Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
Team
Date
WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

Trinkerbel & Rumpel || 18th of October || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 29.09.2019 22:18
von Nick Prior (gelöscht)
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@Annabel Lilian Westwood



Ich hätte niemals damit gerechnet das überhaupt jemand an diese widerwärtige mische gehen würde die ich mir aus gefunden Resten zusammen gekippt hatte, wenn nicht mal ich selbst sie anrührte. Aber da hatte ich mich wohl so tief geschnitten das man bis auf meine blanken Knochen runter schauen könnte. Ich warf einen Blick zu meiner blonden Begleitung rüber wie sie mit meinem Flachmann in der Hand neben mir her ging und musste ein wenig schmunzeln. Ich schwenkte den letzten Schluck Rum in meiner Flasche die ich gefunden hatte, bevor ich sie leer machte und achtlos in die Wiese fallen lies. Was hatten wir jetzt noch zu befürchten wenn wir unseren Müll überall liegen ließen? Richtig, nichts mehr. " Geht's dir gut? " erkundigte ich mich nach ihrem Wohl, schielte zu ihr rüber und war wirklich neugierig. Ich hatte sie vor einer kleinen Weile kennen gelernt und war seither mit ihr unterwegs. Irgendwie war sie einer der einzigen Menschen die mir nicht den letzten Nerv raubten und das Bedürfnis weckten sie noch vor den Zombies ab zu murksen. Ich blickte nach oben in den Bewölkten Himmel, der kalte Wind wehte mir um die Nasenflügel um klar zu machen das der Winter nicht mehr all zu weit weg ist. Wirklich kalt war mir aber nicht, zu verschulden war das dem Fusel den ich in mich rein geschüttet hatte. Trotz allem war es heute wohl meine Aufgabe auf uns zu achten, also wäre für mich jetzt ohnehin Schluss gewesen. Ich ließ meinen Blick durch die Menschenleeren Straßen schweifen, hier und da ertönte immer mal wieder das Krächzen nach Aufmerksamkeit der Untoten, mittlerweile war man aber daran gewöhnt und ich machte mir keine weiteren Sorgen - solange es keine ganze Gruppe von den Viechern war - und sie weit genug weg waren. Im nachhinein war ich auch froh das mir die Blonde so brav schweigend hinterher torkelte, sonst würden wir entweder die Untoten - oder noch schlimmer - andere überlebende auf uns Aufmerksam machen und die würden dann wiederum wissen wo mein Unterschlupf war den ich mir mühsam hergerichtet hatte. Schnell genug ging es mir dennoch nicht voran, ich seufzte also aus " Bitte schlag mich nicht und brüll jetzt auch nicht rum wie eine Irre.. ich bring dich nur ins trockene.. und gewöhn' dich nicht dran." der Nieselregen machte es nicht zwingend einfacher die Zeit hier draußen zu ertragen, also hielt ich an, schnappte mir die Blonde und trug sie auf meinen Händen weiter die Straße runter. Links und rechts von uns erstreckten sich Häuser, die meisten leer geplündert und ausgeschlachtete - verostete Fahrzeuge reihten sich aneinander. Selbst mein Truck den ich eigenhändig wieder hergerichtet hatte passt gut in das Bild; erregte also keine Aufmerksamkeit.
Nicht mehr weit weg von dem Haus wurde aus dem Nieseln - lustigerweise - ein Starker Regenschauer und lies mich genervt seufzen. " Was ich nicht alles für dich mache. " grummlte ich vor mich hin, jede andere hätte ich jetzt wohl wieder abgestellt und mich selbst ins Trockene Gebracht. Nach einem kleinen Fußmarsch stieß ich die Tür mit meiner Hüfte auf, betrat das Dunkle Haus und schob rückwärts die Tür wieder zu, ging schnurstracks nach oben - in den bereich den ich mir hergerichtet hatte - durch das Schlafzimmer in das Angrenzende Bad und setzte sie dort auf der kante der Badewanne ab. " Ich hab keine lust das du mir hier den Teppich voll reierst.. dort ist das Klo.. die Spülung geht auch noch. " ich sah von oben auf sie runter; atmete aus. Die Spülung ging nur noch bedingt, aber das gröbste wurde durch das Fallrohr - gott sei dank - runter gespült das es zumindest nicht müffelte. " Brauchst du was? " ich zog die Brauen hoch, stellte meinen Rucksack ab und war - tatsächlich - bereit ihr sogar die Blonden Locken zu halten, wenn sie es brauchte.


zuletzt bearbeitet 30.10.2019 19:28 | nach oben springen

#2

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 30.09.2019 22:48
von Annabel Lilian Westwood (gelöscht)
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@Nick Prior


