irgendwer zu Boden und der Leblose Köper landete auf den Küchenfliesen, siffte diese voll.
Ich blickte in das Gesicht eines Fremden, der gleichzeitig aber der war der mich wohl vor einem größeren Übel bewahrt hatte. Er hinterließ mir Anweisungen, bevor er wieder aus dem Raum verschwand und ich mich aufrappelte um diesen nach zu gehen. Ich war verwirrt und ziemlich perplex. Rappelte mich aber auf und eilte dem Herrn nach, der gerade dabei war den Leblosen Körper meines Vaters in den garten zu ziehen und die Tür zu schließen. Ich kannte ihn nicht, war ihm aber behilflich. Später, lies ich mir erklären was hier gerade passierte. Lange bleiben wollte er allerdings nicht und so hatten wir beschlossen das Haus nach ein paar Tagen mit dem nötigsten zu verlassen.
Mit gepackten Taschen streiften wir ein paar Tage alleine durch die Straßen, übernachteten in Verlassenen Häusern und trafen so auch auf andere überlebende mit denen wir uns zusammen geschlossen hatten. Nach weiteren Tagen umherstreifens zu Fuß und mit Autos die wir gefunden hatten, endete unsere Reise an einem alten Trailerpark den wir zu unserem Trailerparkt gemacht hatten. Die Zäune in stand gesetzt, die Trailer auf Vordermann gebracht wollten wir hier allen eine Zuflucht bieten die eine suchten. Monate später aber, wurde unser eigenes kleines Reich von einer Herde Beißer überrannt und platt gemacht. Die die ihnen nicht zum Opfer gefallen waren, waren geflohen und unsere Gruppe wurde getrennt.
Einige Tage streifte ich ziellos umher, bis mich eine Gruppe von anderen Leuten aufgelesen hatte und mich irgendwo hin mit nahm, was sie Kolonie nannten.




⸭ So schreibe ich... ⸭
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Ein völlig normaler Tag, in einer völlig normalen Woche. Naja, Apokalypse-Normal halt. Seit ich meinen MP3 Player mal leer gehört hatte, wurde das teil mal komplett zurück gesetzt, Datum und Uhrzeit waren weg. Das einzige was ich noch wusste war wann es Tag und wann es Nacht war. Mein Tag lief meistens gleich ab. Aufstehen, mein Zimmer aufräumen in dem ich hauste und anschließend mit dem Hund Aiko nach draußen gehen den ich ganz zu Anfang der Apokalypse aus einem Zwinger in einem Hinterhof befreit hatte. Er ist ein richtiges Miststück. Aber wenn man nett zu ihm ist, ist er auch nett zurück. Gestreichelt werden will er nicht wirklich, aber er ist auf jedem Fall eine Lebensversicherung wenn es darum geht das ich mal wieder mit voller Lautstärke auf den Ohren Musik höre und irgendwas passiert. Ich hatte ihn nach meinem Spaziergang also wieder in meinem Zimmer abgeliefert, mich um ihn gekümmert und es dann anschließend wieder verlassen. " Bis später. " verabschiedete ich mich von dem Köter von dem ich mich nicht trennen konnte und sperrte meine Zimmertüre an der so ein 90iger Jahre Dangerzone! Betreten auf eigene Gefahr! Sticker mit Tarnmuster klebte, hinter mir ab. Meine Arbeit hatte ich schon getan, so blieb mir nichts anderes übrig als die Zeit irgendwie anders tot zu schlagen bis ich wieder schlafen gehen konnte.

