Storytime
Wir befinden uns im Herbst des Jahres 2017. Seit zwei Jahren wandeln sogenannte Zombies auf unserer Erde und machen den letzten Überlebenden das Leben schwer. Das Chaos verbreitete sich schleichend und so nahm der Tod immer mehr von den Lebenden mit sich. Die mit Kampfgeist, Stärke und vor allem Köpfchen, schafften es irgendwie all den Verlust und Schmerz zu verkraften und sich mit der neuen Welt "anzufreunden". Die einen sahen den Ausbruch der Seuche als Strafe, andere wiederum als Neuanfang. Jene, denen in ihrem früheren Leben nie etwas Gutes widerfahren war, ob sie nun selbst daran schuld waren oder der Einfluss anderer Menschen. Mittlerweile ist die Vergangenheit jedoch irrelevant geworden, im Anbetracht dessen, was einem jeden Tag aufs Neue bevorstand. Einige der letzten Überlebenden schlossen sich in Gruppen und Kolonien zusammen, um die Chancen aufs Überleben zu erhöhen und das Lebewesen Mensch zu bewahren. Doch nicht jede dieser Gruppen hat gute Absichten. Den mit dem Tod tat sich ein weiteres Hindernis auf. Misstrauen, Kampf und Krieg. Niemand vertraut dem anderen, selbst wenn er es unter Beweis stellt. Kämpfe wegen Konserven werden ausgetragen und Kriege geführt, weil man am Leben bleiben will. Ein Messer in der Brust eines Feindes als Zeichen des Überlebens...
Team
Date
WeatherDer Herbst ist in Washington eingezogen und macht den Überlebenden zuschaffen. Regenschauer, Stürme und kalte Winde ziehen durch die Straßen und Wälder, während der wandelnde Tod ungehindert weiter mordet. Wer überleben will, sollte sich warme Sachen anziehen und sich einen Unterschlupf suchen, sowie ein paar Konserven bunkern. Vielleicht wäre es sogar sicherer sich einer Kolonie anzuschließen? Doch bedenke, nach dem Herbst kommt der Winter.
NewsflashNeues Jahr neues Glück, neue Beißer. Wir kämpfen weiter gegen die Untoten doch nicht nur diese sind zur Quelle des Bösen geworden. Auch die Menschen sind zu einer großen Gefahr geworden. Die Mitglieder des Hotel Herrenhaus werden dies nun am eigenen Leib erfahren müssen, da das Hotel angegegriffen wird. Werden sie ihr zu Hause verteidigen können und wieso eilt der Güterhof ihnen nun zur Hilfe? - your Last Survivors Team, since March 2018 ♥
#1

May Silence be the best Medicine [ 24.10 Krankenstation] || Carey&Sage

in Verschobene Plays 04.11.2019 11:43
von Sage Rhyett | 1.899 Beiträge | 3819 Punkte
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Kolonie Traitors

«In faith there is enough light for those who want to believe and enough shadows to blind those who don't.» | 5 p.m | 24.10 | infirmary @Carey Carver