Ich war strunzen voll! Von ein paar Schlucken aus diesem dämlichen Flachmann, war ich kacken besoffen und das, obwohl ich eigentlich nicht wenig vertrug. Ich schob es aber auf meinen leeren Magen, dass ich so schnell die Wirkung des Alkohols spürte. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab weiter zu trinken. Klar, die Plärre, die meine bärtige Begleitung mir angedreht hatte, war anfangs ungenießbar, aber je mehr man davon trank, umso weniger schlimm wurde es. Einzig blöd war, dass ich, nachdem das halbe Ding leer war, nur noch verschwommen sah und meine Beine mich nicht mehr so recht tragen wollten. Ich wankte dem dunkelhaarigen demnach eher hinterher, als dass ich aufrecht neben ihm lief und hoffte innerlich, dass keine hungrige Meute unseren Weg kreuzen würde, da ich im Falle eines Angriffs wirklich nutzlos wäre. Die Stirn konzentriert gerunzelt und mich auf meine Füße konzentriert, um nicht zu stolpern und mich somit auf die Fresse zu legen, achtete ich auch gar nicht weiter auf meine Umgebung, sondern hoffte einfach darauf, dass meine Begleitung mich vorwarnen würde, sollte so ein wütender Mob auf uns zukommen.
Erneut am Flachmann genippt, zeigte ich, auf die Frage, ob es mir gut ginge, den Daumen nach oben und ließ ein kleines Grinsen blicken. An sich ging es mir ja gut - wenn auch betrunken und nicht zurechnungsfähig. "Alles super", kam es zusätzlich dann noch von mir und ich kam mir auch nur ein wenig blöde vor, wie ich mit ausgestrecktem Daumen durch die Gegend lief und dümmlich vor mich hin grinste. Dass es relativ kühl war und es zu regnen begonnen hatte, schnitt ich gar nicht wirklich mit. Auch das Krächzen der Untoten in der Nähe nahm ich nicht so wirklich wahr, da all meine Sinne darauf ausgerichtet waren, geradeaus zu laufen und nicht zu kotzen. Ja, ab und zu meldete sich wirklich mal mein nicht vorhandener Mageninhalt, der ans Tageslicht wollte und den ich mühsam hinunterschlucken musste - leerer Magen und Alkohol waren einfach noch nie eine gute Kombi gewesen. Und da ich kaum geradeaus laufen und klar denken konnte, war ich irgendwie froh, dass Nick sich dazu erbarmte, mich zu tragen. Ein paar Schritte mehr und ich hätte mich wahrscheinlich einmal längst auf die Fresse gelegt."Weischt du, du bischt ein escht guter", brabbelte ich, nachdem ich einen Arm um seinen Hals geschlungen hatte und krabbelte ihm mit der freien Hand den Bart, wie wenn man einen Hund kraulte. "Hab leider kein Leckerli für disch." Mit den letzten Worten war ich tatsächlich weggenickt. Kurz zwar nur - bis wir im Badezimmer waren - aber ich war weggetreten und demnach mehr als nur überrascht, als ich mit dem Arsch plötzlich auf dem Rand einer Badewanne saß. Mit überraschtem Eichhörnchen-Blick sah ich den dunkelhaarigen an und wollte was erwidern, aber da meldete sich auch schon mein Magen zu Wort. "Oh oh!", kam es nur noch von mir, da stürzte ich mich auch schon hin zur Kloschüssel und reiherte, als hätte ich einen Haufen Kuhdung gegessen.

Keine Ahnung wie lange ich am Ende über der Schüssel hing, aber irgendwann hatte ich mich ausgekotzt, lehnte mich zurück und wischte mir mit dem Handrücken über den Mundwinkel. "Ich will eine Zahnbürste, Zahnpasta und eine kuschelige Decke", kam es etwas sehr verspätet auf seine Frage von zuvor, während ich die Hand ausstreckte und die Klospülung betätigte. "Schokolade wäre auch geil."


zuletzt bearbeitet 30.09.2019 23:03 | nach oben springen

#3

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 05.10.2019 11:41
von Nick Prior (gelöscht)
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@Annabel Lilian Westwood