Ich stopfte mir also meine weißen Kopfhörer in die Ohren und zog mir die Graue Kapuze über den Kopf und machte mich los. Bereits im Flur fiel mir der Schlacksige Kerl auf, der sich in den letzten Tagen öfter zu mir gesellt hatte und aus Höflichkeit und vielleicht auch weil ich ihn ein wenig mochte lächelte ich ihn freundlich an als ich vorbei zur Treppe ging. Plötzlich aber zog der Rothaarige an mir vorbei und blieb ziemlich genau vor mir auf der Treppe stehen. Ich legte einen abrupten stop auf der Stufe hin und schnaufte jetzt schon genervt, als ich mir die Kopfhörer aus denen laut Panic! At The Disco zu hören war. " Hey. " Antwortete ich ihm knapp, wollte mich dann links am Geländer vorbei drücken, allerdings kam er mir zuvor und blockierte das Geländer, das sich laut knarzend bemerkbar machte. Als er wieder das Wort an sich nahm, runzelte ich mit einem amüsierten grinsen auf den Lippen die Stirn. " Das sagt man so.. ja. " Ich schüttelte mit einem sachte den Kopf, streifte mir die Kapuze vom Kopf und hörte dem Mann weiter zu. Zombiegolf? Ich wusste das er früher mal Golfer war, das hatte er mir bereits mal erzählt. " Zombiegolf? Du willst mich doch nur abziehen.. gibs zu! " Ich konnte nicht mal Minigolf spielen.. und da wahren die Bahnen meistens mit einem Zaun umrandet das der Ball definitiv irgendwann mal in dem blöden Loch landen würde, eben nur nicht bei mir. " Wobei ich bei Shoppen und durch Washington Brettern wieder dabei wäre.. aber dann nur mit nem schicken Sportwagen. " wand ich mit einem Typischen Darcy Grinsen ein. Als er mir den USB Stick unter die Nase hielt, konnte ich wohl nicht mehr anders.. oder? Wer konnte bei so vielen Angeboten noch ablehnen? Alles war er vor geschlagen hatte war 1000x besser als hier zu versauern. " We can dance until we die.. you and i.. we'll be young forever! " stimmte ich etwas leiser und mit einem schmunzeln den erst besten Song an der mir in den Sinn kam.
Ich wusste nicht was ich an Ezra so toll fand, sicher war es seine Art wie er mit seinen Mitmenschen um ging. So eine Herzliche und Aufgeschlossene Art kam einem mittlerweile selten unter. Grade mir, wo ich doch andere Menschen eigentlich so gut es ging mied, tat das absolut gut zwischenmenschlich nicht total zu verkrüppeln.
Schließlich packte ich das Handgelenk des Mannes, zog ihn die ersten beiden Stufen mit, lies ihn dann aber wieder los und ging schon mal vor. Am ende der Treppe drehte ich mich um und sah ihn an. " Worauf wartest du noch? Wir sollten keine Zeit verlieren. " rief ich zu ihm hoch, konnte nicht anders als zu grinsen. " Und denk' ja nicht ich hätte dein Angebot mit den Fingernägeln vergessen! "[/b][/style]




⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
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Ich habe dich Tucker genannt, du darfst dir aber jeden namen geben den du willst. | 28 - 38 Jahre | Männlich | deine Wahl | deine Wahl

⸭ Beziehung zueinander ⸭
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Ganz simpel, du hast mich nach dem Ausbruch der Apokalypse gekidnappt weil ich ziemlich genau wie deine Schwester aussehe die verschwunden oder tot ist.




⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
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11th of April 2017 - 29th of August 2017
Eine Besorgungstour die völlig normal anfing und in einem Desaster endete.
Ich war alleine los gezogen, hatte auch nicht vor mehrere Tage weg zu bleiben. Dementsprechend war ich am frühen Morgen los und wollte am Abend wieder zurück sein, so war jedenfalls mein Plan. Aber mal wieder hat mir da das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, ich musste vor einem Sturm Schutz suchen und scheinbar war ich nicht die einzige. Ein Junger Mann der sich Tucker nannte, hatte es auf den selben unterschlupf abgesehen wie ich. Nach kurzem stummen anstarren hatten wir uns genauso stumm dazu entschieden, uns das alte Kino zu teilen vor dem wir gestanden hatten. Das war mein erster Fehler gewesen.
Naja, wie es eben so sein sollte kamen wir ins Gespräch, er wirkte schon die ganze Zeit wenn er sprach ein wenig anders als gewöhnliche Leute, ich hatte mir aber keine weiteren Gedanken darüber gemacht, immerhin war es möglich auf alle möglichen Leute zu treffen. Aber eigentlich hätten meine Alarmglocken läuten sollen.
Wir sind in immer tiefere Gespräche geraten und er hat mir von seiner kleinen Schwester erzählt und immer wieder erwähnt das ich genau so aussehen würde wie sie. Darlene war ihr Name, er hatte sie aber seit beginn der Apokalypse nicht mehr gesehen.. und was soll ich sagen.. wir hatten uns eben eine weile Unterhalten. Trotz seiner eigenartigen art, konnte ich mich aber nicht los reißen.
Es war der frühe morgen am nächsten Tag gewesen als ich wach wurde, es war sogar noch dunkel. Als ich mich aufrichtete und zu dem Nachtlager des Mannes sah, schlummerte er noch tief und fest und ich hatte beschlossen eine Nachricht zu hinterlassen und dann weiter zu ziehen. Gesagt; getan.
Er muss wohl schon wach gewesen sein als ich meine Sachen gepackt hatte.. jedenfalls als ich durch die Hintertür durch die wir in das Kino rein waren, wieder raus wollte.. konnte ich noch einen heftigen Schlag auf meinen Hinterkopf spüren; ab da war ich weg getreten.