Zwei Wochen. Zwei Wochen befand sich der Ex-Major nun bereits beim Güterhof und diese ernüchternde Erkenntnis war erschreckend. Sie war noch niemals in einer Kolonie gewesen, war noch nie länger als 14 Tagen an einem Stück unter Menschen gewesen. Langsam kam sie sich wie ein eingesperrter Wolf vor. Ein Wolf der in jeder Sekunde zuschnappen könnte, wenn man sich ihm nur falsch näherte. Sage war aufgewühlt, unruhig. Auch wenn sie sich bis dato jeden Tag eingeredet hatte hier einen sicheren Ort gefunden zu haben, ließ der Gedanke nach "Freiheit" sie einfach nicht los. Vielleicht war sie auch einfach ein Feigling sich die Gedanken eingestehen zu wollen, da sie nicht hier hingehörte und einzig und alleine noch hier stand, weil Derek und Isballa sich hier befanden. Früher hätte sie ohne mit der Wimper zu zucken jeden zurückgelassen. Sie hatte nur sich selbst gehabt und ihr einziges Interesse war ihr eigener Schutz gewesen. Doch heute? Heute sah alles anders aus und sie fühlte sich nicht mehr, wie sie selbst. Sie belog sich in dem Glauben, das die beiden sie brauchten. Nein, eigentlich wünschte sie es sich, das es so war. Was wenn sie ohne sie am besten klarkommen würden und sie ihnen nur im Weg stand?
Sie konnte sich nicht an die Menschen hier gewöhnen, doch womöglich hatte sie auch nicht viel dazu beigetragen. Sage war zu einem Einzelgänger mutiert und vermied jeglichen Kontakt zu den Leuten hier, wenn es sich umgehen ließ. Sie war immer noch der Meinung das sie sich für nichts eine Mühe machen würde, denn wenn sie wieder gehen würde, wäre es besser, wenn sie dies als ein Geist tun würde. Sie hatte das Vertrauen von Raphael und er hatte das ihre. Die Brünette hatte ihre Schuld beglichen, in dem sie sich beide in jener Nacht das Leben gerettet hatten. Doch wieso hatte sie trotzdem das Gefühl dem Anführer noch etwas schulden zu müssen? Sie hatte damals nicht darum gebeten das er sie in die Kolonie tragen würde. Dass er ihr Schutz und Essen anbot. Sie hätte ihn nicht gebraucht. Sie hatte seine Hilfe nicht gewollt und doch sprach er zu ihr und schenkte ihr all sein vertrauen. Wieso? Er hatte sie nicht gehen lassen wollen, hatte sie beinahe angefleht zu bleiben und auch noch heute war es ihr ein Rätsel. An jenem Tag als die beiden aufgebrochen waren um erneut nach Derek und Isabella zu suchen, hatte sie dem Mann ein Ultimatum gegeben. Sie war mit einem Fuß bereits aus der Kolonie getreten, doch dann...dann war alles anders gekommen und nun befand sich der Ex-Major immer noch hier. Es scheute sie nicht zu wissen mit welchen methoden Raphael seine Truppe anführte. Nein. Dies war ein Punkt gewesen, welcher der Major sogar bis zu einem gewissen Punkt unterstütze. Sie teilte diese Ansicht. Nur die stärksten können in dieser Welt überleben. Das hatte sie immer getan und das würde sie bis zu ihrem letzten Atemzug auch tun. Töten? Unschuldige ermorden? Sage war ein Soldat. Sie hatte schon viele Leben genommen, hatte eine Regierung unterstützt, die zu ihrem Verderben geworden war, doch hier...hier war sie ein Soldat der tat, was er für richtig hielt. Ob dies nun den Befehlen von Raphael zugutekommen würde oder nicht, das würde sie vielleicht noch erfahren. Sie würde ihre Entscheidungen jedoch immer selbst fällen und das war ein versprechen gewesen welches sie Raphael am ersten Tag bereits unterbreitet hatte. Sie glaubte sogar, dass dies ein Grund war weshalb er ihr vertraute...ganz einfach, weil sie kein Schaf war sondern ein Wolf.

Regeln. Ja es gab Regeln hier in der Kolonie, welche sie ebenso befolgen musste. Sie hatte dem Anführer zwar klargemacht das sie diese in kenntnis nahm und ihr besten versuchen würde, um ihnen folge zu leisten. Bis dato hatte sie auch so gehandelt, immerhin wollte sie ihm das Vertrauen, welches er ihr schenkte nicht beschmutzen. So kam es auch, das die Brünette sich heute in der Krankenstation wiederfand. Eine Kontrolle stand an. Man hatte ihren Streifschuss am rechten Oberarm behandelt als sie von dem Anführer hier hingebracht worden war. Eine Frau hatte sich damals um die Wunde gekümmert und sogar eine Akte für sie erstellt. Für einen Augenblick hatte sich Sage wie in einer fremden Welt oder beinahe wieder in die alten Zeiten katapultiert gefühlt. Wie oft hatte sie sich bei der Air Force immer wieder medizinischen Test unterstellen müssen, geschweige denn ihre vielen Verletzungen behandeln lassen müssen? Zu oft. So als würde ihr Körper bereits den sterilen Gruch einatmen, welche ihr beim näher kommen der Krankenstation entgegenschwang, spannten sich ihre Narben auf dem Rücken an. Sie hatte solche Orte noch nie gemocht und niemals damit gerechnet, jemals wieder einen solchen betreten zu müssen.

Beim Eingang nun stehen geblieben, klopfte die Brünette an die halb offene Türe und wartete auf ein Zeichen ab. Immerhin war diese Sektion des Güterhofes nur für Mitglieder mit "Bewilligung" reserviert. Was auch ganz gut so war. Eines musste man Raph lassen, er hatte seine Leute gut unter Kontrolle. Vielleicht eines von den wenigen Dingen, die sie hier so schätze. Regeln waren etwas Gutes. Regeln hatten ihr ganzes Leben bestimmt, doch hatten sie ebenso zu ihrem Untergang geführt. Man brauchte wohl nur das richtige Maß.




"THE LION AND THE TIGER MAY BE MORE POWERFUL, BUT THE WOLF DOESN'T PERFORM IN THE CIRCUS."


Carey Carver findet das gut.
Carey Carver kümmert sich darum.
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#2

RE: May Silence be the best Medicine [ 24.10 Krankenstation] || Carey&Sage

in Verschobene Plays 08.11.2019 17:30
von Carey Carver | 207 Beiträge | 528 Punkte
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Kolonie Traitors