Wie in der High School saß ich nun da. Auf dem Rand meiner Badewanne, hielt die Blonden Locken meiner Begleitung während sie in sich an der Schüssel, auf der ich oft meinen Arsch parkte, fest krallte und ihren Mageninhalt in das Porzellan entleerte. Ich hatte das damals auch oft für meine Freundin getan, sie war genau so eine Schnapsdrossel wie Anna und vertrug auch genauso wenig wie sie. Vielleicht waren es die Ähnlichkeiten der beiden, die mich dazu trieben sie nicht einfach wieder vor die Tür zu setzen und sich selbst zu überlassen.
Ich betrachtete sie immer wieder kurz im Augenwinkel, aber scheinbar hatte sie vor ihren gesamten Mageninhalt in das Klo zu befördern; es dauerte eine halbe Ewigkeit bis sie fertig war und sich wieder rührte. " Wieso säufst du auch so viel wenn du nichts verträgst.. " murmelte ich vor mich hin und ließ den Blonden Schopf wieder los, stand auf, verschwand kurz und kam mit einer kleinen Flasche Wasser wieder. " Trink erstmal was.. " ich reichte ihr die Plastikflasche runter und lehnte mich anschließend mit dem Rücken an die Fliesen. Kaum hatte sie wieder Vier ihrer Sechs sinne beisammen, plapperte sie auch schon die ersten Forderungen und entlockte mir nichts weiter als ein Überdramatisch Genervtes Augenrollen. Wieder tat sich in meinem Kopf der Gedanke auf sie vor die Tür zu setzen, sie würde mir ohnehin nur auf die Nerven gehen und mich von wichtigen Dingen abhalten.. Schlafen zum beispiel. Und dabei würde sie mir noch all meine Vorräte weg futtern als wäre es nichts. " Komm " murmelte ich in meinen Bart, packte sie an der Hand und zog sie auf die Beine um mit ihr in das angrenzende Schlafzimmer zu gehen. Sachte aber doch bestimmt schob ich sie zum Bett und platzierte sie auf der Bettkante. " Wenn du nochmal musst, lauf bitte schnell genug.. " Die Fenster waren mit Holzbrettern verrammelt, die Tür schob ich ins Schloss und sperrte sie von innen ab. Ich drehte an dem kleinen Rädchen an der Öllampe auf dem Nachttisch, die gerade genug licht machte um den Raum etwas zu erhellen. Ich fischte die Wolldecke von dem Sessel, warf ihr diese zu - schön ins Gesicht - und kramte in meinem Rucksack nach den beiden Schokoriegeln die ich schon ewig mit mir rum trug. " Mit Zahnbürste und Zahnpasta kann ich dir leider nicht dienen, sowas führe ich nicht.. " und mit diesen Worten warf ich auch noch die Riegel neben sie auf die Matratze und lies mich - in angemessenem Abstand - auf dem Sessel in der Ecke nieder und beobachtete die Blondine. " Wieso warst du eigentlich so lange alleine Unterwegs? Vermutlich ist deine Nervige Art ein verstärkender Faktor das man dich immer wieder los werden wollte. " So lange waren wir nähmlich noch nicht gemeinsam unterwegs, Drei oder Vier Tage vielleicht und schon fraß sie mir die Haare vom Kopf.


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#4

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 08.10.2019 03:05
von Annabel Lilian Westwood (gelöscht)
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@Nick Prior