Wieder gefunden hatte ich mich an einem anderen Ort, auf einem Metallenen am Boden fest geschraubten Bettgestell, mit Eisenketten an diesem fest gemacht. Panik hatte sich in mir ausgebreitet, ich hatte nach Hilfe gerufen.. doch anstatt Hilfe, stieg Tucker die Treppe hinab. " Shh, du lockst noch die Beißer an Darlene.. " dieser Name hallte in meinem Kopf nach, zusammen mit seinem irren Gesichtsausdruck. Er hatte mich ernsthaft gekidnappt, wohl weil er mich für seine Schwester hielt und mich auch noch so genannt.. völlig verrückt! Aber schon als ich ihn kennen gelernt hatte, hätte ich das weite suchen sollen, jetzt war es dafür zu spät. Jedenfalls hielt er mich dort unten gefangen, versorgte mich, kümmerte sich um mich.. wollte mit mir reden. Aber weh getan hatte er mir nie mutwillig. Mir war aber klar, wenn ich es hier nicht aus eigener Kraft raus schaffen würde.. würde ich hier irgendwann verrotten. Einige versuche blieben ohne erfolg, wurden nur müde von ihm belächelt "Versuch nicht ab zu hauen.. " Er war irre! Ein absoluter Psychopath! Ich hatte kein Zeitgefühl mehr, ich wusste nicht wann Tag und wann Nacht war, saß immerzu nur in dem Loch, an das Bett gekettet, wie ein Hund.
Nach langem Bearbeiten ist es mir irgendwann gelungen ihn so in Vertrauen zu wiegen das er mich los gemacht hat, ich musste versichern nicht ab zu hauen. Das tat ich auch nicht, jedenfalls die ersten Tage. Bis ich meine Chance sah, ihm einen Stumpfen Gegenstand über zu ziehen und das weite zu suchen. Ich weiß nicht ob ich ihn damit umgebracht habe, es ging so schnell.. seither fühle ich mich permanent verfolgt.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
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Paul Wesley (ungern verhandelbar)

⸭ Probepost? ⸭
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[x]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [ ]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
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So, wie du siehst verbindet uns beiden nur eine relativ "kleine" Zeitspanne die sich nach dem Ausbruch befindet.. demnach, sind dir absolut KEINE grenzen gesetzt wie dein Chara seine Zeit vor der Apokalypse und vor dem Kidnapping verbracht hat Bitte entfalte dich frei, behalte aber den kleinen Abschnitt der uns eben verbindet im Auge und bring ihn nachvollziehbar ein, das ist mir wichtig.

Das Gesuch und die Verbindung basiert auf dem Fandom von Tell me a Story | Olivia Moon & Tucker Reed ich habe sie aber abgeändert, das sie hier einen platz finden kann. Wir werden uns intern auch definitiv besprechen ob es von deiner Seite aus noch wünsche gibt usw

Ich hoffe auf einen begeisterten Schreiber, der daran genauso Spaß haben wird wie ich ich bin absolut gespannt auf dich!




don't gowasting youremotions

Sage Rhyett findet das gut.
Sage Rhyett ist entzückt.
zuletzt bearbeitet 11.02.2020 19:34 | nach oben springen

#5

RE: || Sonstiges ||

in Gesuche 2020 15.05.2020 08:10
von Elita Santos | 59 Beiträge | 132 Punkte
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Kolonie Die Auserwählten


⸭ Vor- und Nachname | Alter | Ehemaliger Beruf | Kolonie | Avatar ⸭
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Elita Santos | 31 Jahre alt | Ärztin | Die Auserwählten| Anya Chalotra