❝Doctor fix me right this time. I'm better than a flatline.❞

@Sage Rhyett

Die Krankenstation lag ruhig da, nur das gleichmäßige prasseln des Regens erfüllte den Raum. Er war alleine und saß über den Schreibtisch gebeugt da und überflog nachdenklich ein paar Zeilen seiner eigen Aufzeichnungen. Seit seinem Ausflug vor zwei Tagen hatte Carey den Güterhof nicht mehr verlassen,auch wenn es ihn in den Fingern juckte zur Forschungsstation zu eilen und seine neuesten Thesen zu testen. Für die meisten wäre es wohl der reinste Albtraum gewesen in einem Gebäude eingesperrt zu sein während eine riesige Herde Infizierte sich durch die Straße schob. Doch Carey hatte es fasziniert, so viele von ihnen hatte er noch nie gesehen und es reizte ihn heraus zu finden warum sie sich so zusammen rotten und es wiederum einige gab, die nicht mit liefen. Es war ein seltsames Schauspiel gewesen und scheinbar gab es mehr über die wandeln Krankheitsüberträger zu lernen, als er angenommen hatte. Auch nach über einem Jahr Forschung offenbarten sich ihm immer noch neue Details und langsam wünschte sich der Epidemiologe ein gut ausgestattetes Labor zu besitzen, um weitere Test durchführen zu können. Vor allem reizte ihn heraus zu finden wie die Hirnströme verschiedener Infizierte sich darstellen und vor allem welche Areal tatsächlich noch aktiv waren. bis jetzt hatte er sich rein vom Verhalten der Krankheitsüberträger abgeleitet, dass ein Teil des Stammhirns aktiv war und Funktionen im Motorcortex angesprochen wurden, so wie speziell in den Seh- und Hörfeldern. Welche Neuronalen Verbindungen jedoch tatsächlich aktiv waren und ob auch andere Teile des Gehirns aktiv waren,das vermochte er nicht zu sagen. Seine Vermutung war, dass gewisse Funktionen aktiv waren, all die ,der Krankheit halfen sich weiter verbreiten. Eine These in diesem Zusammenhang ließ Carey nicht los, eine die er zu gern testen würde. In der Tierwelt gab es das Phänomen, dass Krankheiten, hauptsächliche Pilze, den Körper ihre Wirt übernahm nach dem sie ihn getötet hatten durch aus. In wie fern traf das jedoch auf diese Seuche und diesen Erreger zu traf konnte er nur erahnen. Seien Beine lang unter dem Tisch ausgestreckt, legte er sich mit gefalteten Händen beide Zeigefinger an die Lippen und tippte im Rhythmus des Regens gegen sie. jetzt da sein Geist nicht belastet war mit diesen störenden Erinnerungen an einen längst verstorben Mann viel es ihm leichter sich zu fokussieren. Das Gefühl gleich jeden Augenblick einen Melt Down zu haben war gänzlich verschwunden, er war wieder Herr über seine Gefühlswelt und das ermöglichte ihm wieder rein rational an alle Situation zu gehen und mit seiner typischen Ruhe. Für Cay war dieser Zustand deutlich angenehmer und weniger überforderten, Gefühle aus zu klammern war einfacher als sie zu entschlüsseln. Wer glaubte, dass er emotional abgestumpft war der irrte genau das Gegenteil war eigentlich der Fall. Carey nahm mehr wahr und fühlte selbst deutlich intensiver als ein durchschnittlicher Mensch und das führt, wenn er sich nicht abgeschirmte zu einer Überreizung die irgendwann in einer Explosion endete, einem Melt Down, die in seinem Fall immer in rasender Wut und Zerstörung gipfelte. Andere Autisten weinten wurden depressiv und zogen sich zurück und andere, wie Carey, reagierten aggressiv. Da es seine Methode schon immer gewesen war, sich emotional abzuschirmen viel es ihm nach wie vor schwer vor allem seine eigenen Empfindungen richtig zu benennen und einzuordnen, auch die andere Menschen, auch wenn es ihm durch sein Studium schon leichter viele anhand von gestik und Mimik fest zu stellen was jemand fühlte. Die Empathie fehlte ihm dennoch. Andere Menschen waren für ihn nur von interesse, wenn sie einen Nutzen für ihn hatten, ansonsten beschäftige er sich nicht mit ihnen, denn sie waren der grund für seine überreizung. Zu @Kenna Carver hatte er eine tief emotionale Bindung und selbst die machte ihm manchmal zu schaffen. Er hatte Angst um sie und er hing an ihr, mehr als es ihr vielleicht bewusst war. Alle anderen Freundschaften dienten einem Zweck und hatten wenig mit Emotionalität zu tun. Seine blassblauen Augen wanderten über die enge beschriften Seiten seines Notizbuches während er konzentriert den Kiefer zusammen presste. Ein Klopfen durchschnitt seine Gedankengänge und er schloss sein Buch, verstaute es in seiner braunen Ledertasche. mit einem kleinen seufzen erhob Carey sich und schritt aus dem Büro, durch den OP-Raum hin zu dem größten Raum des Station, die Betten waren leer. Cay musste wie aus einer anderen zeit wirken. Wie immer trug er einen Anzug, das Jacketts hatte er jedoch abgelegt und stand der Brünetten nun in einer dunkelblauen feste gegenüber unter der er eine weißes Hemd trug, seien Ärmel waren bis zum Ellenbogen hoch geschlagen. Sein Blick, der immer etwas leicht starres an sich hatte lag einen Augenblick auf ihrem gesicht ehe er leise durch atmen und mit einer Geste der rechten Hand auf einen Stuhl wies, der neben einer Behandlungsliege stand, wies. “ Guten Tag, Miss.”, begann er schließlich zu sprechen, sein tiefe Stimme,klang so kühl wie sein Blick, doch der irische Akzent verlieh ihr etwas melodisches, fast angenehmes. “ Ich bräuchte Ihren Namen und den Grund warum Sie die Krankenstation auf suchen.”,kam Cay gleich auf den Punkt, ihm war bewusst, dass sein starrender Blick für einige unangenehm war, deswegen bemühte er sich sie nicht so offensichtlich zu mustern. Auch wenn es Carey im Grunde egal war wie sich die Frau vor ihm fühlte, so wollte er dennoch seine Aufgabe, die er hier hatte gut machen und dazu gehörte es auch niemanden Abzuschrecken. Die Dame vor ihm war ihm nur vom sehen bekannt, ihren Namen hatte er sich nicht gemerkt, sie musste so neu sein wie Derek. Er selbst ließ sich mit einer fließenden Bewegung auf einen Stuhl gegenüber von ihr nieder und hielt noch einen angenehmen Abstand zu ihr. Er kam niemand wirklich gern nah und tat es eigentlich nur wenn es sein musste.