Wo das alles herkam, fragte ich mich, während ich die Schüssel kuschelte - wie ein Affenjunges seine Mama - und unaufhörlich reiherte. So viel war eigentlich gar nicht in meinem Magen drinnen, dachte ich zuvor und trotzdem ging es immer weiter und immer weiter. Vielleicht war das am Ende auch nur noch Würgen, aber mich versichern, indem ich die Augen öffnete, wollte ich nicht. Würde ich die Kotzbrocken sehen, die sich wie kleine U-Boote ins Wasser verabschiedeten, nähme das Ganze nämlich sicher gar kein Ende mehr. Peinlich zuzugeben, aber während meiner Würg-Session verdrückte ich sogar ein paar Tränchen, wenn ich auch nicht wusste, ob vor aufkommendem Lachen oder ob es nur so ein komischer Reflex beim Kübeln war. Wieso lachen? Nun ja, in mir kam kurzzeitig der Gedanke auf, wie viel Spaß Nick wohl haben musste, während er meine Haare hielt und dem Konzert lauschte, dass durch die Akustik der Kloschüssel sicher um ein vielfaches schöner klang, als es das ohnehin schon tat.
Keine Ahnung ob ich je zuvor in meinem Leben so froh war, wie in dem Moment, als es aufhörte mir oben raus zu fließen, aber Nick verstand es sowieso das zunichte zu machen; alles nur anhand einer simplem Frage, die jedoch meinen Trotzkopf zutage förderte. Den Kommentar, dass er wie meine Mutter klang, wenn sie ihre Tage hatte oder untervögelt war, verkniff ich mir. Einerseits war mir noch viel zu speiig, andererseits hatte ich Bedenken, dass er mich vielleicht dann doch vor die Tür setzte. An sich wäre das ja kein Problem gewesen, aber ich war immer noch voll beschwippst und würde sicher keine drei Meter weit kommen. Daher hielt ich brav meinen Mund, war ich dann eh ein wenig zu beschäftigt damit, mich am Rand der Badewanne festzuhalten, auf den ich mich wieder gehievt hatte, um nicht vornüber zu kippen und mir somit am besten noch eine Platzwunde zu holen, weil ich ungünstig am Lokus aufschlug. Meine Wünsche konnte ich mir jedoch nicht verkneifen, nachdem ich ein paar Schlucke aus der Wasserflasche genommen hatte, die er mir gab, auch wenn diese eher nicht ernst gemeint waren, einfach... aus den offensichtlichen Gründen.
Daraufhin bemerkte ich weder sein Augenrollen, noch wie er nach meiner Hand griff. Dafür war ich viel zu beschäftigt damit, den Boden des Badezimmers zu mustern und einen erneuten Schwall Kotze zurückzuhalten, der drohte mit dem Wasser wieder hinauf zu kommen. Wirklich förderlich war die Bewegung durch das Mitziehen auch nicht, sodass nur ein prächtiger Rülpser folgte, nachdem ich auf´s Bett bugsiert wurde. "Schulz", brummte ich daraufhin, machte die entsprechende Geste mit meiner Hand an der Stirn und wollte direkt den bärtigen schlagen, weil er nicht geschulzt hatte, schlug aber nur die Luft, weil meine Koordination aktuell für die Tonne war. Nicht nur die Koordination, sondern meine ganze Wahrnehmung. Nick stand ja gar nicht mehr bei mir, wie ich feststellen musste. Ehe ich mich aber umsehen konnte, landete auch schon etwas flauschiges in meinem Gesicht, worauf nur ein: "Mmmpf", von mir ertönte. Irgendwie bekam ich nach und nach das Gefühl, dass da wirklich jemand nicht erpicht auf meine Gesellschaft war. Wer aber den Mund nicht aufbekam... Selber Schuld.
Wieder aber sagte ich nichts, weil... Nun, da waren die Schokoriegel, die neben mir landeten und meine ganze Aufmerksamkeit beanspruchten. Wie lange war es her, dass ich das letzte Mal Schokolade gesehen hatte? Ein halbes Jahr? Ein ganzes? Konnte alles sein und auch wenn die wohl abgelaufen war, griff ich ohne zu zögern danach, öffnete die Verpackung und biss herzhaft ab. "Geil", nuschelte ich mit vollem Mund; "Danke!" Gerne würde ich jetzt noch hinzufügen, dass ich ihm was schuldig war, aber wer wusste nicht, ob er nicht eins dieser notgeilen Arschlöcher war und mir darauf an die Wäsche wollen würde. "Aber ich habe keine Unterwäsche an." Dies von mir gegeben, aß ich auch noch den Rest der Schokolade, vorerst ohne auf sein Gerede einzugehen. Immerhin ging es hier um Schokolade und... Schokolade! Leider hatten aber die schönsten Momente auch irgendwann ein Ende und so schob ich mir den letzen Happen Schokoriegel gerade in den Mund, ehe mein Dackelblick zu Nick ging. "Üsch...lübe düsch!"


zuletzt bearbeitet 08.10.2019 03:06 | nach oben springen

#5

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 17.10.2019 00:52
von Nick Prior (gelöscht)
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@Annabel Lilian Westwood




Wieso hatte ich ihr eigentlich die Schokoteile hin geworfen? Diese Frage konnte ich mir nicht mal selbst beantworten, es war mir bereits wenige Sekunden danach ein absolutes Rätsel gewesen. Da sie ohnehin damit beschäftigt war den einen der beiden Riegel zu vernichten und ich wohl auch nicht auf eine Produktive Antwort hoffen konnte, streckte ich meine Hand nach dem aus der noch auf der Matratze neben ihr lag und nahm ihn an mich. Mit einem befriedigenden Knistern packte ich den Riegel fast schon in Zeitlupe aus, wickelte die Blaue Folie um das Stückchen Glück in meiner Hand und wollte sie gerade zu meinem Mund führen als mich ihre Bemerkung so sehr verwirrte, das ich inne hielt und meine dichten Brauen zusammen zog. " Wenns dir gefällt ohne Unterwäsche rum zu rennen, tu' dir keinen zwang an. Aber zwickt das nicht total? Ich würde dir Empfehlen Röcke zu tragen, für die Luftzirkulation. " Ich konnte nicht anders als zu grinsen und mit den Brauen die eben noch zusammen gezogen waren, zu wackeln. Genüsslich schob ich mir anschließend den Riegel zwischen die Zähne und biss ein herzhaftes stück ab, untermalte meinen Genussmoment mit über dramatisch laut genießendem stöhnen und raunen. " Übrigens hast du mir noch nicht geantwortet wieso du alleine unterwegs warst.. " Fragte ich sie mit dem Mund voller Schokolade, ließ aber dieses mal einen Kommentar weg der sie verschrecken könnte mir eine Antwort zu geben. Ich war neugierig was ihre Vergangenheit an ging, nicht um was über sie zu erfahren, sondern eher um zu wissen ob ich mir sorgen machen müsste das sie mich abmurksen könnte. Wobei wenn ich länger drüber nach dachte, war das eher unwahrscheinlich wenn sie es gerade mal schaffte auf ein unerwidertes Schulz in die Luft zu schlagen, anstatt mich zu treffen. Ich war wirklich überrascht wie viel Spaß ich doch mit jemandem haben konnte der gerade wohl keinen Meter gerade aus gehen konnte. Den angebissenen Riegel zwischen meinen Fingern wanderte wieder zu meinem Mund, um mir einen zweiten Bissen der Köstlichkeit von Milchschokolade und Erdnüssen zu erlauben. "Also? "