⸭ Meine Geschichte ⸭
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Elita Santos wird als Tochter von Alberto Santos und Sofia Santos am 05.06.1986 als erstes Kind der Familie Santos in Washington geboren. Die Familie zu der auch die Großmutter Lucínda gehört kam zu der Zeit erst vor einem Monat aus dem schönen Spanien. Ihr Vater war ein angesehner Arzt so wie sein Vater der sich nun in Amerika einen Namen machen wollte und ihre Mutter war Hausfrau. Ihre Geburt fing gleich mit einem kleinen Wunder an denn ihr Herzschlag setzte für mehrere Sekunde aus. Für einen Augenblick war die Angst einer Totgeburt erdrückend doch wurde sie im nächsten Moment von dem Schrei des kleinen Mädchens gänzlich vertrieben. Die Großmutter verzichtete auf die Tradition das man dem Kind ihren Namen geben sollte und schlug stattdessen Elita vor. Der Name mit der Bedeutung "die Auserwählte" fand sie passend. Im großen und ganzen hatte das junge Mädchen eine behütete Kindheit und dank des Erfolges ihres Vaters fehlte es ihr an nichts. Als Elita 16 wurde stellte ihr Vater sie vor die Wahl Hausfrau oder Ärztin zu werden und sie entschied sich für letzteres. Im Studium wurde schnell klar das die junge Frau wohl das Talent ihres Vaters geerbt hatte. Dabei konzentrierte die dunkelhaarige sich auch komplett auf ihr Studium statt wie so mancher andere eine Party nach der anderen zu geben. Da Alberto sich durchaus die Weiterführung seines Namens wünschte verkuppelte er seine Tochter mit einem jungen Arzt der mit in seiner Praxis arbeitete. Elita ließ sich das gefallen schon allein da sie sich absolut nicht für solche Dinge interessierte. Ein Jahr vor der Apokalypse verlobten sich die beiden doch zur Hochzeit soll es niemals kommen.
Ihren Rucksack gepackt mit Medikamenten und Verbandsmaterial macht sich auf den Weg. Sie blieb nie lange an einem Ort und wenn die junge Frau mal auf jemanden traf war sie äußerst vorsichtig. Was sie aber nicht davon abhalten konnte anderen als Ärztin zu helfen. So begegnete sie Mikail Cohen und war vom ersten Moment fasziniert von ihm. Seine Worte trafen bei ihr auf fruchtbaren Boden und schon bald schloss sie sich ihm an. Wie könnte sie auch nicht wenn er sagte das sie bleiben sollte? Mit einer Leidenschaft die sogar größer war als die für die Medizin half sie bei allem was man ihr auftrug. Elita merkte nicht einmal wie sie anfing mehr zu empfinden als bloße Bewunderung und Verehrung. Ganz zu schweigen das dort was zwischen ihnen war was er sogar erwiderte. Es fing an mit einem Blick und endete bei etwas was sie vor aller Augen geheim halten mussten..



⸭ So schreibe ich... ⸭
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Gerne auf Anfrage



⸭ Name | Alter | Geschlecht | Ehemaliger Beruf | Kolonie ⸭
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Dir überlassen | 30 - 36 Jahre alt | m | Arzt | auch dir überlassen

⸭ Beziehung zueinander ⸭
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ehemaliger Verlobter

⸭ Gemeinsame Geschichte ⸭
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Du standest einfach eines Tages vor mir als unsere Väter sich entschließen uns zu verheiraten. Ich hatte damals keine Emotionen für dich auch wenn ich zugestimmt habe dich zu heiraten. Wie es bei dir war ist dir überlassen. Was passiert wenn wir wieder aufeinander treffen? Nun ich denke das finden wir gemeinsam heraus.



⸭ Avatarvorschläge ⸭
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⸭ Probepost? ⸭
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[ ]Ja, ein neuer aus der Sicht des Charas [x]Ja, ein alter PP []Ja, ein Probeplay []Nein

⸭ Was ich noch sagen möchte... ⸭
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Nun das übliche: Verschwinde nicht so schnell und hab Spaß an der Rolle. Ich bin eine gemütliche Person und erwarte auch nicht 24/7. Aber etwas Aktivität wäre wünschenswert und das ich nicht nach einer Woche wieder neu suchen muss.•




Eleanor Johan Black findet das gut.
Mikail Cohen kümmert sich darum.
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