              

Sage Rhyett findet das gut.
Sage Rhyett trinkt darauf!
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#3

RE: May Silence be the best Medicine [ 24.10 Krankenstation] || Carey&Sage

in Verschobene Plays 25.11.2019 15:00
von Sage Rhyett | 1.899 Beiträge | 3819 Punkte
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Kolonie Traitors

Sage war jemand, der Regeln bislang immer gefolgt war, sie hatten beinahe ihr ganzen Leben bestimmt. Daher könnte man meinen das ein Ort wie dieser, wie geschaffen sein musste für einen Soldaten. Doch dem war nicht so. Was bedeuteten Regeln schon in einer Welt wie dieser? Sage hatte ihre eigenen Regeln aufgestellt, diesen folge geleistet und hatte dadurch auch so lange überlebt. Regeln von jemandem anderen zu befolgen machte ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung. Zu wissen das man eingeengt war oder man doch mit harten Konsequenzen leben musste, sollte man sich diesen widersetzen. Gab es da draußen nicht schon Grund genug das man sich zusammen reißen musste? Doch verstand Sage auch Raphael. Wie könnte man diese Männer und Frauen ohne Regeln bloß anführen? Ihren Respekt verdienen und dafür Sorgen das die Kolonie überleben konnte. In den Augen des Ex-Majors spalteten sich ihre Gedanken und ihre Moral. Zum einen, konnte sie es verstehen doch der Wolf in ihr, sträubte sich regelrecht gegen diesen Ort und die Menschen hier. Doch momentan war sie noch darauf angewiesen. Sie würde nicht voreilig handeln zumal sie wusste was ihr blühte, wenn sie von ihr versuchen würde abzuhauen. Raphael und sie hatten ein Abkommen, doch ob er seinem Wort eines Tages treu bleiben würde? Sage musste bei dem Gedanke beinahe schmunzeln, stoppte aber als sie eine tiefe Männerstimme aus dem inneren der Krankenstation aufhalte. Sie tat wie ihr befohlen wurde und so öffnete der Major die Türe und trat hinein. Sie war nicht zum ersten Mal hier, doch als ihre Augen die Gestalt fixierten, welche ihr hinwies, sie solle sich auf den freien Stuhl setzen, staunte sich nicht schlecht. Sie hatte den Mann schonmal auf dem Gelände gesehen und doch hatte sie nicht vermutet, dass er hier arbeitete. Sage hätte ihn eher als Plünderer oder gar als Rapahel Schoßhund eingeschätzt. So schnell konnte man sich also täuschen. Seine Kleidung fiel ihr als Erstes auf, er sah so aus, als käme er aus einer anderen Zeit. Irgendwie strahle es etwas Beruhigendes aus was seine Raue und tiefe Stimme noch unterstrich. Sage nickte dem Fremden zu, bevor sie sich dann auf den Stuhl setzte und gelassen ihre Arme auf ihren Schoss abstütze. Erst als er wieder Sprach hob sie ihren Blick um dabei den seinen zu erwidern. Er kam also sofort zum Punkt und die Brünette musste sich eingestehen, dass sie solche Menschen schon immer mehr gemocht hatte als andere. Sie war knapp und direkt und hatte zum Beispiel auch nie verstanden wie man so viel quatschen konnte wie ihre gute und beste Freundin Aurelia. Es war ihr auch heute noch ein Rätsel wie es Sage gelungen war ihr nicht den Hals umzudrehen als sie wieder einmal wild mit Worten um sich schlug. Sie vermisste den Dummkopf wirklich. Ihre Gedanken wieder sortiert, glitten ihre Augen zu den Seinen. "Sage Rhyett, ein Streifschuss der kontrolliert werden muss." So knapp seine Frage auch war, so knapp fiel ihre Antwort aus. Sie war nicht hier um einen neuen Freund zu machen, sie war hier, weil sie ihrem Versprechen von Raphael nachging. Wäre es nach ihr gegangen dann hätte sie sich weiter selbst um ihre Wunde gekümmert oder gar Derek wieder ran gelassen. Doch da es zwischen ihnen Momentan sowieso eher komisch war, wollte sie sich ihm gewiss nichts aufdrängen, nicht mit so etwas. Vielleicht kam es ihr also ganz gelegen, daas ein Fremder sich das mal anschauen würde, zumal die Wunde vor einem Tag noch ziemlich eitrig gewesen war. "Sie sind ausgebildeter Arzt?" Sage wollte sich versichern das sie sich keine Ratschläge von einem Koch oder gar einem Schreiner holte, für das wäre sogar sie als Air Force Pilotin noch besser geeignet gewesen um eine Selbstdiagnose zu stellen. Sie wollte auch nicht einfach jemand Fremdes in ihre Nähe lassen, zumal sie es hasste, wenn jemand sie berührte.