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#6

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 18.10.2019 09:00
von Annabel Lilian Westwood (gelöscht)
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@Nick Prior


Während ich genüsslich weiterfutterte, merkte ich gar nicht, wie Nick sich den zweiten Schokoriegel schnappte, der noch auf dem Bett gelegen hatte. Gut für ihn... Hätte ich es bemerkt, hätte ich voll aus Reflex mit den Zähnen nach seiner Hand geschnappt, um das zu beschützen was mir lieb und teuer war - bei Schokolade verstand ich nun einmal wirklich keinen Spaß. Nicht einmal das Knistern des Papieres nahm ich wahr, so fixiert war ich auf den Schokoriegel, den ich seit eben mein Eigen nennen konnte. Bei seinen Worten jedoch zögerte ich und sah ihn an, als wäre er vom Mars. "Was denn für Unterwäsche? Und wieso Röcke?" Tatsächlich hatte ich meine eigene Aussage von zuvor schon wieder vergessen und hätte ebenso nicht einmal mehr gewusst, was ich damit hatte sagen wollen. Über Nick´s wackelnde Augenbrauen verdrehte ich nur leicht die Augen, verkniff mir jedoch eine bissige Bemerkung. Einerseits, weil meine Schokolade wartete und wegen meinem brummenden Schädel und andererseits, weil ich zu abgelenkt war, als er doch tatsächlich den zweiten Schokoriegel einfach futterte, der, wie ich mit einem kurzen Blick neben mich feststellte, eigentlich der war, den ich mir gleich auch noch schnappen wollte. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe. Was nun? Einen Aufstand machen, wegen Schokolade, die ja eigentlich gar nicht mir gehört hatte, oder einen Aufstand machen und darauf pochen, dass er sie mir zuvor ja irgendwie geschenkt hatte. Schwierig... "Weißt du was? Ich liebe dich doch nicht." Das hatte sicher gesessen- Nicht! Und wieder überging ich seine Frage. Mehr aber unbeabsichtigt, als dass ich ihn jetzt wegen dem Schokoriegel irgendwie ärgern wollte, oder so. "Ich hoffe dein Damenbärtchen fängt an zu brennen!" Eine Aussage, die mich an meiner eigenen Intelligenz zweifeln ließ, aber in meinem beschwippsten Zustand nahm ich das einfach mal hin.
Ohne noch weiter auf den Schokoriegel einzugehen, oder das "Also", von dem ich jetzt nicht wusste, was er damit wollte, zog ich mein Oberteil aus. Natürlich hatte ich auch Unterwäsche an und kurz gluckste ich leise, als mir klar wurde, was er zuvor gemeint hatte. "Ich schlafe jetzt! Die Gelegenheit in nem Haus zu sein, muss ich nutzen." Somit folgte auch die Hose, bei der ich beim Ausziehen fast vornüber vom Bett kippte und schmiss Nick darauf die, schon etwas muffigen, Klamotten entgegen. Nun ja, ich wollte sie ihm eigentlich ins Gesicht werfen, aber irgendwie ging das genauso daneben, wie mein Schlag nach dem Rülpsen. Die Decke, die er mir "zugeworfen" hatte, geschnappt, ließ ich mich nach hinten plumpsen, zog sie über mich und es dauerte tatsächlich nur ein paar Sekunden und ich war weg.


zuletzt bearbeitet 20.10.2019 20:28 | nach oben springen

#7

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of October || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 29.10.2019 14:37
von Nick Prior (gelöscht)
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@Annabel Lilian Westwood




War es jetzt an der Zeit mein sonst so hervorragend gespieltes, ruhiges und Besonnenes Gemüt, beiseite zu legen und völlig zu eskalieren? Nur weil sie mir erneut nicht auf meine frage geantwortet hatte? Früher hätte ich meiner Ehefrau dafür tatsächlich die Hölle heiß gemacht. Es gab nichts schlimmeres für mich als meine Fragen oder aussagen zu ignorieren, das machte mich Fuchsteufelswild. Oder wenn man mit absolut dummen Sachen um die ecke kam.. da bekam ich auch schon den drang den Menschen eine zu zentrieren. Gewalt war für mich oft eine Antwort und dann sogar auf alles.
Anna war ein Typ Mensch der mich absolut aggressiv machte. Ihre zusammenhanglosen aussagen, ihr verhalten. Auch wenn sie besoffen war, war das für mich keine Entschuldigung sich so auf zu führen. Aber scheinbar war es für sie absolut normal sich hier auf zu führen als wäre sie bereits zuhause. " Interessiert mich nicht. " Quittierte ich ihre Aussage nur, lächelte müde, wirkte genervt von ihr. Ich wollte auch das das so bei ihr ankam, vielleicht war das meine Chance sie wieder los zu werden. Zu meiner Ernüchterung kam es aber völlig anders als ich es erwartet hatte. Meine Brauen zog ich in die höhe als sie sich aus ihren versifften Klamotten schälte und der Stoff den sie mir gegen die Brust warf, in meinem Schoß landete. Es war absolutes Stalkermaterial wie ich nun also hier saß, in 'meinem' Bett eine halbnackte Frau schlief und ich sie einfach nur anstarrte, vielleicht auch versuchte aus ihr schlau zu werden. Sie war anders, völlig anders als ich. Während ich wohl doch eher - grumpy - daher kam, eigentlich mit niemandem was zu tuen haben wollte, wirkte sie ein wenig anders. Aufgeschlossener vielleicht auch Menschenbezogener? wie ein Hundewelpe. Ich hasste Hundewelpen...
Achtlos schob ich ihre Sachen von meinem Schoß auf den Fußboden, stand auf um mein Buch aus meinem Rucksack zu holen - das ich bestimmt schon 100 mal gelesen hatte - und anschließend wieder in den Sessel zurück kehrte. Ein kurzer äußerst neutraler Blick ging an die Schlafende, ehe ich das Buch auf schlug und mir ein Marker den ich als Lesezeichen benutzt hatte in den Schoß fiel. Kurz überlegte ich als ich den Edding zwischen meinen Fingern hielt, ob der schon ausgetrocknet war? Ich nahm die Kappe ab, malte einen Strich auf die obere Seite des Buches und durfte fest stellen - ausgetrocknet war er nicht.
Ich musste doch ein wenig grinsen als ich hoch sah und drüber nach dachte das sie sich das wohl nicht zwei mal sagen lassen würde und ohne zu zögern los legen würde, mein Gesicht als leinwand zu benutzen. Ich machte also einen Knick in die Seite des Buches, klappte es zu und stand auf, nur um der Blonden mit dem Edding das Gesicht zu verzieren. Smileys, Wörter - jedoch keine Beleidigenden - und sogar ein Penis entsprang meiner Künstlerischen Gabe. Ich wusste nicht einmal was mich da gerade ritt, eigentlich war das so gar nicht meine Art.
Anschließend ließ ich mich wieder in den Sessel fallen und - als wäre nie was gewesen - fing ich an in dem Buch zu lesen. Ich hatte beschlossen diese Nacht auf zu bleiben, ich traute ihr trotz allem nicht über den weg.


zuletzt bearbeitet 30.10.2019 19:29 | nach oben springen

#8

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 03.11.2019 09:17
von Annabel Lilian Westwood (gelöscht)
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@Nick Prior


Es war schon lustig zu sehen, wie schnell man manch einen aus der Fassung bringen konnte. Zumindest hatte Nick vor meinem Nickerchen nicht gerade erfreut gewirkt. Oder hatte ich mir das nur eingebildet? Konnte gut möglich sein; Fakt war auf jeden Fall, dass ich nicht wusste was ich getan hatte. Mein Hirn war viel zu benebelt gewesen und nach dem Schokoriegel hatte ich mich einfach richtig glücklich gefühlt. Betrunken und glücklich, eine traumhafte Kombi. Für mich; nicht für andere. Nicht selten hatte man mir nämlich gesagt, dass ich im betrunkenen Zustand echt nervtötend sein konnte, furchtbar peinlich und dass man mich nie wieder mit wohin nehmen würde - was sie natürlich dennoch taten. Nichts was mich großartig getroffen hatte, aber das Gejammer der Leute hinterher, weil man sich ja ach so daneben benommen hatte.... Einfach nervig. Okay, ich hätte dem Typen damals vielleicht nicht direkt auf das Dach seines Autos kacken sollen, aber das konnte man ja dann auch nicht mehr ändern und er hatte es in meinen Augen wirklich verdient. Ich war aber nicht immer direkt auf Peinlichkeits-Level 100, wenn ich was trank. Im Normalfall mussten das schon beachtliche Mengen gewesen sein und nicht so ein mickriger Flachmann, von dem ich nicht einmal alles getrunken hatte. Was da wohl drinnen gewesen war? Das hätte ich gerne noch in Erfahrung gebracht, aber ich war dann schneller weggedämmert, als ich gedacht hätte und aus dem kurzen Nickerchen, um einfach mal die Augen auszuruhen, wie ich es mir gedacht hatte, wurde ein ... ziemlich viel längeres Schläfchen. Huch.