@Carey Carver




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#4

RE: May Silence be the best Medicine [ 24.10 Krankenstation] || Carey&Sage

in Verschobene Plays 28.11.2019 12:32
von Carey Carver | 207 Beiträge | 528 Punkte
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Kolonie Traitors

Die Frau, die sich als @Sage Rhyett vorstellte, hatte eine starke Ausstrahlung. Ihre Körperhaltung, ihr Mimik wirkte nicht nur selbstbewusst sonder zäh. Eine Ausstrahlung, die er bis jetzt sehr selten bei Frauen gesehen hatte. Die meisten Frauen schien Stärke vor allem mit körperliche Attributen ausdrücken zu wollen,dabei kam ihm vor allem die Freundin seiner Schwerster in den Sinn. Das war kein Auftreten, dass Carey als unbedingt angenehm empfand. Sage jedoch verzichte auf diesen Aspekt und war in seinen Augen deswegen kein uninteressanter Mensch. Zumindest war sie niemand, den er einfach übergehen würde oder ignorieren. Interesse weckten die Exemplare Menschen, die er nicht sofort einordnen konnte, die Eigenschaften mit sich brachten, die seine Neugierde weckten. Neben Raphael hatte das auch Derek geschafft und nun sie. Sein Blick wurde ein wenig aufdringlicher, ohne es zu merken, seine wenige Mimik stand im Kontrast zu seinem Blick, der häufig etwas starrendes an sich hatte. Carey war sich am Rande bewusste, dass den meisten Menschen das unangenehm war,aber ändern konnte er es nicht, dazu war er zusehr Forscher, um nicht zu versuchen auch die kleinen Mikromimiken seins Gegenüber lesen zu wollen. zwar hatte er wenig Ahnung von seiner eigene Gefühlswelt und auch gewisse emotionale Feinheiten anderer konnte er nicht richtig deuten, doch er war in vielerlei Hinsicht empfindlicher als andere. Er erkannte an hand des Gesichtsausdruck und Körperhaltung sehr schnell wenn sich etwas an der Stimmung änderte, auch wenn er weder den grund noch die genau Veränderung richtig benennen konnte. Dem nach war er alles andere als stumpf oder gar gefühllos. Sage schein keine Frau großer Worte zu sein, eine weiter Eigenschaft die er an anderen zu schätzen wusste. Er leibte Gespräche wenn sie tiefe hatten und er das Gefühl hatte aus dem Gespräch etwas mit nehmen zu können, neue Erkenntnisse und Sichtweisen beispielsweise, doch der typische Smalltalk lad ihm überhaupt nicht. In seinen Augen war das nur Reden um des Redens willen. Ihre Blicke trafen sich kurz als sie präzise und knapp auf seien frage antworte. er nickte knapp und ging innerlich schon durch welche Materialien er brauchen würde um Sage zu behandeln. "Seit Sie hier sind, Miss Rhyett, waren sie schon einmal in der Krankenstation?", wollte er noch von ihr wissen, denn wenn nicht musste er gar nicht nach Aufzeichnungen suchen, sondern gleich ein Blatt für sie anlegen. Ihr nächste Frage machte es für ihn recht offensichtlich, dass Sie nicht gern hier war und eine gute Portion Misstrauen mit brachte. Das war werde ungewöhnlich noch unklug in Zeiten wie dieser. Carey nahm es deswegen nicht als Beleidigung auf und genervt war er auch nicht von einer solchen Frage. Er überschlug locker die beine und lehnte sich in seinem Stuhl etwas zurück. Seine blass blauen Augen ruhten auf ihr während er sehr nüchtern auf ihre Frage antwortet: "Ich habe Biomedizin studiert. Mein Grundstudium war das gleiche wie das eines Arztes. Da ich vor dem Virus jedoch wenig Interesse dran hatte Menschen aktiv zu behandeln habe ich mich dazu entschlossen Viren zu erforschen, genau genommen Viren die für Epidemien beziehungsweise Pandemien verantwortlich sind." Sein Blick bleib weiter hin an ihr hängen. "Ich bin also durchaus Kompetent genug, um Ihren Streifschuss zu behandeln.", auch diese Aussage kam sehr sachlich von ihm, werde fühlte er sich gekränkt noch genervt von ihrer Frage. er wartet auf ihre Antwort, um die nötige Unterlage zu holen um dann mit der Behandlung zu beginnen. "Insofern Sie keine weiteren Fragen zu meiner Person haben, würde ich Sie bitten die betreffende Körperpartie frei zu machen.", forderte der Epidemiologe seine Patientin auf. Gern behandelte er nicht, doch im Augenblick gab es zu wenig Leute hier auf der Station,als er sich völlig dem ganzen entziehen konnte. Lieber war es ihm tatsächlich in der Forschungsstation zu sein, weit weg von den Menschen hier, die zwar notwendig für sein überleben waren,aber ihn meistens eher störten.


              

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#5

RE: May Silence be the best Medicine [ 24.10 Krankenstation] || Carey&Sage

in Verschobene Plays 28.11.2019 14:34
von Sage Rhyett | 1.899 Beiträge | 3819 Punkte
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Kolonie Traitors

Schau mal was ich gefunden habe!



@Carey Carver


Sage hatte mit den Jahren gelernt Menschen gut zu beobachten. Es hatte ihr vor allem damals sehr geholfen als sie Arabisch bei der Air Force gelernt hatte. Ein Sonderkurs bei welchem sie sich freiwillig gemeldet hatte. Anfangs war es so ein wirres Nest aus Worten gewesen. Worte, die keinen Sinn in ihrem Kopf ergaben, töne und laute welche sie bislang noch nie ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Doch sie hatte angefangen den Sprachexperten zu beobachten. Zu schauen wie seine Körpersprache sich veränderte, wenn er gewisse Sätze und Wörter aussprach. Es hatte ihr geholfen, vor allem später um den Kontext besser verstehen zu können. Die Körpersprache ist etwas so mächtiges, das viele gar nicht den Wert verstehen was sie einem über die Person welche dir gegenüber sitz, verraten kann. Es hatte ihr damals geholfen zu verstehen wie Derek tickte. Beinahe kaum ein Wort hatten sie miteinander gewechselt und nach ihrer ersten Begegnung hatte sie aber verstehen können das er ihr nicht antun wollte. Durch seine Augen, seinen Bewegungen und seiner Mimik. Sie würde nicht behaupten das dies das Einzig wahre war um einen Menschen einschätzen zu können, nein, doch ein Stück weit half es ganz bestimmt. So war es nun auch nicht wirklich abwegig das Sage den Blick des Arztes erwiderte und dabei versuchte etwas aufzuschnappen. Er schien gelassen, doch geordnet. Man konnte ihm ansehen, dass er Herr der Situation war und sich hier wohlfühlen musste. Jedoch blieb Sage mit ihren Augen länger als gewollt mit an den seinen hängen bevor sie dann seine Frage erwiderte. "Das wäre mein erster offizieller Besuch hier." Ihren Blick weiter gehoben, blickte Sage weiter in dieses matte blau, welches etwas tiefgründiges widerspiegelte, was sie bislang noch nicht so gesehen hatte. Sie konnte nicht genau sagen, was es war, doch es beruhigte sie. Sie fühlte sich nicht so fehl am Platz wie noch wenige Sekunden zuvor. Ja, ihre Frage war direkt gewesen und doch hatte sie keinen bösen Hintergedanken dabei gehabt. Sage war eine Einzelkämpferin und sie würde sich nicht unüberlegt einer Gefahr aussetzen. Sie arbeitete und ging immer taktisch vor, überlegte bevor sie sprach oder handelte. Noch etwas was ihr die Army beigebracht hatte. Man durfte sich niemals von Emotionen leiten lassen, denn am Ende konnten sie einem zum Verderben werden, so wie in ihrem Fall. Eine Lektion welche sie nicht nur psychisch gebrandmarkt hatte sondern auch physisch. Sie hatte sich geschworen nie mehr unachtsam zu sein, wobei sie auch zugeben musste das ihr dies seit sie auf Derek und Isabella gestoßen war, nicht immer gelang. Sie bedeuteten ihr etwas, das taten sie wirklich und man konnte es ihr auch in der Nähe der beiden ansehen.Der Ex Major würde für die beiden ihre Hand ins Feuer legen und dabei womöglich das Dümmste tun, was man nur tun konnte, in einer Welt wie dieser. Vielleicht war sie am Ende ja doch nicht so verloren wie sie immer geglaubt hatte?
Wieder erklang die tiefe Stimme des Mannes, welches sich nun lockerer in den Stuhl gelehnt hatte. Sie konnte es nicht beschreiben, doch er erinnerte sie ein wenig an Derek. Seine Art zu sprechen, seine Direktheit und seine Mimik. Es war absurd, doch genau dies war wohl der Grund, weshalb sich Sage wohl in seiner Nähe fühlte obwohl sie den Mann nicht einmal kannte an einem Ort, den sie überhaupt nicht mochte. "Waren Sie in D.C stationiert?" Die Frage kam wieder sehr direkt von ihr, doch er hatte ihr auch gerade davon erzählt das er Biomedizin studiert hatte. Ein Beruf der eine kleine Prise Enthusiasmus in ihr auslöste, welchen sie aber nicht nach außen versucht zu zeigen. Sie hatte noch nie einen Biomediziner kennengelernt, schon gar nicht nach dem Ausbruch. "Also wenn einer die Apokalypse verstehen könnte, dann wohl Sie, oder?" Sage sprach ihre Gedanken laut aus, denn bei ihr fingen gerade an die Zahnräder zu drehen. Gerade wurde der Mann der auf der anderen Seite des Tisches saß noch interessanter. Könnte er vielleicht derjenige sein, der ihre Fragen bezüglich des Ausbruchs zumindest erklären konnte? Ein Mann, der vielleicht wusste wie so etwas entstehen konnte? Wenn nicht ein Biomediziner wer dann? Sage ermahnte sich, sich zu zügeln. Ihre Neugierde konnte und war in der Vergangenheit auch schonmal nach hinten losgegangen.