Das erste was ich tat, nachdem ich aufwachte, war mich ordentlich zu strecken, sodass mir gefühlt jeder Knochen im Körper knackte. Das zweite, war mich zu fragen wo ich war und wieso ich in einem Bett lag. Den Blick an die Zimmerdecke runzelte ich leicht die Stirn, versuchend mich daran zu erinnern, was so passiert war. Müdes und restalkoholisiertes Hirn war halt böses Hirn und ein bisschen Schwund war bei mir immer. Statt mir aber lange Gedanken zu machen, verzog ich irgendwann nur das Gesicht, sowie ich die Zimmerdecke genauer betrachtet hatte und mir kam eine grausige Vermutung, die ich natürlich laut aussprach, nicht mehr wissend, dass ich ja in Gesellschaft war. "Oh Gott, mich hat ne Oma entführt, die mich sicher kochen oder ausstopfen will!" Wie in einem billigen Horrorstreifen! Oder Spongebob, wo die alte Oma Gary mitnimmt, um ihn zu mästen und dann ihrer Sammlung hinzuzufügen... "Oh...", Gott, wollte ich eigentlich erneut fluchen, nachdem ich mich mit Schwung aufgerichtet hatte, aber stattdessen entkam mir statt dem Gott, ein Nick, als ich den im Sessel ausgemacht hatte. "Du bist das nur. Kurz habe ich vergessen, wo ich bin, aber dank deiner Visage fällt mir jetzt alles wieder ein. Ich meine, du hättest mich sicher schon im Schlaf abgemurkst und ausgestopft..." Schwein gehabt. Ich war wirklich erleichtert, sodass mir dementsprechend ein leises Seufzen entkam. "Ich hätte ungerne eine alte Oma getötet." Damit schmiss ich die Decke von mir, stand auf und lief zum Bad, um in alter Angewohnheit duschen zu gehen. Ja, so nach zwei Jahren Apokalypse, konnte ich das einfach nicht ablegen und wollte immer nachdem Aufstehen zur Dusche torkeln, um dann enttäuscht zu merken, dass die ja gar nicht funktionierte.
So auch diesmal. Ich drehte am Hand der Badewanne herum wie eine blöde, ehe der Gedanke zu mir aufschoss, dass es nichts brachte und ich solange an dem Ding herumdrehen konnte, bis ich zur Einrichtung des Hauses passte. Mit einem Seufzen richtete ich mich auf, um wenigstens in den Spiegel zu sehen und meine sicher sehr vogelscheuchige Frisur zu richten, damit ich nicht wie eine alte Hexe aussah, die kleine Kinder aß. Den Blick jedoch in den schäbigen, dreckigen Spiegel gerichtet, verdrehte ich die Augen und stiefelte schnurstracks aus dem Bad. "Hast du den Spiegel im Bad beschrieben und einen Penis dadrauf gemalt?" Doofe Frage vielleicht, denn irgendwie schätzte ich den grummelig aussehenden Kerl nicht so ein, aber man konnte ja nie wissen.


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#9

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 22.01.2020 20:03
von Nick Prior (gelöscht)
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TUT TUUUUT!
@Annabel Lilian Westwood