"Natürlich...Mr..."Sage nickte dem Fremden zu, legte aber ihren Kopf leicht zur Seite und machte eine Pause, in der Hoffnung er würde ihr seinen Namen verraten. Zumindest bestand sie darauf zu wissen, wem sie hier ihre Wunde anvertraute. Sage hatte noch den schwarzen Hoodie an, welche sie im Zugabteil gefunden hatte und so zog sie diesen schließlich über ihren Kopf. Darunter hatte sie nur ein schwarzen Tanktop an, denn so kalt war es heute draußen nun auch nicht gewesen. Ihr Oberarm war verbunden, dort wo sich der Streifschuss auf dem rechten Oberarm befand. Der Verband hatte sich jedoch in den letzten Tagen schon wieder gelblich verfärbt, als sie nun zu diesem hinunterblickte. "Der Schuss ist knapp 14 Tage alt aber er will einfach nicht abheilen." Sage wusste auch nicht voran es lag, das sich die Wunde bis jetzt noch nicht wirklich ganz geschlossen hatte und dass obwohl Derek, sich schon zwei Mal drum gekümmert hatte. Vielleicht hatte er einfach nicht die richtigen Hilfsmittel gehabt? Abwartend sah die Brünette nun zu dem Doktor, wobei ihr in diesem Moment nicht einmal bewusst war, dass man eine von ihren langen Narben, welche sich bis knapp über ihre rechte Schulter bis hinunter zu ihrem Rücken zeichnete, frei entblößt war.




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#6

RE: May Silence be the best Medicine [ 24.10 Krankenstation] || Carey&Sage

in Verschobene Plays 30.11.2019 22:40
von Carey Carver | 207 Beiträge | 528 Punkte
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Kolonie Traitors

Sie hielt seinen Blick und ihre Augen wirkten so undurchdringlich, wie ihr restliches Auftreten. Zugeben, das regte sein Interesse nur noch mehr. Auch wenn die meisten Menschen unglaublich stumpfsinnig waren, gab es immer wieder Exemplare die, zumindest in seinen Augen, einen zweiten Blick wert waren. Meisten handelte es sich dabei um Menschen, die sich abseits der Norm verhielten, nicht dem Bild entsprachen, dass er , genau wie jeder andre, im Kopf hatte. Sage Auftreten verirrt ihm, dass dies kein Mensch gewesen war, der einem stinklangweiligen Bürojob nach gegangen war. Zumindest war die Wahrscheinlichkeit sehr gering, auch wenn die extrem Situation der letzten zwei Jahre wohl jeden Menschen verändert hatten. Nein, Sage Habitus wirkte alt und nicht frisch erworben. Auch das war nur eine Interpretation seinerseits, wissen konnte er es erst ,wenn er die ungewöhnliche Frau vor sich etwas näher in Augenschein genommen hatte. Bei diesem Unterfangen würde Cay genauso analytisch vorgehen, wie er es bei seinen Studien und Experimenten tat, das hier hatte nichts mit irgendwelchen emotionalen Anwandlungen zu tun, sondern seinem Interesse an dem abnormen. Allein ihre Reaktion auf sein " Starren" war nicht der Norm entsprechen. Sie wirkte entspannter, je länger sie ihm gegenüber saß und normalerweise war das Gegenteil der Fall. Cay schütze kurz die Lippen und nickte dann bei ihre Antwort. " Gut, dann entschuldigen Sie mich bitte einen kurzen Augenblick.", bat er sie und erhob sich mit diesen Worten, um kurz aus dem Büro ein Klemmbrett mit einem blanken Stück Papier zu holen, so wie seinen Kugelschreiber. Mit beiden bewaffnet setzt er sich ihr wieder gegenüber und ließ beides entspannt in seinem Schoss ruhen. Seine Haltung bleib entspannt, denn Sage Nähe verursache weder Abneigung noch Anspannung in ihm. Etwas das er von den wenigsten Menschen sagen konnte. " Stationiert?", seine Augenbrauen hoben sich leicht, den diese Ausdrucksweise verirrt zumindest ihm, dass Sage mit großer Wahrscheinlichkeit eine militärischen Hintergrund hatte. " Ich habe in einem Labor der Harvrd Universtät gearbeitet. Dort war ich teil eines Forschungsprojekt, dass sich mit der genetische Entwicklung von Erregern und das Auftreten von Epidemien beschäftigt hat, in diesem Fall speziell mit dem HIV- Virus.", antwortet er wahrheitsgemäß und kurz verspürte er die Freunde, die er auch damals an seiner Arbeit im Labor verspürt hatte. Cays Lebensinhalt war nach wie vor das Erforschen von Erregern und Epidemien, deswegen war dieser Zustand ,in dem sie sich befanden, für ihn ein Glücksgriff. Hier, zusammen mit Raphael konnte er genau das tun, was er auch vor dem Virus getan hatte, nur mit deutlich weniger moralischen Grenzen. "Ihrer Ausdrucksweise nach zu urteilen, haben Sie einen militärischen Hintergrund, Miss Rhyett?", wollte er schließlich wissen und suchte nun wieder ihren Blick. Ihm erschien es angemessen, nach zufragen, jetzt da er ihr auch Fragen zu seiner Person beantwortet hatte. Wie viel sie letzt endlich Preis gab, überließ er ganz ihr, bewusst hatte er die Frage sehr offen gestellt. " Oh, und um Ihre zweite Frage zu beantworten: Ich habe zwar keine Antwort drauf, um war für eine Art von Erreger es sich handelt,aber ich denke ich verstehe einig Aspekte dieser Erkrankung mittlerweile, sie ist überaus faszinierend und ich habe durch aus meine ganz eigenen Theorien zu ihrem Ursprung.",erklärte Cay und konnte nicht verbergen wie viel Freude ihm dieses Rätsel bereitet,seine Augen wirken einen Augenblick lang leidenschaftlich und seine Mine hatte sich ein wenig aufgehellt. Doch so schnell diese Leidenschaft sichtbar gewesen war, so schnell war sie auch wieder aus seinem Gesicht verschwunden und der nüchternde Ausdruck machte sich wieder breit. "Carey Carver, es steht Ihnen frei mich bei meinem Vornamen anzusprechen, das scheint hier die Norm zu sein." Er ließ es aus, dass viele ihn einfach nur Cay oder Doc nannten, an sich störte es ihn auch nicht so angesprochen zu werden, doch er selbst griff bei Fremden, wenn er konnte, gern auf die Nachnamen zurück. Sage begann seiner Bitte nach zu kommen und legte die verletzte Stelle frei. Nun musste er ihr näher kommen, nichts das ihm wirklich angenehm war, auch wenn ihm die Dame sympatischer war, als die Mehrheit der Kolonie. Nähe war einfach etwas, dass Carey nicht unbedingt gut ertrug, doch wenn es in einem rein medizinischen Rahmen passierte, war es erträglich. Er rollte mit dem Stuhl seitlich neben sie und legte das Klemmbrett. so wie den Stift neben sie auf die Liege, ehe er den geblichen Verband musterte. Er schnaubte missbilligend und bemerkte durch aus die Narbe. Er nahm sie zu Kenntnis, doch da sie kein medizinisches Problem darstellte machte er sie auch nicht zu Thema. "Ich werde Ihnen den Verband abnehmen und mir die Wunde genauer ansehen, der Zustand des Verbandes verrät mir aber schon, dass die Verletzung sicher entzündet ist.",merkte er an und erhob sich,um sich die Hände fachgerecht zu reinigen und Handschuhe über zuziehen. Erst dann begann er den Verband vorsichtig zu entferne und den Streifschuss in Augenschein zu nehmen. "Ich muss die Wunde ausspülen und ein wenige Gewebe entfernen, damit sie besser heilen kann und ich muss Sie bitten sich für eine Woche täglich morgens hier einzufinden, um die Stelle versorgen zu lassen. Tun Sie das nicht riskieren Sie, dass die Wunde länger in diesem Zustand bleibt und sich noch mehr entzündet . Damit verschwenden Sie nicht nur unnötig unsere Materialien, Sie würden sich auch selbst schaden.", in den Ohren der meisten klang seinw Aussage wohl unfreundlich, doch das war sie keineswegs gemeint. Es war nun mal Fakt, dass wenn sich schlimmer Folgen, wie eine Blutvergiftung oder Erkrankung draus er gaben, Sage Behandlung unnötig teuere wurde. Davon ab, dass sie als effektives Mitglied der Gemeinschaft auch ausfallen würde und sie sich unnötig selbst in Gefahr brachte.



@Sage Rhyett


              

Sage Rhyett kümmert sich darum.
Sage Rhyett ist entzückt.
zuletzt bearbeitet 01.12.2019 01:44 | nach oben springen


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