" Ich würde alles dafür geben wenn wenn du bei ner Oma wärst die dich kocht und als B46 auf ihrer Karte verkauft. " kommentierte ich ihre erste Aussage, als mich ihre grässliche Stimme aus meiner - Augen ausruhen - Pause holte. Oh.. " Du kannst ruhig Gott zu mir sagen. " ich grinste ein wenig, verdrehte schon bald aber die Augen als sie - mal wieder - mit ihrer Ghetto Ausprache um die ecke kam. " Widerst du dich nicht eigentlich selbst mit deinen Ausdrücken an? Man könnte denken du bist Herbert der Trucker mit einem Senffleck auf seinem Unterhemd. " Ich schüttelte Müde meinen Kopf, betrachtete sie kurz mit hoch gezogenen Augenbrauen, bevor sie aufstand und zum Bad ging. Das quietschen der Drehköpfe der Wanne hielt - wie ich erwartete lange an -. Sie war eben doch die Typische Blondine. Schönes Gesicht, Schöner Körper.. aber im Kopf eben doch nur Stroh und Wasser. Bethany war anders gewesen. Sie wusste immer was sie wollte, war diszipliniert, Intelligent UND Hübsch. Aber leider hatte sie irgendwann Angst vor mir, das hatte sogar ich irgendwann gemerkt. Manchmal überkam mich das unwohle Gefühl ich würde sie vermissen, bis mich die Erinnerung einholte das ich nicht gut genug für sie war. Sie hatte was besseres Verdient. Einen besseren Ehemann und einen besseren Vater für ihre Kinder.
Die Stille in dem kleinen Zimmer war Herrlich gewesen, sie gab mir Zeit nach zu denken und vielleicht auch ein wenig in Selbstmitleid zu versinken. Aber auch das konnte mir die Blonde Ausgeburt der Hölle mit ihrer nervigen Stimme zerstören. Ich blinzelte bei ihrer frage, musste mich nicht einmal bemühen ein etwaiges Grinsen zu verstecken, ein Pokerface war eins meiner absoluten Stärken. " Den Spiegel bemalt? Nein.. wieso sollte ich meinen Spiegel mit Wörtern und Pimmeln bekritzeln... " erst jetzt löste ich meinen Blick von dem Buch, schlug es zu und sah ihr ins Gesicht; - brach doch in schallendes Gelächter aus. " Das ist ja noch besser als heute Nacht! Die Kissenfalten in deinem Gesicht, verleihen dem Pimmel den letzten schliff! " merkte ich an, stand auf, stellte mich vor sie und betrachtete mein Meisterwerk. " Also dafür das ich sowas zuletzt in meiner Schulzeit gemacht habe.. ist mir das noch ziemlich gut gelungen, muss ich schon sagen.. findest du nicht auch? " dieses dämliche grinsen das man von den Jungs in dem Alter kannte, war mir nicht aus dem Gesicht zu wischen. " Steht dir aber Belle! Unterstreicht deinen Charakter " Belle? Oh Herrgott Nick.. Fang bloß nicht an doch noch mit ihr zu sympathisieren.


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#10

RE: Trinkerbel & Rumpel || 18th of August || 11 p.m || Annabel & Nick || open

in Verschobene Plays 02.04.2020 18:18
von Annabel Lilian Westwood (gelöscht)
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°Arschloch°, schoss es nur durch meinen Kopf, als ich seine Aussage realisierte, sagte aber gar nichts dazu. Alles was gekommen wäre, wäre wohl ein bissiger Kommentar in meinem "Ghetto Slang" geworden, der ihn erneut dazu gebracht hätte, irgendeine Beschwerde zu äußern. Die Frage, warum er mich denn nicht einfach draußen hatte verrecken lassen, lag mir auf der Zunge, doch ließ ich in dem Fall ebenfalls gut sein und machte mich auf den Weg ins Badezimmer, um mich frisch zu machen. Ja, im Nachhinein betrachtet war das echt ziemlich dämlich, aber ich war nun mal nicht von jetzt auf gleich hellwach und da konnte das schon mal vorkommen, ... Andauernd... Jahrelang... Ganz egal. Auch die Tatsache, dass ich vermutete der Spiegel sei verschmiert und nicht mein Gesicht gab, ließ wohl nicht gerade auf Intelligenz schließen; doch das sollte mir egal sein. Sollte die Leute denken was sie wollten. Auch über meine etwas verpeilte, verquere, energische Art. Es kam in der Vergangenheit nicht selten vor, dass das einigen sauer aufgestoßen war und ich mir deren Kommentare hatte anhören dürfen; einer mehr machte da nun keinen Unterschied.
Hauptsache selbst nicht wirklich besser sein. "Pimmel also?", fragte ich daher nach, nachdem ich mit meiner blöden Frage aus dem Bad gekommen war und Nick sich von seinem Lachanfall erholt hatte. "Das ist nicht wirklich besser als meine Ausdrucksweise." Generell zeugte es nicht gerade von Reife, wenn man anderen das Gesicht mit Genitalien verzierte. Nicht dass ich von mir behaupten würde, dass ich es nicht getan hätte, aber.... "Und dann beschwer sich noch mal einer über mich..."
Seufzend wandte ich mich ab und widmete mich meinen Klamotten, um mir diese über zu ziehen. Und mein Gesicht... Ich würde meine neue Kriegsbemalung mit Stolz tragen! Vielleicht würden sich die Untoten ja vor Lachen nicht mehr ein bekommen und mich in Ruhe lassen, wenn ich so draußen herumlief. Außerdem... Wollte ich den Rest von meinem Wasser nicht dafür verschwenden, mir ein paar Kritzeleien vom Gesicht zu waschen.
Als ich fertig angezogen war, wandte ich mich wieder Nick zu und zog eine Augenbraue fragend nach oben. "Wer ist eigentlich Herbert der Trucker?"

@Nick Prior


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